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Die Stimme · 1928-08-02 · Heft 31 (2.8.1928) · page 10

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Journal
Die Stimme
Volume
1 (1928)
Issue
Heft 31 (2.8.1928)
Date
1928-08-02
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
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Sette 10 DIE STIMME Nf. *1 Rifttfseledce. Redigiert ro« Jota. Kreuzworträtsel. ■ * sönüch darum zu kümmern.“ '..sagte er kühl. ..üebrk gens so® ich dich grüßen — von Papa. Er denkt bft an <Öch. Also — auf Wiedersehen nach der Reise!“ Er schwenkte ©einen Hut und entfernte sich n»t schnellem Schritt. Thea und Recha, die in <5er Stnlbe saßen, sahen den Bruchteil einer Sekunde sein Profil sich gegen die Fensterscheibe alhz dehnen. — edel, stolz, unnahbar- Schach Eine Glanzpartie Janowski’s Zar Illustration der Spielwelse des Großmeisters David Janowski, dessen glänzende Schachlaufbahn wir in der vorigen Nummer unseres Blattes besprochen haben, geben wir nachstehend eine seiner Glaozpartien wieder: Damenlänfer spiel. Weiß: Janowski; Schwarz: Dt. Tarrasch. (Gespielt in Ostende 1905, gekrönt mit dem ersten Schönheitspreise.) 1. d2—d4, d7—d5. 2. Sgl—f3, cT—c5. 3. c2—c3, e7—e6. 4. Lei—f4, Dd8—b6. 5. Ddl—hB, Sg8—fö1). 6. e2—c3, Sb8— c6. 7. h2—h3 ah Lf8—e7. 8. Sbl—d2, Lc8—d7. 9. Lfl—e2, 0—0. 10. 0—0, Tf8—c8 3). 11. Sf3—e5, Ld7—e8. 12. Lf4—g3, Sf6—d7. 13. Sd2—f3, Sd7—18 4). 14. Tfl—dl, Sc6—a5. 15. Db3—c2, c5—c4?®L 16. Sf3—d2! ®), 17—16. 17. Se5—f3, Le8—g6. 18. Dc2-c3, h7—h67). 19. Sf3—h2, Db6—d8. 20. Le2—13, b7—b5. 21. e3—e4!8), Sa5-c6. 22. e4Xd5, e6Xd5. 23. Tdl—el, b5—b4. 24. Sd2—fl ®), b4Xc3. 25. b2Xc3, Dd8—a5. 26. Sfl—e3, Lg6—f7. 27.Dcl— d2, Le7—a3. 28. Tal—bl10), Sf8—d7. 29. Tbl—b7, Sd7— b6. 30. Se3—f5!, Da5—a6u). 31. Sf5Xh6+!L g7Xh6. 32. Tb7Xf7!, Kg8Xf7. 33. Dd2Xh6ia), KI7—g8. 34. Dh6— g6 f, Kg8—h8. 35. DgöXföf, Kh8-g8. 36. Df6—g61, Kg8—H8. 37. Tel—e5!, aufgegeben13). Stellung nach dem 30. Zuge von Schwarz. Schwarz: Dr. Tarrasch. Weiß; Janowski. t.m* Anmerkungen. *) Der Dämentausch wäre für den Tauschenden wegen Oeffnung der a-Linie für den Gegner ungünstig. — 2) .Um den wichtigen Damenläufer zu konservieren. — 3) Ein feiner Anfmarscbplan. Schwarz sammelt nicht nur seine Truppen zum Damenflügelangriff, sondern ermöglicht auch eine günstige Umgruppierung auf der Königsseite. — 4) Nun ist f7—f6 gut vorbereitet, der Damenläufer befreit, der König gesichert. Schwarz steht besser. ■— 5) Ein Fehler. Zwar liegt dem Zug eine starke Angriffsidee (Aufrollung b7—b5— b4) zugrunde, doch ist die erfolgreiche Durchführung dieser Idee nicht rasch genug zu bewerkstelligen. Weiß kommt im Zentrum in Vorteil. — ®) Einerseits nra Se5—f3 zu ermöglichen, andererseits um e3—e4 zu drohen; — 7) Um Sh4 mit Lh7 beantworten zu können. Dar Zug schwächt aber die Königsstellung; besser Dd8, um möglichst r&sch mit b5 vorzugehen. — 8) Der positioneil entscheidende Durchbruch. Weiß steht überlegen und nützt difs Stellung energisch aus. — ®) Sehr gut! Der Springer kommt bald in einen siegverheißenden Posten (b5!). — 10) Mit dem Eingreifen dieses Turmes ist die Partie erledigt. — 'X1) Er glaubt den Turm zu fangen. Aber es folgt ein entscheidender Schlag. Das Opfer ist ebenso brillant als kprrekt. — ia) Schwarz hat einen Turm mehr, steht aber hoffnungslos, Matt ist nicht zu verhindern. — 13) „Kraft und Schönheit“ ist der Stempel dieser Partie, der Stempel des. Stils Janowskis. Kunstschach: W. v. Holzhau«;en. (D. Wochenschach,, 1913.) Hl mm Matt in vier Zügen. (Weiß: 7 Steine; Schwau'z: 4 Steine.) Ehe richtige Lösung sowie die Namen der Löser veröffentlichen wir in der nächsten Nummer.' Auflösungen der Rätsel ln Nr. IU) Zahlenrätsel: 1. Amsterdam. 2. Mirakel. 3. Uniform. 4. Niere. 5. Diamant. 6. Samowar. 7. Ebene. 8. Narzisse. — (Amundsen.) Füllrätsel: 1. Argument. 2. Tarantel. 3. Umarmung. 4. Katarakt. 5. Bakkarat. 6. Goldmark . 7. Dromedar. Wagrecht: L Spanischer weiblicher Vorname. —. 4. Vollbrachte Handlung. — 7. Zittern, Angst. — 9. Künstler. — 11. Türkische Stadt — 12. Elfenkönig. — 14. Römir scher Kaiser. — 15. Gefängnisabtellung. — 17. Was nie stehen bleibt — 19. So (lat). — 20. Festes Gehäuse von Kopffüßern. — 22. Späte Einsicht, (poet). — 23. Weiblicher Vorname. — 24. Form von «sein». — 25. Weiblicher Vorname. — 27. Italienische Zahl. — 28. Mittagessen. — 30. Art, Wesen (franz.). — 32. Berühmter Physiker (gest 1853). — 34. Französisches Flächenmaß. — 36. Form von «sehen». — 38. Papageienart. — 39. KopfteiL — 40. Türkischer Titel. — 41. Wut, Zorn. — 43. Erlösung. — 44. Obstart. — 46. Inneres Organ. — 48. Erdteil. — 50. Trällerton. — 52. Griechischer Buchstabe. — 54. Zehn (engl.). — 55. Göttin des Unheils. — 56. Stadt in Italien. — 58. Hoher Seeoffizier. — 61. Feierliches Gedicht — 62. Skandinavische Scheidemünze (Mz.). — 64. Jüdischer Monat — 65. Stadt in Rußland. — 66. Wurstart — 68. Kosakenführer. — 70. Männliche Bibelgestalt — 71. Kehrgerät. — 72. Nein (lat). — 73. Fluß in England. Der neue Kurs bei der Hakoah Unbefriedigende Lösung, aber ein neuer hervorragender Sektfonslelter Nach langen Beratungen, Kommuniques und Bulletins scheint die Fußtoallfrage bei der Hakoah zu einer vorläufigen Lösung gelangt zu sein. Zwischen dem Streben der auf den Endtzweck eingestellten Personen nach dem reinen Amateurrsmus und dem angeblichen Wunsche breiter jüdischer Kreise nach einer „Kampfnraimsdhaft“ wunde ein Kompromiß gefunden. Es wurde der „Fußballklub Hakoah“ gegründet; ein sportlich und finanziell selbständiges Gebilde, das nur in einer Art Interessengemeinschaft mit dem Sportklub Hakoah verbunden 'sein soll. Ursprünglich hieß es, daß die Verfechter des unbedingten Amateurismus den Namen „Hakoah“ für eine Professioroalabteilung auf keinen Fall hergeben, den Aufbau einer Amateurfu ßbalknannschaft nach Kräften forcieren und jede Professäonalgründung als privates Unternehmen betrachten wollten. Im Vermittlungswege kam nun eine Halbheit zustande. Der Sportklub Hakoah schafft nach außen hin das Berufsspielertum ab, überläßt aber seine Amateurspieler dem „F. C. Hakoah“, der mit dieser gemischten Mannschaft an der Meisterschaft der zweiten Klasse teilnehmen wird. Also eine Formel, die dem reinen Gründungsgedanken der Senkrecht: L Folglich, daher. — 2. Abgekürzter englischer männlicher Vorname. — 3. Weiblicher Krieger. — 4. Verzeichnis, Liste. — 5. Englische Bierart — 6. Fechterhieb. — 7. Verpackungsgewicht — 8. Blutgefäß. — 9. Tonart — 10. Nebenfluß der Maas. — 11. Griechischer Buchstabe. — 13. Verbindungsstift. — 14. Zufluß vom Main. — 16. Mäßig warm. — 18. Stadt in Italien. — 20. Lichtspieltheater. — 21. Zahlwort — 24. Doppelehe. — 26. Halbinsel zwischen Asien und Afrika. — 28. Umstandswort — 29. Nagetier. — 30. Weiblicher Vorname. — 31. Aus Enz. — 33. Selten. — 35. Fluß (span.). — 37. Artikel. — 41. Bekannte Filmschauspielerin. — 42. Nebenfluß des Orinoko. — 44. Stadt in der Schweiz. — 45. Gefallsüchtig. — 47. Wagentefl. — 49. Sich in Bewegung setzen (Sportausdruok). — 51. Griechischer Kriegsgott — 53. Augentefl. — 55. Englische Hafenstadt am Golf von Arabien. —■ 57. Russischer See. — 59. Fluß in Deutschland. * 60. Nebenfluß der Donau. — 61. Stadt in Algerien. — 63. Schwung. — 65. Vorzeichen. — 67. Stadt ln Finnland. — 67 a. Englische Insel. — 69. Nordische Gottheit Hakoah und dom amgeblüöheu „Goalhunger“ der jüdischen Oeföenftöchkeiit gerecht worden solL Die Mannschaft wird unter Verzicht auf die teueren Amerikaner mit bescheidenem Mitteln auf gebaut wer* den. Auch die Spieler Neufeld und Heß läßt man wegen m hoher Forderungen ziehen. Der fromme Glaube der Initiatoren dies F. G Hakoah, an dessen Spitze wir übrigens den vortrefflichen Zjoateten Max Schiff mann sehen» hofft daß nach einer Ueto ergangszeit die neue Gruppe als reine Amateursektion wieder in den Schoß des Mnttertverelneis zurückkehren werde. Aierdfing®, ein großes Aktlvum für das Gedeihen der neuen Gruppe und für ihre Führung Ist die Person, auf die dfre Wahl des neuen Sektionslefters fiel Artur Ko lisch, der seinerzeit selber die heroische Kampfzeit der Hakoah als Spider nutgemacht hat will sich bereit erklärt haben, die sportliche Leitung des F. C. Hakoah provisorisch und ehrenamtlich m übernehmen. Kolteoh, der ,»letzte Ritter“ des Amateurismus im Wiener Fußbalsport, hat bei den Cricketern, die er auch weiter führen whxt geradezu erstaunliche Erfolge in sportlicher und moralischer Beziehung erzielt. Sein eminentes Fachwissen, sein Pflichtbewußtsdn und die Lauterkeit seines Wesens wären geradezu Bürgschaften dafür, JÜDISCHER SPORT

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