Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1 (1928)
- Issue
- Heft 23 (7.6.1928)
- Date
- 1928-06-07
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 DIB STIMME Nr. 23 Der schönste Sport Tennis für Jang and alt 8 Stunden samt Trainer pro Person S 15'- Die Plätze liegen nicht an staubiger Straße, sondern in prachtvollem Garten mitten im Grünen 36er und 37er Linie in nächster Nähe Kahlenbergersftraße 46. Tai. A*12«6-3S« Schul- und Arbeitsgebäude, moderne Stallungen usw. bilden den schönen äußeren Rahmen dieser sympathischen »Kolonie der Kleinen«, wie sie allgemein genannt wird. sehe Blatt »Felestin« eine Darstellung der Politik der Husseini und ihrer Taten seit der englischen Okkupation. Er erzählt, daß die Husseini, in deren Hand sich der Oberste Moslemische Rat befindet, seit Jahren in allen moslemischen Ländern Beiträge für die Restaorierong der »El Aksa-Moschee« sammeln, die sie bis heute nicht ausgeführt haben. Von den gesammelten Spenden im Betrage von 93.000 Pfund seien für den Bau nur 15.000 Pfund, dagegen für Gehälter 45.000 Pfund ausgegeben worden. Der Rest des Geldes wurde für nicht näher bezeichnete politische Tätigkeit der Husseini verwendet. Die Husseini haben auch die Unruhen der Moslemim gegen die Tätigkeit der Missionen hervorgerufen, da dies in ihren Augen ein günstiges Mittel war, um sich bei den Wahlen der Stadtverwaltung in Gaza eine starke Position zu sichern. Man müsse den Engländern beweisen, daß sie sich nicht auf die Husseini stützen dürften, obwohl sie die offiziell anerkannten Führer der Araber seien. * * Ueber die jüdische Altertumsforschung in Aegypten schreibt »Haarez«, Jerusalem: »In zahlreichen jüdischen Patrizierhäusern in Aegypten gibt es unendlich wertvolle historische Schätze, die die Erkenntnis des jüdischen Altertums wesentlich fördern würden. Mehrfach sind Versuche unternommen worden, diese historischen Schätze zu heben und sie für die jüdische Geschichtsforschung nutzbar zu machen, die jedoch, da sie vereinzelt und unsystematisch waren, nur geringen Erfolg hatten. In letzter Zeit nun wurde unter Führung des Chacham Chaim Nachum eine Gesellschaft für die jüdische Geschichtsforschung in Aegypten gegründet, die eine zielbewußte, fruchtbare Tätigkeit entfaltet und eine reiche Fülle unschätzbaren historischen Materials ans Licht gefördert hat, was nicht allein für die Geschichte des Judentums, sondern auch für die allgemeine Geschichte von großer Bedeutung ist.« * Arabische Parteiverhältnisse. Unter der Ueberschrift »Neu-Entdeckungen« veröffentlicht das arabisch-palästinensi- Von der national-kulturellen Autonomie der Juden in Lettland erzählte der bekannte jüdische Politiker Lettlands, Abg. Prof. Lazarson, der gegenwärtig in Amerika weilt, einem Mitarbeiter des New Yorker »Tog«: »Die kleine jüdische Bevölkerung Lettlands, die im ganzen 120.000 Seelen zählt, hat mit Stolz und Genugtuung von der national-kulturellen Autonomie Gebrauch gemacht, die ihr von der lettländischen Regierung gewährt wurde. Unsere nationale Gleichberechtigung ist kein Ideal mehr — sie ist volle Wirklichkeit geworden. Die kulturellen und sozialen Institutionen des lettländischen Judentums erhalten von der Regierung die gleiche Unterstützung, wie sie den allgemeinen staatlichen Anstalten zuteil wird. Das kleine Lettland hat von allen nach dem Kriege entstandenen Sukzessionsstaaten zuerst die gerechten Forderungen der nationalen Minoritäten erfüllt und so den Beweis erbracht, daß es in Wirklichkeit keinen Gegensatz gibt zwischen den partikulären Wünschen der einzelnen Nationen eines Landes und dessen gesamtstaatlichen Interessen — soferne diese nur richtig verstanden und gewahrt werden. Antisemitenspiegel Wer schürt den Antisemitismus in der Slowakei? In der vorigen Nummer unseres Blattes brachten wir den Auszug eines Artikels aus einem antisemitischen Blatt in Karpatho-Rußland, in dem ein ungarischer „Erwachender” in jenem Grenzgebiete gegen die Juden hetzt. Nach dem Gesetz der Serie wird uns nun ein veritabler Pogromartikel der „Nitranske Noviny" zugeschickt, durch welchen die Slowaken ganz klipp und klar zur Wiederholung der Plünderungen und pogromartigen Ausschreitungen zur Zeit des Umsturzes gegen die Juden aufgefordert werden. Der bezeichnete Leitartikel ist von dem bekannten slowakischen Antisemiten Doktor Jan Slavik unterfertigt und richtet sich als „Aufruf“ an die Mitbürger jüdischen Glaubens. Hier nur einige Sätze aus diesem gesetzwidrigen Appell: „Ihr wisset, was mit vielen von Euch sich nach dem Umsturz ereignet hat. Das Volk hat sich gegen Euch auf gelehnt, die Ihr mit unseren Feinden paktiert, Euch zum Schaden unseres Volkes bereichert und dessen Unterjochung mit herbeigeführt habet. Mit elementarer Kraft ist in unserem Volke der lang unterdrückte Haß zum Ausbruch gekommen, hat Euch ausgeplündert, aus den Dörfern vertrieben. Die slowakische Intelligenz hat diesen Haß gemäßigt, während Eure Verbündeten sich hauptsächlich die Intellektuellen zum Ziele ihrer Ausrottungskampagne gegen die Slowaken aussuchten. Das werden wir nie vergessen. Heute sind zwei Drittel des mobilen Vermögens der Slowakei dank dem Schutze, den unsere Behörden Euch angedeihen lassen, in Euren Händen, aber anstatt sich unserem Volke dankbar zu zeigen, seid Ihr auch heute noch die Zuhälter und Förderer des Magyarismus. Ihr glaubt wohl, daß unsere Republik zu schwach sei und keine Zuflucht habe. Aber Ihr irrt Euch. Passet auf, daß unsere „slowakische Liga" sich nicht in Euch verbeiße, Ihr werdet zweifellos durch Eure Haltung wieder den äußersten Haß gegen Euch zum Durchbruch kommen lassen...” Zum Schlüsse fordert das Blatt die Juden auf, sich zur slowakischen Nation zu bekennen, wie sie sich ehemals zur ungarischen Nation bekannt haben. Man hat hier das typische Schulbeispiel des besinnungslosen, verbrecherischen Juden-! hasses vor sich. Die ungarischen Blätter in der Slowakei, besonders soweit sie von den Reaktionären beeinflußt sind, greifen die Juden an und hetzen die Bevölkerung gegen sie, weil sie ihnen nicht genug irredentistisch gesinnt sind; die slowakischen Antisemiten fordern zu Judenpogromen auf, weil die Juden angeblich die Irredenta fördern und die ungarische Sprache, seit jeher ihre Verkehrssprache, nicht über Nacht vergessen wollen. In beiden Fällen liegt das beunruhigende Moment in der Tatsache, daß diese Ausbrüche des Antisemitismus der Tat, ungehindert von den republikanischen Behörden der Slowakei, erfolgen konnten. Die Katze läßt das Mausen nicht Was ein waschechter Antisemit ist, bleibt es auch dann, wenn er seine ganze Existenz und sein Leben Juden zu danken hat. In solchem Falle haßt er den Juden, weil er ihm zu Dank verpflichtet ist. Es ist eben eine Frechheit von den Juden, daß sie keinen Grund zum Haß liefern. Zu dieser Kategorie der unverbesserlichen Judenfeinde gehören ohne Zweifel die Pogromgenerale des russischen Zarismus, die, nach dem Umsturz in alle Windrichtungen vertrieben, sich als Apostel des Judenhasses etablierten. Am widerlichsten benehmen sich jedoch die abgewirtschafteten russischen Generale, die nach Amerika verschlagen wurden und dort, obgleich sie von Juden leben, sobald sie, selbst in jüdischen Diensten, zu größerem Einfluß gelangen, sich, wie einst im Mai, wie unerbittliche Antisemitengenerale gebärden. Bekanntlich sind die Eigentümer der größten Filmunternehmen und Studios in Hollywood Juden. Eine große Anzahl russischer Generale und Offiziere minderen Ranges zogen nach Hollywood, wo sie ihre Offiziersfigur in ihre alten, glänzenden Generalsuniformen steckten und sich als Statisten für russische Filme feilboten. Da zeigte sich nun, daß, sobald einer dieser Genrale dank jüdischer Protektion und jüdischen Mitleids in eine Position in der großen Filmstadt gelangte, er sofort sich seines ererbten Antisemitismus erinnerte, alle jüdischen Angestellten hinauswarf und keinen Juden zu einer Stelle in den ihm anvertrauten Betrieb zuließ. Wie übrigens aus den jüdischen Blättern in Amerika zu ersehen ist, haben sich die jüdischen Schauspieler und Statisten jener Betriebe, in denen diese alten Pogromgenerale ein antisemitisches Regime führen, zusammengeschlossen, um die unverbesserlichen Judenfeinde darüber zu belehren, daß sie in Hollywood wohl das alte Rußland im Film mimen, aber nicht in Wirklichkeit praktizieren können. „Heuüeber- Antisemitismus“ Das Frühjahr ist eine gefährliche Zeit. Im Frühling keimt nicht nur die Liebe auf, auch Krankheiten haben in der schönen Frühlingszeit den fruchtbarsten Boden für ihre Verbreitung, und es gibt bestimmte Volkskrankheiten, die zur Zeit der Schneeschmelze und der ersten Blüte epidemisch auftreten. Um diese Zeit tritt auch die gefährlichste aller Volkskrankheiten, der Antisemitismus, in ihre Frühjahrsphase ein. Es beginnt der Bäder-Antisemitismus sein Unwesen zu treiben. Diese Aeußerung des Antismitismus wurde zur Zeit, als er in Borkum in Deutschland seine rüdesten und verrücktesten Formen angenommen hatte, Heufieber-Antisemitismus benannt. Seither hat der Bäder-Antisemitismus nach deutschem Muster in der ganzen Welt Nachahmung gefunden. In der vorigen Nummer dieses Blattes brachten wird den Fall vom Plattensee, der bereits fast vollständig antisemitisch verseucht ist. In einer Anzahl österreichischer Sommerfrischen wütet gleichfalls der Heufieber-Antisemitismus; aus Deutschland liegt eine stattliche Liste von Bädern, Kurorten und Sommerfrischen vor, in denen Juden nicht erwünscht sind. Nun kommen auch aus dem freien, demokratischen Amerika Meldungen darüber, daß der deutsche Borkumbazillus auch dort seine Opfer fordert. Zu einem wahren Skandal wuchs der antisemitische Feldzug gegen jüdische Badegäste in Howard-Beach im Strandgebiete von New York, wo ein eingewanderter Deutscher, namens Wahlraann, eine Kasinogesellschaft gründete, die von der Stadt New York den Strand pachtete, das ganze Strandgebiet abschloß und nicht nur jüdischen Badegästen, sondern auch den Juden von Howard-Beach (es gibt dort etwa 300 jüdische Familien) das Betreten des Strandes verbietet. Dieser importierte deutsche Antisemit hatte schon vor acht Jahren, als er bloß- Präsident des Kasinos war, ohne irgend ein Recht auf den Strand zu besitzen, vor dem Kasinoeingang die Tafel anbringen lassen: „Juden und Hunden ist der Eintritt verboten!" Ist das nicht der Borkumbazillus? Ist das nicht echtester deutsch-hakenkreuzlerischer Heufieber-Antisemitismus? In Europa nehmen die Juden solche Roheiten fatalistisch zur Kenntnis und bleiben, wenn sie charakterfest sind und von der Charakterlosigkeit der antisemitischen Ortsverwaltung rechtzeitig Kenntnis erhalten, dem Orte fern. ••»•»••••»••••••MltftlM•••••••• f« M M M »« I Soeben erschienen! j M M 1 „PALÄSTINA“ Nr. 5-7 S (130 Selten stark) mit Beiträgen von Dr. Hugo Bergmann, A. Bajewsky, Ernst Davis, H. Frumkin, Dr. Ooldwater, Dr. Goldhammer, Dr. Granwald, Ing. S. Kaplansky, Dr. Hans Kohn, Dr. St. Löwengart, J. Manoach, Dr. Schwager, Dr. A. Tartakower, Dr. Weltsch etc. Nachrichten und Daten, Bücherschau. Preis für Oesterreich S10*—, Ausland Dollar 2*— jährlich. Administration: Wien I., Kärntnerstraße Nr. 28 :: :: ii *• :: :: :: :: :: ii :: Manche Juden, die genau so charakterlos sind wie die Antisemiten, die sie sich vom Leibe halten wollen, verleugnen iht Judentum und ihren Charakter, tragen ihr Geld zu den Feinden ihres Volkes, bis sie mitten in der Badesaison unter den Klängen des antisemitischen Liedes zum Orte hinausgejagt werden. (Siehe Salzkammergut vor einigen Jahren.) In Amerika haben sich die Juden eine viel wirksamere Abwehr zurechtgelegt. In Howard-Beach zum Beispiel hat sich sofort nach der ersten Gemeinheit des Herrn Wahlmann und seiner Sippe die gesamte Judenschaft des Badeortes zu einem Verband der Steuerzahler zusammengeschlossen und als freie steuerzahlende Bürger an den Bürgermeister von New York die Forderung gestellt, den Pächtern des Strandes wegen Verletzung der Gesetze und Nichteinhaltung der Vertragsbestimmungen das Pachtrecht zu entziehen. Und als Wahlmann, der deutsche Recke mit dem amerikanischen Hakenkreuz, daraufhin mit dem wirtschaftlichen Boykott der Juden von Howard-Beach drohte, erstreckte sich die Abwehraktion auch auf dieses Delikt. Heute geht der Kampf um Howard-Beach bereits so weit, daß er als Prestigekampf der Demokratie gegen hakenkreuzlerische Reaktion geführt wird. „Wählet antisemitisch, sonst kommt der Antisemitismus“ Antisemitische Logik ist unergründlich. Sie stellt sich gerne auf den Kopf und liebt die Purzelbäume. Die Hauptsache ist — und das ist das einzig Logische an dem Antisemitismus —, daß er in seinem Endergebnis die Juden schädigt und ruiniert, dabei allerdings auch die Nichtjuden mit ins Verderben reißt. Am skrupellosesten gibt sich diese Antisemitenlogik vor und nach den Wahlen in die gesetzgebenden oder kommunalen Körperschaften kund. Wir haben ja auch in Oesterreich und anderwärts, wo die Antisemiten nicht über die numerische Uebermacht verfügen, die Wahlparole gehört: Wählet antisemitisch, denn unterliegen wir, so kommt der Antisemitismus, das heißt: werden wir es die Juden büßen lassen. Haben die Juden „Glück" und die Antisemiten unterliegen nicht, nun so wird eben antisemitisch regiert, haben sie aber Pech und die Antisemiten unterliegen, so haben sie eben Pech gehabt und müssen den rüdesten Antisemitismus über sich ergehen lassen. Diesmal wird dieser antisemitische Zeitfilm in der städtischen Politik der jüdischen Industriestadt Lodz den dortigen Juden zur Belehrung gedreht. In Lodz sind bei den letzten städtischen Wahlen die Antisemiten unterlegen, die Majorität des Lodzer Gemeinderates ist sozialdemokratisch und bürgerlich-demokratisch. Die Antisemiten führen jetzt einen wütenden wirtschaftlichen Kampf gegen die Juden und wollen diese glauben machen, daß ein antisemitisches Regime den Juden niemals sowiel Schaden zufügen könne, als eine verbitterte antisemitische Minderheit. In Lodz sind aber die Juden, ob sie nun bürgerlich oder sozialdemokratisch orientiert sind, politisch viel geschulter als die Juden manchen westlichen Staates und mancher westlichen Großstadt! Sie haben die Antisemiten eben in allen ihren Abarten und mit allen ihren Unarten ausgekostet. Sie wünschen kein antisemitisches Regime, das ans Ruder gelangt, der Demokratie unwesentliche, scheinbare Konzessionen macht, dafür aber den Judenhaß, die Reaktion stabilisiert. Die Pressekampagne der unterlegenen Antisemiten führte in Lodz zum Zusammenschluß aller jüdischen Kräfte. Dort kann auch die Sozialdemokratie, wenn sie ans Ruder gelangt, sich nicht jene antisemitischen Seitensprünge leisten, wie es in westlicher gelegenen Ländern mitunter geschieht. Er war überzeugt, einen Juden geschlagen zu haben Dort, wo die Behörden zu schwach sind, um die judenfeindlichen Umtriebe einer minderwertigen Gesellschaft zu unterbinden, oder mit bewußter Duldung zugeben, daß die breiten Volksmassen zum Antisemitismus erzogen werden, ist es keine seltene Erscheinung, daß selbst Amtspersonen Juden öffentlich verprügeln und in jedem ihnen mißliebigen oder unbequemen Menschen einen Juden erblicken und ihn nach antisemitischer Manier behandeln. Hat sich so ein Kerl einmal geirrt, eine höhere Amtsperson für einen Juden angesehen und ihn während der Amtshandlung blutig geschlagen, so wird er, wenn ihm der Irrtum klargemacht wird, einfach „Pardon, ich dachte, Sie wären ein Jude!" sagen und glaubt, damit sich aus der Affäre ziehen zu können. So erging es einem Ortsrichter in einer rumänischen Gemeinde, der, wie das antisemitische Blatt „Universul" berichtet, das Pech hatte, einen in der Ortschaft amtierenden Gerichtsvollstrecker als Juden zu verkennen und ihn mit Hilfe anderer tüchtig zu verprügeln. Der Gemeindevorsteher wurde verhaftet und „Universul" bedauert den von diesem Blatte und der gleichgesinnten Presse verblödeten Ortsvorsteher, daß er sich „verschaut" habe. Der Gemeindefunktionär hat sich natürlich bei der Polizei damit verteidigt, daß er überzeugt gewesen sei, er hätte einen Juden geprügelt, und war nicht wenig erstaunt, ja geradezu empört, daß man ihn trotz dieser Verteidigung in Haft behielt, wo er doch so viele Fälle kennt, in denen eine sulche Verteidigung die Straffreiheit zur Folge hatte. Und die Anlisemitenblätter sowie der schlagfertige Ortsvorsteher ziehen aus dieser Affäre den einen der antisemitischen Logik entsprechenden Schluß: Die Juden müßten wieder den gelben Fleck tragen, damit ein unschuldiger Antisemit nicht auf Abwege gerate und genau wisse, wen er verprügeln darf. So sieht die Reklame in Erez Israel aus: Plakattaieln ln Tel» Aviv. (Aus dem neuen Palästina-Film „Frauenarbeit in Palästina“.) pptlllit '> J, % t J : mtm u^mumsUiMÜ