Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 36 (1919)
- Issue
- 14 (4.4.1919)
- Date
- 1919-04-04
- Page
- Seite 200 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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.jwtr-y ^.£yaKäMBKä&sAz^MMKnBsa2s£aci^3a SMU ft« DrU-Wich^ WsHMjchM sk. 14 M Mrr wenn Bartzn. Ä^uter, -er - Mt. 'DWMÄrMÄnL ' Mchentum seit Generationen nichtsÄr-ehr zu tun hat, sich in den Dienst des Landes stellt, » dessen Sprache^ er.'spricht Aid dessen Burger er'ist, so wird zu Mem Kapital- 'vechrechen. Wie überhaupt die Betätigung der englischen fifr JI*nnfnwV > Ju>r •(»•'s (uv wohnen, KU der .LmMer wieder behaupteten, Solidarität ^Mer Juden Mrmttsr M/ist nLcht^MzusWrj^. V Die MMoekornö in KrMZMMM. . Mittwoch, den 26. d. M., abends, fand in öffentlicher - Plsnärsitzpnz des Kultusvorstandes die weitere Beratung/ Lrs ppxß&egim W-Hlreformlenlwurses statt. . . 7. - VMprLsident Hofrat R appaDort eröffnet die. Be* -rratnng-mit der Feststclnnz, daß die letzte Sitzung^ vvn ihry orLnungsgemüß geschlossen, und nicht,wie>irrtümlich beruhtet whrd, abgebrochen worden ^sei. Se'ne Worte seien nur in. dem allgemeinen Tumult un.«/gegangen. -7 Nach einer Zhrßrage. Dr. SEr^elh-eDs.'7wegen/brr^- MazzoLhversorgung wird Ln M weitere Beratung der Wahlrejvrm eingegangen. s i § 6,; betreffend bm -Ausschluß -aller jener Personen sind, wird ohne Debatte .angenommen .. ' / Düs Wffive -WMrecht. j;.r• W? ilmtet nachi^n WsrHWg der Kotmnission: - .. .. MWbar. sindjene aktiv wahlberechtigten,/ deutsch- , . österreichische Staatsbürgerschaft besitzenden Personen. männlichen Geschlechtes, ^^BN- '.WählLage-^ -das , 80. Lebensjahr, pollendethaben.' Die im § 13 p, Absatz 1, des Gesetzes »vom 18. DezenLer 1918, St.-G.--Bl.' Nr. '115, L^eichneten Personen sind auch dann wicht . wLHHdar, wenn die Folge .ihrer Verurteilung nach 18 b, -Absatz % des. L^eichnetm Oesetzesj außzehört hat. sc'i Ausgeschlossen sind auch jene.Personen, die Mer eine ... i.-rhnm anvertraute VLrmöge!BMarun.g - der Kultus- 7. geyreinde oder ernP Anstalt Derselben , Mist der .zu .jegenKe«: N«hnung ohne genngende Rechtfertigung im .Rückstände sind. i . Z . >. Dr. Schw a!rz-H iller beantragt Streichung der Worte „männlichen Geschlechts". , Doktor P laschkes .. nnterstW diese» . Antrag und wemeist auf die - Verdirnste der Frauen Ln der sozialen Fürsorge, auf die die .7 Verwaltung der Gemeinde im Me en Interesse nicht ver- & dürfe. Dr. -A ue r b,a ch bekämpft die von Eon- --orthodoxer Sette borgebrachten Ei nw ä nd e ge gen 7 das.FrauenwahLecht: von. religiösen Autoritäten wird 7 < bestätigt, daß gegen die Wahl der Frauen , kein Anstand <HMche. In Wahrheit leiten die ^genseite nicht ernste Gründe, sondern Launen und Geschmacksrichtungen, dies ist aber in der heutigen Zeit, wo eine neue Weltanschauung sich durchsetzt, nicht.ach' ,Nüm^nv-ber^ .-Kiätnr beantragt Redner ZlckassWB7Mr.HvMen.^ 'Herr .Siegmund. K a u de r s betont, daß hie rMtigejüdische 7 Frau hohe Pflichten in -ihrem HlmseHrerFÄnilie gegen- - Mer zu .erfiTen hat,, ohne deren Ve machlässigung sie an .-.Öffentlichen.Versammlungen und MrstLndssitzungen un- 7. -möglich.teilnehlurn. kann. . . W': 2M der ALstimntung wird § 7 in der Fassung des /Mntwurses-. angMomEn. . Der Antrag . S ch warz - ./HL IlerS Nürd. mit. affen gM" 7 Stimmen avgeMntt Dafür stimnÄn nur^ Äuerbach,-Ehrlich Gärtner, ' Pkaschkes, Pollak, Schwar^-Hiller, Stricker." § 8 lautet, int »Entwurf: v AusgenöMinen von der. Wählbarkeit sind5 .1. Die R-abb,iner,- Hre' Stellvertreter-^dgnn die besoldeten - Kultusstmktionäre' und Dienec . Der Kultusgemeinde; '/ - - . . ' 2. ^die Religion'slehrer an den öffentlichen ' Volks-,' Bürger- und Mittelschulen sowie- .auch jerw - Wrhrpersonen, welche,an von der Kultus6emenhe.sub' -ventionierten - konfessionellen MMnstalten angestM sind; . - - 3. die Rabbiner, die besoldeten Kultusfunktidw^e - und Diener der B e t h a u s d e r e i n e. -. : ‘ - Dr. Plaschkes beantragt Streichung dtefes Paragraphen und tritt für das Wahlrecht sämtliche r Bechmten der Gemeinde und der Tempelvereme ein. Jede Wegnahme des Wahlrechtes ist e'ne Capitis deiüinutip Sie woffM Diejenigen, denen Sie^ Mrc Seelen Kinder, anverttauen, .ent" ehren. Für die^eI-.Vorgehen sprehen keine sackMchcn.. sondern nur oerfön.liche'^ Argumentes Geradewer^'Lie Gemeinde als rem religiöse «Institution bewachet, darf -ch^wichLigfM.^FunkLio'Näre, die Sachverständigen, nicht ausschließen. Redner verweist -darauf, - daU di'e MultuK'' gemeinde sich schon durch «den. Ausschluß, der Ausländer 'eine moralische Schlappe sondergleichen geholt hat, denn heute berufen sich antisemitische, dertschnationale Studenten auf das MWÄ-.D^^ltusvorstandes.. ElLnso' setzen Sie dieMLWinerWor E OeffeMich!keit herab ünb geben .jedem ÄntiseMt-yr die -Berechtiguna, unsere Raö- - öinrr nach dem Vorbild-der Kultusgemeinde anzupöb'en. .i- Dir. P -mp p e nhettm spricht f ürden- .ß 8-chnd ^beantragt noch Einschaltung der Worte-„und Beamte".;BestüiBen^DUW»-MM!jWLr--Ärrd^Gemeinde »MtMrituelle -Beziehungen, bann wäre Redner' für biä Wähl-' - bapkeit, allein wegen der 'materie^en Beziehungen sei dies unmöglich, denn es wäre'unzweckmäßig; wenn Wab' - - ^brmr^Mdi'BeaMe,m wr^riÄeN' Fragen mitredcn^.'-Der Mntxitt: in den WahlkaTWs 'ErsvrderL auch den.Anschluß- . an eine Partei; ein -Rabbiner' dürste!aber le'n Partei- Mann sei. Ferner Mt. '-es^-Differenzen." ^wischen^')!verschiedenen ^.GEpew-von^MaHinem', zum' Bettp'el Ge- .. meinde- Und VereinsraWmer. Die.Entsck e'.d.ung in.nrateriel^en Fragen muß den >Laien vorbehatten' bleiben.. '.-'DWsWritzelte'.don dlen.'Lehrem und Kültüsfunktionrren. Die- Dchrer dürfen nM jm den Parteikampf gewgen werden, weil ihpe- Objektivität nnd Autorität darmrter > litte. Die Kurckttonäre,ifin^'>sMn'WHe,---ih-e-',Meressenzu wrch^eü, auch wenn ffe nicht «hier 'Men/,...Mer " ,-auch'.di-e7MMaHeLL 'der lBea m idn sei.e'ne adbtiu^ - .''straWie. 'WnchAichW,... da. es -pe'nlichi wäre, in Gegeh- . wart eines Beamten Mer Remune7atwnen oder über außerordentliche Avancements und ähnliches, zu ke-ä'en Und ein iDiener - de»r Eultusgemein^e? . Was .kommen da für so zü ase lln-wö g lichke it e n heraus? Uebe? mes in der alten Khille war. sich seines-geistigen Wertes auch gegenüber hem iRoschhakohol.wohl bewußt... Siegmund Mayer Ln. seinem? 'Buche. „Die Inden in Wien" zitiert das Wort, was ein Preßhurger Schaninres / einmal dem. Vorsteher zuaerufm:^ >,,ich we^de . länger ' SchäMEs bleiben als. Sie RoscHha'kohol". .Mein, -wenn Sie den. Schamimes tznm Roschhakohol machen. Mnr.en Oie nnmögllch die .Khille führen. . -s . ' Stricker:-Wir,sind die einzige öffentliche Körper schast, -in der noch ckeitre Lehrer sitzen,, owvohl 'örradie '' .. H et