Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1 (1928)
- Issue
- Heft 39 (27.9.1928)
- Date
- 1928-09-27
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Nr. 39 DIE STIMME Söffe 9 Kunstchronik Deutsches Volkstheater« «Finden Sie, daß Konttanze sich richtig verhält?» Das weniger, dafür aber die Konstantin um so mehr. Es gibt Rollen, die «ton Schauspieler tragen; die Frauengestalt dieser in der Josefstadt schon exploiticrten Komödie wird aber erst durch das Können einer großen Künstlerin zur Rolle. Dieses selbst für englische Begriffe mit psychologischen UipWahrscheinlichkeiten gesättigte Stück wird sogar an Stellen, wo wki Tempo bedenklich ins Stocken zu geraten droht, von dem unwiderstehlichen Charm Frau Konstantins m lebendiger Bühnenwirksamkeit geführt. Um sie herum porträtieren noch die Damen Förster und Wessely sowie Herr Hoinma einige gut gesehene Typen. —r. Hefne-Denkmal in Düsseldorf. In der Düsseldorfer Stadtverordneten»! tziun« wurde die erste Rate für die'Errichtung eines Heine-Denkmal«, gegen die Stimmen der iDeatschnatlonalen, bc.willigt. «Der rote General.» Im Berliner Theater in der Königgfätze- Straße wurde am 15. September das Drama von Hermann Ungar «Der rote General» uraufgeführt. Das Stück wind in der Berliner Presse von der führenden Kritik anerkannt und gewürdigt. Den Helden des Stückes, der die Tragödie des jüdisohen Führers, der sogar von seinen eigenen Parteifreunden als Fremdling im gegebenen Moment im Stiche gelassen wird, stellt Fritz Kortner dar. In dem Schicksal des roten Generals Potkamzenski, Sohn des Schlächters Mendel Frisohmann, soll sich das Schicksal Trotzkis wiederspiegeln. Jüdische Musik für Klavier II. Die Reihe der nun folgenden Klavierstücke mögen die zahlreichen Bearbeitungen jüdischer Volksweisen eröffnen, die den ersten Impuls, die entscheidende Wendung zu einer eigenen Musik gaben. Joel Engel: 5 Klavierstücke, Volksweisenkranz.**) Diese Stücke sind weniger einem inneren Drang, als dem Wunsche entsprungen, der klavierspielenden Jugend, die bis dahin ziemlich unbekannten Lieder und Tänze In einer leicht verständlichen und leicht spielbaren Weise zu vermitteln. Engels große Liebe zu diesen Volksmelodien verführte ihn, die Motive getreu der Ueberlieferung, ohne besondere Veränderungen wiederzugeben. Die Harmonien sind zu schlicht und einfach, die Begleitungen rhythmisch ohne starke Differenzierungen. Es sind kleine Stücke für Jugend und Volk, für Schule und Haus, für Hände, die nicht viel können, bestimmt. Mehr wollte Engel nicht. Immerhin sind diese Bearbeitungen gerade in der anspruchslosen Fassung dazu geeignet, in bestimmten Kreisen für die Volksmelociien zu werben; H. Kopit — er gehört ebenfalls zu den allerersten Bearbeitern von Voliksmelpdicn — ist in seinem «Frcilachs» ein Tanzstüok von Unmittelbarer lebendiger Wirkung gelungen. Das volkstümliche Tanzlied behält seinen Grundcharakter, wird durch den' nachsohlagenden Rhythmus der Begleitung noch belebt und durch eine pointierte Figuration in der Oberstimme (Thema in der linken Hand) zu immer stärkerer Steigerung und Ausgelassenheft geführt. Das formal knapp gefaßte, pianistisch dankbare Stück wird auch im Konzcrtsaal seine Wirkung nicht verfehlen. J. Wolfs oh ns «Paraphrasen über altjüdlsche Volksweisen» (drei Bände) und die «Jüdische Rhapsodie» (Universal-Edition) gehören einer eigenen Kategorie an. Leicht eingänglich wie die Volksmelodien sind auch die Ausgestaltungen, die sie durch Wolfsahn erfahren. Es ist im wahren Sinne «volkstümliche Musik». Wolfsohn sucht keine neuen Stilprobleme zu lösen. Er verwendet zahlreiche, bei den Ostjuden verbreitete Lied- und Tanzmelodien und begnügt sich, dieselben harmonisch zu fassen, sie rhythmisch zu stützen und durch figaratlve plan!«tische Ausschmückungen (Paraphrasen) formell auszubauen, die miteinander zu verbinden und mit klanglich hübschen Details auszustatten. Das Ganze ist zu sehr vom brillanten Stil der Klaviermusik beherrcht, nicht ohne Einfluß von Liszt sowohl in der Satzweise als auch im Passagenwerk. Das Material könnte thematisch und auch rhythmisch mehr verarbeitet, individuell in stärkerem Maße ausgenützt werden. So fehlt diesen Paraphrasen der Zusammenschluß zum Ganzen, der lebendige Organismus. Hervorzuheben Ist das stimmungsvolle «Wiegenlied» (1. Band), «Ich stei mir un klär» und das «Hoohzeifcslied» (2. Band). Weit bedeutender ist die «Hebräische Suite» Op. 8 (U.-Ed.), besonders in der neuen Fassung für Klavier und Orchester, die zu hören man ln Wien Gelegenheit hatte. Wird auch in diesem Werk die Form der Paraphrase meist belbehalten, liegt auch hier der Schwerpunkt im Pianistischen, so spürt man doch eineu stärkeren Gestaltungswillen, ein Bemühen um intensiveren Ausdruck. Harmonisch Ist die Suite viel reichhaltiger, die einzelnen Motive sorgfältig gegeneinander abgewogen una in guter Steigerung angelegt, das Ganze mit Geist und Geschick gearbeitet. Jeder einzelne Satz (beim Wunderrabbl, Reigen, Liebeslied, Hochzeltstanz) gibt die entsprechende Stimmung ln überzeugender Weise wieder. Die «Hebräische Rhapsodie» von I. Alsberg — ein Werk älteren Datums, 1917, — enthält viel ansprechende Stellen, aber bringt wenig Neues. Die Themen (bekannte Volksmusik) sind abwechslungsreich gewählt, der Klavtersaiz und die Durcharbeitung verrät einen geschmackvollen Musiker. Vor 10 Jahren hätte man diesem Werke freudig zugesfcknmt. Auf der gegenwärtigen Stufe unserer Musik- **) Wenn nicht besonders vermerkt, sind alle hier erwähnten Werke aus dem Verlag JJbneh-Juwal (AusUefetiMf Universal Edition» Wien)« Harmonteciien erinnert Nr. 1 (Nigwn) «ad Nr. 3 (Chassfcf) äußerung — entwfcklungsgeschfchtlich — kann man es nicht mehr in dem Maße akzeptieren. Eine Vermehrung, aber keine Bereicherung unserer Klaviermusik ist das «Sabbathgesang beim Rabbi» betitelte «Charakterstück», komponiert von Prof. N. Z. Ehrlich (M. Rath-Verlag, Wien). Die drei knappen Sätze sind gewiß von ehrlichem Wollen getragen, aber ohne jegliche Eigenart. Unortghtell In dar Erfindung und unbedeutend 4m zu sehr an die Musikprcduktion bei den jüdische» Schwätt-! ken. Bemerkenswert wäre höchstens Nr. 2 (Der RabW sagt Thora) durch das Bemühen, eine neue Ausdrucksform m finden. Der rezitatövisch-deklama t o risch e Charakter ist rieh« Hg empfunden, ein Reflex der inneren Dynamik des Thora« vorlesens ist hier wahrzunebmen. Das «Chassidische» kan« jedoch mit derart primitiven Mitteln nicht erschöpft werden. j Fortsetzung folgt.) VERSÖHNUNG Aus dem Hebräischen des E. D. ROSENTHAL (Schluß von Nr. 37.) Das Abendgebet war zu Ende, Psalmengesang folgte, und darauf gingen die meisten Andächi gen nach Hause, um sich für den morgigen Bußetag durch Schlaf zu erholen. Nur die blieben im Gotteshause, welche die Nacht mit Psalmen und Thorastudien verbringen wollten. Sobald einen der Schlaf überwältigte, lehnte er den Kopf gegen ein Häuflein Heu, um ein Weilchen zu schlummern.; Auch Berl blieb und setzte sich in eine Ecke. Vor ihm lag das Psalmenbuch, und er sammelte seine Gedanken, um ungestört beten zu ' können. Ohne aufzublicken, lispelte er vor sich hin, bis ihn der Schlummer übermannte. Vergebens kämpfte er mit allen Kräften gegen die Müdigkeit an, vergebens riß er die Augenlider auf, schnupfte Tabak und bemühte sich, klare Gedanken zu haben. Im Kopfe rauschte es ihm, die Buchstaben verwischten sich vor seinen Augen, tanzten und wirbelten wie goldene, 'blaue und grüne Pünktchen. Sein Kopf sank herunter, das Buch entfiel der Hand, er schlief ein . . . Und er träumte einen wunderlichen Traum. Auf einem unendlichen, von strahlendem Licht erfüllten Hintergrund sah er eine Jpoße, von unsichtbarer Hand getragene Wage. Er konnte den Blick nicht davon abwenden, eine unwiderstehliche Gewalt zwang ihn, auf die Wagschalen und das Zünglein hinzustarren, und er hatte das klare Bewußtsein, daß jetzt sein Schicksal abgewogen werde. Das Zünglein spielte auf- und abwärts, beide Schalen schienen sich das Gleichgewicht zu halten. Da flog ein großes Stück Papier auf die eine Schale. Berl starrte darauf hin und mit Entsetzen gewahrte er, daß es der gestohlene Hundertguldenschein war . . . Schwarz war er wie der Abgrund, und blutrote Lettern standen darauf. Die Wagschale sank mit einem Male in die Ein gesendet. Jk ~ DIREKTOR JOSEF BOKSENBAUM UND FRAU WIEN, L, WIPPLINGERSTRASSE 11 erwidern auf diesem Wege alle Neujahrswünsche mir einem herzlichen Tiefe. Nun wußte er . . . liier bleibt nichts verborgen ... Da fühlte er einen heftigen Stoß am Kopfe und erwachte. «Bewahre die Unschuld und bewahre das Wohlwollen; denn der Gerechten Ende ist selig, die Frevler aber werden vertilgt; der Bösewichte Lohn ist Unheil.» In gedämpftem und zerknirschtem Tone kamen diese Psalmverse an Berls Ohr. Er wandte sich um und gewahrte einen in den Tallis gehüllten Greis, der über sein Buch gebeugt dasaß und betete. Ringsum lagen viele schlummernd auf Heuhtigelchen, andere saßen in ihre Gebetmäntel gehüllt über Büchern und murmelten Psalmen. Ein Teil der Lichter flackerte erlöschend und feuchter Nebel erfüllte den Raum; durch das hohe, schlanke Fenster drang das bleiche, zitternde Licht des Mondes. Plötzlich stand der eben gesehene Traum vor Berls Gedächtnis, und tiefer Schrecken Überkam ihn. «Das war ein Fingerzeig von oben,» dachte er, «ich bin verlorenI» . . . «Nein!» stieß er mit festem Entschluß hervor, «ich will nicht unselig werden, ich will nicht verdammt selnl Ich war stets ein ehrlicher Mensch, und das will ich bleiben. Für hundert Gulden soll ich meine Seligkeit verkaufen? Sobald Reb Moische da ist, will ich ihm alles bekennen und abends das unglückselige GeU zurückgeben.» Dieser Entschluß beruhigte Berl, die Verzweiflung wich aus seinem Herzen und er war fast fröhlich. Er begann, andächtig die Psalmen zu beten und blickte jedesmal zum Fenster, ob der Morgen käme. Er wollte sich den drückenden Alp rasch vom Herzen wälzen. Die Morgendämmerung ließ die ersten Fluten blauen Lichtes durch die Fenster strömen. Bald erhellten die ersten Sonnenstrahlen das Gotteshaus. Berls Gemüt jubelte ihnen entgegen. Es wurde Ihm frei ums Herz; die Angst, die ihn beschlichen hatte, verschwand, und er begann die Dinge nüchtern zu betrachten. «Zurückgeben oder nicht?» überlegte er. «Wenn ich das Geld behalte, habe ich meinen Anteil an der ewigen Seligkeit verwirkt. Zurückgeben also? . . . Und was wird meine Frau sagen? Und der Mechutan? Und die Sache wird ruchbar werden, man wird mich meiden, ich werde keinem ins Gesicht zu sehen wagen ... Ein Dieb . . . Waa tun? Barmherziger Gott, was tun?» jammerte er und biß sich die Lippe blutig. «Schreckliche Peinl Ent-* weder ich verfalle dort der ewigen Verdammnis oder hienieden der ewigen Schmach. Hier oder dortl . . .» Vergebens quälte er sich ab mit Psalmensagen; unaufhörlich rauschte es in seinen Ohren; «Hier oder dort!» Langsam kamen die Betenden zusammen, die Synagoge füllte sich; der Vorbeter begann unter Beihilfe einiger junger Männer das ergreifende und erhebende «Adon Olam», aber Berl vernahm aus jedem Tonfall nur das ewige «Hier oder dort» . . . Plötzlich trat Reb Moische ein. Berl machte sich auf, um ihm entgegenzueilen, sank aber auf seinen Sitz zurück. «Ich will meiner Frau alles gestehen und ihren Rat einholen,» tröstete er sich. Die Synagoge war voll von Andächtigen; die Stimmen der Einzelnen flössen zusammen und vereinten sich zu einem mächtigen, himmelanstiirmenden Gebet Nur Berl stand abseits und seine. Gedanken weilten anderswo. Wie ein Mühlrad ging es ihm im Kopfe herum. Der sonderbare Traum, Reb Moische, den Mechutan, die Betenden ringsum, verwirrten sich in seiner Phantasie. Vor seinen Augen tanzten die Buchstaben im Gebetbuch. Er zwang sich zu weinen, abet keine Träne wollte hervor. Um seine Gewissensbisse zti betäuben, begann er die langen, schwer verständlichen Piutim zu verschlingen, er brummte die harten, rätselhaften Verse, ohne ein Wort zu verstehen. Er wottte nur seine Gedanken abmühen und den nagenden Wurm in seinem Innern beschwichtigen. Kalter Schweiß bedeckte seine Stirn und bleierne Müdigkeit lastete ihm auf den Gliedern. Da erscholl die Stimme des Vorbeters: «Das Weltall hängt an seinem Finger, die Erde ist voll von seiner Pracht!» Eine Bewegung ging durch die /Menge. Alle erhoben sich von ihren Sitzen und verhüllten die Gesichter mit dem Tallis. Das erhabene und erschütternde Gebet «Unesaneh tokef», an das sich eine so merkwürdige, wunderbare Legende knüpft, entströmte unter Weinen und Flehen den Lippen der Gemeinde. «Du bist Richter und Vollstrecker. Du bist Zeuge und Allwissender, du verzeihest und versiegelst und kennst alles Verborgene. Dein ewiges Buch schlägst du auf, und es liest sich von selbst; jedes Sterblichen Siegel ist darinnen.» Die Verse kamen herzergreifend von den Lippen des Vorbeters, und Berl las schaudernd nach. Ein Tränenstrom quoll aus seinen Augen. Da sitzt der gerechte Gott auf seinem Thron und hält die Wage in der Rechten; das ewige Buch ist aufgeschlagen und jedes Sterblichen Siegel ist darin. Auch Berls Siegel. Nachts, als die Seele ihre Hülle verließ und zum Himmel emporstieg, schrieb sie dort seine Missetat hinein, und nun klagen die Worte ihren Urheber an vor dem unsterblichen Richter. «Berl, Dieb, Räuber!» Und er wagte es noch, in Gottes Haus unter ehrlichen Leuten zu stehen und um Gnade zu _ Am 17. d. M. um V212 Uhr vormittags erfolgte die Eröffnung dier neuen Lokalitäten des n t h r e n hauses Wien im ehemaligen Leßner* Gebäude. Die Imdanthrenhaus Wien Gesellschaft m. b. li, wurde im Juli 1925 errichtet; gleiche Unternehmungen befinden sich in allen größeren Städten des Auslandes. Schon um 1 lUhr fand sich eine große Anzahl prominenter Persönlichkeiten ein, um {^12 Uhr erschienen Herr Handelsminister Dr. Schürft, Herr Minister a. D. Heini, Herr tien.-Dir. Müller der Wiener Messe A. G., Herr Gen.-Dir* Wessely vom Handelsministerium. Weiters sah man die Vertreter de; Körperschaften von Handel, Industrie und Gewerbe. Ganz besonders auffallend war die fast lückenlose Anwesenheit der namhaftesten Künstler, Architekten, MötoelindustrieJlen, sowie privater Persönlichkeiten, die zu den treuen Anhängern der neuzeitlichen 1 ndanthrenbestrebungeu zählen. Die Presse war vollständig vertreten und hatte Gelegenheit, die Tendenz des Indanthrenhauses genauer kennen zu lernen, die darauf basiert, auf Grund der langen Haltbarkeit der farbenprächtigen Stoffe nur beste Qualitäten zu verwenden, weil es keinen Sinn hätte, diese Färbungen auf rasch abnützbarem Material vorzunehmen. Eine weitere Überraschung ist die Einzigartigkeit der Bemusterung, die den Ausgangspunkt neuer Richtungen bildet. Der Leitung des Indanthrenhauses war es auf Grund reicher* Erfahrungen und der Mitarbeit der wichtigsten Faktoren gelungen, Leistungen zu erreichen, die Anerkennung aller maßgebenden Kreise des ln- und Auslandes gefunden haben. Herr Direktor Max Bude hat es durch seine wissenschaftlichen Artikel und Vorträge verstanden, sämtliche Gesellscheftsfc-hichten für die neuzeitlichen Bestrebungen zu interessieren, wodurch allen Wirtschaftskr,eisen, die deu neuen, Zeitgedanken propagieren, gedient ist, denn nur in der Ueberzeugung der Masse liegt die rasche Entwicklung neu auf» blühender Industrie. Heimische Industrie, Gewerbe und Handel finden hier nicht nur reichliche Beschäftigung, sondern auch Anregungen, die für den Export van größter Bedeutung sind, da auch Frankreich und Amerika sich den neue« Bestrebungen in beachtenswertem Umfange angesehiossea haben. Alle Teilnehmer der Eröffnungsfeier hatten den Qmh druck, daß hier die Zauberformel der Wünsche für dos midi die Kleidung gefunden wurde, *’