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Die Stimme · 1928-11-15 · Heft 46 (15.11.1928) · page 11

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Journal
Die Stimme
Volume
1 (1928)
Issue
Heft 46 (15.11.1928)
Date
1928-11-15
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 46 DIE STIMME Seite 11 FÜR MUSSESTUNDEN Schach Eine wertvolle Partie aus dem Berliner September-Turnier Damengambit. Weiß: Bogoljubow. Schwarz: v. Holzhäusern 1. d2—d4, 67—<15, 2. c2—c4, c7—c6. 3. Sgl-~f3i), Sg8—f6. 4. e2—e3 a), «7—e6. 5. Sbl~-c38), Sb8—d7. 6. Lfl—d3, d5Xc4*), 7. Ld3Xc4, b7—b5. 8. Lc4—b3"), a7—a66). 9e3—e4T), b5—b49). 10. e4—e5, b4Xc3. 11. e5Xf6, g7Xffi°). 12. b2Xc3, ThS—gß*«). 13. 0—0, f6—f511). 14. Tfl—el, Lf8—a7. 15. c3—c4*3), Tg8~g6. 16. Lei—f4, Lc8—b7. 17. Tal—bl, Cß~c5. 18. Lb3—a41 »*), Lb7—c4J4), 19. TelXe4!, f5Xe4. 20. Sf3—Ke$—f8. 21. La4Xd7!1B), Tg6—f6. 22. Lf4—go, c5Xd4«). 23. Dd! Xd41T), Dd8—a5. 24. Dd4Xe418), Kf6—g7. 25. Lg5Xf6f, Le7Xf6. 26. De4Xa8, Da5Xe5. 27. g2—g3. Auf gegeben. Anmerkungen: x) Hier ist auch 3. Sc3 spielbar und stark. Das Winawersche Gegengambit (3. —e5) hat Weiß nicht zu fürchten. — B) Stärker als die Entwicklung des zweiten Springers, worauf Schwarz mit der Aljechin-Variante (4.—dXc. 5. <?3, b5. 6. a4, b4. 7. Sa2 oder Sbl, e6. 8. LXc4, Le7 und später eö) gutes Figurenspiel erlangt — 3) Mit 5. Ld3 kann die folgende komplizierte Variante (Meraner!) umgangen werden. Schwarz antwortet am besten dXc nebst c5. — <) Ld6 ist nicht ganz befriedigend, weil Weiß e3—e4 oder (wahrscheinlich nachhaltiger) 0—0 nebst c3—e4 antwortet. Mit dem Textzug geht Schwarz in die von Rubinstein stammende Merancr Verteidigung über. — e) Mit dem von Capablanca bevorzugten Le2 ist nichts zu erreichen. Ueblich ist Ld3, der Textzug wurde bisher nur ganz vereinzelt versucht und ist kaum stärker. Ueber die Beurteilung der ganzen Spieiweise ist man siel: allgemein noch nicht im klaren. — ö) Der Textzug soll c5 vorbereitem Schwarz mußte sich aber sagen, daß er 9. c4 mit M ' beanworten will. Dann entsteht ein Spiel mit verändertem Charakter, a6 erweist sich als völlig zwecklos. Wir halten daher sofort Lb7 für das Richtige. — 7) Nach 9. 0—0, c5 hätte Schwarz sein Ziel erreicht. — 8) Dieser Zug wurde wie!fach getadelt, ist aber wahrscheinlich doch der beste. Andernfalls spielt Weiß e5 und falls darauf Scl5, so Sc3Xd5 und der schwarze Damenläufer ist kaltgestellt. — °) Hier war SXf6 ein besserer Zug. Schwarz stünde dann noch keineswegs besonders ungünstig. — 10) Das hatte Zeit. Zuerst mußte er trachten, c5 und Lb7 durchziusetzen. — ll) Danach steht Schwarz bereits auf Verlust. Das Feld e5 durfte er nicht preisgeben. — 1S) Mit der latenten Durohforuchsdrohung d4—d5. — ta) Der Gewinnzug! — M) Auch LXf3 ist aussichtslos, denn nach 19. DXf3 droht vernichtend Tb7, Dc6 usw. — ia) Nun folgt ein fürchterliches Strafgericht. Der Textzug ist viel stärker als SXd7f. — 10) Falls Tf5, so 23. LhOf, Kg8. 24. Sc6, DXd7. 25. SXe7-j-, DXe7. 26. Dg4t usw. _ it) Droht Sc6 usw. — ,s) Falls nun der Ta8 zieht, so erzwingt DX'h7 rasches Matt. Das Weitere ist überflüssig. Redigiert von Joto Kreuzw ort-Kapselrätsel r“ H 7" n iT*" r- HF ts 1 18 mma i 11 n 16 | I TT" n »T 1 ni JÜTj lg uT“ (Hi ST" II | m rpn ■ 1 1 TUT ■ m i p8"" BW P VI VII 11 ■ B 2b rr IV r ll üo” 81 5Tj LL 88 rr Sä SS MB ».,! MM m iw TT" ü BBS » I " 1 n L io~ *e“ »X —i 41 L u u |B it 1 pS | BBS Ha n H 47 " r JL ■ JH □ hT* X u 1 MB m öT" L l L (S 53 5t B l-Lä mT" Ü □ «■J ■ □ □ S &r“ m« □ In die stark umranidotön, rmt einer römischen Ziffer beecldmeten Felder sind an Stelle von etaactaen Buch-» «taiben ganz« Wörter zu setzen, deren JeweTlifge Bedentarne in der Legende der Ka/pselwörter enthalten ist. Diese Wörter ergeben im Zusammenhang mit den Ebizelbuohstaben der anderen Felder das ln der üblichen Legende angegebene normale Räteei wort. Kapsel Wörter1 L Franz. Adelsprädikat.. M. Chinas. We«maß. III. Pars. Fürwort. IV. Feierliches Gedicht. V. Pens. Fürwort. VI. Vorsilbe. VH. Mänttl. Wesen. VIII. Vorwort. IX. Schwur. X, Chern. Zeichen für Alnrnininm. XI. Span. Küstentuß. XII. Vorwort. Wagrecht: 1. Eden. 8. Geschütz. 13, Tonhalle. H- Wurfspieß. 16. Synonym für «sonst, außerdem*. 17. Marderartiges Raubtier. 19. Ureinwohner Südamerikas. 20. Frommer Gruß. 31. Berliner Ausdruck für «Nein*. 22. Asiat Staat. 34 Türk- 35. Götzentempel. 36. Helle, Beleuchtung. 38. Früher, bevor. 30. Tochter des Oedipus. 34. Adeliger, vornehmer Mensch. 37* Späte Einsicht (poet.) 38. Kehrreim. 40. Flehen, ersuchen. 44 Flsüherelgerät, 46. Schwiegersohn. 47. Wagnis* 49. Fiulilandschait. 81, KlUrf. Bierart. 32. Klöster!. St Mt. 33.. Schmutoabsondem einer Wunde. 55. Wiindröschcn. 56. A'bkzg. für Niiwwncr. 57. Offener Vor kaufsiaden. Senkrecht: 1. Frajiz. Politiker. 2, Welbi. Vonname. 3. Schwacher Zweig. 4. Freund (franz.). 5. Ist (engl.). 6. Ereignis, Erzälilung (Mclirzalid). 7. A-säralog Wallenstedns. 8. Storohart. 9. Nebenfluß der Donau in Bayern. 10. Frucht des Oelbatsmas. 11. BisenstHt (Mehrzahl). 12. Pers. Fürwort. 15. Abschau. 18. Bindfaden. 23. Folglich, daher. 25. Griech. öucb»ta/bc. 27. Loitcriegcwiitri. 29. Mä.nnl. Vorname. 31. Töchter dos Nereus. 32. Blasinstrument. 33traurig, ruhig. 35. Nord. rnännl. Vorname. 36. Artikel. 39. Indischer Büßemiönoh. 41- Arab. Fürsrimiitel. 42. Fischiett. 43. Baum. 45. Ttdl des Vatikan« hi Rom. 48. Japan. Münze. 50. Bindewort, 51. Stadt bt Neai-Italien. 53. Wie 12 senkrecht. 54 Abkzg. für «desgleichen, ferner»- Magisches Quadrat Wagrecht Senkrecht. 1. Alkohol. Getränk. 2. Turnerabteilung. 3. Norm, Gesetz. 4. Vertreter. 5. Angehöriger eines indogerm. Volksstammes. rrr- ) 2 3 i r- Füllrätsel. r- B E 2 B B 3 B E 4 B E j E .1 B E 7 R E 1. Exempel. 2. Schwarzes Holz. 3. Römischer Kaiser. 4. Span, weibl. Vorname. 5. Franz. Revolutionär (gesl. 1791) 6. Einträglich. 7. Vorzug, besondere Liebe. Auslösung der Rätsel in Nummer 45 Kreuzvortrfitsel: Wagrecht: 1. Aas. 4. Bon. 8. Dieb. 10. Ro-bc. 12. Lupe. 14. Erker. 16. Rain. 18. Rune. 20. Eli. 22. Bad. 23. Stiefel. 24. Sem. 25. Tete. 27. Oder. 29. Lila. 31. Uran. 32. Groll. 33. Hera. 35. Metz. 38. Lira. 39. Beil. 41. Wir. 42. Turnier. 45. Eid. 46. Este. 48. Ais. 49. Olga. 50. Ober. 51. Speer. 53. Jena. 54. Eros. 56. Reis. 58. Uhu. 59. Not. — Senkrecht: 1. Aden. 2. Ai. 3. See. 4. Bor. 5. Ob. 6. Nero. 7. Murat. 9. Brei. 10. Reif. 11. Eiter. 13. Pudel. 15. Kleptomanie. 17. Arsen. 19. Esel. 21. Flor. 26. Tiger. 28. Dante. 30. Aga. 31. Ulm. 33. Hirse. 34. Rate. 36. Ebro. 37. Ziege. 38. Liebe. 40. Liane. 43. Raps. 44. Iser. 47. Treu. 49 a). List. 51. Sou. 52. Ren. 54. Rh. 57. Jo. Ergänzungsrätsel: Marter, Obligo, Lineal, Israel, Eroika, Reigen, Eiland. (Mohaire — Rolland.) Gleichungsrätsel: Zarathustra [Zar at (husten — en) ra]. 5E3gll”"yg8BlS5 Die Vorherrschaft der Hakoah- Schwimmer bedroht? Die S c h w i m m s e k t i o n der H a k o a It, eine der blühendsten Abteilungen des Vereines und die hoffnungsvollste des jüdischen Sportes überhaupt, steht seit kurzem im Mittelpunkt der Kritik. Die hervorragenden und rühmlichst bekannten Vertreter des jüdischen Schwimmsports haben nämlich bei einigen Veranstaltungen in der letzten Zeit nicht mehr die gewohnten Siege erzielt. Gewisse Unstimmigkeiten in der Sektion, namentlich. unter den Wasser b a lief n, haben mit-dazu beigetragen, um in der Öffentlichkeit und in der Presse, die ja mit Vorliebe jede schwächere Nuance in der Hakoah registriert, das Wort, von einer Krise hervorzurufen. Wir haben uns daher an den langjährigen Funktionär der Hakoah-Schwimmsektion Dr. A. Heller gewendet, der sich folgendermaßen äußerte: «Was ist geschehen? Unsere- Damen, Herren und Wasserballer haben in einigen Fällen den Erwartungen nicht entsprochen. Unser Goldberger erreicht seine Bestleistungen nicht. Fritzi Löwy hat neulich gegen Gusti Fleischer aufgegeben. Frl. Bienenfeld und Frl. Kohn, also unser glänzendes Dreigestirn, Fritzi, Hedy und ldy sind nicht mehr die alten. Wären ihre Zeiten übertroffen worden, dann hätten wir ausgespielt. Aber das ist keineswegs der Fall, da dieerstenPlätzeder Siege rausanderen Vereinen d i e L e i s t u n g e n unserer Renn- Schwimmerinnen bei weitem nicht erreichen. -Also Krise, Rückgang oder Stagnation unserer Schwimmsektion? Alles unrichtig. Von einer Krise zu sprechen wäre geradezu frivol. Die Hakoah- Schwimmsektion ist festgefügt und, wenn es sich um Personenfragen handelt, wird niemand aus Eitelkeitsgründen die Entwicklung hemmen. Ganz andere Momente sind es, die unseren Siegeszug aufgehalten haben. Krankheiten, Verletzungen und Unfälle haben die Form unserer Spitze,nsohwinuner zweifellos arg beeinträchtigt. Dazu kommt, daß namentlich unsere Schwimmerinnen der Nervenprob e, der sie bei den Wettbewerben in Hinblick auf das gehässige Verhalten des gegnerischen Publikums ausgesetzt sind;- sich nicht mehr gewachsen zeigen. Ueberdies wirkt ein weiterer. Grund auf die Leistungen unserer Kampfschwimmer- und Schwimmerinnen sehr ungünstig ein: Die meisten haben Sorgen, sie sind von schweren wirtschaftlichen Nöten bedrückt und können unter solchen zermürbenden Bedingungen nicht Höchstleistungen vollbringen. Der sehr gute und große Nachwuchs kann natürlich noch nicht voll und ganz den Standard der Prominenten erreichen. Die jahrelang dominierende Position der Hakoah hat dem österreichischen Schwimmsport naturgemäß sehr befruchtet und denanderen Vereinen mächtige Impulse gegeben. Wir haben heute gegen die starke Konkurrenz der Ewask-Herren, der D a m e n der D a n u b i a, der J u g e n d der A u s t r i a und der Wasserballer des W. A. C. anzukämpfen. WI r haben bewirkt, daß die anderen besser geworden sind, indessen bei uns aus den angeführten Gründen ein gewisser Stillstand eingetreten ist. Er ist nicht besorgniserregend. Denn die Schwimmsektion der Hakoah wird auf der Grundlage des Amateur-Massensportes geführt. Sie erfüllt tferen Zweck und aus der Masse wachsen auchstetig Spitzenleistungen hervor. Dabei ist der R a h m e n unserer Betätigung bereits viel z u e n g für unsere Aufgaben. Wir brauchen mehr Trainingsmöglichkeiten im Winter, da die vielen Badenden die sportliche Arbeit erschweren^ und vor allem ein eigenes Sommerbad, das ohne große Kosten zu beschaffen wäre. Lebensversicherungs- Gesellschaft GEGRÜNDET IM JAH RE 1882 Veraloherungebeetand Garantlemittal Ende 1627 1 Milliarde und 000 Millionen Öohllllng 192 Millionen Schilling Prämien- und Zlneenelnnahmen Im Jahre 1927 71 Millionen Schilling Tätigkeitsgebiet der Qeaellsohaft: Oesterreich, Deuteohes Reich, Tschechoslowakische Republik Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn, Polen Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien Törkel, Aegypten Die Geeellsohaft schlieBt zu billigen Prämien und günstigen Bedingungen Kapitals- und Rentenversicherungen jeder Art ab WeuelnqefQhrt: kinder-versorgungs-versicherung (Auszahlung eines Kapitale bei Verheiratung, Studienbeitrag, Rückerstattung der eingezahlten Prämien bei Ableben des Kindes) Invalfditlteversloherung (Zahlung einer Rente bei Eintritt der Erwerbsunfähigkeit und Auezahlung des versicherten Kapitale nach dreijähriger Dauer der Invalidität)

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