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Die Stimme · 1929-02-21 · Heft 60 (21.2.1929) · page 9

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Journal
Die Stimme
Volume
2 (1929)
Issue
Heft 60 (21.2.1929)
Date
1929-02-21
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
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Nr. 60 OIE STIMME Stefan Frcnkcl, Wolfstahl (n i c h t zu vergessen die Musikerfamilie WoWsthal — sieben Brüder), Bronisdaw Gimpel. Cellisten: Josef Salzer, Kochansky, Buxbaum, Katz. Dirigenten : Ignaz Neumann, Schaichet, Hornstein, Birnbaum. Joachim Stutschewsky. Jüdische Schauspieler ohne Gage Das Arbeitertheater «Ohel» in Palästina. Wir lesen im «Hamburger Isr. Faniilieirblätt»: Daß Schauspieler, besonders solche auf jüdischen Bühnen, manchmal «ohne Gage» sind, ist nichts Besonderes — es kommt nur zu häufig vor, daß sie kein Engagement haben, oder aber, daß der Direktor einfach nicht mehr zahlen kann . . . Ein Theater aber — ein richtiges Theater, keine Liebhaberbühne —, dessen sämtliche Kräfte ohne jedes Entgelt arbeiten, ihren kargen Lebensunterhalt vielmehr durch schwere körperliche Lohnarbeit verdienen — ein solches eigenartiges und interessantes Kunstunternehmen konnte wohl nur in Palästina erstehen ... Vor etwas über drei Jahren kam nach Palästina der Schauspieler H a 1 e v y, früher Mitglied des Moskauer hebräischen Theaters «Habimah» und Schüler Stänislawskijs und Wachtangoffs, und begründete ein dramatisches Studio mit dem Namen «Ohel» (Das Zelt). Ungefähr 40 in Prüfungen ausgewählte Arbeiter aus dem ganzen Lande, in Tel-Aviv versammelt, bildeten die Mitgliedschaft des Theaters — also Leute, die tagsüber beschäftigt sind und nur in ihrer freien Zeit im Studio tätig sein können. Nach einem halben Jahr theoretischen Unterrichts stellte sich das Theater «Ohel» mit zwei Aufführungen vor, die den Werken Perez gewidmet waren. Dargestellt wurden sieben kleine Szenen. Das nächste gespielte Stück war «D i e Fische r» nach einem Drama von H e i j e r m a n s. Hier sollte der «Ohel» bestimmende Wille zur kollektiven Darstellung zur Bewährung kommen. Das Stück fand besonders beim Arbeiterpublikum günstige Aufnahme. In diesen ersten beiden Darbietungen war der r u sstsclie Einfluß stark zu spüren. Der Einfluß war zwar produktiv und kam aus guter Quelle; es erwachte jedoch das Bestreben, sich von aller Art Einfluß freizumachen und das den Bedürfnissen angepaßte selbständige palästinensische Theater zu schaffen. «Ohel» wandte sich daher einem biblischen Stoff zu. «Jakob und Rahe 1» ist eine Bearbeitung des russischen Dramas «Rahels Weinen» von Kraschenn i n i ko ff.'Dig Vorstellung entfesselte in Palästina einen Sturm der Begeisterung. Sie räumte revolutionär mit den banalen Bibelauffassungen in der modernen Kunst auf und stellte die Primitivität und Gesundheit der alten ackerbauenden und viehweidenden Palästinenser wieder her. Zurzeit wird an einer Aufführung von Stefan Zweigs «Jeremias» gearbeitet. «Ohel» trägt die Kunst ins Volk. Zweimal im J a h r z i e h t «0 h e 1» i n d i e n e u e n t s t a n d e n en Siedlungen, um auf primitiv für den Zweck schnell hergerichteten Bühnen vor einem unter freiem Himmel zusehenden Publikum zu spielen. Von Büchern Lederers Rückkehr Ein neuer Roman von Schalom Asch (R. Löwit-Verlag, Wien). Chairn Lederer ist einer unter den Vielen; nicht so sehr Charakterfigur wie Typus. Geboren in der kinderreichen Armut des russischen Ansiedlungsrayons, mit etwas jüdischem Bildungsstoff ausgestatttet, lernt er in früher Jugend den Kampf mit der Not. Mit der steten Sorge um das Morgen, um Arbeitsplatz, Brot und warmes Bett, vereint sich Bildungsdrang und Arbeitergesinnung. Frühe Heirat, Familie, Auswanderung nach Amerika — all das ist oder war einmal typisch. Und auch das weitere: Chairn arbeitet rastlos wie eine Maschine, arbeitet sich empor, wird selbständig, die Firma wächst; alle freie1 Zeit, alles freie Denken verschlingt das. Geschäft, die Jugendgedanken an ein höheres Leben, ein Leben jenseits der materiellen Zwecke, sind unter die Bewußtseinsschwelle geglitten und so ist der Chef des großen Hauses «Lederer and sons» alt geworden, ohne es recht gemerkt zu haben. Schalom Aschs Erzählung, in strengen, knappen Linien gehalten, geradeaus auf ihr Ziel zusteuernd, setzt in dem Augenblicke ein, da Lederer die Führung der Firma dem ältesten Sohne übergibt, um sich ins Privatleben zurückzuziehen. Chairn Lederer ist Mister Lederer geworden, der Mann, dem die Frau, als es ihm schon gut ging, einen Geburtstag beigelegt hat, aber im Tiefsten seines Inneren Ist er der Alte noch, der Jude aus Rußland, der einmal Ambitionen, Ideale gehabt hat und nun, endlich, ein neues Leben beginnen kann, ohne selbst genau zu wissen, worin dies bestehen soll. Chäim Lederer hat zu lange gerackert ist zu lange Sklave seiner Arbeit gewesen — es ist zu spät. Der Müßiggang bekommt ihm nicht gut. Umsonst, daß er sich der paar alten verstaubten Bücher erinnert, die er vom «dinüben» mitgebracht hat, es gibt kein Zurück. Je mehr er seine eigenen Wege gehen will, um so mehr verbreitert sich die Kluiit zwischen ihm und den 'Seinen, der Frau, die ihm ernst treue Helferin in der Not war und nun nicht an alte Zeiten gemahnt sein will, den amerikanisierten Kindern, die ihm täglich fremder werden. Jeder Schritt des Alten, der mm er selbst sein wül, bereitet ihnen Verlegenheiten, macht sie in der «Gesellschaft» Immer twmögjioher; den Sohn, der aus gesdtecfiaffüohen Rücksichten einem Frejmaurerbtiml, WoMtätigkeiteveromon und einer Synagogen-oKotigtegalfOTv» an gehört, die Tochter, die sidi in den Kopf gesetzt hat, den Sohn eines Hauses von angeblich «altem» Reichtum zu heiraten. Der alte Chairn verliert immer mehr sein inrnerliches Gleichgewicht, er isoliert sich von den Seinen, die an seinem gesunden Menschenverstand zu zweifeln beginnen und sich darin bestärkt selten, als er, der Seniorchef des Hauses, sich zu den Arbeitern in »eurem «säiop» schleicht, um, wie einst in jungen Tagen, mit ihnen Hand ans Werk zu legen, und als er seiner Frau ernsthaft verschlägt, mit ihm zu kommen, der wieder als unbekannter Alteiter beginnen will. Der Sohn, auf das Prestige der Firma bedacht, hat den Alten aus dem Betrieb zu entfernen gewußt, sein Weib kehrt sich von ihm ab — und eines Tages ist Chairn Lederer vessettwunden und niemand weiß, was mit ihm gescheiten ist... Schalom Asch Itat haer mit sicherer Hand die Lebensgeschichte eines amerikanischen Juden gestaltet und damit zugleich einen Querschnitt durch ein großes Stück Judentum in Amerika gegeben. Chairn Lederer und die Seinen — das ist nicht allein die Familie Lederer, das ist die ganze Klasse amerikanisierten und verbürgerlichten Ostjudentums in erster und zweiter Generation. Unmeridieh steigert sich da9 Individuelle zum Symbolischen, der Einzelfall erhält die Geltung des Typischen. Der Chairn Lederer des Romans zieht aus der Erkenntnis seines in höherem Sinne verlorenen Lebens die besondere Konsequenz, ein Opfer des amerika- Danksagung Alle zionistischen Vereine, Institutionen und Kollegen unseres innigstgeliebten, tragisch verstorbenen Sohnes ISAAK TISCH in Wien, die uns anläßlich des schweren Unglücks-, falles ehrende Beweise des Mitgefühls erwiesen haben, bitten wir, auf diesem Wega unseren herzinnigsten Dank entgegennehmen zu wollen Moses lisch und Familie in Stryj (Polen) mischten «shops», der den Menschen nicht losläßt, der ihm einmal verfallen ist — aber in gewissem Sinne repräsentiert Chaim Lederer einen drüben alltägßcben Typus. In der Unerbittlichkeit und Strenge seiner straffen Gliederung erinnert dieser Romain von Asah irgend wie an Upton Sinclaärs Art; doch gibt er keine «Tendenz» auf Kosten des künstlerischen, dieses steht vielmehr auf voller Höhe. Die sicher vorwärtsschreitende Handlung, die innere Harmonie der Schilderung, die trotz der Knappheit der Linie treffende Charakteristik — a® das sinid Vorzüge eines Buches von wirklicher Qualität, das dem Interesse des lesenden Publikums empfohlen sei. A. F. Jakob Wassermann, Lebensdienst. (Gesammelte Studien, Erfahrungen und Reden aus drei Jahrzehnten. 1929. Vertag Grethlein & Co., Leipzig-Zürich). Essays, Aufsätze, Reden, Gelegentliches über die verschiedensten Themen, sich über mehr als ein Vierteljahrhundert erstreckend und meist in Zeitschriften verstreut erschienen, sind hier zu einem stairken Bande vereinigt Wassermann mei -i die Form und hat zu den Themen, die ihn beschäftigen, Interessantes und Wesentliches zu sagen. So sind seine Essays von wirklichem Werte, wohl auch für den, der, wie der Schreiber dieser Zeilen, für seine Romane im attgemeinen nichts übrig hat. Was dort als allzu kalt erdacht und darum konstruiert erscheint, wandelt «ich liier, im Essay, ziutm Vorzug. In der vorliegenden Sammlung gibt es natürlich auch ein paar Arbeiten, die dem jüdischen Problem gelten, das Wassermann bekanntlich oft beschäftigt hat: etliche kurze Aufsätze, die unter dem Titel «Antisemitismus und Rassenfrage» ausammengefaßt sind. Man kennt Wassermanns Standpunkt, sein Bekenntnis zum Deutschtum wie seinen Glauben an, eine weMgeschichtüche Mission der Juden, die kein Volk, vielmehr eine Summe von Individuen» seien. Daneben plötzlich so erleuchtete Erkenntnisse über jüdisches Wesen, wie er sie gelegentlich in seiner gleicMaäa hierauf-' genommenen Schrift «Der Literat oder Mythus und Persönlichkeit» gibt und in dem Schreiben an Buber «Der Jude als Orientale» weiter ausführt. Seine bekannte Bckenntnisschrift «Mein Weg als Deutscher und Jude» fehlt hier, wohl tun ihres Umfanges wällen, das sie als selbständiges «Werte» legitimiert; zum Glück fehlt auch seine letzte vor kurzem gehaltene Rede über Judentum, die, ein in derikerisebe Eigenwiläigkelten gekleideter böser ethischer Lapsus, mit Recht auf jüdischer Seite die schärfste Kritik erfahren hat. A. F. Ein neues Werk von "-lahum Sokolow. Soeben erfchien in hebräifcher Sprache ein großes Werk von Nahum Sokolow „B arudi Spinoza und feine Zeit", eine philofophifche und hiftorifche Studie. Das Buch enthält in feinem erften Teil eine Darftellung der Philofophie Spinozas und Auseinanderfctzung mit ihr, der zweite Teil gibt eine Einführung in den Geift der Zeit Spinozas und des damaligen Judentums, w dne große Zahl überaus wichtiger und intereflanter Tatfaclicn und Einzelheiten der jüdifchen Gefchichte und insbefondere des Ma r innen tums zum erfterimal verwertet werden. Das fchr gut gedruckte und vornehm ausgeftattece Werk enthält ferner zi Bildtafeln mit zum Teil ganz unbekannten Bildern Spino- Sefte 9 ........ im. i |— «tmmmm , zas, fakfimilierten Wiedergaben von Handfdiriften, alten Stichen, darftellend Judenverbrennungen, Synagogen id Amiterdtm, Dokumente (z. B. eine Photographie des Begrüßung;- fchreibens der Häupter der Amfterdataer Judengemeinde an Sabbatai Zwi) ufw. Ein ausführliches Inhaltsverzeichnis fowie Perfonen- und Sachregifter erhöhen die praktische Verwendbarkeit des Werkes, das der Verfafler dem Andenken feiner im Gedächtnis der ziohiftifchen Welt fortlebenden Gattin gewidmet hat. Der dritte Band der „Encyclopaedia Judaica“ erfchlenen. Diefcr Tage ift der dritte Band der i5bändigen vom Verlag Efchkol A. G. in Berlin herausgegebenen „Encyclopaedia Judaica” erfchiencn. Der dritte Band, der die Artikel „Apoftel“ bis „Berajim“ umfaßt, enthält wiederum eine Reihe befonders wichtiger und h-.tere(Tanter Monographien, fo u. a. über arabifche Sprache, Aftrologie, Aftronomie, Ausgrabungen, Babylonien, Baden, Bayern. Der Band ift noch in reicherem Maße als die vorangegangenen illuftriert; von befonderem IntereiTe ift eine Sammlung von 70 Autogrammen der berühmteften jüdifchen Perfönlichkciten früherer Jahrhunderte und der neueren Zeit, die dem Artikel „Autographen" beigegeben ift. Somit find im Verlaufe eines Jahres drei Bände des monumentalen Werkes zur Ausgabe gelangt. „Pioniere und Helfer“ (Blätter der „Wizo") haben foeben ihre litcrarifdie Sondernummer, redigiert von Doktor Martha Hofmann (Wien), crfdicinen laßen. Das reichhaltige Heft enthält u. a. Beiträge von Gerda Arloforoff, Martin Buber, Elifchewa Eder, Ada Fifhmann u. a. Zur Verbreitung des hebräischen Buches Die für die Abonnenten «Dwir L’Atn» bestimmten Bücher sind eingckmgt; es sind: Der 1., 2. und 3. Band des «Volksschatzes det VoUkserzäWungen» (SeSer Haimasijoth)- Die Ausgabe ist auf herrlichem Papier mit schönem Druck- Ferner ein Band Erzählungen! und Novellen von Jehuda Leb Gordon, des bekannten größten Dichters der Haskalah- Zeit. Diese Erzählungen sind sehr wenig bekannt. — Ferner ein Band Novellen von J. D. Be rko witsch, ein Band Dramen desselben Autors, die in Amerika aufgefiührt wurden und sehr großen Beifall gefunden haben. Ein Band Erinnerungen van I. L. Perez, sowie ein weiterer Band «Aus dem Munde dps Volkes» vom seihet 1 Autor. Die berühmte Erzählung von Schalom Asch: «Kidusdi Haschern», in der erstklassigen Uebersefazung des hebräischen Schriftstellers und Dichters Jewin. Schließlich zwei Bände von Schalom AIejehern «Zu Ehren Jom Tow» und' ein Band Erzählungen dieses Autors* Ueberdics sind beim Keren Kajemeth auch die wunderbaren Agadöth; von Bialik erhältlich, die nach tauigen Jahren des dichterischen Schweigens von Bfolifc, den Dichter von einer neuen Seite seiner schöpferischen Kraft offenbaren u. zw.'als Schöpfer von KindereTzähhingen und Agadoth. — Alle Abonnenten werden ersucht, sich, sofern sie bereits eingezahlt haben, im Büro des Keren Kajemeth ihre Bände aözuholen. Der Keren Kajemeth hat es den Abonnenten freigestellt* bezüglich der Lieferung der einzelnen Bände nicht an eine bestimmte Reihenfolge gebunden tu sein. Die Interessenten sind auch in der Lage, im Keren Kajemeth Einblick in den Katalog des «Dwirzu nehmen und sich eigene Abonnements nach diesem Katalog zusammenzustdlen. Einzelheiten sind m Keren Kajemeth, I., Kärntnerstraße 28, zu erfragen. Ein jüdisches Wunderkinderpaar Seit einem Jahre erregt in den Vereinigten Staaten ein neuer Geiger immer wieder Sensation: der kaum zwölfjährige Jehudi Menuchim. Nicht allein die technische Fertigkeit, mit der er sein Instrument meistert, sondern mehr noch die Reife des Ausdrucks, das unerhörte Verstand** nis und das Einfühlungsvermögen in die musikalischen Werke erregen Bewunderung. Der kleine Jehudi lebt mit seinen Eltern in San Francisco. Hier ist sein Elternhaus, aber die Eltern selbst, obwohl aus Rußland stammend, haben ihre Bildung und geistige Grundlage aus Palästina bezogen. Beide sind gebildete Leute. Der Vater absolvierte das hebräische Gymnasium «Herzliah» in Tel-Aviv, um später die Universität in New York zu besuchen und wirkt als Lehrer in San Francisco. Jehudis Mutter ist Absolventin einer palästinensischen Mittelschule. Im Hause wird hebräisch gesprochen. Jehudis Erziehung wird von seinem ernsten Vater überwacht, und mit Stolz erklärt Moscheh Menuchim, daß er aus seinem Sohn einen jüdischen Menschen, einen jüdischen Künstler machen will. Den ersten Schritt in die Oeffentlichkeit machte der kleine Jehudi, als er im Winter 1927 in New York als Solist des New Yorker Philharmonischen Orchesters auftrat. Entscheidend aber war sein Auftreten in seinem eigenen Konzert im größten Konzertsaal New Yorks, in der Carnegie Hall, die nur den Größten ihre Pforten öffnet. Kaum war der Name des jüdischen Wunderknaben aufgetaucht, als schon Anträge aus der ganzen Welt auf ihn niedersausten. Auch Sowjetrußland meldete sich, die Sowjetagentur in Berlin bot 6000 Dollar pro Konzert und lud ihn nach Moskau und Leningrad, Städte mit den größten Konzerts*len Europas, für die laufende Saison ein. In San Francisco, dem Wohnsitz der Menuchims, mußten 7000 Enthusiasten das Foyer verlassen, obwohl der Konzertsaal 6000 Plätze enthält. In der letzten Zeit erhielt Jehudis Manager in New York, die Konzertagentur Evans & Solter, hundert Anträge, darunter solche von der St. Cäcilia-Akademie in Rom, von den Phiharmonischen Orchestern in Berlin, Paris, Madrid, Stockholm und von allen Symphonieorchestern der amerikanischen Städte. Nach den bisherigen Dispositionen wurden für das gegenwärtige Jahr zehn, fiir das kommende Jahr fünf Anträge

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