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Die Stimme · 1928-02-16 · Heft 7 (16.2.1928) · page 14

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Journal
Die Stimme
Volume
1 (1928)
Issue
Heft 7 (16.2.1928)
Date
1928-02-16
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite 14 OIE STIMME Nr. 7 sieht man das Ergebnis der mit unscheinbaren Mitteln musterhalt durchgeführten Attacke. Schwarz hat gegen 21. f2—f4 keine ausreichende Verteidigung mehr.*' (Aljechin.) 20...., Ta8—-e8. 21.f2— l4t Df6-h4. 22. Dd3-c4f, Sd4—e6. 23. Lc3Xe5, Kg8—f7. 24. Tel—e3! droht augenscheinlich Tb3. 24...., Dh4—d8. 25. Te3—b3, das war die zweite Drohung. Eindringen in die b-Linie. Bogoljubow läßt nun diesen Turm nach b7 eindringen, obwohl er es durch Da8 verhindern kann. Er hat sich aber ein subtiles Manöver zurechtgelegt, das allerdings am noch subtileren Gegenspiel Laskers scheitert. 25.. ... Dd8—a5. 26. Tb3—b7. Da5—c5t, Jetzt wird Bogoljubows Plan klar. Nach 27. DXc5, SXc5. 28. TXa7, Te—a8. 29. TXa8, TfXa8 nebst K—e6, hätte er Remischancen gehabt. Aber Lasker hat alles vorausberechnet und vernichtet mit seinem Gegenzug alle Hoffnungen des Schwarzen. 27. Tdl—d4! 1, Teft—d8. 28. b2—b4, Dc5Xc4. 29. Td4Xc4, g6—g5. 30. Tb7Xa7, Se6Xf4. 31. Le5Xf4, g5Xf4. 32. Tc4Xc6, und Weiß gewann mfihelos mit seinen zwei verbundenen Freibauern. Stallung nach dem 20. Zug von Weif. Rätselecke Redigiert von Joto. Kreuzworträtsel i 2 3 4 5 6 7 1 9 10 1" 12 13. 14 15 16 17 ■ m IS 19 20 21 ’ii 1 "3 24 25! & ■ 26 27 28 1 30 1 3i 32 J 1 33 34 1 1 34 i 1 1 35 I 36 üiL | | 33 Wagrecht: 1. Geldschrank. — 5, Teil eines Tisches. — 9. Männl. Vorname. — 10. Nord. Göttin. — 12. Ungeziefer. — 13, SchUttenteil. — 14. Musikstück; auch Schrittart. — 16. Segelschiff. — 17. Und (lat.). — 18. Franz, Artikel. — 19. Griech. Göttin der Gerechtigkeit, — 21. Kleine nordam. Münze. —• 22, Zahlwort. — 24. Umlaut. — 26. Abkzg. für „das ist". — 28, Einleitung, Eröffnungsrede. — 30. Europ. Hauptstadt. — I sehnlichsf erwartete J3uch ist da! 4 Die l! 11 ü I! ü I jüdischen Schwänke Herausgegeben von Max Präger und Siegfried Schmitz. Diese Sammlung von Anekdoten Wiizen Schwänken führt in das Reich echten Humors Jede Seite zwingt zur Heiterkeit Wer bei diesem Buch nicht lacht, der hat das Lachen nie gekannt 1 Eleganter Ganzleinenband 8 Schilling durch all« Buchhandlungen oder clrekt von R. löwlt Verlag Wien I. FleUchmarkt 1 RotanturmstraOe 22 32. Männl. Bibelgestalt. — 33. Geruchsorgan. — 34. Volksschullehrgegcnstand, — 36. Unentschieden. — 37. Röm. Kaiser. — 38. Griech. Kriegsgott. Senkrecht: 1. Land, Reich. — 2. Strom in Sibirien. — 3. Ergreifen, packen, — 4. Pers, Fürwort. — 5. Abkzg. für „laut Fälligkeit". — 6. Nordpolgegend. — 7. Kleine Münze. — 8. Teil des rheinisch - westfälischen Schiefergebirges. — 9. Schwanzlurch (Mehrzahl). — 11. Zeitabschnitt. — 15. Deutsche Hafenstadt. — 16. Schloß, Burg. — 20. Aggregatzustand des Wassers. — 22. Küchengerät. — 23. Naturerscheinung, — 24. Halbedelstein. — 25, Eine Verlassenschaft antreten. — 26. Bestimmte Menge eines Arzneimittels. — 27. Span, weibl. Vorname. — 29. Kleine Oeffnung. — 31. Weibl. Person. — 35. Verneinung (fremdspr.), — 36. Aegypt. Sonnengott. Zahlenräfsel 9 4 17 5 72583725 2 6 7 5 7 10 7 13 13 7 11 2 5 12 4 11 4 6 2 4 4 14 836411 27 54 1 7 11 5 15 6 16 7 5 Die Anfangsbuchstaben Fuhrwerk. Ber, jüd. Physiker d. Gegenw, Weibl. Vorname. Luftschiff. Wechselfieber. 5 Erdteil, Eisenstift. Himmelsrichtung, ergeben, von oben nach unten, einen bekannten Zionistenführer. Gleichungsrätsel A + B + C-f-Dx A englische Insel. — B Umstandswort. — C japanisches Wegmaß, — D Chem. Zeichen für Neon — x Südfrucht Auflösungen der Rätsel aus Nr. 6 Kreuzworträtsel: Wa. gr echt: 1. Prater. 6. Harald. 12. Eilen. 14. Liebe. 15. Alabaster. 18. Le. 20. Ire. 21. Me. 22. Eis. 24. Asien. 26. Pan. 27. Teil. 28. Isar. 29. Wem, 30. Irade. 33. Tag. 35. Er. 37. Ute. 39. Ta, 40. Karfunkel. 44, Saale. 46. Anode. 48. Sirene. 49. Spit'aL — Senkrecht: 1. PeHe. 2. Ri. 3. Ala. 4. Teil. 5. (Er.<a.. 7. Alt. 8. Ries. 9. Aer. 10. Ib. 11. Degen. 13. Karikatur. 16. Bis. 17. Se& 19. Eiter. 21. Maral. 23. Sem. 24. Ali. 25. Nie. 26. Pat. 29, Wedss, 31. Ruf. 32, Den, 34. Gabel. 36t. Aale. 38. Seni. 40. Kar. 41. Ren. 42. Kap. 43. Lot. 45. Ai. 47. Da. Magisches Quadrat: 1. Nabob, 2. Aroma. 3. Bogen. 4. Omega. 5. iBanal. Kapselrätsel: Saale, Aal. "" Scherz und Humor Der lose Mund Bevor Saphir München verließ, wurde er ziu einer Audienz bei König Ludwig ill. befohlen. Der König war sehr l$ä&dig und sprach sein Bedauern darüber aus, daß er einen Mann aus seiner Stadt scheiden sehen müsse, der mit so vielen geistigen Vorzügen ausigestattet sei. „Aber einen recht losen Mund haben Sie schon, mein Lieber", setzte der Monarch lächelnd hinzu. „Majestät", erwiderte Saphir, .diesem Uehel wäre bald abgeholfen," „Wie meinen Sie d>as?“ fragte der König neugierig. „Majestät brauchen mir nur eines ihrer „Schlösser" anzuhänge n." Nicht verjüngen I Frau G u d u 1 a Rothschild, die Stammutter der Rothschilds, war neunundneunzig Jahre alt, als sie schwer krank damiederlag. Obwohl sie wußte, daß ihre Krankheit ernster Natur war, gab sie doch noch nicht alle Hoffnung auf und bat ihren Arzt, er möge doch etwas für sie tun, „Aber, Madame," erwiderte dieser, „iioh kann Säe doch nicht wieder jung machen!" „Nein, Doktor, das möoht ich auch gar nicht", erklärte sie. , Jch möchte nur f o r t f a .h r e n, alt z u werde n." Der übertrumpfte Korse Stettemheim saß mit mehreren Herren der Fänanzlaristokratie in einem Cafä. Da .kam ein anderer Herr an den Tisch und begrüßte einen der Anwesenden mit den Worten: ,jEi, guten Tag, Herr Konsul!“ „Was fällt (Ihnen denn ein?" fragte Stettenheim. jNapoleo n war Konsul), der Herr da ist Generalkonsul!" Stunden und Monate Der Cellovirtuose Heinrdoh G r äi n f e 1 d hatte einen besonders talentlosen Schüler, den er absolut nicht los werden konnte. Er war sehr (fleißig und reich. Aber eines Tages verlor Grünield die Geduld und sagte zum Schüler: „Stunden haben bei Urnen gar keinen Zweck. Sie müßten Monate nehmen, und dazu habe ich leider keine Zeit!" Schlecht und falsch „Die Kunsthistoriker", meinte einmal Max Li ehermann, „sind dazu dla, unsere schlechten Bilder nach unserem Tode für falsch zu erklären.“ Jüdischer Sport Gymnastik, das Wesen der Körperkultur Von Rudolf Zimet (Makkabi IX, Wien). II/) Die verschiedenen Körperlagen Gymnastik stählt den Körper und macht ihn geschmeidig, Schnelles Setzen, Hinlegen und Wiederaufspringen sind vorzügliche, aber auch recht schwere Uebungen, die zunächst langsam erlernt werden müssen. Zur guten Ausführung des K n i e n s (Kniestand), muß man die Kniebeuge beherrschen. Das Sitzen auf der Erde zum Strecksitz geschieht aus der Hockstellung heraus, indem man sich auf beide Hände stützt und die Beine vornimmt. Zur Einnahme des Kreuzsitzes (Türkensitzes) stellt man ein Bein etwas seitlich des anderen und läßt sich langsam herunter. Dieser Sitz ist sehr gesund und soll oft angewendet werden. Die Rückenlage wird ebenfalls zunächst langsam durch Abrollen genommen, indem nach Einnahme der Hockstellung die Hände sich etwa 50 cm hinter dem Körper auf die Erde stützen, das Gesäß wird dann zwischen den Händen hindurch nach hinten geschoben und nach dein Hinsetzen des Oberkörpers zur Rückenlage abgerollt. Man kann aber auch aus dem Strecksitz sich einfach hinlegen. Vom Aesthetlk des Turnens: Finny Böhm, Leiterin des rhythmischen Damenturnens im Turnverein „Makkabi XIX‘‘, ■* Liegestütz vorlings gilt das gleiche wie bei der Rückenlage, nur stützen sich die Hände vor oder seitwärts und der Körper geht noch rückwärts. Dann gibt es noch Bauchlage und Knieliegestütz. Mit fortschreitender Durchbildung des Körpers müssen aber die beschriebenen Körperlagen auch blitzschnell ausgeführt werden können. Das Hinsetzen und Aufstehen vom Erdboden muß schwungvoll ohne Aufstützen der Arme geschehen. Der Liegestütz kann sogar durch einfaches Vorfällen des Körpers eingenommen werden, wobei aber die Hände nach innen gerichtet werden müssen, um Beschädigungen zu vermeiden. Aufstehen aus dem Sitz durch Rückwärtsrollen mit krummem Rücken und schwungvollem Aufrichten. Auch aus der Hockstellung durch Ueberrollen nach vorn. Der Rumpf Der Rumpf ist der Mittelpunkt der Kraft und Schönheit. Wir müssen beim Rumpfe, die Rücken-, Brust-, Bauch- und Beckenmuskeln unterscheiden, die fast an allen Stellen jeweils drei Schichten haben. Die tiefste oder unterste Schichte liegt an den Knochen. Hier sind die Muskeln kürzer und schwächer, aber auch zahlreicher. Ueber der unteren Schicht liegt die mittlere, die schon größere Entfernungen verbindet und daher wirksamer ist. Zu dieser gehören ein Teil der großen Rückenmuskeln. Bei den großen Rückenmuskeln liegen als untere Schicht die langen, schmalen, vom Kopf bis zum Gesäß, die sich in Aesten zu den Wirbeln und Rippen aufteilen. Hierüber befinden sich schließlich an der Oberfläche über Lenden, Schultern und Nacken die von außen sichtbaren breiten Rückenmuskeln. Auch bei der Brust haben wir drei Muskelschichten' Als unterste die sich überkreuzenden Zwischenrippenmuskeln, als mittlere den kleinen Brustmuskel und Sägemuskel sowie schließlich den obersten, prachtvoll geformten großen Brustmuskel. An diese Muskeln schließen sich nach unten die Bauchmuskeln an. Im Innern des Körpers gibt das hochgewölbte Zwerchfell den Abschluß zwischen Brust und Leib, Die verschiedenen Schichten der Bauchmuskeln bilden ein dehnbares Geflecht, das mit dem Namen Bauchpresse bezeichnet wird. Wir sehen hier eine Besonderheit, da die Muskeln in der Mitte des Leibes nicht an Knochen ansetzen können, sondern an einer Sehnenplatte und Sehnenfeldern. Auf dem Leib kreuzen sich die geraden Bauchmuskeln mit den schrägen äußeren und inneren. Uebungseinteilung und Uebungswert der Gymnastik Wir müssen stets überlegen, in welcher Richtung wir den besonderen Wert einer Uebung zu suchen haben- Bei *) Siehe „Die Stimme“ Nr. 6

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