Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 37 (1920)
- Issue
- 2 (9.1.1920)
- Date
- 1920-01-09
- Page
- Seite 19 (sequence 3)
- Language
- German
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\i 2 Sfit^ tr» Machen Staates auf Grund des allgemeinen Proportio- 5Uv*a}wäJblmch^ *ur; {^t^^Wnrnfi;£ßchi^iten. v,>..Für« uns^-Juden in Dentschböhmert kommt-nun die wijWigeiiFsage/: Wi.e.iS^rl.l©.n-wtr-W'ä>hlen? Welc h eiii 2? a nte i $ aMsenc vv ir* u n-s; an s-c h'l ie ß e n? ..^Die^Metoza^ deutschen^ Parteien, aU-: der <xu. ßundv dei^-Landwirte, alsodie Agrarier, die deutsche wi/cßhrdstüGhsozäale- ^V<>lkspartei;~ die deutsche' National- * parteitreue dfcwt&öahätaonale > soziale «Arbeiterpartei ^vuijdvsdie<^deutsehe'-'S\>Äiale ^Parteihaben' sich in Tep-. „ vjlijbzÄhönau^amH 25 K* Oktober Ü919 zur gemeinsamen ai,.ipolitis<>hen;4mdmatdünalen^Arbeit zusammengeschlosbedeutender Intelligenz - und mit starkem G^rc'chii£- 'keitsgefühi sein. Ich, halte, die Lage für, uns Juden im! .tseixechoslowakiäche^ ernst. Wir können nachdem-wir uns^gegien.übe^ der .deutschen ahtis^i^Üschen r Parteien J sehen, nur unsere eigenen,&Iänner.a^ nur solche, die durch' ihre*' Tüchtigkeit, ihre -Klugheit unddurch ..ihren Einfluß d^e ^.^l^c^^rQpl^ujjg., dejr.Juden vor idein Gesetze jederi Hinsicht verteidigen und zum Durchbrüche nrihgen,. sollen. .Von . einer deutschliberalen .Partei .haben wir nichts mehr z u hoffe n.^. Wenn solche Abgeordnete überhaupt iiiisenoundushaben eine^ standige -d e u t c h - a r j sehe ,. < ge^älüt werden,, was ich sehr, bezweifle, werden sie i -.k P a r t etiiügös^feaffea. Der- Führer der Deutschen m Böhmen und frühere Landeshauptmann Herr Doktor; köidgrm an n.<,hat...sich der > de uts-ch r a d i k a 1 e n?artei^,aftgescjiiossen, welche -eb&nlalls^ a n t i s e m i - ::; U&.e.h ist» ÄußeJ3dem'4lese> ich im*der Nummer 46 ■m der,; , j^elistsKehr" ^vom 14. ^November 1919, aÄ% de?, 4eutseh^a.Kulturverband in--Prags der Nach-,, ■i $>lg$^ 4e?^ßejijtsphea^chulyereines^ im^ tschecho-slo-.;s nvransehen . Staate, nam..lOi .NQ,vember^l919 in Prag <, ßin^i ^ÄS^huß^YoiLcäßj^lännem und- Frauen gewählt itekiiWft}<ke.\. djü'öh'weg. arisch .sind. Wenn man be- P^ücksißhtigt, awjelch§ vgip^;;,Summen' diei>Juden zum -.^^tschen!::^£^ulYeieine beigesteuert häbeny so muß * man^^sesvt^rg^hen .für uns Juden als höchst demütigend empfinden; der deutsche Antisemitismus-wollte offenbar damit den^utschen Juden in.Böhmen einen; •Fußtritt versetzen. sich von,unsgern Tfählen lassen, aber .für.,uns in der Folge wieder nichts tun. Wir brauchen aber eine. Vertretung, die ,sich selbst und unsi schützt, und solche Vertreter gönnen nur überzeugungstreue Juden sein., ^,:ili^'^^^a^^iäis^^:_^^ diejkünftigen Wahlen in '.. der?!Haiionaiyersanin^ung den Zusammen sc h 1 u ß aller T Juden, ob sie nun^ deutschfortsqhiifctächi deutsch^ ., freisinnige, jüdis^lmatipnal,/ Zionisten,, j^oalezion oder lejne^go^iMemoJ^tenji;?heißen* > im;, .Interesse aller Glanb%n^eno^seiL zu einer einheitlichen Partei., Diese? r£,arteilst..^e^E&ht der Selbsterhaltung., Die Grünr, o^üp3^.^>el^^i>eiB&,ls|^/(sio£orlL in allen:.Kultusgemeindfe>n; m?^gr$t zn ^Äea^^SHid Komitees zu bilden, ^cie^ajme^ dajLwir. ixtMarienbad, anläßlich, der Ge-? meindjewählen.. ,auf Grunddes r. Verhältnisi^ahlrechtes \.?:zu|a^n€^e^htogsea• hatten, und ebenfalls mit Was sollen v.wir Juden füradie nächsten Wahlen a ^iw$£cü3?i.Un^i^tznng es dahin brachten daß in •>>/ nm-titun^^ch-s^he i»uf udernißtaad^mikte,"--daß sich •vrt-nn^m>:Kn«stadt d^Vex^ jj^^i^liJuden)-aller fiarte^ischattierüngenzu-e i n e r poli-wkw^s^rai •xin^ . noch.zwei Ersatzmänndr,; gewäftU uÄfihen:(Partei,uwiev. es wäuch die deutschen .Parteien-*" W$i*Q--* Ic^femn.,nüt(-r^reii4e> k^nstaltere^i.daß un- •>.wg^aefetiO^n^tüiLi di©i^ahlen va^üie Nationalver- .'!:f^e^^^!fe^^ die, Be>:Äerungi ohne l&vterachied! ) . : t- 4e>.<-fiejig[ö%iils; ri^^tan^Ekaniv^iha^, und. -JaS wir - Nachdeni die«rmgeii-Walden auf dem Verhältnis- Bedeutung . wahlrech^.beröSien^ so^ ist-lmm^rhüi; dieitfögl^hkeit einne^> <£er die Anzahl unserer Vertreuer w ^orhaöden^daß-die^Juden in-emigen5 Wahlkreisen bei ' weitülu^sgehyMa^:ischatzt .un^ wichügder Nationalversammlangswahl durchdnngen werden.' ^^€n :MerM%^t m,.unsere,»Hände. ü^Da nun in^4eni^E^w^rfe/-tder--der^:NaWonalKersamm^ it>vIchubim daheHüsfesfc*davonaüheBaeagt^ daßi-unsere 0 dung.u:vorliegt> ein^^weites üäd ^'drittes" Skruünium 1 ^Ve^tre.t^t(^ute&,iWix3kem^ejdeny;^ nur im-Interui^o^gesehenv is^>>kGnnen,-"Lfalls -eine^; Partei 5ftr , das0,0*^? unsÄiesoGteaihensgeaMß&eni^sG^ In- gan!zeJtech^€ho*sl€fwalasiJie ^fieich -•erathtet wird, die KiitteEesse^.deE ijesÄptfneituinndtü der. .^.vö&erungder « iiudenxchoffen^- bei dem-sogenannten^Reichsskrutinium ^Wahlkreise,;fur .die tsifib^ewählt^werden. ...^ noefri^ige^ändate^ zueine —=- H< wichtigeuVoraussetzurig^'Ke^ -i^versammlfungudie^Bestt^^ ni c h t ~ angenommen ^wird^daß,;ifalls .eine- Partei, im Wahl- H^toisei ndch^-die^ W^teahl--1 erietcht 't:hät, sie '.keinen ^>AnspPuch darauf haty ^daßj• diä^-Zahl •' der; für; sie in ' ^em> .betreffenden Wahlkreise a%egebenen;;Stimmen beim zweiten-^undi-dritten Skrutinium; "berücksichtigt }. .i.^rdniWirAiJBÄssenajtdafüro isorgenj daß-' diese Bestimm ^Kttounguiefltfällt.H In . diesem' tFalle würden wir * glän-; r.i/zeudribeijiden jiWahleAi^abschneiden. * 1 Wir müssen^ aber -auch; ein^;txeisinniges;vallgemeines P^ögramm^'herauögeberi; W^it/^r'^u^äs'c^det-' viJUßsereB; ^ruödsätz^alS^^Jude^i^ucK'-jedeii;''Ä^ers-;vv'-*©Q^iD^.tik. ^Wenir .^Duf:-!dfe;.,Blbel äufnierksJam; liest, ^4Jglääb%en aöffordem können,,-' unsere' Liste, zii. winden.Du m^&^'Woitenvnients^^von fipdenl 'Der fiü W&'i'&aben in -den^einzebieii "V^ah^^isen:'*\Glaü^en's-'iHlHergang'- ist'-"doch einfach der folgende: 1 -ugenosseny weiche sich' der^ Beliebtheit weiter " Volks- C^tt;läBrde?L^e^ „dia?XiereA; aus Lage . v Erde ^ntstefen'V Er -^1^ ^üdet ^ehnieiüFden Leib '^ #«l1«^>AC%\ivWV~ ' /«Awv\>i l> /t'C*»r/V * i^X!lwv-MA <iSw«ÄV\'ir«>l4^l/\'n Tkl rtfAl» f~\-m* Monistische Märchen. Au^ eniem' Briefwechsel. ,, Yon JUx firai^ijali. (Foitaetzuag.), i lErhsiinde, JhL bist mit meiner^Deutung des „Sündenfalles" mcht zufrieden. Grausam erscheint es Dir, daß wegen der Sfeide k desr;ersten .Menschen alle seine IsfacKkototoen aus dem ^i^iadies! verwiesen sein sollen. Dtf-'-^ehsi-"- da^-^weder'-.dnrch';die J Brille christlicher d^/iScMehten-iiorfreuenö'undia welche^idaher ü> der w sind^i-einei^roßeitAji?äMi^^Btoenvon^'Nichguden ^giht;ihm somit veine i|^ef^>4Q|^u^a^o&^JQ|eser Or- . ic.:auf, sich, zu ivejein&entöS^ ganismüs?w3rd •Äum^j^b^iösenl" chajjah) 4tiisenjiials^Kandidaten; vge^u,chtti:und «i^esleiit werden. nicht auf natürHcheni' "JVege^ wie« 'kds Trer^. sondern >i> ^lbstvefcÄdlich.,; müsseni-c.i^iese^PersäÄhks : indem^.ihbv,Gott ,,,Lehenihäuch". (nisclnnath cl^aj|im), aöhßijzengungsteeue .äudeh>^^eÄe4^hnete fenner von „Seele" " eMbläsi' So^ Yon Gattes .Geist beseelt, wird