Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1 (1928)
- Issue
- Heft 1 (5.1.1928)
- Date
- 1928-01-05
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Seite 8 DIE STIMME Wochen-Kalender Jflnner 1928 Gedenktage rrsnn naa S Donnerstag 12 — y 6 Freitag (DrelkSnlgtsg) 1850— der ber. Sozialist Eduard Bernstein geb. 1860der Gelehrte Simon Bentfeld geb. i3r 7 Samstag 14 - T Haftaraht Wajikrewn 8 Sonntag 1890— der jüd.-böhm. Dichter Seligmann Heiter gest. 15 - ig 9 Montag 16 -!D 10 Dienstag 17 — r 11 Mittwoch 1893der Feuületonist Daniel Spitzer (Wiener Spaziergänge) gest. 18 - rr Dr. Lazar Baidaü gestorben. Im Alter von 32 Jahren, ist nach langer Krankheit Doktor Lazar Baidaff in Kolomea verschieden. Der Verstorbene war von seiner frühesten Jugend an Mitglied der zionistischen Organisation. Als Gymnasiast und Hochschüler nahm er an der jüdischen Jugendbewegung aktiven Anteil. Nach dem Kriege war er über 3 Jahre in Wien als Sekretär der Delegation des jüdischen Nationalrates für Ostgalizien tätig, und hat als solcher an der Organisation ostgalizischer Flüchtlingstransporte tatkräftig mitgewirkt. Durch sein besonders liebenswürdiges Entgegenkommen und jüdisch warm empfindendes Herz, erwarb er sich die Sympathien der Flüchtlinge. Im Jahre 1924 kehrte er nach Galizien zurück, wo er sich der Advokatur widmete Er nahm am zionistischen Leben seiner Heimatstadt Kolomea aktiven und regen Anteil. Dr. Baidaff war nicht nur ein überzeugter Anhänger der zionistischen Bewegung, sondern zählte auch zu ihren besten Mitarbeitern. Ehre seinem Andenken! Vereinsnachrichten Zionistische B e z i r k s s e k t i o n Leopoldstadt, II., Zirkusgasse 33. Vorträge des Maimonides-Institutes. Montag: 6—7 h ab. Rabb. M. Horowitz, Midrasch. 7—8 h ab. Rabb. M. Horowitz, Chowoth halewawoth. — Dienstag: 6—7 h ab. Rabb. Dr. Kaminka, Chaggai, zecharje; 7—8 h ab. Maimonides, More Nebuchim. Donnerstag: 6—7 ab. Rabb. Dr. K a m i n k a, Geschichte des Judentums in den westeuropäischen Ländern; 7—8 h ab. Dr. G o 1 d s t e i n, Talmudisches Erbrecht. Freitag: ¥j8—X9 h ab. Dr. G o 1 d s t e i n, Midrasch. Zionistische Bezirkssektion III. Dienstag, den 10. Jänner, Y*9 h abends, Cafe Lovrana, III., Löwengasse 36, Vortrag Ludwig Bato: »Judentum und Sowjetrußland.« Zionistische Bezirkssektion VI/VIII. Donnerstag, 5. Jänner, 8 h abends, VIII., Bennoplatz la, Dr. E. M. Zweig, Jerusalem: »Die Bedeutung Palästinas für den jüdischen Kaufmann, Handels- und Exportmöglichkeiten«. Jüdischer Wanderbund »Blau-Weiss.« Sonntag, 22. Jänner 1928, Künstlerspiele »Pan«, I., Riemergasse. Akademie. Karten zu S 1.50 bis S 3.50. Verband jüdischer Kaufleute und Gewerbetreibender, Sektion Mariahilf: Dienstag, 10. Jänner, 8 h abends, im Cafe »Mariahilf«, Ausschußsitzung. Elternverein »Menorah«: Samstag, 7. Jänner, K'9 h abends, im Cafe »Palace«, VI., Mariahilferstraße 99, Familienabend mit Tanz. Zionistische Frauengruppe Mariahilf- Neubau: Montag, 9. Jänner, 8 h abends, Cafe »Palace«, Ausschußsitzving. Verb.and jüdischer Kaufleute und Gewerbetreibender: Donnerstag, 5. Jänner, 8 h abends, Wiener Bürgercafe, IL, Praterstr. 11, Plenarversammlung. Vortrag Dir. Dr. Wessely: »lieber aktuelle Wirtschaftsfragen.« Anschließend Diskussion. — Dienstag, 10. Jänner, 7 h abends, Cafe »Prückl«, I., Stubenring, Präsidialsitzung; anschließend (8 h) Vorstandssitzung. — Mittwoch, 11. Jänner, 7 h abends, Caf6 »Stadtpark«, I., Parkring, Sitzung des Finanzkomitees. Jugendverein »Erez Israel«, IL, Zirkusgasse 33: Freitag, 6. Jänner, 8 h abends, Kurs Sch. Horowitz: Jüd. Sitten und Gebräuche. — Samstag, 7. Jänner, 8 h abends, Vortrag Rabb. Dr. Armand Kaminka: Einleitung in die nachbiblische hebräische Literatur. — Montag, 9. Jänner, 8—10 h abends, Hebräischkurse. — Dienstag, 10. Jänner, 8 h abends, Zionistica-Kurs (Lanczener), — Mittwoch, 11. Jänner, 8 h abends, Seminar Dr. Isidor K 1 a b e r : Hygiene des Alltags. — Donnerstag,«10. Jänner, 8—10 h abends, Hebräischkurse. »Z e i r e M i s r a c h i«, II., Praterstr. 43. Wochenprograram vom 7.—13. Jänner 1928: Samstag, 7., 2—4 h, Rambam (Hilchoth-Deoth); Sonntag, 3—5 h, Jesaias; Montag und Dienstag, 7—h, Talmudkurs (GitinJ; Mittwoch und Donnerstag, 7__>49 h, hebräische Sichah; Freitag, 8— J410 h, Chumesch mit Kommentar, Jeden Sonntag, VjW h vorm., Vorstandssitzung. Jüdischer Unterstützungsverein „Esra", IL.Stuwerstraße Nr. 25. Samstag, den 7. Jänner 1928 um 8 Uhr abends, im Hotel „Continental", IL, Taborstraße 2, Vereinsball. Das Reinerträgnis fließt den humanitären Aktionen des Vereines zu. Jüdisches Zentrum der Sozialen Hilfsgemeinschaft Anitta Müller. (II., Unter« Augartenstraße 35). Das Jüdisch« Zentrum bildet einen Mittelpunkt für das jüdische Leben in Wien. Es ist eine Pflegestation jüdischen Geistes und jüdischer Tradition. Den Kindern bietet es Belehrung und Erholung. Für die Jugendlichen bedeutet es einen Sammelpunkt. Förderung ihrer Bestrebungen und Vermittlung des Zusammenschlusses. Den Erwachsenen gibt es Rat, Belehrung, Fortbildung und Gelegenheit zu gegenseitigem Gedankenaustausch. Im Falle der Hilfsbedürftigkeit hat es Rat und Hilfe bereit. Alle seine Einrichtungen zielen darauf hin, den jüdischen Menschen aller Altersstufen, welche sich ihm anschließen, jüdische geistige und kulturelle Werte zu vermitteln und, wo dies nötig ist, praktische rfilfe zu geben. Die besonderen wirtschaftlichen Verhältnisse in Wien, welche noch immer eine schmerzlich fühlbare Notlage breiter Schichten der jüdischen Bevölkerung zur Folge haben, machen es notwendig, daß das Jüdische Zentrum nicht nur kulturelle, sondern auch fürsorgerische Tätigkeit leistet. In kultureller und sozialer Hinsicht entfaltet das Jüdische Zentrum eine rege Tätigkeit, Wochenprogramm : Montag: Hebräisch für etwas Vorgeschrittene 7—8 h; Hebräisch für mehr Vorgeschrittene 8—MIO h; Hebräisch für Zu den jüngst stattgefundenen Demonstrationen der Arbeitslosen in Petach Tikwah<, bei denen die iPolizei intervenierte, schreibt „Dawar" an leitender Stelle: 17 Arbeiter und Arbeiterinnen sitzen seit mehreren Tagen im Gefangenenhause in Jaffa. Die Häftlinge sind in engen Zellen zusammengepfercht, wo sie infolge Mangels an Pritschen auf dem Fußboden schlafen müssen und wo sie sich «o überhaupt der sattsam bekannten „Wohltaten" gewisser orientalischer Gefängnisse „erfreuen". Diese unwürdige Behandlung politischer Untersuchungshäftlinge erlaubt man sich hier nur den „Nicht-Gentlemen" gegenüber, den einheimischen jüdischen Arbeitern. Es ist die tiefste Ueberzeugung der gesamten Arbeiterschaft, die auch von maßgebenden Kreisen des gesamten Fischuws geteilt wird, daß die Verhafteten vollständig unschuldig sind, sowohl im Sinne der gesellschaftlichen Moral, als auch nach den geltenden Gesetzen. Auf keinen Fall aber sind diese 17 Arbeiter und Arbeiterinnen, die durch Zufall in die Hände der Polizei gerieten; schuldiger als viele Hunderte und Tausende anderer jüdischer Arbeiter in iganz Erez (Israel, die mit den Arbeitslosen in Petach Tikwah, die ihr Recht auf Arbeit verteidigten, in jeder Beziehung solidarisch, sind... Die Bemühungen der offiziellen Kreise, die aufgeregten Gemüter zu beruhigen, werden so lange fruchtlos bleiben, als die 17 unschuldigen jüdischen Arbeiter und Arbeiterinnen im Kerker schmachten. Unsere Genossen müssen unsverzüglidh wieder in Freiheit gesetzt werden. Dies ist die wichtigste Vorbedingung, In demselben Blatte schreibt der hebräische Publizist Michael Assatf über die „neue arabiseihe Partei" und ihr politisches und wirtschaftliches Programm: Entgegen der bisherigen Taktik der arabischen Politiker, die den Schwerpunkt ihres Programms in die Negierung des Gegebenen legten — des Völkerbundmandates, der englischen Administration, des jüdischen Fisohuw usw. — hat die neue Partei in politischer und ökonomischer Beziehung ein positives Programm aufgestellt. Unter anderem wird die arabische nati onale Hegemonie in Palästina als politisches Ziel und der „Schutz der Naturschätze des Landes" als ökonomisches Ziel angestrebt. In dem wirtschaftlichen Programm der neuen arabischen Partei erblickt der Verfasser eine soharfe Tendenz gegen das Ruthenberg-Projekt, sowie gegen andere Konzessionen, die an jüdische Gesellschaften erteilt werden. Ueber „Kolonisation in Rußland und in Palästina" schreibt Dt. Ruppin, der erst vor kurzem von einer Studienreise durch die jüdischen Kolonien in Rußland zurückgekehrt ist, im „Jiddischen Folk", New York: „'In Sowjetrußland leben zurzeit gegen 3,000.000 Juden. Eine Erscheinung von größter Tragweite im ökonomisdhen Leben des russischen Judentums ist der Untergang des Kaufmannsstandes. Die Konsumgenossenschaften, die in jeder Gasse und in jedem Dorfe Verkaufs'läden errichtet 'haben, haben die letzten Ueberreste der jüdischen Kaulfleute verdrängt. Die Regierung bemüht sich nun, eine Berufsumschichtung innerhalb der jüdischen Bevölkerung Rußlands durchzuführen und für einen Teil der erwerbslos gewordenen jüdischen Kaufleute neue Existenzmöglichkeiten als Handwerker und Landarbeiter zu schaffen. Die jüdische Kolonisation in Rußland ist in drei Punkten konzentriert: Krim, Cherson und Kriwoi Rüg. Im Laufe der letzten vier Jahre, seit Beginn der Kolonisation im Jahre 1923, hat die russische Regierung den jüdischen Kolonisten zirka 3,000.000 Dunam Boden überlassen, auf dem bis jetzt 12.500 Familien angesiedelt wurden. Die Kosten für die Ansiedlung einer Familie schwanken zwischen 550 und 1000 Dollar, die zu gleichen Teilen für den Haus- und Stallbau, sowie für das Inventar erforderlich sind. Die Erfahrung hat jedoch gelehrt, daß die Kolonisten mit diesen geringen Summen nicht in der Lage sind, ihre Wirtschaft entsprechend zu konsolidieren, am allerwenigsten in regenarmen Gegenden, in denen man in je zehn Jahren mit einigen Hungerjahren rechnen muß. Tatsächlich befinden sich die jüdischen Kolonien Rußlands in derselben Situation, in der unsere palästinensischen Siedlungen vor 20 Jahren waren. Auch die jüdischen Kolonisten in Rußsehr Vorgeschrittene (Prof. Gelernter) 8—#10 h; Englisch für Anfänger 1—4 h; Englisch für etwas Vorgeschrittene 8—9 h; Englisch für sehr Vorgeschrittene 9— %10 h; Hygiene des Alltags (Dt. feidor Klaber) 8—9 b; 'Rhythmische* Turnen f (Gtrtrude Kraus) %&— sA9h; (Rhythmisches Turnen II (Gertrude Kraus) ^9—^11 h; Aerztliche Beratungsstelle (Dr. Isidor Klaber) 2—3 h; Mütterberatungsstelle 2—4 h. Dienstag: Juridische Beratungsstelle 3—6 h; Erläuterung der Wochenabschnitte SAS— h; Französisch für Anfänger (Prof. Dr. Hirschl) 7—8 h; Kurs über Säuglingspflege 7—8 h. Mittwoch: Hebräisch für Kinder 2—3 h; Klavierunterricht für Kinder (Schule Leschetizki) 2*6—7 h; Klavierunterricht für Erwachsene (Schule Leschetizki) 7—8 h; Hebräisch für Anfänger (Hellner-Haber) 7—8 h; Individualpsychologie (Martha Holub) 8—9 h; Modernes Turnen 8—^10 h. Donnerstag: Aerztliche Beratungsstelle 2—3 h; Beratungsstelle für schwer erziehbare Kinder 6—8 h; Hebräisch für etwas Vorgeschrittene (Dr. Menazeach) 7—8 h; Hebräisch für mehr Vorgeschrittene (Dr. Menazeach) 8— %10 h; Hebräisch für sehr Vorgeschrittene (Prof. Gelernter) 8—H10 h; Englisch für Anfänger 7—8 h; Englisch für etwas Vorgeschrittene 8—9 h; Englisch für sehr Vorgeschrittene 9—K10 h; Kunstgewerbliche Arbeiten für Mädchen J48—9 h. Freitag: Hebräisch für Kinder 2—3 h. Samstag: Hebräisch für Anfänger XA1—lA% h. land beabsichtigen jetzt, sich in entsprechendem Maße der Milchwirtschaft und dem Weinbau zu widmen. Dies wird naturgemäß die Ansiedlungskosten für eine Familie auf ungefähr 1500 Dollar erhöhen. Unter dem Titel: „Eine Lücke in unserer nationalen Erziehung", schreibt Zabotinsky im Warschauer „Haijnt", mit Beziehung auf die letzten Ereignisse in Rumänien: „Ich frage ganz im Ernst: Welchen Sinn soll es haben, daß ein jüdischer Student in Jassy, der Jurist werden will und durch die Hölle der rumänischen» Universität hindurchgehen muß, sich vorher mit Logarithmen, statt mit dem Erlernen des kunstgerechten Boxens und Fechtens abgibt?.. Selbstwehr ist bei uns keine Stimmungssache, sie ist ein nützliches Handwerk, das gelernt werden will. Die jüdische Jugend in den Ländern, wo uns täglich Gefahren drohen, ist heute von der Ueberzeugung durchdrungen, daß Selbstwehr die heilige nationale Pflicht jedes einzelnen Juden, ist. Wir können und dürfen aber nicht bei der „Ueberzeugung" bleiben. Es ist in der Hauptsache eine Frage der Erziehung. Ein Pogrom in Rumänien oder sonstwo, wäre für alle Zeiten undenkbar, wenn dieHPogromlustigen zu gewärtigen hätten, daß sie bei einem Ueberfall auf Juden zerschlagene Köpfe davontragen würden____" Im New Yorker jiddischen „Tag" schreibt B. Z. Goldberg über die „Wirtschaftslage der Juden in Amerika", wobei er die aufdämmernden allgemeinen Krisenverhältnisse dortselbst in Rücksicht zieht, folgendes: „Es ist eine Legende, an deren Verbreitung wir selbst mitschuldig sind, daß die Juden Amerikas in ihrer Gesamtheit reich oder zumindest wohlhabend sind. In Wirklichkeit ist aber die ökonomische Lage der jüdischen Massien in Amerika gar nicht so glänzend. Es gibt jüdische Not auch in New York und in der Provinz, wo Tausende armer Juden in den schmutzigen Elendsquartieren zwischen Negern- und italienischen Lumpenproletariern eingepfercht leben und einen schweren Kampf ums tägliche Brot führen müssen. Die jüdischen Arbeiter ebenso, wie die kleinen jüdischen Händler und Hausierer stehen gegenwärtig mitten in einer schweren ökonomischen Krise. Die Ersparnisse, die sie während des Krieges und der großen wirtschaftlichen .prosperity' gemacht haben, sind jetzt längst aufgebraucht und viele kleine und mittlere Betriebe waren in der letzten Zeit gezwungen, zu liquidieren. Es scheint, daß gewisse jüdische Kreise allmählich wieder in „Luftgeschäfte" gedrängt werden, denen sie ehemals in Rußland und Polen nach gehen mußten," Dasselbe Blatt veröffentlicht eine Unterredung seine» Korrespondenten Dr. Ubitz mit dem bekannten Wiener jüdischen Gelehrten Dr. Alfred Landau, dem Nestor der modernen jüdischen Sprachwissenschaft, über die Schaffung der jiddischen Fakultät an der hebräischen Universität in Jerusalem. Dr. Landau sieht eine günstige Entwicklung der jiddischen Sprachforschung voraus, wenn „die Fakultät in voller Unabhängigkeit — materieller und geistiger — ihren Lehrbetrieb in Jerusalem wird führen können, und wenn die maßgebenden Kreise an die Verwirklichung dieser schönen Aufgabe mit Ernst und Liebe herantreten werden." Ueber die „starke Hand" in der neuen zionistischen Exekutive, Advokat S a c h e r, schreibt D, Cohen, Haifa, im New Yorker poalezionistischen Organ „Jüdischer Arbeiter". Der Verfasser schildert den Kampf der palästinensischen Arbeitslosen gegen die Kürzungen des Arbeitslosenbeitrages durch Herrn Sacher und kommt zum Schluß, daß „die Gesundung der zionistischen Organisation nicht durch ein Hungerdekret gegen die Chaluzzim erreicht werden kann. Die Sanierungsexekutive muß der großen Not des Fischuw und der zionistischen Organisation gerecht werden. Sie muß die Einnahmen im Ausmaße der wirklichen Bedürfnisse erhöhen — und nicht den umgekehrten Weg einschlagen." Stimmen aus aller Welt