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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1919-05-09 · 18 (9.5.1919) · p. Seite 264

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
36 (1919)
Issue
18 (9.5.1919)
Date
1919-05-09
Page
Seite 264 (sequence 4)
Language
German
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m* ,Dr. W*. 18 1WM, foM wenn'die FrietzeMonschrenz.auf ihr Le- Wen {olue, wenigstens für einige Zeit nur aus dem Kapier vorhanden sein würde. Mas den ZfonOmW beträfe, so. uMse er die Notwendigkeit betonen, Palästina, wieder aufzubauen, ein Werkgn dem alle Juden teM wchmen müssen. Hunderte und Tausende, vielleicht Missionen von Audär werden nirgends eine so glückliche Heimstättefiudenkönnenwie in Palästina. Palästina werde zunächst unter der Aach-vallerschast einer Großmacht stehen) aber die Anden werden, wenn sie erst eine groA Majorität im Lärche bilden, über die Errichtung eines Mischen Staates selbst entschechenAnnen. l i - MMMü u nd Konstuntinopell UMerunMn vpn M-oMeMäu. Paris, 3, AprlllHelegr-aMn des Mdischen PreAbureaus in Sto.MokN.). Der ftMere msterÄMische Botschafter in der Türkei,. MorzgentHau, Here in ParP eingetUofsen istdementiert die Bchauptu-nger seigetoMnen, um dem Zionismus ent- MgMzuaMiten. Kr .erklärte im> Wcxentell, dem Zionismus mll großjem MoWvpllen gegenstberzustehen. Fer- Der bellte «er Mt. i>afe Wüstrn Mn Magt Hape, er, Mchson, sei cchsolnt sicher, bau die Frredenskonferenz Bcllsours MÄlrrunA Mer die Errichtung eines narwnjalen Munes M das Mische' PoK in PMUng verwirklichen werde. Mnerita, silM Wo.rgenHjau, weroe nach ihm zu- Enngenen LuverMigen AnformMoneu von der Urre-- denskonserenz das Ma,rWll Su r Perwaltung KonstaMi^ NNpels. erhalten, was von gro.her D.chentnng M Hp ArchW Osteuropas sein werä^. . . . Mit «10» äuto- '.;• 7Ä>oü .Prof., HiMoirse1^7, - KopenHageu. Die dMische Tageszeitung,>Bevlingfle Wende" biachite kürzlich eine Meldung „aus Warschau", daß mgn in den Kellerväumen der Tlom.acho- Synagoge einen größeren LebensMUelvorrat entdeckt habe. Ver Führer der LänWien Auhenheit, Professor D. Simon.s e n, der die polnische Archenpolitik m der Mvenden dänischen Wesse wiederholt gchxandmarkt hat, veröDLnllichch daraus in der genannten Zeitung einen Brief, ür, demj er ans die unglaubliche GeschmliMeih -dÄ „Warschauer" Korrespondenten piejes Blaites Anwies, der es sertiMchracht Wbe, ein direktes Telegramm von Warschau ugch Kopenhagen zu senden, in einer Zeit, pa ein telegraphischer Berkehr zwischen Warschau uich dem Mrslarche nichit bestand. Die Nedaktio.n M sich. Hierauf vemulaßt, zu erklären, paß das fragliche Telegramm nM aus Warschau, sondern gus Wien^ und zwar von der dortigen — polnischen Legion stamme- Um der kompromittierten polnischen Legation aus Wer MaMenMnen Lage heraüszuhelfMveröffenüichch..ein sW in Kopenhagen aufhallender Pole namens ProsesM W, WoznieM in der „BerlinMe TidMe" einen .Ap» tilel, in dem er vor „deutschen.Sensationstelegrammen",, die die Polen verlenncheu, warnte. Die Zeimng brinigt WM in Mer Wunyner vom 4. WiM eine sehr scharfe KrwidernM VM Prafeffor Stmjonsen, der die Missetaten Mr PoM, inGesondere die WglMte in GälMen) aufs jMDe jQejlelt UoOdeM Mmotzsen -aus die unerMrte LMÄe Unweift, daß die polnische Legion in Men sich so weits ernMriK/ Me Menen Landsleute im lande zu verleumden, weist er aus die polnischen Presse- Hetzer in Kopenhagen Hin, die die dänische MaMeiheit zum Zwecke juderchetzerischer PMaganda mißbrauchen- Er weift des ferneren darauf Hyr, daß. die Polen ihre MGi^iMn den Anderr gegenüber mit d em Hin weis, auf die 'Mwen -TroM und.Aofse zu-rshtMtigen versuchen-. di-e NaMen aber solcher Anden wie SamuÄ "Hompers, Henri Bergson, Lucien Klotz, Lord Meading, Herbert Samuel, Edwin Montagu und vieler and'ere-n, die für die polnische Freiheit. mid SelbständWeit känillpfen, vergessen.. Der schr eindrucksvolle HrtikÄ schließt Mit den Worten: „Ist das wirklich eine patriotische Tat, wennvön gewisser Polnischer Seite als nccheliegende Möglichkeit erwogen wird, daß die Juden auf die eine oder andere Weise aus Polen vertrieb'en werden? Nicht Mr im Anteresse der Juden, sondern auch im Jnte:refss der Polen, selbst wäre es' doch richtiger, die zivilisierten Länder des- Westens als 'Vorbild zu nchmen und näht das zaristische RuWand, von dessen Joch Polen Mit Hilfe dieser Länder befreit worden ist." . . Ans einem TaMbriefe. In dem Aastenschreiben des Bischofs von Trier an seine Diözese findet M folgende schöne Stelle: „Was ivir soeben sagten von den -Gebräuchen der alten Völkerist ja die unleugbare Spur der Arosfenbarung, die nie ganz unter den Menschen verwischt wurde. Fast auf jeder Seite der hl. Schrift widerholt sich die Mahnung: an . Gottes .Segen ist alles gelegen. Nichts kann gedeihen und Frucht bringen ohne Gottes Schutz. Die Menschen mögen sich onstrengen und abmühen, Gott allein gibt dem Werke Wachstum und sichere Dauer. Was der fromme Israelit nach der >MKeh>r aus der Gefangenschaft für die heilige Gemeinde verlangt und erfleht, ist der schönste Ausdruck des steten Glaubens des auserwählten .Volkes: „Wenn Gott nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst die Bauleute. Wenn Eott nicht die Stadt. bewacht, so wa^ umsonst ’ der Wächter. Das ist das letzte Wort der Weisheit, bei Gründung der Staaten. Gott mutz dem Bau Leben einhauchen,, ihn schützen gegen die Mächte der Zerstörung, ihm grast und Dauer^ verlechen." . - All der Ist. AWnz. zu. Wien find - folgende Speudeulln- Mangen: ' """ XV. Liste (bis 28. April 1919). Durch Professor D. Simonson in Kopenhagen: von der Dänemark-Loge in Kopenhagen v " Kr. 10.V0V und vom Jüdischen Hilfskomitee in Malmö Kr. 4.000 zusammen Kr. 14.0007— Israel. Kultusgemeittde in Saaz (Hälfte der Sammlung) .'. . . . , . . . > „ 3.820 — Durch Dr. „Blocht Wochenschrift": Von Weber & Zilzer in Vinkovce . . „ ■. 2,500.— Diverse (laut Ausweise in den Nrn. 5 —12)„ 1.430.— Jüdische Gemeinde in Berlin Mk. 1150 und (außer bereits ausgewiesenen Kr. 6874 als Komplettierung der Gesamtspende von Mk. 5.000) ... .... . . . . . „ 386.40^— Jgm HellerS Sohn in KärolinentaQ . . . . , 200.— Ungenannt" in Wien (Aktion Abg. Reitzes). „ - 100)— „I. S ", Wien VII. . . . . . . . . . . „ '100.— Dr. S. G., Böhm-Rudoletz . . ... . . 34 — Je Kr W—: I. Kramer, B. Maendl, LH. Thoner und N. Bruckner, zusammen „ 80.— Zusammen Mk. 1150. — und Kr. 26.650.49 Bereits ausgewiesen . ♦. . Kr. 1,066.952.81 Summe . . . Kr. 1,092.603.30 - (und Mk. 1150) Außerdem durch „N. Fr. Presse", österreichische Kriegsanleihe . . . . . . . . Kr. 100.— detto Anleihe der Stadt Lemberg . . . . „ 100.— Weitere Beiträge werden vom Bureau der. Ist. Allianz, II., Utrtere Dönaustraße 33,7 Postsparkassenkontd Nr: 8153, sowie, durch Einzahlung auf Konto der Ist. Allianz, bei der Credit-Anstalt, Wiener Bankverein, Anglo-Österreichische Bank, ZivnostenSka bemka in Präg (Jnlandskontö) dankend.in Empfang genymmen.

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