Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 2 (1929)
- Issue
- Heft 55 (17.1.1929)
- Date
- 1929-01-17
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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I Seffe« DTE STIMME Nr. 55 Statt besonderen Einladungen . AHe Freunde, Bekannten und Gesinnungsgenossen laden wir hö fliehst zu der am Sonntag, den 20. Jänner, um %1 l Uhr vormitt a g s, im Neudegger-Tempel, VIII., Neudeggergasse 42, stattfindenden Trauung des Herrn Salomon Geltner mst Fräulein Mina Qeltner ein. Telegrammadresse: Geltner, VII., Neubaugasse 26. ROOCQ Was will Herr Stricker? Bn der letzten Nummer seiner Revue benutzt Herr Robert Stricker die in der «Stimme? crochiancfftc Entgegnung ^Die ,^Sensation“ Hatemann» zu einer Polemik gegen mich, m der er sich bemüht, seine Unterlassung der Berichterstattung über den Haismann-Prozeß noch einmal mit der Behauptung von einer angeblich gebrocher.'en Vereinbarung über Stillschweigen in der Haismann-Sache zu begründen. Zu diesem Zwecke läßt er vorwiegend andere Personen sprechen, indem er .P r i v a t b r i e f e zitiert. Zunächst sei festgesteüt, daß diese Zitate, soweit ich sie kontrollieren kann, unvollständig sind, ohne daß die Unvoltetäod'igkeit gekennzeichnet wäre. Aus dem Briefe vom 20. Dezember, den Herr Siegfried Graubart an mich gerichtet hat, hat Herr Stricker unter anders m den Passus weg- «gelassen, in welchem Herr Graubart darauf hinweist, daß Herr Stricker in seinem Blatte nichts über den Fall Halsmam» bringen wende, unter der Voraussetzung: «Er (Stricker) müsse nur die Gewißheit haben, daß?,;h jene Blätter, auf die wir (die Intervenienten Ing. Berger und Graubart) Einfluß nehmen können, dasselbe tun. Ich (Graubart versprach ihn ziu informieren, im Falfe unsere Intervention keinen Erfolg gehabt habe.» In demselben Briefe des Herrn Graubart (wißt cs richtig: «Die Zionisten von Innsbruck ... sind mindestens so überzeugt von der Unschuld des jungen Halsmann wie die Herren Leitartikler der «Stimme» oder der «Stunde». Die letzten drei Worte hat Herr Stricker weggelassen, weil er die Fiktion aufrecht erhalten will, der Fall soi nirgends so scharf behandelt worden wie in der «Stimme?. Wohl mit aus demselben Grunde hat Herr Stricker in meinem von ihm zitierten Briefe vom 21. Dezember 1928 an Herrn Graubart die entscheidenden Schlußobsätzc weggelassen; sie lauten: «Außerdem erklärte Herr Dr. Schmitz, daß er mit Harra Dr. Preßbuirger, der ihm ein Interview gegeben hat, die ganze Angelegenheit besprochen hat, so daß meine Intervention ganz fruchtlos gewesen ist. Uebiügens kann ich Ihnen nur mitteilen, daß die deutschen Zeitungen, insbesondere das «Berliner Tageblatt», in viel schärferer Farm zu dem Prozeß Stellung genommen haben.» Auf dieses Schreiben habe ich von Herrn Grau hart folgendes Schreiben, dto. 22. Dezember 1928, erhalten: Im Besitze Ihres sehr geschätzten Schreibens vom 21. d. M. danke ich Ihnen für Ihne freundliche Aufklärung und freue mich, feststellen zu können, daß Sie in der Sache keine Schuld trifft. Es wäre mir persönlich nur sehr angenehm gewesen, vorher erfahren zu haben, daß der Artikel nicht mehr zu streichen war.» Am 24. Dezember 192S richtete dann Herr Graubart neuerlich ein Schreiben an mich, das folgendermaßen lautete: «In Anschluß an mein Schreiben vom 22. d. M. muß ich leider nochmals auf die bewußte Angelegenheit in der «Stimme» zurückkommen. Wenn auch Sie, sehr geehrter Herr Doktor, persönlich, wie Sie schreiben, außer Obligo sind, so hat doch die Redaktion der «Stimme»' selbst, wie ich erfahren habe, die Möglichkeit gehabt, den bewußten Artikel zu unterlassen. Unser Telephon.gespräch war Dienstag Vormittag, während die «Stimme» selbst — wie ich cf ah re — vor Mittwoch nicht in Druck kam. Schließlich teile ich Hhiron noch mit, daß der Artikel der «Stimme» bei den nächsten Verwandten des jungen Halsmann ob seiner Heftigkeit und seiner Textierung Bestürzung bervorgenufen hat.» Ich gab Herrn Graubart mit Schreiben vom 29. Dezember 1928 folgende Antwort: «Ich habe Ihr geschätztes Schreiben vom 14. d. M. bisher infolge anderweitiger Inanspruchnahme nicht beantworten können. In Erledigung desselben beehre ich mich, Ihnen aber mritzuteiion. daß Ihre Annahme, daß der Artikel doch noch wegbleiben konnte, nicht richtig ist. Das Blatt war am Dienstag Vormittag bereits vollständig fertiggeatdit, umbrochen und gegossen. Dar Druck hat sich led'giich infolge eines Kunzsctihuwivs verzögert. Wo« die Schärfe dea Artikels anbei äugt, so muß ich nochmals darauf Hinweisen, daß die Berliner Ta- Seszcitungcn viel heftiger gegen das 11eil geschrieben haben. Ich bedauere cs außerordentlich, daß Sie mich nicht noch am Montag von Ihrer Unterredung mit Herrn Ob erbau rat Stricker benachrichtigt haben, obwohl Ihnen b!&2u die Möglichkeit gegeben war, well ich noch lange, nachdem Sie mit Herrn Oberbmrat Stricker gesprochen hatten, im Kaffeehaus in Gesellschaft der Frau Anita Müller gewesen bin.» Diese meine Antwort beendete meinen Briefwechsel mit Herrn Graubart. Herr Stricker will den «Tatbestand-., auf den er sieh versteift, auch noch dadurch bekräftigen, daß er einen Briet dea Herrn Dr. David Taubes reproduziert, der ein Privatgespräch mit dritten Personen wiedergibt, umd zwar — wie dies bei derlei Zwischenträgereien gewöhnlich der Fall ist — unvollständig. Wie ist demnach der wahre Sachverhalt? Ich habe Herrn Ing. Berger keine Zusage gemacht, daß ln der «Stimme» über den Prozeß nichts gebracht werden wird. Auch wurde ich von jemanden darüber informiert, wie sich H*rr Stricker zur Sache Halsmann verhalten wird. Dennoch setzte ich mich am nächsten Tage über interven« twn des Herrn Graubart, trotz meiner schon am Vortag« geäußerten Bedenken, mit der Redakdort der «Stimme* ie Verbindung, vornehmlich deshalb, weil Ing. Berger und Herr Graubart mir erklärt hatten, auch Halsmanns Verteidiger Doktor Preßburger, sei der Ansicht, daß nichts gebracht werden solle. Von der Redaktion erfahr ich nicht bloß, daß das Btatt bereits gesetzt und umbrochen und daß die Entfernung von drei Seiten Text unmöglich sei, sondern es wurde mir das Interview, weiches Dr. Preßburger der «Stimme» gewährt hatte, vorgelegt und ich stellte aus diesem Interview mit Erstaunen fest, daß die Ansicht des Herrn Dr. Preßte uriger genau das Gegenteil von dem »st, was mir die erwähnten Herren angegeben hatten, und daß sie sich mit der Haltung der «Stimme» bezüglich des Prozesses vollständig deckte. Damit war die Angelegenheit für mich erledigt Dies der wahre Sachverhalt. Was wHJ nun Herr Stricker eigentlich? Will er, weil er über den Prozeß HaJsmaun aus diesen oder jenen Gründen geschwiegen hat, jetzt gewaltsam einen «Prozeß Goklhammer» konstruieren? Ich nehme gern aur Kenntnis, daß Herr Stricker mir daraus den Prozeß zu machen sucht, daß das zionistische Organ Oesterreichs seine Pflicht erfüllt hat, gegen eit» gröbliches antisemitisches Unrecht aufzutreten, das in der gesamten Presse des ln- und Auslandes als solches gebrandmarkt war. Herr Stricker betont unaufhörlich, daß er dom unglücklichen HaJstnann dienen wollte, indem er über die Sache schwieg; glaubt Herr Stricker aber wirklich, dem unglücklichen HaJsmann dadurch einen Dienst erwiesen zu haben, daß er die Motive für sein Schweigen breittritt und damit jener Seite geradezu Vorschub leistet, der es sicher nicht um meines» Kopf und um die «Stimme», sondern um den Kopf Halsmanns zu tun ist? Dr. Leo Gold Hammer. Spende. Ein ungenannte»- Spender hat der Zentral- Adle für jüdifchc fozlale Fürforge deu Betrag von S 3 0 0.— übermittelt und hievon S 100.— für d« Üraclitilche Blindeninftituc und S aco.— für andere foziale Zwecke beftimmt. An unsere Leserl Wir bringen hfeinit zur Kennt tue, daß: das bekannte Musikhaus Exoelsior, Wien, I., Adlergasse 5, und II., Kleine Pfarrgas&e 28, sein reichhaltiges Lager in jüdischen und hebräischen Schallplattet» durch die neuesten original ameriteamtechen Aufnahmen kantoraler und jüdischer Gesänge ergänzt hat Zu Propagandazwecken wird eine große Serie von Schallplatte»» an diejenigen Leser unseres Blattes, die sich auf diese Ankündigung berufen, zu bedeutend ermäMeten Preisen abgegeben, P- Junges hochgebildete* dar besten Gesellschaft augehoreod, langer« Zeit im Ausland gelebt erteilt, e^itHaisIgon frans. M. engl« Unterricht an Anfänger« — Günstige Bedingungen. W. 5« IX-» Pechfergeese 19/2S8. Vereinsnachrichten Zionistische BezirksseKtiou Josefstadt — Alsergrund. (VIH. Bennoplatz I). Mittwoch, deu 23. d, M., 8 Uhr abends, bringt im VereiinsiieJn» Herr Dr. Max Präger, «Alte und neue jüdische Schwänke^ ztm» Vortrag. Gäste herzlich st willkommen. Zionistisch« Bezirkssektlon X. Dienstag, den 22. d, M., präzise 8 Uhr abend«, Vortrag des Herrn Dr. Jakob Weiner im jüdischen Heim, X., Humboldtgasse 25. Thema «Jewish Agency.» Zionistische Sektion Prater. (11. Jungstraße 8). Freitag, des» 18. Jänner 1929, halb 8 Uhr abends. Chumasch-Vortrag. Zugänglich auch für Nlchfmitjrlledor. Zionistische Bezirkssektlou Wieden—Margareten, Donnerstag, den 17. Jänner 1939, um 8 Ubr abends, Im großen Klubsnal des Tcrraascn-Cafe, V. Margarctenplatz 4. Vortrag Ludwig B a t o: «Israel und sein Land im altiüdischen Schrifttum». Zionistische Bezirkssckiion Brigittenau. Freitag, den 18. & M. Tatmudvortrag des H. I. Schdnfdld. — Sonntag, den 20. d- M. muslkal’«ch-ifterarl«cher Abend unter Mitwirkung hervorragender Kräfte, unter anderem Oberkantor Gereon M * r g u 1 i e s, Fräulein Rosa Mager; am Klavier Dr. ’Wi'behn Bund. — Dienstag, den 22d. M. Vortrag Amtsleitcr Julius Rosenfeld: «Statistik der Wiener Juden.» — Mittwoch, dem 23. d. M. Vortrag Dr. N. M. G c 1 te e r; «Jüdische SaJons im Zeltalter der HaslcaJah> AJie Vewnsta3tun,g«i finden um halte 8 Uhr albend* statt, Verband der Zlomlsten-Revisionleiten Oesterreichs. Montag, den 28. Jänner 1029, 8 Uhr abends, findet bn Cafi Atlashof, 1., Aspern plat? 4, dfe n r d o «n t 1 i c h « Generalversammlung statt. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht des Präsidiums; 2. Kassebericht; 3. Neuwahlen; 4. Eventuelle.«. Die Mltgtirdidcorte berechtigt r.ur Stimmenabgabe?. Zionistische Arbeitsparte! «Hltacbdutb#. UI. Ausstcllun«sstraßo 19). Samstag, den 19. Jänner 1929, Abschieds* leier zu Ehren des nach Palästina fahrenden Chawer Landau. Mittwoch, dun 23. Jänner 1929, halb 8 Uhr abends. Vorlesung aus d. «Hapod Hazalr», (H. Stadtmauer), halb 9 Ohr abends. Vortrag Dr. Leo Gol tili a m m c i, Zionistische Lrauengruppe Leopoldstadt (11., Zirkusgasso 33). Donnerstag, den 17. Jtiirner, 8 Ubr abends, Vortrag Frau Dr. ArwiMe Kantor: «Zw Geschichte der inesw’anisch'a» Bewegung im 17. Jahrhundert.» Zionistische Frauengruppe. (XX. Jügerstraüe 30). Montag, den 21. Jänner, 8 Uhr abends, Vortrag Dr. N. N. Gelber: «Jüdische Salons Im Zeitalter der Haskalah». «Deborah», Müdchengrrippc der «WUo» (II., KL Mohrunyaase 3). Donmjnitag, dun 17. d. M., halb 9 Uhr abends: «Schlman Ben Schctach»; Montag, dem 2L d. M., halte 9 Uhr: «Hlftel», Retferentln Frau C Waid mann (*u Ihrem Zyklus «Führende tatm. Gestalten»). Oäate wiiflkomen, Eintritt Wochen-Kalender Jftnaer 1999 Gedenktage Ü2V wenn 17 Donnerstag 1SJ0 — der Llterarbietotiker Leo Dukes in Prefibars «reboreo. 18 Freitag 1800 — der Kantor und srnagogele KomponJat Saloinoo Sulrer ln Wien eestorben. 7t 19 Samstag »SOS — der Philosoph and Mcilistoer Dr. Merkn» Hers In Berlin ceetorbeo. »810 — der KompotCst Ferdinand Dertt in Hamhnrs nreboren. 8-ri BtfUiili Hsd.wj Meoer dtfter 20 Sonntag 1854 — Rabbiner Immannel Lörr ln Bzesedin Keboren. oe 21 Montag isso — der ChleMlabbi von England, Dr. N. M. Adler, seetorben. | ■T' [ I o 22 Dienstag 10W — Max Nord»« ln Parle gestorben. 11 — 23 Mittwoch fiei. Montag umd Donnerstag von halte 8 bis ha.te 9 Uhr Heteräisohfours für Fortgeschrittene. Gleichzeitig Neuanmeldunigen und auch für den Anfängerinncnäctirs, der atn 4. Fehruar beginnt. Jüdische VolksbifcÜolhck Wien (IL, KL Mohreng:asse 3). Bei der am 5. Jänner d. J. unter dem Vorsitze des Herrn Dr. Rybaczew, k y stattgefundenien General vers a n» m Jung wurde nachstehende Leitung gewählt, die sich wie folgt konstituierte: Präsident: Dr. David Rothblum; Vizepräsident: Dr. Birnbaum; Schriftführer: Fct Seiden froh und Frau Koppe; Kassiere: Herr Halpern und FrL M. Rosenblum; Organ isat'ons- und Propagrr.daref?rat: Frau Dr. G cIber, I. Lcbemsohu, Türkei und Grubner; Veranstaltungsreferat: Ignatz Müller •’d Rfvi ».ebenso h n. jugouuvereiu «Ercz Israel». (II. Zirkus^awe 33). Woclienprogratiim; Samstag. 19. Jänner, 6 Uhr abends Vortrag cand. iur. M. G e 1 b a u d über «Die Ursprünglichkeit clor Gesetze Mösls oder Hanimurabis». Anschließend gcmßU. BclsarntnensoI'U. Montag, 21„ von 8 bis 9 Uhr: Hebr, Forbgesohr.-Kurs, 9 bis 10 Uhr: Hebr. MittcIIws. Dienstag, 22. halb 8 Uhr Jiteand« I, Vortrag aus dem Zykuus ♦Hervorragende Gestüten der Haskalah-Periode». Vortragenders Prof. Menkes über «Nachman Kroclunal und seine Zeit». Mittwoch, 23. 9 bis 10 Uhr. Hebr.-Mittol-Kurs. Donnerstag,?4.. 9 bis 10 Uhr. Hebr.-Fort-geschr.-Kurs. Die Mitglieder werden aufmerksam gemacht, daß Ihnen eine ziemlich reichhaltige Bibliothek in Judaica und ZionJstica zur Verfügung steht. Bibllothckstumlen Dienstag von. 7 bis 9 Uhr und Donnerstag von 7 bis 9 Uhr. Verein für jüdische Geschichte und Literatur iu Wien. (II. Ferdlnamdstrsiße 23/8.) Montag, den 31. Jänner, halb 8 Uhr abends, im Kiutesaalo der «Hakoah», I. W-ippUngerstvaßc 24—26 (Cafe Altes', Rathaus, Eingang durch« Haustor). Vortrag Mediainalrat Dr- Heinrich Haasc'* «Leasing und d-ie Juden». Nach dem Vo-rtrage Generalversammlung, tei'J.naihm&berechtfet nur Mitglieder. Eintritt frei. Gäste willkommen. Jüdisch-akademischer Juristen verein. (II. Taborstraßc 1—3). Dfe wKsensclTaftldch« Arbeftsgenvelnscbaft des Jüdisch-akademischen Juristenvereins veranstaltet eine Reihe von Vortragsabenden. Dor nächste Vortrag findet Donnerstag, den 17, Jänner 1939, 8 Uhr abends, im neuen Verein«« lf-/ ale, II, Taborstraße 1 (Eingang beim Wettbureau), statt; sorlcbt Dr. Richard Ball über «Willensfreiheit und Atrairecht», wiHlkommcn. Vfiroln zionisL, Hochschüler «Theodor Herzl». Der Verein veranstaltet tn seinem Helme, IX, Glaaergasee 4, einen Vortragszyklus: «Das zionistische Ziel, einst und letzt Erfolg« und Zukunftsperspektiven der Bewegung.» Erster. 19. fänner 1929: «Zionismus und soziale Juden frage», Prcxt A. Freud. Zweiter. 26. Jänner: «Die Einwirkung des Zionismus auf die Selbstachtung der Juden». Prof, Willi. Stein. Dritter. 3. Februar: «'Die Bewegung *uy Renaissance der jüdischen Kultur». A. HL Dr, Ernst Müller. Vierter. 9. Februar: «Unsere Aufbauarbeit in Pa« läaüns» Herr Ado’i Böhm. Fünfter. 16, Februar: «Unsere Bestrebungen ln» GaJuth». A. H. Dr. Leo Goidham iocr< Sämtliche Vorträge beginnen um 8 Uhr abend». Austritte aus dem Judentum Ue Virontea ö e r o 11 n o Paustina Beregl, 24. Februar 1910, Charlottenteurg, L, V., Margaretenstraße 82. — Max Rektor, 1. Oktober 1894, Wien, L, XX., Mortaraplatz 4. — Julie Ganz, IQ. Februar 1002, Wien, 1., XX., Rauaeherstraße 14. — Otto Porges, 6. März 1905, Brünn, 1., XX^ Hannovergassc 6. — Hilde Groak, 5. August 1910, Wien, L, I., Landesgerichtsatraße ß. — Franziska Neu mann, 1, Oktober 1010, Wien, L, I., Johamicsgasse 22. — Stephan Karl Reinltz, 3. September 1903, Wien, 1., I, Fischerstiege 9. — Margot B ad e r 1 e, 1. März 1906, Wien, l, IX.« Porzellangasse 11. — Ignaz JcHinck, 8. Februar 1897, Wien, verw., XV., Akkonplatz 2. — Bertteold Nelken, 23. Dezember 1894, Wien, ml»., II., Böeklinstraße 104, — Robert Weiß mann, 7. Dezember 1912, Wien, I., X., Leibnitzgasse 30. — Ruhet» Stern, 28. Oktober 1877, Mitau, 1., XIX., Orinzinger All« 7. •**. JuHe Obatgarten, 13. April 1885, Czernowitz, L, IX , Rögergasse 26. -Marie Krausz geb. Jakobs, 27. Mai 1900, Wien, ger, fMCh., XVU., Hormayrgasse 23. — Jakob Lttb Deutsch, i. A*b