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Die Stimme · 1928-03-22 · Heft 12 (22.3.1928) · page 9

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Journal
Die Stimme
Volume
1 (1928)
Issue
Heft 12 (22.3.1928)
Date
1928-03-22
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
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Nr. 12 DIE STIMME Seite 9 Maao oder Frau von 18 Jahren aufwärts; wählbar ist jeder Mann oder Frau hn Alter von 25 Jahren. Ferner nahm der Waad Leutni den Vorschlag des Misrachi an, wonach die Körperschaft, die die Mitglieder des Oberrabbiners zu wählen haben wird, au 51 Prozent aus Rabbinern, zu 49 Prozent aus Laien zusammengesetzt sein soll. Laut einem auf der Generalversammlung der Organisation der jüdischen Aerzte Palästinas erstatteten Berichte gab es in Palästina Anfang Jänner 1927 405 jüdische Aerzte, darunter 126 weibliche. Im Laufe des Jahres hat sich diese Zahl auf 420 erhöht. Arabische Aerzte gab es Anfang 1927 122 und christliche, aus Europa stammende Aerzte 58. Bei den Regierungs - Institutionen sind sieben jüdische und 52 nichtjüdische Aerzte angestellt. * Oberkommissär Lord Plumer empfing eine Abordnung der Arbeiterschaft von Tel-Aviv, die ihm die Forderung unterbreitete, der Stadtverwaltung von Tel-Aviiv eine Anleihe in Höhe von 15.000 Pfund zur Fertigstellung der in der Durch- Die Berliner jüdische Gemeinde im Jahre 1927 Von Leo Kreindler. In dem tausgezeichneten „Jahrbuch der jüdischen Gemeinde Groß-Berlin 1928", das vor kurzem erschienen ist, gibt Leo Kreindler eine übersichtliche Darstellung der jüdischen Gemeindevertiältniisse in Berlin, aus der wir im folgenden das wesentlichste wiedergeben: Unverkennbar bedeuteten die Repräsentantenwahlen des Jahres 1926 eine Schwächung der bisher herrschenden Richtung, der liberalen Partei, auf der anderen Seite aber waren die anderen vier Parteien, die Volkspartei, die Konservativen, die Mittelpartei und die Poale-Zionisten, in ihren Auffassungen doch nicht von einer solchen Geschlossenheit, daß sie ohne weiteres in der Lage gewesen wären, auf Grund eines bestimmten Programmes die Herrschaft in der Gemeinde anzutreten. Die Verhandlungen führten schließlich zur Bildung eines sogenannten Blockes, der von den drei nichtliberalen Parteien, der Volkspartei, der religiösen Mittelpartei und den Konservativen, getragen war. Als erstes Ergebnis der Blockbildung ist die Wahl des Präsidiums der Repräsentanten-Versammlung anzusehen. Erster Vorsitzender der Versammlung wurde demgemäß das Mitglied der mittelparteilichen Fraktion, Geheimer Sanitätsrat Dr. Julius Stern, ehedem erster Vorsitzender des Gemeindevorstandes. Zum ersten Stellvertreter wurde, nachdem die Liberalen den ihnen angebotenen Platz im Präsidium zurückgewiesen hatten, der Fraktionsvorsitzende der Volkspartei, Rechtsanwalt Dr. Alfred Klee, gewählt, während der einzige konservative Repräsentant, Herr Moritz A. L o e b, das Amt des zweiten Stellvertreters des Vorsitzenden erhielt. Auch bei der Wahl der Vorstandsmitglieder traten die Parteien des Blockes geschlossen auf. Während die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Kareski (Volkspartei), Galewski (konservativ), Fuchs (liberal) und die stellvertretenden Vorstandsmitglieder Kleemann (liberal) und Dr. Sandler (Volkspartei) wiedergewählt wurden, präsentierte der Block für den liberalen Justizrat Makower, der sein Amt niedergelegt hatte, das Mitglied der Mittelpartei, Kommerzienrat Gerson Simon. Dieser wurde auch in der Abstimmung mit 11 Stimmen gegen den liberalen Kandidaten Leopold Badt, auf welchen die 10 Stimmen der liberalen Fraktion entfallen waren, gewählt. Der Gemeindevorstand, der bis dahin also aus 4 Liberalen und 3 Nichtliberalen bestand, wird in Zukunft in umgekehrter Weise zusammengesetzt sein. Den drei Aeltesten stehen im Vorstand 2 Volksparteiler, 1 Konservativer und 1 Mittelparteiler gegenüber. Zum ersten Male seit etwa 7 Jahrzehnten ist den Liberalen die Mehrheit im Gemeindevorstand verlorengegangen. Es darf nicht übersehen werden, daß in der Nachkriegszeit die Seelenzahl der Berliner Gemeinde bedeutend zugenommen hat. Eine Gemeinde, die zahlenmäßig etwa den dritten Teil der deutschen Juden umfaßt, hat eine Reihe von Pflichten und Aufgaben, die weit hinaus über die lokalen Interessen reichen. In ihrem Arbeitsprogramm müssen auch die Probleme, die die gesamte deutsche Judenheit berühren, zu besonderer Ausgestaltung gelangen. Die Prinzipien, nach denen alle anderen deutschen Großgeraeinden verwaltet werden, passen nicht mehr für die Verwaltung der Berliner Gemeinde. Es ist dasselbe Bild, wie es sich ergibt, beim Vergleich zwischen der Stadtgemeinde Berlin und anderen deutschen Großstädten, wie Köln, Leipzig, München oder Frankfurt. Diese, für die neue Form passenden Gesichtspunkte hat die Berliner Gemeinde noch nicht zu finden vermocht. Die gleichen Maßstäbe, wie sie vor dem Kriege angewendet wurden, beherrschen heute die Verwaltung und es fehlt an den Ausdrucksmitteln, wie sie eine so große Gemeinde zu ihrer Entfaltung braucht. Noch immer besteht die Repräsentanten-Versammlung aus 21 Mitgliedern. Diese Zahl, die für eine mittlere Gemeinde ausreicht, bedeutet für Berlin eine absolute Unzulänglichkeit. Aber auch sonst sind die Einrichtungen zugeschnitten geblieben auf eine zahlenmäßig weit kleinere jüdische Bevölkerung. Weder hat die wirkliche Zahl der Synagogen im Gemeindebezirk seit 1916 eine Zunahme erfahren, noch sind die Altersversorgungsanstalten und Waisenhäuser vermehrt worden, und endlich fehlt es auch an jeder vernünftigen Einrichtung, die geeignet wäre, die über einen großen Bezirk verstreuten Gemeindemitglieder zusammenzufassen. Wohl sind in den letzten zehn Jahren zwei früher im Besitze von Vereinen gewesene Synagogen von der Gemeinde übernommen worden, aber damit ist nicht eine effektive Vermehrung der zur Verfügung stehenden Plätze eingetreten, sondern es hat sich lediglich die Verwaltung dieser beiden Synagogen geändert. Unverkennbar hat eine soziale Umschichtung von durchgreifendem Umfange stattgefunden. Ganze Schichten des Mittelstandes sind ihrer ökonomischen Grundlagen verlustig gegangen und ihre Existenz ist auf schmälere materielle Führung begriffenen öffentlichen Arbeiten nach dem Plane der Liquidation der Arbeitslosigkeit zu gewähren. Die Abordnung teilte Lord Plumer mit, daß gegenwärtig noch 2750 Arbeitslose in Tel- Aviv vorhanden sind. Im Verlaufe des Monates Februar sind beim Hauptbüro des Keren Hajessod in Jerusalem an Spenden 34.496 Pfund eingelaufen. Der Verband der hebräischen Lehrer in Palästina begeht im August d. J. das Jubiläum seines 25jährigen Bestandes. Aus diesem Anlaß erscheint eine Festschrift, die Gedenkartikel und Dokumente über Entstehung und Entwicklung des Verbandes enthalten wird. * Das englische Luftverkethrsministerium ersuchte die Palästina-Regierung, in den 'Plan des großen Halens i n Ha i Ja auch eine Luftverkehrss tation einzuschließen, da Haifa als wichtiger Punkt der beschlossenen Luftlinie London— Indien über Athen, Cypern und Haifa ausersehen ist. Basis beschränkt worden. Dem hätte durch einen großzügigen Neubau von Altersversorgungsanstalten Rechnung getragen werden müssen. So wenig, wie dies geschehen ist, ist auch bezüglich der Waisenerziehungsanstalten getan worden. Dagegen sind im Schulwesen wirklich durchgreifende Veränderungen vor sich gegangen, die es ermöglichen, das letzte jüdische Kind einem geeigneten Religionsunterricht zuzuführen. Der äußere Rahmen im Schulwesen entspricht gegenwärtig durchaus den Erfordernissen, und was zu tun noch übrigbleibt, ist die innere Konsolidierung, die eine Intensivierung des Unterrichtes ergeben wird. Das Parochialsystem, von dem seit Jahren bereits gesprochen wird, ist immer noch nicht durchgeführt. Ist es unter den Sachkennern zwar bestritten, wie weit die Dezentralisation der Gemeinde gehen soll, so unterliegt es doch keinem Zweifel, daß Ansätze zu einer Auflockerung des Gemeindelebens durchaus wünschenswert sind. Sehr bedenklich ist die Ausdehnung des A r b e i t s - losenproblems. Insoweit diese Erscheinung ihre Wurzel in allgemeinen wirtschaftlichen Erscheinungen hat, wird man sie als die Folge des verlorenen Krieges hinnehmen müssen. Aber es gibt eine spezifisch jüdische Arbeitslosigkeit, die vielleicht noch eine Kriegsfolge ist, deren Ursache aber keine wirtschaftlichen Gründe, sondern ausschließlich politische sind. Wir erleben die Erscheinung, daß große Betriebe ihre Tore vor jüdischen MELLINGERS Wiener Heilteemischungen bei Zuckerkrankheit} Gallen-« Nieren-« Biasenstelneh und Magenlelden sind vorzüglich. Preis per Paket S 6*50. Postversand. Wien, XVII, Lacknergasse Nr. 37/3, Bewerbern zu schließen und es ist tragisch, zu beobachten, daß sich unter diesen Betrieben auch solche befinden, deren oberste Leitung von Juden ausgeübt wird. Die Gemeinde hat sich damit begnügt, der Arbeitslosigkeit durch eine stärkere Subventionierung des Arbeitsnachweises und des Arbeiterfürsorgeamtes Rechnung zu tragen. Daß diese Maßnahmen jedoch nur geringe Hilfe bedeuten, ist ohne weiteres einzusehen. Die Inanspruchnahme des Wohlfahrtsamtes hat auch im Jahre 1927 nicht nachgelassen. Die Zentrale und die Bezirke vermögen noch immer nicht in allen Fällen Hilfe zu bringen, weil die zur Verfügung stehenden Mittel sich als unzureichend erweisen. Der Neuaufbau des Stiftungswesens wird eine Erleichterung bringen, indem eine Reihe von Ansprüchen ihre Befriedigung aus Stiftungsmitteln finden werden, die bisher aus den Einnahmen des Wohlfahrtsamtes gedeckt werden müssen. Die Wichtigkeit einer gut funktionierenden W ohlfahrtspflege wird in allen Kreisen der Gemeinde außerordentlich stark empfunden. In diesem Punkte treten alle unterschiedlichen Auffassungen der Parteien zurück, und dieses Bewußtsein, daß in sozialer Beziehung die Gemeinde ein geschlossenes Ganzes bildet, gewährt die Sicherheit, daß in dieser Frage alles geschehen wird, was im Rahmen des finanziell Möglichen liegt. In diesem Zusammenhänge muß erwähnt werden, daß eine Neuorganisation der vom Wohlfahrtsamte ausgehenden Seel-’ sorge im vergangenen Jahre stattgefunden hat. Diese Organisation macht es möglich, allen in Berliner Krankenhäusern untergebrachten Patienten, ebenso den Kranken in den Privatkliniken, die sorgsamste Betreuung angedeihen zu lassen. Die Darlehenskasse, die als eine selbständige Einrichtung besteht, aber von der Gemeinde finanziell weitgehend unterstützt wird, hat im vergangenen Jahre, soweit die Mittel reichten, an der wirtschaftlichen Gesundung des Mittelstandes einen erheblichen Anteil genommen. Die inzwischen vollzogene Gründung einer Genossenschaft ist ein weiterer Schritt auf dem Wege ausreichender Kreditbeschaffung für Handwerk, Handel und Industrie. Einen wichtigen Bestandteil in der Gemeindearbeit“ bildet die Fürsorge für die Jugend. Auf dem Gebiete der Jugendarbeit warten der Gemeinde noch wichtige Aufgaben. Wer die Jugend kennt, weiß, daß in ihren besten Teilen ein Ringen um neue Anschauungen vor sich geht. Die Jugend sucht neue Ideale, und es ist heute nicht mehr möglich, sie auf die Dinge zu beschränken, die der älteren Generation vor Jahrzehnten einmal bedeutungsvoll erschienen. In der Jugend lebt auch der Wunsch, in die jüdische Geschichte einzudringen und den Zusammenhang zu erkennen zwischen der Geschichte des jüdischen Volkes, seinem Erleben und seiner Tradition und der Geschichte der großen Weltvölker. Es ist unverkennbar, daß die Jugend in Berlin sich alle diese Kenntnisse an den verschiedenen Stellen aneignen muß. Eine Zusammenfassung aller für die Jugend bestimmten Einrichtungen und Institutionen an einer einzigen Stelle, wie sie das geplante jüdische Volkshaus bringen soll, würde eine Vereinfachung und Intensivierung der Arbeit herbeiführen. .liiiiiiHiiiiiiiHimiiiiiiiiHiiimiimmiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiuiHiiiMiiiiiiiiiiMiimiiiiiiiiiiHmt: "BA JedeTaschenuhr-Repara« | 9U tur Ohne Bruch bei 1-jähriger | Garantie | MH Wien, IX., Liechtensteinstraße 30 | ML Wr Wien, IX., Berggasse 3/4a l | Uhren- und Antiqultäten-Klinik, Optische Werk- § | Stätte. 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Es gibt noch immer Parteien und Richtungen, die von ihren Mitgliedern grundsätzlich die Trennung von der Religionsgemeinschaft verlangen, und je mehr Juden unter den Einfluß solcher Kreise gelangen, je stärker wächst die Austrittswelle an. Hierbei wird nur übersehen, daß den jüdischen Gemeinden zahlreiche Aufgaben obliegen, die den Kirchen-Gemeinden nicht eigentümlich sind. Auch diejenigen Juden, die nicht mehr die religiöse Verbundenheit mit dem Judentum anerkennen, müssen berücksichtigen, daß der Austritt aus der Gemeinde oder dem Judentum eine Schwächung der jüdischen Gemeinschaft bedeutet und eine Beschneidung der finanziellen Kraft, die sie braucht, um die sozialen und gesellschaftlichen Pflichten zu erfüllen, die sie gegenüber den notleidenden Teilen der Gemeinschaft zu erfüllen hat. Ein neues Präsidium der jüdischen Gemeinde in Saloniki Infolge des kürzlich erfolgten Austritts von zwei Zionisten (einem Revisionisten und einem Unabhängigen) aus dem Rate der jüdischen Gemeinde von Saloniki löste sich der gesamte Gemeinderat auf und es kam zu Neuwahlen, die folgendes Resultat ergaben: Zum Präsidenten der jüdischen Gemeinde von Saloniki wurde Jacob G a z e s, zum Vizepräsidenten Elie Benosiglio, zum ersten Sekretär David M a t a 1 o n, zum zweiten Sekretär Isac Amariglio, zum Schatzmeister Leon G a t e g n o, zum Kontrollor Richard Bahar-Juda gewählt. Ferner wurden zu Mitgliedern des Gemeinderates gewählt: Moise Beveniste, Salomon Ezratti, David Florentin, Ascher Mallah, Jacque Nahmias und Benico Saltiei. Von den Genannten sind vier Zionisten, neun Unparteiische und ein Alliance- Mitglied. Anerkennung der »Status-quo-Gemeinden« in Ungarn iBekanmtlidh sind in Umgarn juristisch zwei verschiedenartige Formen der jiddischen Gemeinden anerkannt: die orthodoxe und die n e o 1 o g e Gemeinde. Die Trennung ist nicht allein juristisch, sondern auch praktisch eine vollkommene. Nach dem Wortlaut des ungarischen Gesetzes sind also zwei verschiedene jüdische Religionen anerkannt. Nun existieren aber auch noch Gemeinden, die hei der Trennung sich weder der Orthodoxie, noch der neologen Bewegung angeschlossen haben. Sie nennen sich „S tatus-quo-iGemeind en" und sind wie die ersteren zu einem (Bunde zusammengescMossen. Sie halben jetzt bei der 'Regierung um die Anerkennung als Körperschaften öffentlichen Rechtes angesucht. Sowohl die neologe wie die orthodoxe Laüdeskamzlei haben sich gegen ihre Anerkennung ausgesprochen. Eine Abordnung der Status-quo-Gemeinden begab sich zum Ministerpräsidenten Grafen Bethlen, der derselben erklärte, die Regierung sei entschlossen, dem Bund der Status-quo-Gemeinden die juristische Anerkennung als eine besondere Vertretung der Juden zu gewähren. Israelitischer Jugendgottesdienst. Samstag, den 24. März d. J., findet um 3 Uhr nachmittags der Jugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirks- Synagogen statt. Austritte aus dem Judentum Leopold G l *a s s p i <e g e 1, geboren 15. 5. 1886 Wien, vertu, XX, Denisgasse 54, Fritzi Spitzer, 14. 3. 1911 Wien, led., XVI Lerchenfeldergürtel 45. Heinrich; Man her, 15. 6. 1907 Wien, led., II, Schwarzingergasse 6. Emma Wahl«, 28. 8. 1896 Wien, led., XIX, IRodlergaisse 28, Henriette Drutkiewitz geb, Pollatschek, 17. 6, 1869 Wien, ger. gesah., I, Fleischmarkt 22. Martha Lustig, 25. 8. 1908 Wien, led., X, Inzersdorferstraße 95. Johanna Elfriede Bulova, 13. 4. 1905 Wien, led., 1, Schelllinggasse 5. Alexander Moscisker, 30. 10, 1901 Lemberg, led., XX, (Dammstraße 4. Otto Paschk es, 23. 3. 1897 Neusiedel a. See, ger. gesch., XX., Treustraße N.r. 45. Dr. Robert Widrich, 18. 9. 1878 Wien, gesch., EX, Vereinsstiege 4. Theresia Weinberg, 3, 1. 1897 Wien, led., XXI, Hans-Steger-Gasse 2. Wilhelm B a c k e r, 29. 7. 1900 Prag, verh., IX, Liechtensteinstraße 24. Erwin Färber, 8. 10. 1905 M,- Ostrau, led., X, Erlachgasse 129. Emst Gang, 1. 9. 1896 Wien, led., VII, Neustiftgasse 20. Pauline Schlesinger geb. Landesberger, 17, 7. 1885 Wien, verw., ill, Hollandstraße 2. Anna Schiel, 14. 2, 1907 Wien, led., X, Arthalberplatz 16, Rudolf Kort, 6. 6. 1885 Altstadt, led., VH, Myrthengasae 5. Friedrich Tusch ak, 30. 7, 1906 Wien, led., X, Herzgasse 7. Die jüdische Gemeinde

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