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Die Stimme · 1928-11-15 · Heft 46 (15.11.1928) · page 10

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Journal
Die Stimme
Volume
1 (1928)
Issue
Heft 46 (15.11.1928)
Date
1928-11-15
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Srfte 10 DIE STIMME Nr. 40 20. Bezirk: Eichner Heinrich, Rauscherstraße 3. 20. Bezirk: Hifsclil Eugen, Treustraße 1. 20. Bezirk: Hornung Leopold, Jägerstraße 26. 20. Bezirk: Kurzrock Osias, Mortaraplatt 4. 20. Bezirk: Lederer Josef, Jägerstraße 24, Heinzeimanngasse 10. 20. Bezirk: Lempert Moritz, Klosterneuburgerstraße 1. 20. Bezirk: Petyan Wilhelm. Klosterneuburgerstraße 10. 20. Bezirk: Rottenstreich Hermann, Hannovergasse 12. Unter Aufsicht Sr. Ehrwarden Rabbiner Dr. M. Rosenmann, 21. Bezirk, Josef Böck, Schloßhoferstraße 6. Wien, im November 1928. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Stipendium am Chajes-Realgymaasium. Am Ohajes- Realgymnasium werden anläßlich des Todestages des verstorbenen Gründers der Anstalt und Präsidenten ihres Kuratoriums, Oberrabbtoer Dr. H. P. Chajes, nactetehende Stipendien verliehen: a) ein vom Lehrkörper gestiftetes ira Betrage von 100 S für Schüler der Oberklassen. Bedingung sind sehr gute Leistungen in den Jüdischen Fächern; b) edn Stipendium kn Betrage van 100 S, gestiftet vom Kuratorium des Vereines «Jüdisches Realgymnasium» für Absolventen der Anstalt kn ersten Semester ihrer Hochsciinlstudten. Gesuche sofort an die Direktion. Vereinsnachrichten Zionistische Jugendorganisation Brigittenau, Wien, XX., Jäeerstraße 30. Bei der am Donnerstag, den 8. d. M. stattgefundenen Generalversammlung wurden Theodor Silbe rbusch zrnn Obmann, Moses Klahr zum Schriftführer, Klara Schmelzer zur Kassierin, Lotte Dachs, Fritz Jäger, Ferdinand Ne umarm als Ausschuümitglieder gewählt. Sonntag, den 18. d. M., 1 Uhr mittags, findet eine Herbstwanderung in den Wienerwald statt. Gäste willkommen. Hilfskomitee des Chajes-Realgymnasiums. Dienstag, den 27. November, 8 Uhr abends, im Kursakm (Stadtpark) OeseMschaftsabend (Akademie mit Tanz). Jugend verein «Erez Iaraeb (Wien, H., Zirkusgasse 33). Sonntag, den 18. d. M., pünktlich um 7 Uhr abends, findet im Vereinsiokal ein Literarischer Abend (Perez- Abend) unter Mitwirkung bester Kunstkräfte statt. Gäste willkommen. Zionistische Sektion Prater (U., Jungstraße 8). Freitag, den 16. November, 8 Uhr abends, Chumesch-Vortrag. Zugänglich auch für Nichtmitglieder. Zionistische Sektion Zwischen brücken. Bei der am 3. d. M. stattgeüuntfenen Generalversammlung wurde folgender Vorstand gewählt: Präsident Alfred Friedmann, Vizepräsident und hebräischer Schulleiter Saul Oppermann, Kassier und Minjan-Referent David Kofier, Schriftführer und K. JC-Referent Bernhard Schleien, K. H.-Referenten Naftaü Le Winter, Leo Friedma’nn. Beiräte: Moses Beriad, Paul Hofimann, Hermann Zauderer, Sak>- mon Zeug, Baruch Bickel und Leo Schlesinger. Pfadßnderbund «Zirenu». Sonntag, den 18. November Zentralwanderung. Treffpunkt: Sievering: 8 Uhr, 5. Burschen zug; %9 Uhr, 1. Mädchenzug; $£9 Uhr, 2. Mädcbenzug. Grinzing: 8 Uhr, 1. Burschenzug. Pötrieinsdorf: 8 Uhr, 2. Burschenzug. Neuwaldegg: 8 Uhr, 3. Burschenzug; 8 Uhr, 4. Bfurscbenzug. Stadtbahnstation Nußdorferstraße, Yfi Uhr, Jüngere des 3. Burschenzuges; Uhr, Jüngere des 2. Mädchenzuges. Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien (J!., Ferdinandstraße 23/8). Montag, den 19. November, um V38 Uhr abends, im Klubsaate der «.Hakoah», I., Wipplingerstraße 24—26 (Cate Altes Rathaus, Eingang durchs Haustor), Vortrag Dr. Paul Diamant: «Aus dem Leben der Wiener Juden im Vormärz». (Aus öffentlichen Akten.) Eintritt frei. Gäste willkommen. Jüdische Toynbeehaüe (XX., Denisgasse 33). Mittwoch, den 14. November, 7 Uhr abends, Vortrag Dr. Rudolf A. M dt a 11: «Wie können Kriege verhütet werden?» Eintritt frei ®r jedermann. Nach der Teepause Wechsqirede. Verein zionistischer Hochschüter «Theodor Herab. Samstag, den 17. November, 8 Uhr abends, im Heim, IX., Glasergasse 4, Vortrag des A. H. Dr. G r 0 ß: «Der Expertenbericht». Hochschüler als Gäste willkommen. Zionistische Bezirkssektion Landstraße (Jüdische Tischgesellschaft Landstraße), UL Löwengasse 36, Cafe Lovrana. Ergebnis der Wahlen in den Ausschuß: Dr. Emü Schmitz, Obmann; Simon G’a s p a rd, Kassier; Dr. Josef S i I b i g e r, Schriftführer. Jeden Dienstag, %9 Uhr abends, Vorträge, im Anschluß geselliges Beisammensein. Eröffnung des «Moadon iwri». Am 3. November wurde der Zyklus der hebräischen Vorträge im Hebräischen Klub («Moadon iwri») mit dem Vortrag der Frau Dr. Cyla W a 1 d m a n n «Rabbi EHeser ben Hyrkonos wehanasebim» eröffnet Nach einer kurzen Einleitung des Herrn Prof. M. Chartin er, der die Referentin, seine Schülerin, dem hebräischen Publikum als erste vo>rstel!te, die es wagt, mit einem talmudischen Vortrag öffentlich aufzutreten, führte die Vortragende ihre These in glänzender Weise aus, daß Rabbi Elieser ben Hyrkonos es war, der die Zurücksetzung der jüdischen Frau im jüdischen Leben herbrigeführt hat, besonders mit seinem zur traurigen Berühmtheit gelangten Satze: «Seine Tochter Thora lehren, heißt sie Unzucht lehren». Die zahlreich erschienenen Gäste zollten der Vortragenden reichlichen Beifall. Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüter (IX., TUrkenstraße 9). Samstag, 17. November, um 8 Uhr abends, Vortrag des A. H. Dr. Leopold Plaschkes über die «Gememdepolitik im Wandel der Zeiten». Zionistische Bezifksaektion Brigittenau (XX., Jägtrstraße 30). Freitag, den 16. d. M. Talmudvortrag des Herrn Isafe Schönfeld. Sonntag, den 18. d. M. Abschiedsfeier für de« Dichter D. S. SHberbusoh. Mitwirkend: H. Schwager, Brakrin u. a. Dienstag, den 20. d. M. Vortrag des Herrn Adolf Böhm: «Die jetzige Situation im Aufbau Erez-Israe!s». Alle Veranstaltungen beginnen präzise VzB Uhr abends im Heime XX., Jägerstraße 30. Entree frei, auch für Nichtmitfiieder. — Bebritischkurse: Die Sektion eröffnet in Kürze ein eminar für die hebräische Sprache und Grammatik für Erwachsene, welche im ABhebräi&chen bereits bewandert sind, sowie Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Einschreibungen aflabendbeh zwischen 7 und 9 Uhr abends in der Sfckßon. Zaristische Ortsgruppe Km« a. D. Am 3. November hielt im «Jüdischen Helm» vor einem zahlreich erachtenenen Publikum Herr Pfof. N. 2. Eh flieh (Wien) einen Vortrag Ober das Thema «Der jüdischtraditioneHe Synagogalgesang im Vergleich mit dem mddemen Tempeteestajrt. Der Vortragende legte dar, wie weit sieh der heutige Tempelgesang entfernt hat, ein Umstand, der auch sehr zu beklagen ist. Die Erfofwahren Jüdischen Musik sei elfte Der von ttef^ündigef SacMtenfitnto aösefts lebhaften seife!!. Miszellen Lord PJtmwf tritt in den Ruhestand. Laut «Iner Mittel* hi« des fcrtttechn Krtewstrfnteteriurm Int BeMmaridwß Lord Pinmer, der frühere Obsihommtesdr Idr Palästine, In den Ruhestand «treten and an! HalhsoM sesetet worden. Loid Phsmer Ist 72 Jahre dt. Der maa High-Comtofesiötrar Sir Jota Chaaca1»«»' wird nach einer öttteüc»wi MÄteitang der Partita tina-regie rang am 6. Descrnberhi Jemsafem rirtt retten. Vor ehrigan Tagen wutt SHr John, wfe am London beliebtet wird, Gast der Londoner PatcSdne Mandate Society; bei dieser Veranstaltung, *e der Präsident der GrieBschatft, Sir G. Maori 0 non gh leitete, wanden verachteter« Palästina berührende PrdMomc sowie die Ziele der Society erörtert. Wie di« palästinensische Presse meldet, hat kürzlich ©in Immigrant, der über vier Jahre im Lende wohnt, wegen ehret abschlägigen Bescheides eine Klage gegen das Immlgratlonsdepar temen t beim Gericht efcngexefcftt Der Petent, eln’Elektrötechniker bei der Rothenberg-Gesellschaft, wandte sich nach dreijährigem Aufenthalt Im Lande 4m J&roer 1927 mH einem Einhürgerungsgesuch an das Departement und erhielt ton Laufe eines vollen Jahres keine Antwort, hn Doeeittber des speichert Jahres retete seine Frau nach dem Aaslande, tun an einer itatlenfedien UntverattÄt au saldieren. Eirdge Tag* nach ihrer Abreise erhfreit er vx>n der Behörde die MKtaflung, daß sein Eänbürgenmgsgeeuch nicht erwogen werden könne, da sefne Fra« Im Aaslande weife. Die Verhandlungen zwischen der Regierung und der Zionistischen Exekutiv« Über eine Hilfe!eis lang an die jüdischen Wirtschaften, die durch die Mißernte fcn diesem Jahre geschädigt wurden, sirtd zürn Abschluß gekommen; dte Regierung hat sich bereit eridärf, den Geschädigten eine Anleihe von 2$0Ö Pfand S t e r H n g zur Beschattung von Getrefdesaatgut trÜ ehtem Zinssätze von 5 Prozent zur Verfügung zu stteMen. DBe Wittel der Anfeflie kommen in erster Liitfe den Stocttungem Kfor-Jscheskfel, Mercbavtoh, Tel-Adass, Hn-Charod, Kfar- Gfdeoti and Ted-Jo®ef zugute. * Laut dem oben hier veröffenttkbten neuen provisorischen Handelsabkommen zwischen Palästina and Aegypten genießen paiästincnaische iandwirtschaftliche and Industrieerjteagirisse, einschließlich Tabak, in Aegypten Meistbegünstigung. — Dom «Haares» zufolge wird in Kairo demnächst ewi Unternehmen für den Vertrieb palästinensischer Industrieprodukte eröffnet werden. Der Stadtrat von Tel-Aviv hat eine Verordnung angenommen, wonach die Beobachtung des Sabbat und der Jüdischen Feiertage für die Juden verpflichtend sei, den ntehtKkfcschen Einwohnern aber frefWeÄrt. (Die erste SabbatraSrverordnung des Stadtrates war von der Regierung aufgehoben worden. — Die Red.) Ecnor Verordnung der PalästiTra-Regierong gemäß werden in Zukunft Erlaubnisse für archäologisch« Grabungen nur unter der Bedüngung erte&t werden, daß sämiflehe bei den Grabungen gemachten Furide zwischen der Regierung und dem Veranstalter der Grabungen geteilt werden. * Der verstorbene David Givotosky hat den Keren Hajessod testamentarisch als Mitsrben seines beträchtlichen Vefmögens hi der Form eingesetzt, daß er kn Zehntel de« Wortes seines Nachlasse« erhält. Der Wert dieses Vermächtnisses für den Keren Hajessod beträgt rund 3500 Pfund. Nach längeren Vethaadtongen hat die Palästina- Regierung definitiv •besrfdo&eti, einen Betrag von- 2000 Pfund für die Auffrechteihaltung des städtischen Krankenhauses von Tel Aviv, das von der «Hadasea» verwaltet wird, zur Verfügung zu stehen und hat den gl riehen Betrag auch für die zwei folgenden Jahre zugesidhert, sofern gewisse Bedingungen MnsicfttXch der Administration des Spitals erfüllt werden. Der Betrag für das Jahr 1926 wurde bereite zur Atuazahlung; gebracht. (Diese Subvention der Regierung tat die erste : direkte Zuweisung der Regierung für den medtefateebtn . Dierrsrt der iWowistSscben Organleatton. Die Red.) a Die PalärinaiRegteruug hat Herrn Joseph Bentwich, einen Bruder des Oberstaatsanwaltes Bentwtcti, zum Inspektor der hebräischen Schulen in Palästina ernannt. Seit mebrero» Tagen stehen dte Sobtäer der 7* und 8. Kieme der Haffaer Reatsehule In Streik; ete von der UreerBefemng aus Schönheitsgrilnden schung and Pfleg« der wichtige Ktdtuftasfgäbe. zeugende Vortrag fand fordern die Anerkennung des Sdffflericotnitees and da« Recht der Te-Mnähme «m Pädagoglactiein Rat bei der Behandlung von Angelegenheiten, welche die Schülerschaft betretten. Kunstchronik Ein großes jüdisches Konzert in Wien Der unter dem Präsidium des bekannten Musikhistorikers und -Kritikers, Prof. Max Graf, stehende «Verein zur Förderung jüdischer Musik», über dessen wertvolle Ziele und bisherige Tätigkeit in unserem Blatte bereits mehrfach berichtet wurde, wird demnächst mit einer großen jüdisch-musikalischen Veranstaltung in die OeffentUchkeit treten. Der Verein arrangiert ein vom Keren Kajemeth und der österreichischen Frauen organ isatIon «WIZO» veranstaltetes Konzert, das am 1 5. Dezember, 8 Uhr abends, im Neuen Saal der Hofburg stattfinden wird. Es werden Bearbeitungen jüdischer Volkslieder von Engel, Schitomirsky und Groß, Lieder von Miln er, Krein, Engel und Aohron sowie jüdische Kunstmusik von Achron, Skutschewsky, Ernest Bloch und Krein 2u Gehör gebracht werden. Der Abend wird, wie das Wer kurz skizzierte Programm andeutet, einen Ausschnitt aus den wichtigsten Gebieten jüdischen musikalischen Schaffens geben, und dürfte schon deshalb größtem Interesse begegnen. Ein namhafter Teil des Ertrages fällt dem Keren Kajemeth zu. Kartenverkauf im Keren Kajemeth, Wien, I., KärtnerstraBe 28 (Tel. R 27-4-85, R 27-4-86), bei den Mitgliedern der «W1ZO» und in der Buchlramliung M. Rath, II., Taborstraße 20 a, Tel. R 43-1-58. Der Nobel-Preis für Literatur, der für -das Jahr 1927 erst jettet zur Verleihung gelangt, wurde dem Philosophen Henri Bercson zugesprochen. Bergson wurde Im Jahre 1859 zu Paris als Sohn eines aus Warschau eingewa-nderten jüdidJschen Kaufmannes geboren; er ist der anerkannte Repräsentant der modernen französischen PÜfllosophle, und seine Hauptwerke: «Schöpferische Entwicklung*, «Materie und Gedächtnis* sowie das eben erschienene «Die seelische Energie* bauen eine s^rltuaKstfische Mcthapihysik auf, die dem Geiste eine Überragende Stelhing hn Wesen und in der Enfcwtickii.img' des Lebens zaiweasf. Der Bildbauer Glycenstehi — MilUonenerbe? Im Jahre 1909 starb in Amerika Eisig Glycenstefcn, e'n von Polen nach Texas ausgewandorter Wein hä radier, der ein Vermögen von 60 Millionen Dollar hüntertassen haben soQ. Dfc Eibschaftstesflung wurde diurch verschi'ödene Uansfände und durch den Krieg bis jetzt verzögert. Durch die Tätigkeit eines Advokaten ist es, wtie dde Londoner «Jewiish Times* meiden, gelungen, die Erben ausfindig zu machen, die (fie Erbschaft von 60 Millionen Dollar erhalten sollen« Unter den Eiben befindet sich auch der bekannte jüdische Bfldheuer Professor Henryk G1 y c e n s t e i n. Der künstlerische Entwarf für das neue Goldene Buch des Keren Kajemeth. Der vom Hauptbureau des Jüdischen Natöonalionds (Keren Kajemeth) ausgeschriebene künstlerische Wettbewerb für den neuen Band des Goldenen Buches wurde jetzt durch die Jury in Jerusalem entschieden. Die meisten eingereichten Entwürfe stammen aus Erez Israel. Einsendungen kamen aus Jerusalem, Tel Aviv, Haifa, Zemach, dem Emek; von auswärts Waren Entwürfe aus Berlin, Frankfurt a. M., Lemberg, aus Amerika und Schottland edngegangfcn. Der erste Preis wurde dem Kunstgewerbeatelier von Gur-Arie und Raban zugesprochen. Beide smd Schüler und später Lehrer der Bezaiel-Schule gewesen, die auch den zweiten Band des Goldenen Buches ausgeführt hat. Raban ist unter anderem durch seine illustrierte Ausgabe des Buches «Lied der Lieder» bekannt geworden. Der preisgekrönte Entwurf ist überaus wirkungsvoll. Der Gmund ist in Silber gedacht, eine Anspielung auf das silberne (25jährige) JubHäumsjahr des Keren Kajemeth, dessen Eintragungen der Band enthalten wird; die Vorderseite schmückt das Bild eines Chaluz und einer Ohaluzah, er. mit einem Spaten, sie mit einer Schüssel voHer Früchte, das in Gold und Email ausgeführt werden soll Die beiden Figuren stehen unter einem Granatapfelbaum, der 25 Früchte trägt. Auf der Rückseite trägt das Bnich eine Karte von Erez Israel, aus der die Böden ersichtlich s«nd, die der K. K. L. in dem vergangenen Vierteljahrhundert erworben hat. München druckt einen jüdischen Lyriker. Der Literaturbeirat der Stadt München hat beschlossen, den Gedichtband «Die Erbenv des jüdischen Dichters Manfred Sturin 3 n n atfi Ko3ten des Stadtrates drucken zu lassen. Jüdisches Künstlerkabarett, II., Praterstraße 60. Wochenspiclplan: Freitag, den 16. November"■ Eretauffflhrurag «Opfer der Liebe*, Lebensbild ln 3 Akten von Z. Libin, Musik von Scb. Sekunde. Die Novität wird Samstag, Sonntag und Montag wiederholt. — Dienstag, den 20., «Masel Tow», Mfttwodh, 21., «Die BriHantendame*. Donnerstag, 33-, «Zurück zu Gott* (Der große Mensch). Jüdische Künstlerspiele (M-, Praterstraße 34). Wocfoenrepertolre: Freitag, Samstag und Sonntag weiteres Gastspiel des Künatlerpaares Vera Kanjewska und PanJ Brcltftianu In der Komödie «Die drei Kalles*. Sonartag, den 18. d. M., 10 Uhr abends, Nachtvorstellung. Beginn 10 Uhr. «Das süße Mädel». Montag «Die rumänische Chasene». Dienstag «Patasdhka*. Mittwoch «Der Amerikaner Ghtiaea*. Donnerstag Sondervorstellung «Schwer zu sein ein Jid», von Schadom Adeidhem mit Herrn Simon Nathan von der Wilnaer Truppe als Gast.

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