Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1 (1928)
- Issue
- Heft 12 (22.3.1928)
- Date
- 1928-03-22
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 6 DIE STIMME Nr. 12 Wochen-Kalender März 1928 Gedenktage .Tann p-j 22 Donnerstag 18.« der Dramatiker Michael Beer, Bruder des Komponisten \1eyerbeer, 33 jährig in München gestorben. 1853 — der bekannte Maler Isidor Kaufmann in Arad geh. 1 — s Roschchodesch 23 Freitag IS93 — Dr. Adolf Fischhof in Emmersdorf gestorben. n 1 04 24 Samstag Ir48 — der große Gelehrte Leon Modena in Venedig gestorben. 1902 — der Orientalist und hebr. Dichter Pr. Salomon Mandelkern in W.en gestorb. 3 - a Haltarah: Am su jozarti li 25 Sonntag 4 — 1 26 Montag s — rr 27 Dienstag 1880 — der berühmte Rechts gelehrte und Parlamentarier Heinrich Bernhard Oppenheim in Berlin gestorben. 6 — 1 28 Mittwoch 1832 - der Mathern -tiker u d philosophische Schriltsteller Lazarus Bendavid in Berlin gestorben. 1901 — der Arzt und Lustspieldich'fT Dr. M*x Rin« e-st. 7 - 1 Parteirat der österreichischen Zionisten Am 19, März wurden die Beratungen des Parteirates, die am 25. Februar unterbrochen worden waren, fortgesetzt. Nach eingehender Debatte wurden u, a. folgende Entschließungen angenommen: 1. Der Parteirat nimmt von der erfolgten Gründung des Pro - Palästina - Komitees mit freudiger Genugtuung Kenntnis. Der Parteirat erblickt in der Gründung dieses Komitees und der von dem Chef der österreichischen Regierung abgegebenen Deklaration der Förderung des Aufbauwerkes und dem Verständnis der Ziele des Zionismus dienliche Erfolge von bedeutsamem Wert. Der Parteirat spricht dem Präsidenten des Zionistischen Landesverbandes Herrn Dr. Leo Goldhammer und seinen Mitarbeitern, insbesondere Herrn Dr. N. M. Gelber, für die von ihnen geleistete Arbeit und ihre verdienstliche Bemühung den wärmsten Dank und seine Anerkennung aus. 2. Der Parieirat macht es zur Pflicht eines jeden Zionisten, das vom zionistischen Parteitag einstimmig beschlossene offizielle Organ des Zionistischen Landeskomitees für Oesterreich, »Die Stimme«, zu abonnieren Und auch sonst tatkräftigst zu unterstützen. (Einstimmig angenommen.) Zum Präsidenten des Keren Hajessod für Oesterreich wurde sodann Herr Ingenieur Johann Kremenezky und an Stelle des verstorbenen Herrn Direktors Eplcr Herr Graubart in das Präsidium des Keren Hajessod gewählt. Wegen vorgerückter Stunde mußte eine Anzahl von Fragen dem demnächst fortzusetzenden Parteirat zur Beratung und Beschlußfassung Vorbehalten werden. Aus den zionistischen Ortsgruppen Wien Trumpeldor-Gedenkfeier des Jugendbundes »Trumpeldor«. Am IS. März veranstaltete der Jugendbund »Trumpeldor« eine Gedenkfeier für den Helden von Tel Chaj. Nach der Begrüßung der zahlreich erschienenen Jugendlichen würdigte A. Sternberg in hebräischer Sprache die Bedeutung Trumpeldors für die jüdische Jugend. Das Publikum sang stehend das Trumpeldor-Lied. Es folgte die Deklamation »Lamitnadwim Baam« von Bialik, worauf Herr S c h a p i r a die Persönlichkeit Trumpeldors schilderte. Nach dem musikalischen Teil wurde aus Trumpeldors Tagebuch und ein Dialog von Martin Buber vorgelesen. Den Schluß bildete ein Sprechchor von W. Weisel. Die Zionistische Frauengruppe Mariahilf-Neubau veranstaltete am 11. März im blau-weiß dekorierten Saal des Hotel „Palace", VI., Mariahilferstraße 99, ein glänzend besuchtes Purim-Kinder-Kostümfest. Das reichhaltige Programm wurde zum größten Teil von den Kindern selbst bestritten. Nach einer herzlichen Begrüßung der Präsidentin Frau Rosl Kohn sprach ein Schüler der vierten Klasse einen von ihm selbst verfaßten Purimprolog. Wie im Vorjahre wurde auch diesmal eine •größere Anzahl Waisenkinder eingeladen und bewirtet. Den Damen Gultmann, Morgenstern, Mehler usw. gebührt für ihre aufopfernde Tätigkeit für das Gelingeen des Festes herzlichen Dank, Zionistische Sektion Zwischer.brScken. Am 17. d. M. fand die erste Veranstaltung in diesem Jahre statt. In der gut besuchten Versammlung sprachen an Stelle des erkrankten Herrn Dr. Josef Löwenherz Professor Dr. Stein und Herr Alfred Friedmann. Der Obmann der Sektion Herr Oppermann teilte mit, daß von nun an jeden Samstag im Heime der Sektion Vorträge stattfinden werden. Krems a. d. Donau Am 10, März veranstaltete die zionistische Ortsgruppe einen Purimfamilien abend, der gut besucht war und einen sehr animierten Verlauf nahm. Die Darbietungen des Programmes fanden reichen Beifall. Der Obmann der Ortsgruppe Rechtsanwalt iDr. Paul Brüll wies im Verlaufe seiner Ausführungen an der Hand geschichtlicher Tatsachen auf die Notwendigkeit düs Zusammenschlusses aller Juden auf nationaler Basis hin. Von den Leistungen der Mitwirkenden seien besonders die Gesangsvorträge des Herrn Ober'kanlors Samuel Neubauer urd die humoristischen Vorträge der Herren 11 o c h s t ä d t und Wetter, Wien, hervorgehoben. Der anschließende Tanz hielt die Besucher bis zum Morgengrauen beisammen. Als Vertreter ihrer Ortsgruppen waren Herr lug. Holzer und Frau, St. Pölten und Herr Wozasek, Amstetten, erschienen. Guter Herd - isf Qotdes Wert! Die bestrenommierte I. Wiener orth. Mazzothfabrlk ISRAEL VORTREFFLICH gibt bekannt, daß Obtrall täglich irisch gebackene Mazzoth und Mazzothgrieft mit Stempel „VORTREFFLICH« erhältlich sind. Verein snachricht en Zionistische Sektion XII.- XV. D i e n s l a g, 27. ds., 8 Uhr abends, im Vereinsheim, XV., Hcrklolzgassc 21, Vortrag Dr. Leo Gold h a m m e r, Präsident der Zionistischen Landeskommission: »Das österreichische Pro-Palästina-Komitce«. Prof. Dr. Wilhelm Stein: »Aktuelle zionistische Fragen«. Zionistische Sektion XIII. Das Zion. Landeskoinitec veranstaltet gemeinsam mit der Jüdischen Völkerhundliga M o nt a g, den 26. ds., präzise 8 Uhr abands, im K a i s e r stocke i, Xlll., Am Platz I, einen Vortragsabend, hei welchem Botschafter a. D. Dr. C. Th. D u m b a, Präsident der üsterr. Völkerbundliga, über »Völkerbund und friedlicher Wiederaufbau der Weltwirtschaft«, Dr. Dcsidcr Fried mann über »Die gegenwärtige Lage in Erez Israel« sprechen werden. — Der Vortrag ist nur gegen Einladungen — im Zion. Landeskomitee erhältlich — zugänglich. Verband der zio:i.-soz. Jugend (II., Ausstellungsstr. 19). Jeden Dienstag, 8 Uhr abends, sozialistischer. Seminar. Leitung Dr. S t e i n b e r g. Jeden Mittwoch, '(>9 Uhr abends, »Chug Iwri«. Ort beider Veranstaltungen: Heim der »Jüdischen Kinderfreunde«, II., Obere Donaustraße 91. Ostjüdischer Verband. Sonntag, den 18. ds., fand im Vereinslokalc der »Stanislauer Freunde« unter Vorsitz des Rechtsanwaltes Dr. Abraham Schmcrler eine osljüdischc Versammlung statt, die sich mit der Organisierung der in Wien wohnenden Ostjuden beschäftigte. Herr Dr, Israel Taubes beleuchtete in einem längeren Referate die Tendenzen eines ostjüdischen Verbandes und hob die kulturelle, soziale und rechtliche Bedeutung dieses Verbandes bei Wahrung der Autonomie der in Wien bestehenden ostjüdischen Vereine hervor. WIEN Diskret Prompt HANSA ii FRANZ JOSEFS-KAI 13 TELEPHON 75-409 Häuser. Büros, Wohnungen, Hypotheken, Verwaltungen Unter wenigen Tagen beste Resultate Eigene Kreditabteilung nur für große T ransaktlonen Diesem Referate folgte eine längere Diskussion, an der sich die erschienenen Vertreter der hier bestehenden ostjüdischen Vereine beteiligten. Die Versammlung beschloß einstimmig die Gründung des ostjüdischen Verbandes in Wien und betraute die Herren Bauminger, Hecht, Krcindler, Dr. Schmer- 1er, Singer iun., Dr. Rybaczewski und Dr. Taubes mit der Ausarbeitung des Arbeilsprogrammcs für dieses Vereinsjahr. Die nächste Plenarversammlung, die auch die Exekutive wählen wird, findet Sonntag, den 25. März, statt. Zionistische Arbeitspartei »Hitachduth« (IL Ausstellungsstraßc 19). Sckrclariatsstundcn Dienstag und Donnerstag von ‘»8 bis ,'•» 10 Uhr abends. Freie Mitglicdcrzusammenkünfte Donnerstag von 1 -8 bis '/> 10 Uhr abends. Samstag, 24. März 1928, entfällt der Vortrag. Alle Mitglieder werden ersucht, an diesem Abend hei der Chaltizfcicr zu erscheinen. Samstag, 31. März 1928, Diskussion über den Vortrag Prof, Dr. Ad. Stein: »Geschichte des Materialismus«. Jüdischer Verein »Nord-Ost«. Donnerstag, den 22. ds., präzise 8 Uhr abends, spricht im Vereinslokal Taborstraße 21 a Herr Dr. Israel T a u b c s über »Jüdische Wanderungen«. Gäste willkommen. Moadon Iwri. Samstag, den 24. ds., 8 Uhr abends, II., Zirkusgassc 33, Vortrag des Schriftstellers Herrn K i h n. Thema: »Klei Haschir ba Mikdasch.« Hcchaluz. Die Zehniahrfeier des »Hechaluz« wird für den 31. März verschoben. Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben, Jugendamt des Zionistischen Landeskomitees. Führerkurs. Ort; II., Zirkusgasse 33. Zeit: 8 Uhr abends. — Neuheb r ä i s c h c Literatur: Donnerstag, 22. ds. Dr. Knöpfmacher: Mendele Mochcr Sforim. — Jüdische Geschichte: Montag, 26. ds. Dr, Kupfer: Volksentstehung, Moses, Josua. — Palästina künde: Donnerstag, 29. ds. Dr. Goldhammer: Land (Geographisches). Zionistische Bezirkssektion und Frauengruppe Währing. Donnerstag, den 24. d. M.( im Saale des Cafö »Jubiläum«, IX., Währingcrgiirtel 104 (Stadtbahnviadukt), Vortrag von Frau Dr. Martha Hof mann: »Jugenderziehung in Palästina.« Gäste willkommen. VZH. „Theodor Herzl“. Saimstag 24. März tim 8 Uhr abends iun Heim Vortrag des AH. Dr. Wilhelm Stein über „Kongrcßziomsirius”. Jüdischer Frauenbund (Wien II., Unt. Augartenstraße 35). Dienstag 27. März Y\ 8 Ulhr Esther Mieses: Erläuterung des „Wocheniabschnittcs" der „Haftarah", des „Hohenliedes" unid der „Pcssach-Hagadah". Gäste willkommen. Eintritt frei. Verein für jüdische Geschichte und Literatur. Montag den 26. März '/>8 Uhr abends im Klubsaal der „Hakoah", I„ Wipplingerstraße 24—28 (Cafe „Altes Rathaus") Vortrag von IDr. H. J. Zimm eis: „R. Me'ir ,b. Baruch taus Rothenburg". Eintritt frei. Gäste willkommen. Stimmen aus aller Welt Das Land ohne Antisemitismus ist Jugoslawien — wie der jüdische Publizist A. Levi schreibt: „Unter allen antisemitisch verseuchten ost- und südeuropäischen Staaten bildet das antistunitenreine jugoslawische Königreich eine rühmliche Ausnahme. Es gibt hier weder einen offiziellen Antisemitismus, noch irgendwelche antisemitische Trübungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verkehres zwischen den Juden und den Angehörigen der vier übrigen Konfessionen, die 98 Prozent der gesamten Bevölkerung umfassen. In Altserbien war der Antisemitismus überhaupt eine unbekannte Erscheinung. Erst nach dem Weltkriege drohte die Gefahr, daß die antisemitische Seuche durch die Bevölkerung der ehemaligen österreichisch-ungarischen Provinzen sowie durch die russischen weißgardistischen Flüchtlinge, die in großen Massen in Jugoslawien lebten, ins Land geschleppt werde. Aber es zeigte sich, daß, wo die Regierung und die Gesellschaft den ernsten Willen haben, das Volk vor dieser Seuche zu schützen, der Antisemitismus auch keine Wurzel schlagen kann. Auch in wirtschaftlicher Beziehung ist die Lage der Juden eine recht günstige. Regierung und Volk schätzen die Juden als die hervorragendsten wirtschaftlichen Faktoren des Landes, die in Handel, Industrie und Bankwesen bahnbrechend gewirkt und der jugoslawischen Volkswirtschaft lebhafte Impulse gegeben haben. In nationaler Hinsicht steht das jugoslawische Judentum gegenwärtig mitten im Prozeß einer organischen Verschmelzung der spaniolischen, östlichen und westlichen Juden zu einer großen jüdischen Einheit," Ueber die Behandlung der Ostjuden in der Schweiz schreibt Dr. Ben Arjeh im „Morgenjournal": „Im Kanton Zürich wurde vor einigen Jahren ein Gesetz, betreffend die Einbürgerung von Ostjuden, beschlossen, das zweifellos eine beleidigende Ausnahmsbestimmung enthält. Nach diesem Gesetze müssen Ostjuden, die im Kanton Zürich naturalisiert werden wollen, auf eine weit längere Aufenthaltsdauer hinweisen können, als Angehörige anderer Nationen und sogar als Juden aus westlichen Ländern. Es geschieht zum ersten Male in der Geschichte des jüdischen Volkes, daß eine unterschiedliche Behandlung für Ost- und Westjuden in einem Gesetze festgelegt wird. Es ist dies ein höchst merkwürdiger und schädlicher Präzedenzfall, der auf die demokratische und republikanische Gesinnung des Kantons ein sonderbares Licht wirft. Von zionistischen Bestrebungen unter der marannischen Jugend berichtet Prof. N. Sluschtz in den Schilderungen seiner jüngsten Forschungsreise in Portugal: „Die zionistische Bewegung ging von der Lissaboner jüdischen Jugend auf die marannische Jugend über. Junge Mararinen, die ehedem vom Judentum nichts oder nur wenig wußten, sprachen jetzt mit großer Begeisterung von ihren neuen Lebensidealen, nach Erez Israel auszuwandern und als Chaluzira den Boden des Landes zu bearbeiten. In Belmonte hat sich eine kleine marannische Chaluzim-Gruppe gebildet) die den Aufbruch nicht länger aufschk-b«*;' v/eilte und die erst von erfahrenen zionistischen Jugcncllührorn überredet werden mußte, einen etwas günstigi ren Zeitpunkt für ihre Auswanderung nach Erez Israel zu wählen. Die jungen Leute haben vorläufig ihren Plan aufgegeben, benützen aber jetzt die Zeit, um sich umso gründlicher und intensiver für ihr neues Leben in Erez Israel sowohl geistig als auch fachlich vorzubereiten." Die Rabbinerwahl in Moskau hat in der jüdischen Bevölkerung der russischen Hauptstadt einen heftigen Kampf ausgelöst. Das Organ der jüdischen Kommunisten „Eines“ nimmt diesen Wahlkampf zum Anlaß, um die jüdische Bourgeoisie und ihren „Krähwinkelgeist", der in den althergebrachten, noch immer gepflegten Kahalstreitigkeiten zum Ausdruck kommt, zu kritisieren. Hiezu schreibt das Blatt der jüdischen Orthodoxie Amerikas: „Kahalstreitigkeiten in anderen jüdischen Städten und Ländern würden wir gewiß als etwas recht Unliebsames und Peinliches empfinden. Im sowjetrussischen Moskau aber erscheint uns dieser jüdische Kleinkrieg als, ein Lebenszeichen der jüdischen Gemeinschaft. Er beweist uns, daß die Angst vor einem Untergang des russischen Judentums völlig unbegründet ist. Mögen die „Fewseken" ihren Vernichtungsfeldzug gegen die jüdische Religion fortsetzen — daß russische Juden um einen Rabbiner im heutigen Moskau kämpfen, beweist, daß das jüdische Leben keineswegs die Absicht hat, unterzugehen. Das Leben der yemenitischen Juden in Erez Israel schildert ein Mitarbeiter des New Yorker „Tog" in folgender Weise: „Im Jahre 1880 kamen die ersten größeren yemenitischen Gruppen ins Land. Sie waren zumeist völlig mittellos und fanden bei den in Jerusalem bestehenden Chalukahinstitutionen, den sogenannten „Kolebin", keinerlei Unterstützung. Dagegen begann sich für ihr seelisches und leibliches Wohl die „Missionsgesellschaft" lebhaft zu interessieren, deren Scelenfängerei jedoch bei den yemenitischen Juden wenig Erfolg hatte. Einige Jahre später brachte ein Schiff weitere dreihundert yemenitische Seelen ins Land, die in den jüdischen Kolonien Rischon le Zion und Rechoboth Arbeit fanden — und seither nimmt der yemenitische Jischuw in Erez Israel eine recht günstige Entwicklung. Die yemenitischen Juden sehen in der Zionistischen Organisation ihren einzigen Retter. Sie besitzen gegenwärtig fünf yemenitische landwirtschaftliche Siedlungen in Schiwath Zion, Machneh Jehuda, Bachliel, Schearim und Kinerelh Hatemain, die, auf dem Boden des Keren Ka:emeth errichtet, mit Unterstützung des Keren Hajessod geführt werden." „Vor der fünften Aliiah“ — heißt ein Artikel von N. Alkuschi im Warschauer „Hajnt", worin der Verfasser der Meinung Ausdruck gibt, daß nach den jüngsten Meldungen aus Erez Israel die Zeit einer fünften Alijah von Chaluzim heranrückt. „Es muß von der Zionistischen Exekutive mit allem