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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1920-01-02 · 1 (2.1.1920) · p. Seite 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
37 (1920)
Issue
1 (2.1.1920)
Date
1920-01-02
Page
Seite 14 (sequence 14)
Language
German
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üiert* 14 Br. blocä's Mwmmc&kwi. Kapp] Jnüß, l!ÄriB,._^eb. am 22. Mai 18,94 in Wien, Xv [ Favoritenstraße 164. KnQa Irma, .geb. am 16. Oktober 1891 in Trencin, XXI., S^tragergasee 19. , Berta, Kontoristin, geb.- am 25. April 1896 in Czernowitz, Vm., Florianigasse 5 a. Jfeuftdelbauni Krieda, geb. am 15. Jänner 1895 in Wien, XIV., Wieningerplata 7. MendJ, geb. Iteiatiko Emma, geb. am 4, Dezember 1869 in Saaz, Ht.i Dapontegasse 9. jGtäier FffBXüs Ferdinand, geb. am 14. April 1893 in Wien, ,VI.> HÜgradergjasse 12. r ■ . Niadefetecbter Julina^ Kutscher, geb. am 8. Dezember 1876 in Ijemberg, X., PatrubangaßBe 4, Starnberg Baal, TecJiniier^ geb. am 13. Dezember 1895 in Ifiskolez, DI., Easangasse 55. S|ern Leo, Staatsbeamter, geb. am 4. Dezember 1879 in Panssofrab, Vm., Strozzigasse 25, Seamans, geb. Kapper Gerda Josefine, geb. am 24. Juli 1894 jn Wien........ . Sc%warzwald Daniel; Landesregierungsrat, geb. am 3. Mai .1872 in Caernowitfo VIII., Stolzenthalergasse 28. WH* JoäBfine. geb.: am 16. Jänner 1884 in Wien, X., Quellengässe 106, TOS** Lote, geb. am 5. Juni 1905. in Wienj X., Quelleng. 106. W^h-ti Olga, geb. am 1. Mai 1894 in Wi&n, IX., Eotenlöwengass» 5 . - Wiener-Neustadt. 'Am 25. Dezember feierte der hiesige Großkaufmann, Kultusrat Herr Salomon Gewing mit seiner <3tenia3üin "Lxiiß*, geborenen Hiteenmawn,- das Fest der silbernen Hochzeit. Aus diesem Anlasse hat Herr Gewing in allen Städten, wo er geweilt - hatte> namhafte Beträge für -jüdiscih» Wohltätigkeitsinstitute; Vereine und Arme - gespendet. Bei der intimen hauslichen Feier pries ■Herr Babbinatsverweeer 1£. A!" Landau dieses edle Tun und erflehte den "göttlichen Segen aaif das Jubelpaar. Skoiscfiau, (Vermahlung.) Dienstag/ den 30. DezeniSer 1919 fand hier im israelitischen Tempel die tfrauung des Herrn Rudolf Ei sing er, Sohn Üe* Frau Netti Eisinger in Kostel, mit Fräulein -Ozete Lifcidner statt, , Salzburg. jAiri 6. November v. J. haben in unserer Kultusgemeinde die Wahlen in den Vorstand stattgefunden. Es wurden samtliche Kandidaten der demokratischen; Partei gewählt. Diese Partei hat sich um - die Weuauffrischuag und Hebung des Gemeindelebens geoße Verdienste erworben^ so hat sie die Demokratisierung: der Statuten (Proporz und Frauenwahlrecht, VerlegungHer Hauptentscheidungen in die Generalversammlung, Wahlrecht der Kultusbeamten usw.) und aller Institutionen bewirkt. Bei der jüngsthin erfolgten Konstituierung'des Vorstandes wurden die Herren Ludwig Ornstein zum' -Präsidenten und Rudolf Weinstein zum' stellvertretenden Präsidenten, Jos£fSchpnhorn als Kassier, Alex. Mo rpurgo als Schriftführer einhellig gewählt. Auch sonst entwickelt sich*jetzt seit der vo? einigen Monaten erfolgten Wiederkehr Sr. Ehrwurden" des, Herrn Dr. Adolf Altmann-ausJ&eran ein reges jüdisches Leben in ungerfer Gemeinde. Seiner Initiative ist die Gründung ei&^ u^emein; jüdischen Jugen<ü)undes' „Hatikwah" auf Basis des" religiös-nationalen und kulturellen Vblksgedanfeens -izu üäu^env.Eb'enBp sollen durch Herrn Dr. Ältmiann jüdische Sprachliteraturkurse usw. eingejEulM. werden. 4U<?^ sei^e allsabbatiichen: exegetigchtta Vorträge verdienen Erwähnurüg. R. W. Hlffe für ostjüdisclie Waisenkindet. i Die verheerenden Wirkungen des Krieges in den •j?ttfe*fet<»i haken unzählige jüdisch* Kinder ihrer Eitern und Ernährer beraubt. Viele dieser unglücklichen Kinder sind durch die Zeitwirrnisse nach Deutschland verschlagen worden, &no sie sich hjäufig in tröstloser Lage befinden. Diesen elenden Waisenkindern Hilfe und Rettung zu bringen, ist heiligste Pflicht!, i Wir richten daher an unsere Brüder, die imstande sind, einem1 Waisenkinde Aufnahme zu gewähren, dieses unschätzbare, gute Werk auch! zu vollbringen, und ups von dieser Bereitwilligkeit Kenntnis zu geben. Wer selbst nicht imstande ist, ein Waisenkind bei sich aufzunehmen, der sollte nach Maßgabe seiner Möglichkeit durch Leistung von , mar teriellen Mitteln zuni Unterhalt der ostjüdischen Waisenkinder beitragen. Brüder! Erfüllt Eure heiligste Pflicht gegenüber den verlassenen, hilflosen ostjüdisehen Waisenkindern. . Verband der Ostjuden, Berlin, Linienstraße 19.. Aufruf, Eine sehr arme, schwerkranke Witwe, die mit ihren fcwei unversorgten Kindern in größter Not Le>bt, bittet edle Menschenfreunde um1, möglichst baldige Unterstützung. Die Bittstellerin ist seit Jahren leidend und seit drei Wochen bettlägerig. Sie hat für Monat Dezember den Metziens' nicht bezahlt. Edle Herzen mögen sich dieser Unglücklichen erbarmen und rasch helfen! — (Die Administration der „Wochenschrift" ist gerne bereit, Sjpenden für diese notleidende Familie zu übernehmen und auszuweisen.) Palästina in Wahrheit und liegende. . Eine Vision^ Von Oberrabiner ,W. .Reich in Baden. In das "Wunderland der Weltgeschichte, dort, .wo auerit die Geistesblitze der Menschheit .ajufzuckten, wo die Ideail» Israels für die 27ukunft erglühen, dorthin wollen wir in Gedanken 'ziehen.'. Wo die Palme ihre himmelanstrebende Krone schwermütig zur Erde neigt, wo die stolzen Z&dern seit undenklichen Zeiten von den Höhen herabgrüßen, ■ wo die weißlichlgrauschimmtörnden Olivenhaine die Berge Judas bedecken, wo der Weinsipck seine .schwarzen Wurzeln in den rötlich' leuchtenden, vom . Sonnenbrand ' durchglühten: Sandboden däMnschlähgelt, wo durch dunkelgrüne Orangerien die goldenen Aepfel wie tausend Lämpchen glitzern, wo unter sternbesäter, vom bleichen Mondeslichte beschienener Himmelswölbung das höhnische Lachen der Schakale mitternächtlich' durchschauert, die Lasttiere des Orients schwerbeladen, in langen Reihen dahinziehen, mit ihren melancholisch sich hin- und herwiegenden Häuptern, wo jeder Stein eine Geschichte hat, jeder Baum eine Vergangenheit, wo an der Murmelnden Quelle Erzählungen von vortausenden- Jahiren in der Erinnerung, wieder aufleben, wo der plätschernde Bach aus dem ihn umrauschenden Schilfs an den Ufern Geheimnisse aus längst*' vergangenen vorhistorischen Zeiten dem kundigen Horcher zuraunt, wo jede Euine uns von Kämpfen erzählt, in denen unsere Altvorderen für Gott und Heimat sich' hingeopfert, wo in den Höhlenkatakomben der philistäisehen Berge die Gebeine unserer Heldenmärtyrer bleichen und der Wiederauferstehung harren- — dorthin wollen wir "im Geiste ziehtn und horchen, was Wahrheit und Legende uns von Palä.- ati n & eraahieB. , i ■ , ' > > .

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