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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1919-04-04 · 14 (4.4.1919) · p. Seite 201

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
36 (1919)
Issue
14 (4.4.1919)
Date
1919-04-04
Page
Seite 201 (sequence 9)
Language
German
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’? Amigzffi&fc %ii' der' heukig-en 'Leit. feer großen Bcws-. :: 'gUTt^^ iblieit die Leruftznen -Erzieher sich von/der Welt ÄschlieMn und Hartey,..-WMG^KekgrnM-die' Ma- '.(. zorität bekörMü.undsich Wrn-ach chr^ WMschauung .- bilden?^ Wenn^MWeMenWn"''emer:MM?Mg.chören, ^.7-^Lntz'^twtzdem^ in.fachlichen'-Magen objektiv fern > können, /, Mruin. sollen He OAM(-Htzst MhMM IH^f/WenH '-' Mer & findenKWeM WHtz' Gründe: "' .Sie -' wollen' dir Lehrer?/A^echPn/?-'^ öm ). Lehrer . etwas . niM . M Bolktoertitzss er-- / öULen. wobei Ahnen? MchW/-.LutzertzWHmuNgen ' Recht geben./Wer die" Schuld Liegt -an uns, an . Mischen Gesellschaft, welche.die Lehrer als minderwertig betrachtet und deklassiert hat; deshalb (sind diese Menschen innerlich'verkrüppelt (geworden. Dieses Un-? - recht ' hat. die Gesellschaft -gutzumachen. — Sie ' sagen . .. ferner:;. ,feie Lehrer: haben in materiellen Fragen chi.'es " Standes Nicht chitzuredey. .Mein, wenn in eine.:^ Parlament -über Materielle Ansprüche (der Lehrer zu sprechen ist,- werden alserstHdie LHrer in Biese Ausfchüffe ge- .. Mich..- Sir. meinen? daß jnur dann etwäI?heLauÄommt. wenn'man einM Stand'etwas aufoktroiert.. Im Gecen- ', teil. Bei Vertretung von 'Einzelinteressen ist gewöhnlich -. der s Vertreter des Standes Derjenige, der ungerechten Forderungen im Inte ress e der W ürd e des Standes-mel energischer eNtgegentrjtt als andere. Wenn Man einen - Stand mündig macht, wird er würdevoller. Er Meiht würdelos, solange er.darauf angewiesen ist, -sich auf.Umwegen Um! seiNe 'materiellen Interessen zu WMmeru. WM Herr Kr. .Pa p.p e nheim so befriedigt se.r- .7 gestellt hat, daß Funktionäre schon Wege fin-. den. . für f ihre Interessen emzutreten. ist eben / .das : Unwürdige. Wenn man gmötigt ist. bei ein- . zelMn Kultusvorsteyern Prot ekkion zu suchen, danu lsi-Hät Mx,devgmWieükriechenMnn/die AstLN-Aussicht-n^; .v mit seinen Forderungen. durchzudringen. -DLeMn e.-qüick- . lichen Debatten, auf die Dr. Papp enheim angep'elt ' hat, Habens nuroarm -ihrech/Grund, daß'Sieden Ve-.^ - amtend keine'.. Organisation -und 'keinen Anteil an der Verwaltung--.zugebilligt haben, so daß sie genötigt sind, . ihre eigenen Ansprüche zu er schn o r r en, wobei, dann - das S ch n o rr genie die besten Geschäfte macht,. ' DemBuche des Herrn Siogmünd Mayer vermag < Redner, nicht jenes Wob izuzu erkennen, das Dr.' P a p p e,n- ' Heim ihnt gezollt hat; jes ist ein sehr schlechtes' Buch. Herr M a y e r saß im Gemeinderat und als Repräsentant Mer liberalen Partei, die 'ihren Untergang wohl verdiente, hat-Herr Mayer 'auch dort den Lehrern das Msive Wahlrecht entziehen wollen. Was war das Resultat? Die Lehrer wurden gewählt und Herr Mayer -fiel durch und widmete -sich nunmehr der Judenrettung. . 7 'So . sehr der Untergang 'jener Matzenäuer-Partei mich - mit (Genugtuung erMste, der Berufswechsel des Herrn -Mayer war für uns-denn doch ein zu hoher Preis». 7 -?Mso ,2chrer und Beamte sitzen in allen Körperschäften, warum .sollen sie gerade von der Kultusgemeinde ausgeschlossen sein? - : Der: Unterschied zwischen , der Kültusgememde - urw anderen Körperschaften,Herr Sie sich, zurechtgelegt haben, gilt nicht.Im Wärterbuch der neuen Zeit ist ^./däs Wort „Khille" nicht mehr enthalten. Der allge- ^'meine Zug. geht dahin, daß sämtliche Arbeiter in allen / /Getrieben zur ^Mitregierung. in' 'Mn Betrieben beruftn werden.. Dieser Zug de-r Zeit wird vy.r fe er - '„KHille nicht Halt machen. WchreSen'Sie nicht'., -. Dia neue Zeit fuhrt den SchamiMl.M--.ttzn sKultrMor-t' stand.' Wir hoffen, es wird keine Betriebe-mehr geben? / s wo die- Herten al ein zu entscheiden Habens Mer die. An< >-'^.--'-'spMcheb.der'- bei ihnen ^beschäftigten 'Personen. (Zwischcw Mlf'Ztällders: 2a, aber in den Fabriken.) Da Wben Sie es wieder: In tdeu Fcchriken ja, in der „Khikl«" nicht.' Meinen Sie, datzider neue Getst sich BorschtO-es machen läßt, wo xr Hinein Mrf ßäix jWernelflnen nicht Är PtzrantwörtunA -dast dve uchVeit/sägen Ä' hier wird, ein BerwÄtuuW^riM MfreMerhaltech. wo M'nur H erren und D>rAner HA und M die KedHnsteten Mer ihre materitzklen Forderungen nicht mitentfcheiden dürfen! Ich sordeD dis M Dienste' Ar Kultüsgtzmemde stehenden 'süh^dM'nrchtgefatlenrznlassen und sich ihr Recht \}u verschaffen. Wir sollten dem Zug der Zeit entgegsr-- s tonrMen, damit wir nicht 'von außen 'gezwungen wMÄLN- .Siegmund Kauders erklärt, daß die, Stellung des RabbiMrs und sein Ansehen -schwer leidet, wenn er in den-Wahlkampf der Parteien-heruntersteigc. : Ret ner sagt, er sei ein alter MüNn und Hn hat ein jur^^r (Bursche mit empörenden Ausdrücken beschimpft und auf seinen „Schädel" gedroht. Sollen Wc dem auch te:r ' RaMmer mrssetzen? Por WahMmpsech wie sie Petzen wärtig gefühtt werden, wollen «wir — aus. EhMrchr vor seinem Stande Len Rabbiner' bewähren. Dr. Heinrich S ch r e ib'e r reagiert zunächst auf. die chm inmrer wieder entgegenschal errdcu Dorhalte. die.Hm als s reaktionär' verschreien m-öchten, Mm auf dp . tümlichkeit aufmerksam zu 'Machen, daß' LM GeqenEe gerade das Verlangen, auchtemR abbi ne r n d'0 WLM- . batkeit in den Vorstand -zuzuerkennen. uur damit chMi Einfluß auf die Gemeinde, zu stärken, ats MMuß. akironärer Gesinnung gelte. Es pst ern Ruhmeslblatr der Kultusgemeinde, daß sie es bishe: rsrstLnhech. hat,, den KlerikalLsmus und Mn kirchlichen ErwMap. Mrz dM Kirchenregiment von der unmittelbaren Führrn-F der Gekneindegeschäfte fernzuhaften und deMs Lareweftemente die fWrendeundAestiMmend'^ Rol-le zu bewahr.en. Dew RabbiNtzxU fei damit kein V»« rMft-uMkeine HmMfttzungwiderfahren:"Aherrrch^k die Kanzel, die Seelen der Gläubigen und es sei «ätl^ aüchl hie'r eine Trennung und Sonderung der'M«valten aufrechtzusrhalten, wenn nicht' Pas ÄrienÄe.nent ganz in Mn Hintergrund gedrängt werden soll. Dies muß um so'Mehr verhütet werden, als wir leider?— und ich scheue mich nicht, öffmtlüh Mn Nngtzks" arH . diese Wunde zu legen — ohvehhr /die Kamel "an.- der anschnkkchsten?und ihervorsteKndstrn Stell« Mr die wir cherfüqen.. (durch e'ne bedauerliche Ber* kettung. von VerhLktlnssen. in die wix hineiwgefühct würden, verloren haben, deren Inhaber sich nicht gnügt, der Gjvneinde das Wort Gottes zu verkünde sondern dex als ^nragiertrr' Parteigänger radKalstm Färbung die WoHn Mr 'MidcmschaftlÄhkeit nachhaLt'^ und unbotmäM peitW. ' > Nicht anders steht (es 'mit der WLHWarWt/.'d«. Lehrer. In Konsequenz jener 'Prinzipien. He ich herrM in -der Generaldebatte enttvor^en^ >haM, halte ich es Wrunzulässig, Angestellten der Gemeinde, welcher KatrMrirk immer, mithin (auch-den Lehrern. Sitz und Stimme in der Borstehung zu -verleihen. Die UnKuträglichkeitrn. die hier entstehen können, Mt Herr Vi^evräsidcnt Doktor Pappen he im in seinen eindruZsvollen Ausführün ' Mn hinlänglich betont. Soweit -find wir doch noch daß auch dM Gemeinde.sozialisiert werde» soll. Sie ist"nochifeitte „konstitukionelkeFad zu der man sie Wrrchiepen möchte. In e'ner Hierarchie, mit. der wir nun 'einmal hier an dieser Stelle zu tun imd zu fchiDen - häAn, wird und ütuß es, wie M'erM und zu Een Zeiten, Herren und Diener geHen. Von diesem naturgemäßen ZusamnkephMge der Dinge laste ich nicht nach: Merdürgs mutet esl sonderbar an, .^daß jene Persönlichkeiten, - die sich fönst cm d^eem Platze M den hestiKen^ /Wstinduna.m - ihO/ RMmer-?' - l^hdersAndW niD genug tun Mit einem Wald sich <M sein T<büchsr imb Behüter aüstoersen AußWÄm

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