Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1 (1928)
- Issue
- Heft 5 (2.2.1928)
- Date
- 1928-02-02
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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Nr. 5 DIE STIMME Seite 11 Wissenschaft, Literatur, Kunst psychoanalytische Schriften *a herabgesetzten Viele Gelegenheitskaufe preise«! |U Schilling 1*~, a*-, 3-- BÜCHERSCHWEMME „VIENNA“ L, BOGNERGASSE 4 In der letzten Zeit macht sich ein empfindlicher Mangel an hochqualifizierten Kantoren fühlbar, sodaß die Besetzung der vakanten Stelle auf ernstliche Schwierigkeiten stößt. Die Bühne mit der Aussicht auf Ruhm und Karriere absorbiert mehr denn je die besten Kräfte. Zudem kommt noch, daß nach dem Umsturz eine Reihe von begabten Kantoren nach Amerika ausgewandert ist, in der Erwartung, dort glänzende Stellungen zu finden. Wie die übereinstimmenden Nachrichten lauten, konnten sich jedoch in den meisten Fällen diese Hoffnungen nicht verwirklichen und viele der Amerikafahrer mußten sich um andere Berufe umsehen. Kantoren vom Fange eines Sulzer, Goldstein oder Bela Guttmann sind gegenwärtig überhaupt nicht verfügbar. Personalveränderungen in den Wiener Gemeindesynagoge«. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien hat den Oberkantor Heinrich Fischer des Großen Leopoldsrtädter Gemeindetempels auf die durch das Ableben des Oberkantors M. B. Kaufmann freigewordene Oberkantorstellc ira Seitenstettentempel versetzt, dem bisherigen Ersten Kantor am Gemeindetempel im XVIII, Bezirk, Gerson Margu- 1 i e $ die Funktionen des Oberkantors am Großen Leopoldstädter Tempel übertragen und dem Ersten Kantor am Gemeindetempel im XXI. Bezirk, David Groß die hiedurch freigewördene Stelle am Gemeindetempel im XVIII. Bezirk verliehen. Die genannten Funktionäre werden ihre neuen Aemter bei dem am Freitag den 3. Februar d. J. stattfindenden Abendgottesdienste antreten. ( Unentgeltlicher Konlirmanden-Unterricht. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde bringt zur Kenntnis, daß der alljälluiioh ,iin den Tempeln der Gemeinde stattfind'enden Konfirmation der Mädchen ein Konfirmanden-Unterricht vorausg'ebi. Die Teilnahme an diesem Unterrichte steht solchen Mädchen frei, welche im Laufe des Kalenderjahres das 14. Lebensjahr bereits erreichen. Meldungen wegen Teilnahme an diesem Unterricht, der unentgeltlich ist, können bei den Religicwslehrern oder im Schulamte der israelitischen Kultusgeineinde, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, bis spätestens 20. Februar 1928 erfolgen. Austritte aus dem Judentum Robert Adler, 4. 12. 1913 Wien, led., VIEL, Josefstädterstraße 43. Ernst David, 21. 2. 1902 Alta Julia, led., X. Arsenalbaracke 8, Daniel Ko ihn er, 6. 7. 1878 AJtzedlisch, venh., VIII. Lindengasse 13. Gustav König 20. 9. 1861 (Mülhlhausen, verf»., XVill. Dornbac'herstraße '57. Dr. Ilka Wil'heim, 26. 1. 1896 Wien, led., VffiDI. FJorianigasse 43. Samuel Weiß, 20. 8. 1875 Borislaw, led,, VHL, Skodagasse 25. Alfred W i I 'h e 1 m, 29. 6. 1864 Lettowitz, led., II. Kastellezgasse 11. Franziska (gier geh. Tugendhat, 27. 3. 1898, ang. venh., V1M., Lange Gasse 42. Grete Jaul, 27.8. 1904, Wien, led., XVII., Wattgasse 42. Fritz Schwarz, 1. 11. 1909, Wien, led., EL Lilienbrunngasse 11. Margarethe H o c h h ä u s 1 e r, 21. 2. 1904 Wien, led., X. Leebgasse 42; Kind Elsa IH o chfo äü s 1 e r, 8. 5. 1922 Wien, selbe Adresse. Dr. Arthur iL ö b e 1, 23. 12. 1893 Wien, led., Richter, Güssing. iRaohel, gen. Regine Rosenberig, I. lil. 1895 Karmitscih, led„ Verkäuferin, UL Parkgasse 6. CäciKe Grimeisen geb. ‘Feuerstein, 29. 12. 1891 iDroWbycz, vexfi., III. Traungasse 12. Anna Karpel, 9. 6. 1897 Czemowitz, 1ed., Beamtin, HI. Adamsgasse 25. Arthur Q u i 11 n e r, II. 3- 1881 Wien, led., 'IM. Ucihatiusgasse 5. Dr. Robert Heinrich Pribram, 11. 1. 1900 'Wien, led., XIX. Bi'llrothstraße 32. Bela Herzfeld, 17. 3. 1897 Budapest, led., XVIIIL Gentzgasse Nr. 125. Ludwig S z 6 c s i, 4. 1. 1883 Komorn, verh., XVTIL Dittesgasse 35 a. Johann Diestenfeld, 12. 1. 1894 Poloniaone, verh., XVIII., Währingerstraße 85. Margit Davidow geb. Friedmann, 7. 3. 1897 Wien, ger. gesdh., VII. iMariähilferstraße 69. Erwin Orszag, 8. 2. 1906, led., Darmstadt, ger. gesch., VI. Mariahilferstraße 69. Franz B u s c'h, 8. 1. 1905 Wien, led., VI. Mariähilferstraße 89. Malwine Friedmann geb. Baradh, 7. 2. 1869 Wien, verw., VI. Mariahilferstraße 69. Otto Lichtschein, 30. 9. 1904 Wien, led., VI. Mariahilferstraße Nr. 79. Dr. Friedrich Stadler, 10. 8. 1882 Czemowitz, IV. Priaz-Eugen-Straße 14. Robert Schulz, 2. 4. 1909 Wien, led.« XVEÜI. Haslingergasse 14. Felix Emaauel Haymann, 26. 7. 1906 Wien, led., IX. Ponzellangasse 58. Ernst Mendl, 7. 8. 1896 Wien, verii., IX. Sensengasse 7. Anna Herschmann geb. Piesen, 16. 10. 1893 Wien, verh., XM. Strohberggasse 14. Josef Rudolf Hersctunann; 15. 9. 1880 Jungbunzlau, verh., XII. Strohberggasse 14. Carl Charmatz, 29. 6. 1892 Wien, ger. gesch., H. Glockengasse 26. Martha Pa na gl geb. Gläßaer, 18. 7. 1899 Wien, verh., XU. Fudhsenfeldstiege 24. Dr. Josef Franz K r e j ö a, 12. 2. 1892 Wien, ger. gesch., XI. Lorystraße 36. Richard F ritz, 19. 1. 1898 Wien, led., II. Novaragasse 32. Arthur iGu g g e n'h e i m e r, 24. 1. 1891 Wien, led., Ö. Sternekplatz 9. Karoline Margarethe IR o k o n i t z geb. 8äcL, 28. 10. 1894 Wien, verh., EU. Dittscheinergasse 4. Emst Kr-ausz, 21. 9. 1894 Wien, Hardegg, Niederöst. Fritz Rokoaitc, 6. 1. 1921 Wien, led., IIM. Dittscheinergasse 4. Enschriiten und Manuskripte, die für unser Blatt bestimmt sind, mögen nicht an einzelne Personen sondern aus* schließlich an die Redaktion (I., Rauhensteingasse 1) gesendet werden, da nur so rechtzeitige Erledigung bezw. VersBentMohung gewährleistet ist. Martin Buber 50 Jahre alt Am 8. Februar vollendet Martin Buber, ein repräsentativer Vertreter moderner jüdischer Geistigkeit, sein fünfzigstes Lebensjahr. Buber wurde 1878 in Wien geboren; er entstammt einer angesehenen Familie, aus der sein in Lemberg lebender Großvater, Salomon Buber (1827—1906) als Erforscher der Aggada und als Literarhistoriker in der jüdischen Welt einen großen Namen hat. Martin Buber betätigte sich schon während seiner Studienzeit publizistisch und wandte sein Interesse zunächst Kulturfragen der jüdischen Renaissancebewegung zu (einer seiner ersten größeren Aufsätze befaßte sich mit der Frage nach dem Wesen der jüdischen Kunst). Kurze Zeit war Buber auch Redakteur des von Theodor Herzl begründeten zionistischen Zentralorganes „Die Welt". Zu dieser Zeit (um 1900) machte sich in der von Herzl rein politisch geführten zionistischen Bewegung eine Strömung geltend, welche auf die Notwendigkeit einer breit angelegten kulturellen Betätigung sowie auf kolonisatorische Betätigung (die Herzl im Interesse der Erlangung völkerrechtlicher Sicherungen einer jüdischen Massenkolonisation in Palästina zurückstellte) hinwies. Die Vertreter dieser Anschauung, wie Rerthold Feiwel, Weizmann u. a., unter denen Buber eine wichtige Rolle spielte, vereinigten sich auf dem fünften Zionistenkongreß zu der „Demokratisch-zionistischen Fraktion'*, an deren Spitze Buber stand. Das Wirken dieser Gruppe, für deren programmatischen Ziele Buber das zusammenfassende Wort „Gegenwartsarbeit" prägte, hat die kulturpolitische Arbeit der Bewegung, besonders in Mitteleuropa, nachhaltig beeinflußt. Eines der Ergebnisse dieser Tätigkeit war die Gründung des Jüdischen Verlags, in dem u. a, die ersten Uebertragungen aus der ostjüdischen Literatur erschienen, ü, a. kam die von Berthold! Feiwel besorgte deutsche Ausgabe der Gedichte von Morris Rosenfeld, die erste Sammlung von Perez-Skizzen, die Nathan Birnbaum übersetzt hatte, und von Martin Buber eine Uebertragung des Pinskischen Arbeiterdramas „Eisik Scheffel“ heraus.. Nach einigen Jahren Schweigens erschienen in den Jahren 1906 und 1907 zwei Bücher von Buber, die rasch bekannt wurden; es waren „Die Geschichten des Rabbi Nachmann" und „Die Legende des Baal-Schem‘‘, in denen an der Hand des chassidischen Legenden- und Volksgeschichtenstoffes das Wesen des Chassidismus dargestellt wurde. Diese Darstellung Bubers machte den Chassidismus im Kreise deutschsprachiger Kultur bekannt. IBtuber sieht im Chassidismus, idem auch eine Reihe weiterer Schriften („Der große Maggid", „Mein Weg zum Chassidismus“, „Das verborgene Licht") gewidmet ist, mehr als bloße Religionsphilosophie; er will vielmehr in den Ideen dieser Bewegung ein Grundelement für die Schaffung eines neuen jüdischen Geisteslebens erblicken, und behauptet, eine Erneuerung des Judentums .müsse die Elemente des Chassidismus in sich tragen. Dieser Versuch, dem neuen geistigen Leben dies Judentums eine religiös-ekstatische Färbung zu geben, kehrt in allen Schriften wieder, die Buber zum jüdischen Problem schrieb; sie sind zumeist aus Ansprachen entstanden. Auf dieser Grundlage her hat er auch die Pioniersendung der jüdischen Jugend, die Chaluziuth, besonders für die westjüdische Jugend formuliert. Buber hat großen Einfluß auf die jüdische Jugend Deutschlands geübt; dauernd konnte dieser Einfluß nicht sein, da Bubers Anschauung für junge Menschen nicht die klare, sachliche Anschaulichkeit hat, welche sie dem bloßen Wort entziehen würde. Vielleicht ist darin auch mit ein Grund zu suchen, daß die von Martin Buber begründete Zeitschrift „Der Jude", die von 1916 an düroh knapp zehn Jahre erschien, sich trotz ihres wertvollen Inhaltes nicht durchsetzen konnte. Buber lehrt seit fünf Jahren an der Universität von Frankfurt am Main jüdische Religionswissenschaft und hat in den letzten Jahren einige vorbereitende religions-philosophische Schriften allgemeiner Natur erscheinen lassen. Seit zirka zwei Jahren gibt er gemeinsam mit Franz Rosenzweig eine Bibelübersetzung heraus, die den Versuch macht, dem Grundsinn der Bibelbücher in der deutschen Uebertra-f gung vollkommen gerecht zu werden; sie ist viel umstritten, aber nicht bedeutungslos; ein Volksbuch zu werden, hat sie wohl wenig Aussicht, wie es denn Bubers Werken und1 Wirken überhaupt nicht liegt, in die Masse zu kommen. In der zionistischen Politik ist er in den letzten Jahren nicht hervorgetreten, nimmt jedoch als Mitglied des Kuratoriums der Universität von Jerusalem an der Entwicklung dieses wichtigen Kulturinstitutes aktiven Anteil. Bubers Denken und Schaffen ist von dem Willen durchzogen, neue geistige Wege des jüdischen Denkens zu erschließen, welche die alten heute schon gangbaren Pfade zu den neuen Lebenszielen des Volkes führen können. In dieser Arbeit hat Buber viel Eigenartiges, Apartes gegeben, das einige wichtige Ansätze geschaffen bat. Die Vollkraft seines Schaffens, in der er beute steht, gibt Hoffnung auf noch viele schürfende und wegweisende Wert/e. E. F. Aus alten Quellen Ein hebräischer Vorkämpfer des Sozialismus Je*huda Leib Lewin, mit seinem atus der Abbreviatur seiner Neunen gebildeten Dichternamen „Jehaie!" bekannt, wurde im. Jahre 1840 geboren und starb im Jahre 1925. Er gehörte zu den beliebtesten Schriftstellern und Dichtern seiner Zeit. Ja, als der Glanz der ostjiüdisohen Aufklärung, der Haiskalah zu verblassen begann, und Perez Smolenski nicht mehr am Leben war, wurde Jdhale'l zur Zentralfigur der hebräischen Literatur. Er nahm aktiven Anteil am der s o z i a 1 i s t i s, c hl e n (Bewegung und gehörte zum Kreise Lieber man n-F r eiimann, der in Wien die erste sozialistische Zeitung in hebräischer Sprac he „Haemeth" heraus,galb. Wie alle Schriftsteller jener Zeit, war Jehaie! nicht BerufsschriftsteHer sondern arbeitete als Kassier bei der Firma Br.odzky in Kiew. (Eines seiner Gedichte „Eiwed Haawadim" ist als Konterfei seines Chefs anzusehen.) An seinem 80. Geburtstag hielt er bei einer ihm izu Ehren veranstalteten Feier eine Ansprache, von. der wir das Folgernde (nach der in Tel Awiiw erscheinenden Zeitschrift „Ktuwum") wiedergeben. Es ist ein interessantes Bekenntnis eines Aufk'larerdichters der alten Generation. „Ihr seid jung und damit basta: das ist die ganze Antwort. Ihr seid alle sehr beschäftigt. Die ganze Welt wurde geschäftig, man hat keine Zeit mehr, sich um die Menschen zu kümmern. Gebt mir Riesen, wirkliche Riesen. An weniger als das, sind wir nicht gewöhnt. Sei dem, wie es sei. — Seid nur geschäftig. Schließlich muß der Hahn sterben. Nur die Küchlein werden ewig leben. Ihnen ist eine Welt von ewiger Jugend sicher. Das macht nichts, ich bin gar nicht böse darüber. Ihr werdet mir eben ein schönes Begräbnis veranstalten, Reden halten, Artikel schreiben, wenn es dann noch hebräische Zeitungen geben wird. Nur wir, die Alten, waren dumm in unserer Jugend. Wir ehrten die Alten, lernten etwas von ihnen, bedienten sie. Ein Chaos! Jawohl, ein Chaos ist über die Welt gekommen; aber wer empfindet es so in all seinen Schrecken wie ich? Und was seid ihr, meine Heben Jungen? Ihr seid in der Periode des Nationalismus aufgewachsen. Es gibt keinen Gott neben der Nation und der Nationalismus ist die Gotteslehre. Ihr leidet unter nichts so sehr, als darunter, daß ihr keine Möglichkeit habet, hebräisch zu schreiben und zu drucken. Könnt ihr denn nur einen kleinen Teil von dem empfinden, von jenen Leiden, durch die ich geprüft wurde? Ist es überhaupt möglich, daß ihr nur eine solche schlaflose Nacht verbringet, wie ich, wenn ich mich auf meinem Bette wälze im Sturm von Gedanken, die mich beinahe verrückt machen? Meine Augen sehen und. wissen, was sie sehen. Ich sehe, daß all die großen Träume, die di» Großen und Edlen der Menschheit geträumt haben, mit übermütigen Füßen zertreten werden. Alles» alles ist nur Fälschung und Heuchelei, Raub und Mord. Mein Leben lang träumte ich nur von Sozialismus. Die Wahrheit liebte ich und ihre Hasser haßte ich. Ich wurde Sozialist zu der Zeit, als noch gana Rußland eine einzige große Wüste war. Doch nein, es ist nicht richtig — ich bin niemals ein Sozialist geworden; ich bin als Sozialist geboren worden. Ich hatte immer das Gefühl, daß ohne Sozialismus die Welt nicht wert ist, zu bestehen... So darf sie nicht bestehen. Es ist besser, daß sie in Nichts vergeht, wenn es ewiges Gesetz sein soll, daß der Mensch über Menschen herrsche, daß Armut, Krankheit und Verbrechen den Menschen zermürben, der gewöhnt ist, um ein Stück Brot Verbrechen zu begehen. Mein Leben lang betete ich bloß um den Tag des letzten Kampfes, der Erlösung des Menschen. Und noch ein Geheimnis will ich euch verraten: Auch als ich ein Chowew-Zion wurde, träumte ich bei Nacht auf meinem Lager davon, daß die Rückkehr nach Zion das Ende beschleunigen und auch dem Sozialismus helfen werde. Und siehe, es kam das Ende, das erhoffte Ende; das Ende brach an über den Sozialismus. Ihr stimmet mir nicht bei? Nein? Durchsuchet die Straßen Kiews oder Moskaus — ob ihr einen Menschen findet, ob es einen Menschen gibt, der Gerechtigkeit übt, Treue sucht; durchwandert nur die Straßen, durchwandert sie — ihr findet keinen, auch wenn ihr mit der Laterne suchet. Kein einziger wird gefunden werden. Die Erde ist den Händen der Bösewichter ausgeliefert.“