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Die Stimme · 1929-01-24 · Heft 56 (24.1.1929) · page 10

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Journal
Die Stimme
Volume
2 (1929)
Issue
Heft 56 (24.1.1929)
Date
1929-01-24
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
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Seite 10 mvb erniue um oTiWwiB Nr. 86 bfieben ist, sondern auch wirklicher innerer Wert mncwohnt, der eine solche Ausgabe rechtfertigt — sind die Romane «Moschko von Parma» (1880), «Ein Kampf ums Rechte (1881), «JudithTrachtenberg» (1890)sowie sein wunderbar abgeklärter «Pojaz», der, irre ich nicht, erst aus Franzos’ Nachlaß von seiner Gattin Anna hcrausgegeben wurde, bte heute nicht nur stark gelesen, sondern auch lesenswert, — Bilanz eines dichterischen Schaffens, die nicht häufig zu ziehen ist. Das Geheimnis des raschen Erfolges und der bisher u«.verwelkten Frische von Franzos’ Schilderungen? Außer mit dem Motiv «Begabung» ist es vielleicht so zu begründen: er hat die jüdische Masse geschildert, eine jüdische Masse, die er erlebt (vielleicht such erlitten?) hat. Nicht mit dem leise sentimentalen Empfinden rückwärts gekehrter Romantik, die stets falsch ist, weil sie höchstens feuchte Augen bekommt, aber nie lachende, weinende oder drohende, die nur ein Wille zum Leben (oder Neulebem) hervorbringt, Das deutsch-jüdische Ghettogenre, das von etwa 1825 an literarisch produziert wurde und bis heute noch häufig produziert wird, war aus dieser Romantik der feuchten Augen geboren, die — zum Begräbnis gehören; man wollte die Welt begraben, die mau beschrieb, und ihr pietätgemäß einen Denkstein setzen, vielleicht mit der Nebenabsicht, zu beweisen, daß man auch achtbare Eltern habe. Wahre romantische Dichtung aber hat Tendenz (wie jede wirkliche Dichtung Tendenz hat), oft gewaltsame Tendenz auf Neubdebting einer vergangenen Welt, auf kürzere oder fernere Zukunft. Die falsche Romantik war Franzos fremd, er war überhaupt kein Romantiker. Der Quell seiner dichterischen Kraft war das Erleben. Und er erlebte in den Gestalten, die seine Dichtung formte oder neu formte,, immer wieder die Masse, wenn man will, den Hexenkessel Masse, aus dem sie entstiegen waren. Man hat Franzos oft vorgeworfen, daß seine Schilderungen des jüdischen Lebens oft bis nahe an die Grenze der Unwahrheit gehässig seien; der Vorwurf ist geradezu unsinnig. Franzos war ein strenger Naturalist; aber es hat bisher noch keinen naturalistischen Dichter in -keinem Volke der Welt gegeben, der wissenschaftliche Objektivität der Schilderung aufbringen konnte; denn jede wirkliche dichterische Schilderung ist mit dem Blut des Erlebens durch trän kt und Blut färbt. Einer der größten Schilderer des jüdischen Lebens, der jiddische Dichter Mendeie Mocher Sforim, hat das große, in der Weit nahezu einzig dastehende dichterische Werk vollbracht, eine ganze Epoche der jüdischen Existenz so zu gestalten, daß, ginge aus dieser Epoche sonst alles dokumentarisch-geschäftliche Material verloren, sie bloß aus seiner, Mendeles, Dichtung mühelos rekonstruiert werden könnte; und dieser Mendeie hat in seine Schilderungen Ironie, Spott, Ressentiment in Hülfe und Fülle verwoben. Auch bei Franzos ist es so: denn er Itat, was er schildert, erlebt und erlitten. Und bleibt, wie Mendeie, ein Dichter, wo auch sein Ressentiment mitsehwiingt. «Jedes Land hat die Juden, die cs verdient.» — Dieser Satz aus einer Erzählung Franzos’ ist geflügeltes Wort geworden. Er hat ein Volksschicksal auf eine Formel gebracht, das durch den fast zwaitausendjährigen Fluch der Dissoziation und der ständigen Minderheit bestimmt wird; wie die Mehrheit, in die sie kamen, die Juden formte, so wurden sie. Ob in dem formelhaften Ausspruch des Dichters bloß die — übrigens furchtbare — Anklage enthalten ist pder auph ein wissendes Ahnen, daß dieses Schicksal der ewigen Formung von fremder Hand nur durch den Willen zu eigener Lebensform zu ändern ist — wer vermöchte dies zu entscheiden? Daß Fr.'inzos unter diesem Schicksal litt, das zeigt vielleicht am besten das Ressentiment, das seine Schilderungen durchzieht. Und dieses Erleiden, das Erleben ist, machte ihn zum Dichter, den wir lieben weit über sein leibliches Ende, dessen Werk lebendig bleibt über Tage und Jahre hinaus in die Dauer. Siegfried Schmitz. GaUlpiel Ifaak Dcutfch in des Jüdifchen Künillerfpielen. Der populäre Darftellcr und Regillcur Iiaak D e utl di, der lochen eine erfolgreiche Tournee durch Südafrika beendet hat, beginnt in den Jüdifdicn Künftlerfpiclen (Theater Reklame, II., Pratcrftraßc 34) Freitag, den aj. Jänner, ein kurzes Gaftfpiel in der Komödie mir Gefang „Der Weg zur Liebe". E Eine Ausstellung des Jüdischen Museums im Zentral-Kino. Wie wir erfahren, hat sich das Kuratorium des Wiener Jüdischen Museums entschlossen, für die Dauer der Unauf- :ühmi>g des Films «Der Jszzsänger.v, der bekanntlich den Aufstieg des Sohnes eines Kantors aus den Winkeln des New Yorker Ghettos zu den Revuebühnen des Broadway schildert, im Zentral-Kino unter der Leitung des derzeitigen Kustos, des bekannten Archäologen Prof. Dr. Bronn er, vine Ausstellung der AItertiimersammlung des Jüdischen Museums zu veranstalten, in deren Rahmen sowohl Wcike ck» jüdischen Kunst wie auch Dokumente jüdischer Sitten "nd Gebräuche zur Schau gelangen werden. All unsere Leser! Wir bringen hteinät mr Kenntnis, daß uas bekannte Musikhaus F.xcelsior, Wien, 1., Adlergasse 5, «ad 11., Kleine Pfarrgasse 28, sein reecbhältiges Lager in jüdischen und hebräischen Schallplatten durch die neuesten original amerikanischen Aufnahmen kan totaler und jüdischer Gesänge ergänzt liat. Zu Propagandazwecken wird eine große Serie von SohaUplatten an diejenigen Leser unseres Blattes, die sich auf diese Ankündigung berufen, zu bedeutend ermäßigten Preisen abgegeben. ß Der „jüdische“ Lessing Von E» G. Fried ln der jüdischen Gasse tot kehl deutscher Dichter so populär wie Gottshold Ephraim Lesslng, dessen Geburtstag (??. Jänner 1729) sich jetzt zum zweihundertsten Male jährt. Sein Name ist geflügeltes Wort: «A Kop wi Ristotel (Aristoteles), un klug wi Lesslng» war, ist vielleicht heute noch oft gebrauchter Vergleich im Sprachschatz der jüdischen Gasse. Diese Popularität, welche beinähe die Schillers übertrifft, gilt dem Dichter des «Nathan»; davon, daß Lessing der gewaltigste kritische Geist war, den Deutschland hervorgebracht hat, daß er für die deutsche Kunst, für die de.utoGhß kiter^r tur, für das cjcwteohc Theater bahnbrechende Grundlagen geschaffen hat, daß er einer der größten deutschen Stilisten war und für alle Zeiten bieiibt, — von all’ dem wußte die jüdische Gasse der «guten alten Zeit» wenig. Aber däß'&eh? «Nathan dar Weise» einen Juden und das Judentum als «gleich unter gleichen* gesetzt hat, das dankten ihm die Juden stets mit Überschwänglicher Verehrung. Dafür ist Lessitig aber auch seit langem unter dem deutschen Volke, dessen geistiges Licht er entzünden half, mißachtet und verfemt Schon bei Lebzeiten wurde ihm von seinen theologischen Gegnern, welche die von ihm herausgegebenen <vFragmentc» bekämpften, angedichtet, er habe von den Amsterdamer Juden 1000 Dukaten für dieEdierung der «Fragmente» erhalten. Der «wissenschaftliche» Antisemitismus der D ü h r i n g, Sebastian Brunner u. a. machte Lessing kurzerhand zum Juden und noch vor etwa 10 Jahren hat der sattsam bekannte Adolf Bartels ein dickes Buch «Lessing •und die Juden» geschrieben, in welchem er nicht nur Lcssing einen «Schmierfink» nennt sondern auch?- und das ist das lustigste aus den ca. 400 Seiten rassischer Literaturgeschlehtsschreibung — aus dem Stil der «Hamburgischen Dramaturgie» und des «Laokoon» den Nachweis zu erbringen sucht, Lessing sei jüdischer Abstammung! Dafür aber behauptet die jüngste rassische «Kabb^listin», Fr$u Mathilde Ludendorff, die Gattin des tapferen Ludendorff mit der grünen Brille, mit dpr Zuhilfenahme von Zahlendeutungen, Lessing sei keines natürlichen Todes gestorben, sondern von denjuden und Freimaurern vergiftet worden. Anfier Lessing, dein reinstes Wirken und Werk haben bloß bewirkt, daß du in deinem, dazu deutschen Volke elend gelebt hast, einsam gestorben bist und al6 Verfem rer fortiebst! Was hat eigentlich Lessing verbrochen, daß er verfemt ist? Seme tljeolagjsciie Anschauung war zu seiner Zeit nicht so vereinzelt, daß sie ihn unbedingt hätte zum Ketzer machen müssen; die si$ teilten und forfcführten, wurden jedenfalls nicht geächtet. Lessii.gs Verbrechen war, daß er ein großer und freier Geist war (und das war im Volke der Untertanen stets verdächtig), daß er menschliches Mitgefühl forderte und diese Forderung — gerade an den Juden exemplifizierte. Hätte er für diese seine Forderung etwa Tiere?um Beispiel genommen, so wäre er wahrscheinlich glimpflicher davongekommeh. Aber Lessing wäre nicht Lessing gewesen, hätte sein Geist nicht begriffen, daß Menschlichkeit beim Menschen zu beginnen hat Schon der Zwölfjährige schrieb in dem Aufsätz «Die Beseitigung des Begriffes Barbarentum durch Christus», der seine Prüfungsarbeit für die Aufnahme in die bekannte «f iirstenschule» zu Meißen war, u. a. folgende Sätze: «Es ist barbarisch, einen Unterschied zwischen den Völkern zu machen, die alle von Gott geschaffen und mit Vernunft begabt sind .... So wollen wir auch die J u d e n nicht verurteilen.» Das e r $ t e Theaterstück, das Lessing im Jahre 1749, kaum 20 Jahre alt) schrieb, war ein Einakter «Die Juden»; darin werden ein Baron und seine Töchter von Räubern, die als Juden maskiert sind, Überfällen, aber von einem Unbekannten, der Jude ist, gerettet. Der Bäron, der seinem Retter im Ueberschwang der Dankbarkeit sein ganzes Vermögen und die Hand seiner Tochter übprlassen will, kürzt diese Versprechungen um - die Tochter, als er erfährt, daß sein Retter ein Jude sei. Der Unbekannte leimt alles ab und erbittet nur, daß der Baron künftig von seinem Volke «etwas gelinder und weniger allgemein» urteile. Das Stück wurde ein einzigesmal, auf der Wanderbühne der Karoline Neuber, aufgeführt. Ern Jahr später (1750) kam Lessing nach Berlin und dort lernte er Moses Mendelssohn kennen (der — ein eigenartiger Zufall — im seihen Jahre das Licht der Welt erblickte wie Lessing). Angeblich soll die Vorliebe beider für das Schachspiel die Annäherung gefördert haben. Es entwickelte sich ein echtes, dauerndes Freundschaftsverhältnis, in dem Lessing, der weit umfassendere Geist, wohl ln vielem der gebende Teil war, was sich auch auß dem etwa 25 Jahre umfassenden Briefwechsel zwischen Lessing und Mendelssohn ergibt. In philosophischen Schriften und in den berühmten «Literaturbriefen» ergab sich enge Zusammenarbeit beider Männer, von dpnen der um wenige Monate jüngere Mendelssohn den Freund um fünf Jahre überlebte. Wie sehr Mendelssohn den großen Geist ehrte, der das Denken und den Wissensbereich des in die europäische Getotessphäre erst hineinwachsenden Sohnes des Dessauer Thoraschrelbers ordnen half, das beweist das Schreiben, welches Mendelssohn nach Leasings Tode an dessen Bruder gerichtet hat; es heißt darin: «Mit gerührtem Herzen danke ich der Vorsehung, daß sie mich so früh, in der Blüte meiner Jugend hat einen Mann kernten lernen lassen, der m e 1 n e Seelegebildet hat, den ich bei Jeder Handlung, die ich vorhatte, bei jeder Zeile, die ich hhtodtreiben sollte, mir als Freund und Richter vorsteilte . . . .» Freund und Richter im höchsten menschlichen Sinne war Lessing, der zuverlässigste und unbestechlichste Künder des reinen Geistes; und er ist bis heute in seinem Volke verachtet und verfemt. Am Ende seines Lebens schuf Lessing das dramatische Gedicht «Nathan derWeise*, das Werk, welches ihm unter den Deutschen die ärgsten, häßlichsten Beschimpfungen zugezogen hat und das ihm noch nicht verziehen wird, — dasselbe Werk, das seinem Schöpfer die Verehrung der jüdischen Gasse gebracht hat Ueber den «Nathan» ist viel falsche Meinung gesagt worden, auch unter den Juden. Die Dichtung wird gern als eine Art Toleranzedikt hingestellt, was sic wahrlich nicht ist. Es gellt Lessing vielmehr um die Tendenz von der Ehrfurcht vor der Religion, besser der Religiosität an sich, ln welcher Form sie auch auftritf. Heine hat (in seinem nde versagenden Instinkt gegen Halbheit und Unwahrhaftigkeit) die «israelitische» Duldungstjentun-g des «Nathan», die noch bis heute ihr Unwesen treibt, durch eine ein wenig überpointierte, aber im Wesen richtige Analyse der Lessingschen Dichtung abgelehnt, indem er in einer Studie Über Lessing schrieb: «Nathan ist nicht bloß eine guteKomddie, sondern auch eine philosophisch-theologische Abhandlung zugunsten des reinen' Deismus.» Gutwillige Einstellung hätte auch in Deutschland diesen Kern der Dichtung erkennen müssen; aber die Einstellung zu Lessing war bösen Willens. Und «Nathan» wurde der Prügelknabe, ln Frankfurt am Main, Dresden und anderen Städten Deutschlands wurde der Verkauf des Buches mit dem «skandalausesten Inhalt» (so heißt es im Beschluß des Frankfurter Stadtrates) verboten, ^e^stverständlieh war dem WCrke auch die Bühne lange verschlossen. Im Jahre 1783 fand wohl eine Art heimlicher Aufführung in Berlin in einem Theater in der Behrenstraße statt, doch erst 1801, also mehr als 20 Jaljre nach seinem Erscheinen, kam der «Nathan» in Magdeburg und wenige Wochen später (unter Goethes I^eitu^g) in Weimar zur Aufführung. In Wien gab es erst 1819 eine «Nathans-Aufführung, die eine vpai der Zensur gäpzlieh verstümmelte Fabel auf die Bühne brachte. Das Buch fand verhältnismäßig rasche Verbreitung, obwohl die «Organe der öffentlichen Meinung» über die Dichtung und ihren Verfasser cföm Publikum so wenig wie möglich mitteüten. Die Tagesprasse schwieg, auch die maßgebenden Literaturzgitschriften übten größte Zurückhaltung; nicht einmal Wieland brachte in seinem «Merkur» den Mut auf, für da® Stück einzutreten . . . Fast könnte man sagen, <jaß Lessing, der knapp zwei Jahre nach seinem «Nathan», stafbj an seinem «Nathan» gestorben ist, dessen Aufnahme ihn erkennen ließ, in welche todeskalte Einsamkeit in Deutsöhländ gestoßen ward (upd bis heute wird), wer reinen, gro-, Ben Geistes ist. Lesisng war es; darum wurde er tu seinem Volke — «j ü d i s e h», verachtet, geächtet Und ist es bis heute, trotz Festfeiern und schönen Reden. Kunstchronik Selb&moxd eines jiidifchen Künilkrs. Der bekannte Bildhauer und Maler Emil Fuchs hat in feiner New Yorker Wohnung Selhßmord durch Erfchießen begangen. Die Urfedte liegt in einem Leiden, das den Küniller zur Untätigkeit swang. Emil Fuchs, der in Wien gehorch wurde und ein Alter von Ciß Jahren erreicht hat, erfreute lieh in Amerika großer Popularität. Er war in früheren Jahren in London Lehrer an der Königlichem Akademie und wurde dort von dem berühmten Maler Sargeant lehr gefördert. 1300 lud ihn die Königin Viktoria nach Wincffor ein und betraute ihn mit dpm Entwurf einer Reidisjubiläumsmcdaillp. Von ihm flammen dis Entwürfe zu mehreren englifdben Briefmarkjsn und zu Medaillons der Mitglieder des königlichen Kaufes.' Ein ichwcdifchcs Judctjßück. Das jiingfte Werk des fchwer difdhen Lultfpieldichter# Hjalmar Bergmann, das vor kurzem im Osear-Tbeatcr in Stockholm zur Erftauffiihrung g*> langte, iß eine Judeakomödie. Da* TimI „Patres!(et* (dcutfch: „Gefindel“) iß ironifch gemeint, denn das Stück iß ein Lohgelang auf den jüdifchcn Familiensinn. Im Mittelpunkt der Handlung fleht ein aus Amerika nach Hamburg gekommener Menadiero-Mendel-Typ weiblicher Prägung, der mit kWr ganzen Familie bei einem reichen Verwandten „Quartier“ nimmt. Dicfc Figur, Herrn Joe Meng, fpiclt der (in Mitteleuropa vom Film her bekannte) Göfta Ekmann und fdiafft eine bis in die klefnfjten Nüqnccn einprägsame Cfurakurftudic. Dem Bühnenbild bat der jüdifche Maler Ifaac G r ü n w a 1 d das nötige Milieu gegeben. Das Stück intereffierte fahr und dürfte wohl bald feinen Weg auf die deutfehe Bühne Enden. „Dybuk“ auf der bolgarifdkn Bübpc. Im bulgarifchen Nationaltheater vqr tywwp die Erfteäfftbruag von S. Anskis „Dybuk“ in bulgarifcjber Sprache ftftt. Die Miniflcr für öffentlichen Unterricht, Jußiz und Handel fowie mehrere Pcrfönfichkeitcn aus dem königlifhcp Palais wohnten der Aufführung bei. Die Darfldjer wurden ßürmifch akkla* miert. Die PrefTe widmet dem Drama eingehende Würdigungen.

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