Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1 (1928)
- Issue
- Heft 34 (23.8.1928)
- Date
- 1928-08-23
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Sett» 10 DIE STIMME Nr. 04 22. OO1^. L<17 c8. JX Lab c2, Sf6 - eS. 24. Til aJ. a7~a6. 25. b4—b5, KgS -F8. .76. b5Xa6. Fe8—c!t> 27. Tal—dl, Kf?—d7. 28. Sb3—aM1’) Aufgegeben. \nmerkunsen. l) Gilt als bester Zug an dieser biollc. ~! Etwas gekünstelt, aber doch spiclb.ir. Am eimaebsten ist L X c5. M Dieser Zug ist sowie das iolgende ■ b-1 \ ou fraglichem Wert. Weiß vernachlässigt in bedenklicher Weise die Entwicklung. 4) Relativ am besten, ln einer Partie Thomas - Winter, London 1927, geschah verhängnisvoll: 10. Dd3?. d5! II. cX'd, SXF.1!! 12. 1\X E2, Sgla. 13. Kcl, I>fb und schwarz gewann rasch. Das Endspiel für schwarz ganz günstig; die bessere Entwicklung ist wertvoller als das weiße Länferpaar. Ein Eehler. Der Springer mußte nach bei. Nun bloibt der Sc3 sich selbst überlassen. 7) Nocli ein!:ch1er und der entscheidet. Ld7 war nötig. s) Droht den Sco c.nzugrerfen mvd zti gewinnen. Schwarz hat keine vernünftige Parade dagegen. Auf 16. Ld7 folgt 17. b5, TacS, IS. \Jb2, Tc7 oder Lc8. 19. Lc4! und gewinnt. lp) Die Figur ist zwar gerettet, aber die Stellung trostlos; der a-Bauer Ist nicht zu halten. n) Er spielt aufs Ganze. Natürlich hätte auch der QuaLftätsgewinn 22. Lb7 genügt. J3) Die Drohung 29. S—6+ usw. ist mm vernichtend, schwarz ist wehrlos. — Eine Posätlonspart'ic von seltener Kürze! Kunstschach Endspielstudie von Richard Reti (Urdruck «Brunner Tagesbote».) I.äjg : Weiß zieht und gewinnt. Awflöetmg des Problems in Nummer 33 1. Kb7ü, g6, 2. Sd7, Kdä, matt. . 1. — Sb5, 2. d3*fu. Sc4, matt. L — e5, 2. d5 u. d3, matt. Richtige Lösungen haben eingeseudet: Meir üroßmann, Wien; Dr- S- Gaiberg, Wien; Kurt Rosenberg, Wien; Friedlich Mühlhehner, Millstatt; Leopold Bloch, Luhacovice. Rätselecke. Redigiert von Joto. Kreuzworträtsel l a 3 1 5 6 7 8 9 l u II1 ■ 13 ■ 13 6 14 ■ 15 IC 17 ■ ia 19 2j fl 21 32 u ■ 24 25 fl 26 21 28 ■ 29 fl 30 31 ■ 3 2 33 I 34 Sa ■ r 86 ■ ■ ■ 37 H ■ 39 40 ■ 41 ■ 42 lu 1 1 Ci ■ 4 . 46 9 47 48 49 r, u 51 59 53 ■ 61 r 56 w 67 ■ 58 a 59 60 fl fl «! 69 ■ 83 64 1 65 66 Wagrecht: 3. Wurfspieß.. —- 5. Vorwort. — 7. Blume. — 9. Elfenkönig. — 12. Fluß in Italien. — 14. Männlicher Vorname. — 16. Stadt in England. - 18. Andacht. —- 31. Geliebte des Zeus. . 23. Abkürzung für „lento“. — 24. Strom in Afrika. — 26. Trällcrton. — 37. Römische Göttin. — 29. Drei (italienisch). — 3Q. Sternblume, -r- 3?. Hinterlassenschaft. - - 34. Teilzahlung. — 36. Küstenifisel bei Venedig. - 37. Fechterhieb. -- 39. Uebertragungsvermerk eines Wechsels. 41. Erhebung. — 43. Metall. — 45,.Niederschlag; auch Seil. - 47. Menschenrasse. — 50. Schiffsseite. - 51. Staatenbund. - 54. Sakrament. —- 55. Gefäßart. - - 57. Hauptschlagader. — 58. Griechischer Kfriegsgott. — 59. Küchengerät. - - 61. Stadt in Lettland. — 60, Schlange. — 64. Truppenschau. — 65. Weibliche Bibelgestalt. — 66. Lat. frommer Gruß. Senkrecht: 1. Kchrgcrät. — 2. üe.sterr. Land. — .1 Stadt io Spanien. — 4. Nord. Tierart. - - 5. Türkischer Titel. 6. Gedicht - 8. Früheres Oberhaupt Venedigs. — K). Griechischer Buchstabe. — 11. Tapferer Mann. —• 13. Wildschwein. — 15. Zufluß der Mosel. 17. Stück von einem Ganzen. 19. Schwimmvogel. 20. Stadt in C. S. R. -- 22. Zahlwort. - - 24. Fischart. 26. Beleuchtungskörper. 28. Flüssigkeitsrest. 31. Futterstoff. 33. Chemisches Element. —- 35. Göttin des Unheils. - - 38. Lebewesen. 40. Männlicher Vorname. 4t. Vielfarbig. 42. Teil des Fußes. - 43. Jüdischer Monat. - 44. Börsenmakler. 46. Zeitabschnitt. -- 48. Geometrische Linie. --- 49. Ueberblcibscl. 52. Radtcil. - 53. Verpackungsgewicht. —. 56. Wnndsckrct. - 58. Pflanze. 60. Griechischer Buchstabe. 62. Zorn (lateinisch). Magisches Quadrat 1 2 3 4 5;;!. Wüstenwind. 0 j : : 2. Offener Kampfplatz, y | i | : 3. Wilde Rotte. .1 j | I : 4. Kartenblatt. e; ö. Monat. Wagrccht Senkrecht. Logogriph Mit m ein Fluß im Deutschen Reiche, Steht er mit k vor seines Bruders Leiche. Auflösungen der Rätsel kl Nummer 33 Kreuzworträtsel: Wagrecht; 2. Erika. 4. Jim. 6. Das. 9. Torso. 11. Lenau. 13. Reim. 14. Erst. 16- Rad. 18. Gamin. 20. Tee- 22. Banal. 24. Ran. 25. Meter. 26. Tenor, 28. Salat. 29. Kadaver. 30. Notar. 32. Maler. 35- Senil. 36- Lia. 38. Turin- 39. Rez- 40. Dinar- 42. Ges. 43. Iscr. 45. Rosa. 47. Saale. 48. Elend. 49. Nut. 51. Leo. 52- Allee. — Senkrecht: 1. Nil. 2. Emsig- 3. Adern- 4. Jordan. 5. Ire. 7. Ans. S. Sattel. 10. Omar. 11. Lein. 12- Grat. 15- Beet- 17. Anemone- 19. Magazin. 21. Etagere- 23. Lokal. 25. Marat. 27. Rar. 28. Sem.) 30. Nero. 31. Tizian. 33. Lugano- 34- Rist- 36- Lire. 37- Aare- 40. Delta. 41. Rolle. 44. Sau. 46. See. 50. Alt. Versteckrätsel: OLEANDER, MOHAMMED, RHABAR¬ BER, LOTSE, LEINEN, ARBEITER, SPARSAMKEIT, 'NAGETIER, TANDEM, AERMEL, BOHRER, KANDELA¬ BER, UNGEHEUER, REICHEN. (Der Mohr hat seine Arbeit getan, der Mohr kann gehen.) Redaktionsschluß und Schluß der Inseratenannahme Dienstag um 12 Uhr mittags. Später einlangende Einsendungen können keine Aufnahme in die laufende Nummer finden. Scherz und Humor Jiddisch In Warschau gab es während der deutschen Okkupation ein Ausfuhrbewilligungsamt, natürlich mit deutschen Beamten und Beamtinnen. Demgemäß bemühten sich die Kaufleute, welche Ausfuhrscheine verlangten, nach Kräften Deutsch zu sprechen. Das klang etwa so: «Was wollen Sie ausführen?» «'Einen Sack Meiren.» — Die «Meiren* entpuppten sich nach langem Hin und Her als Möhren. Oder: «Ein Korb Petersilka,» womit Sellerie gemeint war. Eines Tages kam ein Gcsuchsteller und verlangte cdne Ausfuhrbewilligung: «Für zwei Kisten Eppclsunen.» «Was, bitte?» «Eppelsunen.» Der Beamte blickt verständnislos. Der Gesuchsteller greiit in die Tasche und demonstriert den Ausfuhrartikel. «Ach so, Apfelsinen?» «Was, Sic sprechen auch Jiddisch?» Der Beweis Der bekannte jüdische Schalksnarr Herschel Ostrop o 1 j c r war dne Zcitlang Diener bei einem Wunderrabbf. Zu dem kam eines Tages eine Frau und schrieb einen Wunschzettel des Inhalts, der Rabbi möge ihr dazu verhelfen, daß ihr Mann, der schon seit sechs Monaten nichts von sich halte hören lassen, wieder nach Hause komme. Herschel übergab den Wunschzettel dem Rabbi und brachte der Frau die Antwort: «Der Rabbi läßt Dir sagen, daß er den Zettel gesehen i.at und daß Dein Mann in zwei Wochen wieder zu Hause sein wird. Ich sage Dir aber» — fügte er leise hinzu — «er wird nicht kommen». Nach zwei Wochen kam die Frau jammernd in das Haus des Rabbi und schrieb auf ihren Wunschzettel, ihr Mann sei noch nicht zu Hause, der Rabbi möge sich ihrer erbarmen und erwirken, daß der Mann heimkehre. Wieder nahm Herschel den Wunschzettel in Empfang, brachte ihn dem Rabbi in sein Zimmer und kam nach kurzem mit dem Bescheid zurück: «Der Rabbi läßt Dir sagen, — er hat Deinen Zettel gesehen und Du mögest Geduld haben; Dein Mann wird nach einer Woche zurück sein. Ich aber sage Dir» — flüsterte er der Frau ins Ohr — «Dean Mann wird nicht zurüokkammen». Verzweifelt fragte die Frau: «Woher weißt Du das? Weißt Du denn mehr als der Rebbe?» «Ja,» antwortete Herschel, «der Rebbe hat nur Deine Schrift auf den Zetteln gesehen, ich aber habe Dich gesehen.» Vom Makkabi IX Renovierung des Turnsaales — Ein großes Turn- und Sportfest im kommenden Frühjahr Der Turnbetrieb beim Makkabi IX ist gegenwärtig auf den im Augarten gelegenen Turnplatz im Freien beschränkt, da im Saale in der Liechtensteinstraße 20 umfassende Adaptieirungsarbeiten vorgenommen werden. Der Kostenaufwand für die Renovierung sieht einen Betrag von 15.000 Schilling vor, von dem ein Teil durch ehemalige aktive Mitglieder und Freunde des Makkabi bereits aufgebracht wurde. Die Mitglieder des Vereines haben sich zu einem einmaligen außergewöhnlichen Zuschuß von 30 Schilling verpflichtet. Die noch fehlende Summe soll durch Sammellisten und Bausteine zustande gebracht werden. Der Betrieb im Saale dürfte in der zweiten Hälfte des September eröffnet werden. Anläßlich seines im nächsten Jahre fälligen 30jährigen Bestandjubiläums plant der Makkabi IX die Veranstaltung, eines großen Tum- und Sportfestes, das im Frühjahr abgehalten werden soll. * Spenden für den Renovienmgsfonds des Turnsaales der' Makkabi IX werden auch in der Administration der «Stimme» entgegengenomahen und ausgewiesen. Turntag des Deutschen Makkabi-Kreises Am 2. Sep*e m b e r findet in Breslau der Turn tag des Deutschen Makkabi-Kreises statt Er soll ein lebendiges Bild der Arbeit der Makkabi-Vereine Deutschlands geben und der jüdischen Oeffentlicbkeut zeigen, daß sie sich überall gut entwickeln. Die deutschen Makkabäer treffen für den Tag große Vorbereitungen. Ein großer Sieg der Berliner Makkabi* Boxer Der seit drei Jahren immer im Juli zwischen Makkabi und Stettiner Box-Club veranstaltete Klubkampf fand diesmal im Familienbad statt. Ucberraschend hoch schlugen die Makkabäer den .noxdostdeutsejien Meister mit 13:1. Lediglich der frühere Berliner, jetzt zu Stettin gehörige Heinrich rettete einen Punkt für Stettin gegen Veyner. Für Makkabi siegten Balsam gegen Vordanun, Friedläuder gegen Steindamm, Fuchs gegeu SaJörnuu nach Punkten. Malz .schlug mit einem genauen linken Haken Ruppel k. 0.; ebenfalls siegte durch k. o. Buchbau m gegen Meisel (Stettin), P r a i s s (Makkabi), nach einjähriger Ruhezeit wieder im Ring, schlug sicher Spörkel (Stettin). FußballregeLn in hebräischer Sprache Tn T c 1 A w i w ist vor kurzem ein Buch über das Fußballspiel von Joseph J e k u t i e 1 i herausgegeben worden. Es ist dies die erste hebräische Broschüre in diesem Fach. Das Buch ist nach deai neuesten Regeln des Internationalen Fußballverbandes ansgearbeitet worden und enthält außer Mb •.■‘"i mmmS I £ /: Ü!':!: 1/ ii li k Li ./*'*'*' '' Eia vielversprechender jüdischer Boxer: Balsam (Makkabi, Berlin), der bei den letzten Boxkämpfen bemerkenswerte Erfolge erzielte und jetzt als Vertreter Berlins für das Fliegenwicht im Städtekampf gegen München auf gestellt wurde. i