Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 36 (1919)
- Issue
- 16 (25.4.1919)
- Date
- 1919-04-25
- Page
- Seite 233 (sequence 5)
- Language
- German
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tfetfe 949 Dr^eM Mir dem Höchstem Wesen, cmf der ganzen Lim« bringung; wenn schon Gesarüg, Dann imc „m der fe Mt unserer inneren UeberzeNgung in stärkstem Widerdes Preifens der heiligen SeraphiTn"; wenn schon Vorspruch, wir erkl-ären, zu Men und Zu singxn, und:tm trag der Gotteslehre, dann in der Weise, wie sie gelben nicht; wir. erklären, daß wir opfern wollen, undverwurde am Sinai. Sind das nicht unmögliche Fordewerfen und verachten im Herzen die ganze Mutige Machet rungen? Unmöglich, wie die behnupte e Wschließlung wir erkoren, daß alle Menschen einen eichigen „Bündel" vor der Umgebung? Gerade in kleinen Geme'nde.r, wo darftellen vor Gott, und verschließen uns vor.dem lei?- weder dje Beterzahl, noch deren Qualität, noch auch festen Hauch, der von der anderen Seite zu uns herüberderen Funktionäre einen würdigen, erhebe den Go-'-eZ-- Dringt. dienst gestatten, würde die Orgel, die mechanisch ihre Ja, wenn wir uns wirklich abschließen könnten vor Arbeit verrichtet, gute Dienste tun! Hedem Hauch, der uns Müdisch anweht. Aber können Nun komme ich zu der Beleuchtung von emsigen wir das? Da müßte dieses ganze, fast zwei Jahrtausende Aufstellungen Grunwalds, die 'geschichtlicher Na ur andauernde furchtbare Eril aus unserer Geschichte gesind. Er verdammt es, und wir geben ihm h'er'n Recht, strichen werden, dieses lHnl, das unsun'ere Sprache, daß man hie und da Äon einer „deutsch^Lrische l Kirche" unsere Physiognomie, un'ere Haltung und unsere Bespricht, und daß es in Württemberg einen israelis ch en rätigung geraubt und uns Fremides onsgMöttgt hat. ,/)bevkirchenrat" gibt. Er irrt sich aber in der Adres e cm Wer all hie ticken Brandmale, die uns daS Christen» die er sich mit dem Vorwurf wendet. Nicht das moderne tunt im Laufe der Zeiten aufgedrückt hctt, trägt, man Judentum, am allerwenigsten d'e Synago.en e orm, hat Mit Ergebung und vielleicht gar mit Swlz durch ein diesen Sprachgebrauch verschuldet, iondern d e Sprache Men, das wir nun einmal n'cht von uns.zu wecken und die Macht der Umgebung. der wir nun einmal vermögen; bloß die Orael soll tzcns den Gnadenstoß nicht entrinnen können. Ein Mnn wie G. we'ß es vecketzen! Jeden Tag z. B. datieren wir unsere BckeA unbedingt, daß dieser Sprachgebrauch von den Chr'sten nach dev christlichen Aera. was doch n'cht unbedingt vlötig beliebt wird und daß er, von den Juden, ungewollt, ist, und was unsere: Väter gewiß 'nicht ge'an haben, in den Landesgesetzen festgelegt ist. So lese er z. B. Man sage aber nicht, daß das Priva'sacke ist. denn die das Badische Edikt vom 13. Januar 18M (abgedruckt Gemeinde lut dasselbe, und im Fr'edho^e. allo an gebei Buchholz, Aktenstücke, 1815). in welchem, mit weihter SMes prangen Tausende und Abertausende von. ergötzlicher Naivität, unter Rubrik .Kirchliche Versuchen Grahsteinen, die nur die christliche Äer<t auf-- fassung" der Juden ball» von Synagogen, bald votli, k ' rchwei^en, was im Aetta^'er unserer Großväter geckß mcht lichen" Gemeinden, von S n goge spre geln und Kr- Mich war. Es trM sich jetzt auch schon in konserva^ven chenreqiment gesprochen wird. .Ja, hä te Grunwald Gemeinden, daß die Front der Synagoge mit eurer vor 5D Jahren in Wen ged, d. i. be'm Bestands deutschen Aufschrift, die in ihr verwandten Paramen e, der erstm W'ener Ju'euam'edlung. wäre er usehlbar Sitze, Ausgönge usw. Mit deusichen Tafeln, die Wände „Ju ensiisä of" und sein Sch mesch udenme ner" aee millem-ep Menge.'von 'JnHristM.henWen.-Ter^.Wr'' nannt worden. Die alte» österreichische; Ge.-etze ke ne:i. Men' uns;,geschniuckt" WetdeEisti das ewä' ke'ye Hkvn> cmch nur eine- „Ration" der Juden, so -atz wir e'gen -- Msion..att'die Mltürsi ^"unsnmtzM 'Mheh«^^.? lüh hier und anderswo gar keine „Kultusgeme'n-e" Unsere Schulkinder lasten wir buchstäblich im Schal' en de' bilden und uns mit unserer Svn goae und u senek Kreuzes sitzen; die Sache schmelzt uns, aber wir können Orgelfrage zum Teufel schien könnte.!. Und so war e unsmicht helfen. Nicht Hellen? Wto denn nicht? Wnr ich abermals vor Behaupt:.ngen, deren Trag t e unerkönnten ja jüdllche Schulen errich'en. und heute roch meßlich ist. Und ist denn ^Synagoge" jüd.sch? Das gibt -es Taw'ende von Ellern, -die für den Un'err'cht ih-er ist bekanntlich ein griechisches Wor«-, und es wurde mit Kmder in-einer Welle sorgen, die ihnen je >es Aergemis „Synagoge" z. B. auch das ..Betlokal ' der Ovbi en rrsvart. In unseren Synagogen, so hatte ich ausackühck, undMan'chäer bezeichnet, die Gott vrrwacken und der ertönen fremde Mckod'en. die sogar theoretisch znge- Teufel auf den. Thron setzten. Das Wort „Tempel" ist lastenwerden; bei ostener Thora werdtzar im Mi schva heidnisch, und so. ist esieine Bcke'dignng un er selbst, wenn herakh Namen laut, die ausgesprochen christlich klingen; wir vom jerusalemischen Tempel und in Wen vom Vereine, Institutionen, Gellw-er*e werden mit deutschen Tempel in der Tempelgrsfe sprechen. Warum sorgt. G- Namen-genannt; in der deutschen Predigt komme : unnicht für seinen entsprechen e.rjüdische r Er^tz? Also willkürlich Wendungen vor, die im Christentum wurzeln bmgl er sich abermals vor der Machte der Ve hältn's e! — und angesichts solch schwerwiegender Tatsachen — Se bst das beli-Me, cheinbar eck' Wiscl e ,S.chu t' l,Sch t) ich wiederhole dicken Satz — wagt man noch zu beist christlichen Ursprungs (siehe z. B. heute noch ö e haupten, daß wir un^er uns gefeit stnd ge^en sede Aui- „schola" der Evangelischen in RoM), und se'tdem sich.1 fechtung Mn .außen? Die unschuldige Örael, so me'rll die Christen vermessen, von einer „Juden'chule" caä G., wäre das Quentchen G'ft, das uns, w'll säKr hast nnrn»->. „Judenbischof") zu sprechen, ölten ww kranke-Judentum, völlig tö'en würde; allo g'bt er zu, dieses Wort mit Stumpf und Stil eusrotten. Kann d(rs daß wir natnriert sind vom Christentum. Müß^e er dann G., will er das? Er sollte auch bagegien pro est'eren, nicht gegen das aame beuttge System zu Felde ^'ehsn, daß man uns „Israeliten" o'^er gar Len e „mo'a' cher um die Schmach der Whangigke-t von uns abruwälzen? Konzession" nennt — wir selbst tun es beka nilich muh Wer würde aber dann den Frieden der Geme'nde stoven, — und in Manchen Ländern, z. B. in Italien, ist der ich oder er? Um all diesen verdr'eßlichen Sachen auszu- Rame „Hebräer" sogar gefchlich festgelegt: damit ist weWrr, scheint-Mir in der Tat kein anderes Mittel zu ja uns, dem ^,rabbinischen" Judentum, die Eristenzexistieren, als das radikale der Zionisten; so Möge man berechtigung^ abgcfprochen! Man sieht, wie man sich au? also Farbe bekennen und sagen: wir wollen keinen Ga-- eine abschüssige Bahn begibt, sobald man sein Heil in der luth mchr! - ‘ Wortllauberei sucht. > Doch G. jc^sgen die Orgck auch vom ^Mesiscken Mit -einer „h'storifch" fein wollenden Berichttg"wg Standpunkte, und u.' tä. meint er, im Gotteshause davf Herrn Dr. Grunwald kann ich schnell,fertig we ben. Nur das Allerbeste geboten werden, und wenn schon Da ich behauptete, die Synagoge.sei die Nachfolgerin Müsiksim Tempel, dann eine, die Gottes.würd'g ist. Ich des . jerulalemischen Tempels, so daß sie bearr'pruchen Mr-e^fM^Mnn schon Mbet, dann in der Nchste.l.Bo^ könne, feierlich und würdig ausgestattec zu werden, u. a. enLüng tzeS ^rachlichÄr Ausdrucks .und in deslen . Bovauch mit Vorführung von Musik — ich verrate hier