Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1 (1928)
- Issue
- Heft 39 (27.9.1928)
- Date
- 1928-09-27
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 10 DIE STIMME Nr. 89 betteln. Da drang die Stimme des Vorbeters wieder an sein Ohr: «Die Engel, sie eilen und Beben erfaßt sie; sic lispeln: Der Tag des Gerichtes ist da!» Zuerst leise, dann immer lauter sang der Chasan, bis seine Stimme beim letzten Wort so mächtig anschwoll, daß die Scheiben klirrten. Bcrl ermannte sich: «Nein, nein,» sagte er fest, «nach der Keduschah muß es ein Ende nehmen; ich werde vor.Reb Moische bekennen und ihn um Verzeihung bitten». . . . Die Keduschah war zu Ende, doch Beil rührte sich nicht. Der Tag ging zur Neige. Die letzten Strahlen der Sonne vergoldeten die Wipfel der Bäume und lange Schatten erstreckten sich über die Lande. In der Synagoge zündete der christliche Diener Kerzen und Lampen an. Im Vorhof saßen mehrere Männer mit > bleichen Gesichtern und ruhten aus von den Mühen des Tage?. Es war vor dem Neila-Gebet. Auf den Gesichtern iag eni Ausdruck von Befriedigung, wie nach erfüllter Pt lieh t und zugleich der Widerschein des Vertrauens und der Zuversicht. Berl saß zusammengeknickt auf seinem Platze, den Kopf in beide Arme gestemmt; er s.in vernichtet und hoffnungslos aus. ln seinen Ohren klangen die Worte: «0, öffne uns die Pforte, bevor sie uns geschlossen!» Nur noch einige Minuten, bald wird die Pforte geschlossen, und er hat noch nichts für seine Erlösung getan!» Plötzlich erhob er sich eilig und rannte wie toll auf Reb Moische zu: «Ich will Euch etwas sagen, Reb Moische!» ^.Später, nach dem Beten!» «Nein, nein, nein! Jetzt muß cg sein!» drängte Berl, außer sich vor Angst. Reb Moische sah ihn erstaunt an; doch erhob er sich und folgte ihm hinaus hinter die Synagoge. Berl sah sich ängstlich um, dann begann er unter Tränen mit zitternder Stimme: «Verzeihung, Reb Moische, Verzeihung!» «Gott mit dir, Berl! Was habe ich dir zu verzeihen?» «Reb Moische,» stammelte Berl, «den Hunderter ... ich habe . . . Gott behüte, ich bin kein Dieb, Gott sei mir gnädig! . . . Der Mechutan wollte das Verlöbnis aufheben, da kam ich zu euch. . . niemand war. . . ich . . . ich . . . Bitte sehr, verzeihet! Abends bring’ ich cias Geld wieder! Bei Gott! Aus dem Verlöbnis des Mädchens wird nichts! Die Frau wird mich peinigen! Aber cs ist mir lieber so. Ich kann’s nicht mehr aushaiten . . . Jom Kippur!» Reb Moische hörte diese Rede mit wachsendem Erstaunen. Wortlos nahm er eine Prise. Dann zog er langsam sein rotgeblumtes Taschentuch hervor und räusperte sich. Darauf faltete er die Stirn und sagte langsam: .. , .... «Ich? Ich? Choliloh! Gott behüte, daß durch me«n Verschulden ein Verlöbnis gestört und dein Kind beschämt werde! Na, schön war es gerade nicht von dir, so . . . Aber was spreche ich da? Gott sei mir gnädig! Wie sagen doch die alten Weisen, gesegnet sei ihr Ancenken! Verdamme niemanden, bevor du nicht in seiner Lage gewesen!» Na, also, das Geld behalte und bringe mir morgen einen Schuldschein; dann wirst du’s einzeln abzahlen. So!» «Ihr seid ein Engel, Reb Moische!» schluchzte Berl. «Pfui, Berl, sündige nicht!» wehrte Reb Moische ab. «Was Engel, wer Engel! Ich bin ein einfacher Jud. Wir sind beide Menschen. Du bist ein Jud’ und ich bin ein jud’. Was ist weiter dabei?» Schach Das kürzlich zn Ende gegangene Medsterturnier in aSrünn brachte folgendes Ergebnis: Reti und Sä misch je 7 Punkte, erster und zweiter Preis geteilt. Dritter K m o c b mit 6 Points. Den vierten und fünften Preis teilten M a r s h a 11 und Oppozenski mit je 5 Punkten. Nachstehend folgt eine interessante Partie dieses Turniers. Halbindische Verteidigung. Kostich — Reti. (Gespielt in der zweiten Runde des internationalen Meisterturniers in Brünn am 9. September 1928.) 1. 62-44, SgS—f6; 2. c2—c4, e7—e6; 3. Sbl—c3, Li8—b-l1); 4. c2—e32), Q-03); 5. Sgl—e2, Tf8~e8; 6. »2—a3, Lb4—[8! 7. g2—g3, d7—d6; 8. Lfl—«2, e6—e5; 9. h2—h3, SbS—<17; 10. b2—b3, g7—g6; 11. Lfl-M LfS*—g7; 12. 0—0, e5Xd4; 13. Sf3Xd4, Sd7—c5; 14. Ddl— c2, Dd8—e7; 15. Kgl—h^), c7—c66); 16- Tal—el, Lc&-d7; 17. Tel—e2, h7—h5°); 18. i2—f37), a7-a5; ■ 19. Sc3—dl, <16—d58); 20. e4Xd5, h5—h4°); 21. g3—g4. Sf6Xd5; 22. *3-44, Sc5—e4; 23. Lg2Xe4lu), De7Xe4; 24, Dc2Xe4, Te8Xe4; 25. Sd4—43. Sd5Xf4; 26. Te2—d2, Sf4—d5; 27. Sf3Xh4, Lg7Xb2; 28. Td2Xb2, Sd5Xe3;?9. Tfl-el?11), Se3Xg4f. Weiß gibt auf. Anmerkungen. 1) Dies fst die heutzutage merstgespielte Variante der indischen Verteidigung. Nebst dem f.äuferzug hat Schwarz noch d7—d5 zur Verfügung und diese Elralenkung in das Damengambit dürfte die korrekteste Fortsetzung sei». Auf andere Züge dagegen kommt Weiß mit Vorteil zu c2—e4. — 8) Er läßt den Doppelbauer auf der c-Linie, der hier nur scheinbar schwach wäre, da Schwarz keine rechte Möglichkeit besitzt, ihn anzugreifen. Am häufigsten geschieht 4. Dc2, in letzter Zeit bevorzugt Sämisch 4. a3 und hat damit gute Erfolge. — 3) Am besten. Schwarz hält sich alle Möglichkeiten nooh frei und bereitet auch die Konservierung des Königsläufers vor. — 4) Derartige fitoänngen entstehen oft aus dem sizilianischen Angriff (1. c4, e5 usw.). Weiß steht gut und sollte nur mit 15. Sd5 fortia«hren. Der Textzug ist schwach, vergibt ein wertvolles Tempo und läßt dadurch den Gegner zum Angriff kommen. Reti nützt die Gelegenheit kräftig aus. — ö) Sd5 wird damit verhindert, gleichzeitig aber der später folgende starke Vorstoß d7—<15 vorbereitet. — 8) Sehr gut. Die Störungsdrohung ho—h-t ist kaum abzitwehren, da nach h3—h-4 das Feld g4 schwach wird — 7) Ein trauriger Zug, der die Ueberlcgenheit der schwarzen Stellung deutlich illustriert. Wie gesagt, gab es aber nichts wirklich Befriedigendes. — 8) Ein Kraftzug. Schwarz setzt sich Jm Zentrum fest, wonach sein Spiel mit Riesenschritten vorwärts schreitet. — 9) Wieder sehr gut! Wenn Weiß auf c6 weiterschlägt, so folgt hXgt und nun muß entweder der weiße König ins Freie oder Schwarz bev auntet den berühmten Pfahl im Fleisch (Bauer g3!). — 10) Noch das Beste; doch nun entsteht ein Endspiel, welches für Weiß nicht auf die Dauer zu halten. Es geht zunächst ein Bauer verloren. — 11) Ein grober Fehler, der sofort verliert — allerdings in verlorener Stellung begangen. Kostich ist speziell gegen Reti merkwürdig hilflos. Er hat gegen ihn bisher alle Turmerpartien verloren. Rätselecke Redigiert von Joto. Kreuzworträtsel i -4 3 r 1 r 7 8 3 1 l | rm 1 13 1 '* 14 iT" IB Bl15 u i i a1 1 1 1 JJ_!'l 1 B 1» l i 1 '3 ia r 3 m 4681 sr iri 811 a lfl |2ö lfl88 ia | 881 1 9T lfl J i 19'“ 1 IB 1 1 ** i $a ia HS |3U H7 38 1 1 i 18 Hl40 1 i*i iis m 44 r* i n B B 4t 45 |46 | |47 B* i i in 4V 50 “ 1! 1 m m i §sh 54 1 1 r i i 1 1 57“ r i' 1LL Wag recht: 1. Teil eines Theaterstückes. 4. Hirtengott. 7. Türk. Befehlshaber. 10. Tropenpflanze. 11. Wüstentier. 12. Kleine Münze. 14. Umstandswort. 15. Brennmaterial. 16. Werkzeug. 17. Lebhaft, rege. 18. Steuermann, Pilot. Jüdischer Sport in Ungarn Budapester Mosaik Wenn wir vom jüdischen Sport in Buda-pest oder in Ungarn sprechen, meinen wir selbstverständlich die in jüdisch-bewußter Richtung gepflegte körperliche Erziehung der jüdischen Jugend. Denn die meisten ungarischen Vereine und fast alle Sportzweige weisen nirgends eine so stattliche Zahl von jüdischen Akteuren auf wie in Ungarn. Ja, man kann ruhig sagen, daß das jüdische Material zu den Spitzenleistungen des ungarischen Sportes fast in allen Disziplinen wesentlich beigetragen hat und auch gegenwärtig noch einen großen Prozentsatz der Meister und Rekordträger stellt. Auf der kürzlich in Amsterdam stattgefundenen Olympiade haben Juden für das ehrenvolle Abschneiden Ungarns viel geleistet. Der erste Preisträger der «literarischen Olympiade», Dr. M e z ö, ist Jude, der Säbelchampion des Landes, Petsch atier, bekanntlich ein Jude, hatte an dem Siege Ungarns im Mannschaftssäbelfechten den Löwenanteil un-d der Tormann der hervorragenden Olympiamannschaft der Ungarn, Barta, ist gleichfalls Jude. Eine ganze Anzahl von weiteren Olympiavertretern hat das Judentum für Ungarn auch diesmal wieder gestellt. Es seien nur die bekannten Läufer Brüder G-erö und der Boxer Gelb genannt. In längstvergangenen Tagen haben gleichfalls Juden für Ungarn olympische Siege erstritten, so der berühmte Säbelfechter Dr. Eugen Fuchs und der Ringer Richard Weiß. Die Budapester Judengasse ist noch immer reich an sportlichen Talenten. Gern öffnet die Assimilation ihre Arme, um die Judenjungen aufzunehmen und sie zu Vorkämpfern der ungarischen Nation zu machen. Aber die Zahl der bewußten jungen Juden ist im Vergleich zu der an tüchtigem Material schier unerschöpf liehen Judengasse Budapests viel zu klein. Stillstand und eher Rückschritt sind in der Bewegung der bewußten Erziehung der Budapester jüdischen Jugend unverkennbar. Dennoch ist der Gedanke der rein jüdischen Körperkultur auch in Ungarn nicht auszulöschen. Das kleine Häuflein der Unentwegten, an der Spitze die alten Vorkämpfer der jüdischen Sportbewegung in Budapest, Qoldmann und Z s o l d o s, sind wieder daran, die Heimstätte der Bewegung, de? VivolsAtftletikai Sportklub (v, A. C.) auf zurichten. 19. Gewässer. 21. Artikel. 23. Werbl. Vorname. 26. Waschbecken. 29. Hast. 31. Planet. 32. Alter Mann. 33. Ohne (lat ). 35. Schwung. 3S. Reifeprüfung. 40. Himmelskörper. 42. Griech Buchstabe. 45. Vogel. 4-8. Uebermäßig groß. 49. Stock. 51. Bunt, auffallend. 52. Span, weibl. Vorname. 53. Obstart. 54. Fluß in Frankreich. 55. Rotte, Horde. 56. Verfall, Niedergang. 57. Unbest. Artikel. 58. Gewässer. 59. Deutscher Badeort. S e n k r e c h t: I. Ort in Ungarn (Pferderennen). 2. Ausschuß, Kommission. 3. Stück von einem Ganzen. 4. Götzentempel. 5. ftafien. Geigenbauerfamilie. 6. Pflanze. 7. Männl. Bibelgestalt. 8.!. Buch Mosis. 9. Sinnesorgan. 10. Jiid. Monat. 13. Fechterhieb. 20. Flüssiges Fett. 22. Weibl. Vorname. 24. Preisgrenze. 25. Menschenrasse. 27. Vogel. 28. Sturm. 30. Raubtier (poet.). 33. Fluß in Ostafrika. 34. Falz, Rinne. 36. Mäßig warm. 37. Sächliche Geschlechtsform. 39. AJtgriech. Heldengestalt. 40. Truppenschau. 41. Folglich, daher. 43. Hohes Gewicht. 44. Gerade, flach. 46. Gesangsstück. 47. Nord. Tierart. 49. Franz. Königstitel. 50. Gewürz. Sie müssen schon jetzt Ihren Warenbedarf für den Herbst decken, da Sie nur bei Beginn der Saison wirklich billig kaufen und, was Sie brauchen, Ihrem Geschmack und Wunsch entsprechend, aus dem reichsortierten Lager wählen Können. Das wegen seiner besonderen Leistungsfähigkeit und Billigkeit bestbekannte Leopoldstädter Warenhaus der Brüder Schiffmann, 2. Bez., Taborstraße 48, bietet in der kommenden Woche seinen Kunden eine wirklich großartige Okkasion. Ahe Herbstneuheiten in Stoffen, Seidenwaren, Strick- und Wirkwaren, Weißwaren jeder Art, Damen- und Herrenwäsche, Regenmänteln, Vorhängen, Teppichen, Linoleum usw. werden wegen Umbau und Vergrößerung zu beispiellos billigen Preisen abgestoßen, da das Riesenlager während der Bauarbeiten um jeden Preis reduziert werden muß. Nachstehend eine kleine Auslese aus der Preisliste: Mode-Bor* düren-Kasha S 2.90, Kleiderstoffe, 100 breit, S 2.90, Klelder- Popeline, 100 breit, S 3.90, Mantel-Flausche u. -Veloure, 140 breit, S 9.80, Double für Mäntel, 140 breit, S 9.80, Zibellne, alle Farben, 140 breit, S 12.90, Fahle de claire, 80 breit, S 2.90, Brokate, alle Farben, 80 breit, S 2.50, Crepe de Chine, alle Farben, 100 breit, S 4.90, Sanit-Chiffonet, 90 breit, S 4.90, Plüsche für Mäntel, 120 breit, S 9.80, Velour-Chiffon, alle Farben, 90 breit, S 9 80, Original-Puhmann-Kappe S 3.90, Mode-Wolljacke S 6.90, Bobby-Weste, rein Wolle, S 9.80, Prima-Fhorstrümpfe S 1.25, Modesocken S —.59, Wäscheflanelle, 80 breit, S —.98, Velourbarchent, 75 breit, S 1.50, Französische Mode-Veloure, 80 breit, S 1.98, Französische Mode-Waschsamte, neue Dessins, 80 breit, S 3.90, Französische Waschsamte, alle Farben, S. 2.90, Spezialangebote in Vorhängen, Teppichen, Linoleum: Prima S«agatiäufer, 65 breit, per Meter S 1.50, prachtvolle Spitzen-Stores, komplett, S 3.90, Fußbodenbelag, 100 breit, per Meter S 3.90, Wachstuch filr Küchenbelag, 50 breit, per Meter S 1.50. Origmal-Fabrikslager in englischem Inlaid-Linoleum! Provinzversand per Nachnahme. —» Jeder Käufef erhält ein apartes Geschenk. (Entgeltlich.) Wir haben über die Schwierigkeiten des V. A. C. berichtet. Die Fußbaiisektion des Vereines hat die Erstklassigkeit verloren; er wurde Ln eine Affäre hineingezogen, durch Lntriguen maßlos streng und ungerecht diszipliniert. Das Ansuchen des V. A. C. um Wiederaufnahme des Verfahrens wurde von den maßgebenden Faktoren im Verband Ln die Länge gezogen, zu hintertreiben gesucht und als unerhörte Point der antisemitischen Campagne wurden die A k t e n ö e 1 e g e d e s V. A. C., die der Verein zu seiner Rechtfertigung eingereicht hatte, z uym Verschwinden gebrächt. Terror und Korruption versuch ten den V. A. C. auch aus der zweiten Klasse, in der seine Fußballmannschaft jetzt spielt, zu verdrängen, doch konnte sich die Sektion trotzdem in der zweiten Liga behaupten. Derzeit ist ein Regen erationsprozeß beim V. A. C. im Gang, der sich hauptsächlich auf die 500 Mann starke, prächtig arbeitende Turnsektion stützt. Einen großen Erfolg hat die H an db allsektion zu verzeichnen Es gelang ihr kürzlich die Meisterschaft von Budapest zu erk ämpfen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird mahnte VLvohandba'ller demnächst in Wien begrüßen können. Diesbezügliche Verhandlungen mit der H a k o ah sind bereits eingeleitct. Auch die Fechter arbeiten sehr tüchtig; verheißungsvoll ist das große Kontingent an talentierter Jugend im Verein. Die größten Gegner der Bewegung liegen im Judentum selbst. Die starke Assimilation tut alles, um den V. A. C. zu entwurzeln. Als der Vivo erstklassig wurde und viel Zuschauer anzog, füahteten vor allem die jüdischen Führer der Hungaria, daß sie das jüdische Publikum verlieren könnten und trugen hinter den Kulissen nicht wenig zu dem Kesseltreiben gegen den V. A. C. bei. Dennoch rührt es sich wieder im jüdischen Sport Budapests. Es ist sehr erfreulich, daß die Kultusgemeinde in Budapest die Absicht hat, ein jüdisches Sport ref erat zu schaffen, das der ehemalige Präsident des Vivo, Klein, übernehmen soll, * Kürzlich fand im Tempel in der Tabakgasse elr« t .merkenswerte Feier statt. Die jüdischen Teilnehr Ungarns an der Olympiade, zehn an der Zahl, wuh in feierlicher Weise in den Tempel geführt, wo Ob. rabbiner Dr. Hevesl an die Versammelten eine An 0