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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1919-03-14 · 11 (14.3.1919) · p. Seite 154

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
36 (1919)
Issue
11 (14.3.1919)
Date
1919-03-14
Page
Seite 154 (sequence 10)
Language
German
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«*H? 1T0 Dr. Blöch's WochMchriff 11' vettitt-Len Einhett in tausend Parieren und WarLeiH-n zerrissen und zerkLftet. 4; -Sen Krebsschaden und das Kreuz bildet jedoch ^er -An terricht im Hebräischen in ^er gegen-. Märtigen Methode. Diese gegenwärtige Methode besteht darin, daß man ebne jede Methode in der mechanischestenAnd unpÄmgügischesten Art der Wett darauf los übersetzt. Diese Methode öder Unmethode ist übrigens nur-eine Folge der. Zwangslage, in der wir uns befinden, Gre Unnatürlichkett Wurzelt in den unnatürlichen Verhältnissen. Wie sollten wir die heilige Sprache unserer Religion und unseres Gottesdienstes, wie das kostbarste Mt, den einzigen Ueberrest und die klassische Orornt unserer nationalen Kultur abschaffen und beseitigen? Der Stagt Lber ka-nn und Will uns Mr das Hebräische nur eine-«der eine halbe Stunde wöchentlich im Rahmen d es «bligatorischen Schulunterrichtes einräumen. Wir müssen aber doch endlich einmal den Mut haben, diesem geradezu skandalösen Zustand, der uns in der-staatlichen schule nur Mi Anehre gereichen kann, .ent Ende zu machen. Es kann iheuteüremand mehr verlangen, in religiösen-oder nationalen Dingen einen Zwang auszuüben. 2n seiner heutigen Form ist das HebraffOe dem einen zu viel» dem-anderen zu wenig, beiden -Warteten über viel zu schlecht. Wir müssen daher, den HebrLischunterricht als eÄen nicht obligaten Gegenstand einführen, ihn aber dreiCtunden wöchentlich und nach der bei anderen Sprachen üblichen Methode erteilen lüssjen. Wttd uns die öffentliche Schule. ihren Betrieb Nicht zur Verfügung stellen Sollen, dann müssen rvix eben eigene Schulen Mr die hebräische Sprache schaffen, die -über mit der MenMchen Schule durch die Heranziehung her Bisljeti* tzen MMgionsWrer in enger /Fühlung tzlÄben wetden. Die MMlÄbenden zwei Stunden in d^r Woche dürften GH'chichte, Meligion und Mbellektüre in T. ZüM 'SDüffe noch eines. Die religiöse und nationale Erziehung darf sich nicht nur auf die Jugend beschränken. Die, Jugend lernt nur das, wovon Tie weiß, daß es rm- Leben eine Geltung hat, und daß sich auch die Erwachsenen dafür.interessieren. Unsere Männer uüd Frauen müssen also, mit dem guten Beispiele vorangÄhen - und und unserer Religion und Wissenschaft -etwas mchr Teilnahme widmen, dann wird die.Jugend gern folgen. Schaffen wir Vereine für jüdische Geschichte und Literatur, schÄffen wir die jüd ische V ol k sho ch- MAltz! SomrMg, Den 2. März >d. I. ' fcrnd im Saale der Loynbechalle in Wien, -20. Btzirk, Denisgasse 33, dir EeueralversanMÜlNg L« VrWttmauer ksraWifchen TMchrelvereines statt. Ten Whrte der ObmaMstellMÜreter Herr Leopold S p i i ö., Der Vorsitzende begrüßte die'Erschienenen, insbesondere den -Delegierten her iKukülsoorstehung, Herrn..Dr.. Heinrich .Schre i b e r und-die Deiegierthl des Teng^lvereiyes des st., und 5.,dvs'S. und L9.D^rk«, die Herren >§kein,.TrebitschWd Phili p p. Das BöMandÄnitglird Herr Feuer erstMete Bericht über die Kassafarrmä Das VorstandsnntgMd Herr Dr. W ei ste n st ein er« ttete Bericht über die sonstigen besonderen Ereignisst im Vereine, Widmete dem langjährigen Öbmannstellvertreter, zuletzt Obmann Ms MWnLs.^^Dml Dr.-Wist Rvfenthal Und allen anderen, MchrÄd Wer BerWsperkode chistorbenen BneinsnütgliedLm, einen Mrchrut, wacher von Ger -Versammlung stehend angehört -wurde. ßttt Dr. Heinrich Sch r e i b e r sprach Lern Vorstände, ffür ferne TLiigkN die Mnerkemiung dtt HrKusÄrMung -aus. Hierauf Lffolhie «ine Träüerkürrdgebuiig für iden Deiblichtzntzn -KultüsprLst« DerUM H^rrn Dr. -MstÄ ^Stern. Ärber chmen >aus der Verynlnag gMyt« Antrag wurde ident Vereinsvorstande ein« Wg das Mstrlütoriünr «teilt. Wei den söhin ErtzerrümMnen WoWn Wüi in Den #ge«n DorsMddie Merrtzn -Bernhard WG«, HÄMd Wo fei, GZMann iLltSogen, Adolf F e ne MdrSf LS wtz, MlnM -N-e uHaU e, Lüdwig R« s«N zw e i % Z^hett Sabar-sIm, --Heinrich -Salomo n, Bernhard ■&ch i ar Äeovold wDira und Dr. Mar Mel st e nstei n; in den der- MMü VvWrd Me .HMeä : WMdttch Wltschul, Mltz Bech WWMrÄd Bose!, Skchmund 'FroMmer:, Siegststd -Hersch'Un, Zststf FungMÄn n, Wya K ling er, Josef Hohn. Josts-R a s e n zwei g.'.-Dr/.Hcinrich-Schr e i b e r. Moritz ,Mch bck. und Adolf-Stern gewählt. "Zn der Mn -5. ÄWz d. gehabten konstituierenden Sitzung des engeren Vorstandes wurden Herr Hermann Ellbogen zum Dbmann, Herr Leopold S p i ra zum Obmannstellvertreter, Herr Adolf Feuer zum Kassier, Herr Dr.. Mar Werstenstein gum ersten Schriftführer, HerriLudwig Ro fengwei.g .zum Schristführerstellvertreter, die Herren Leopold Bo sei'und'"Bernhard Schick zu Kontrolloren .und die Herren Bernhard. V « ck, 'Adolf L S'w y, .Heinrich N e U h a u s, Heinrich Salamon und Norbert Sab arsky . zu Tempelvevwattern gewählt. _2- - ' .; Wien. Am 27. Februar d. I. hat die Generalver- - sarmnlu'ng des isr, Bethausvereines „Chewra Beth-Hatfillah^ im 9. Bezirk unter, dem Vorsitze des-Obmannes Herrn Dr. M. Schn epp stattgefunden. Nach Begrüßung der Anwesenden,' insbesondere her.Vertreterin des Vereines ..Frauenhort" Frau Reg ine Bettelheimder Delegierter der Tempeloereine für den 8. und 19. Bezirk und des Obmannes der 'Organisation der Aempelvereine Wiens, Herrn kais. Rat Dr. S. Krenberger. hielt der Vorsitzende Rückschau über das verflossene Berichtsjahr. Er konnte hiebei, eine günstige Entwicklung des Bethausvereines konstatieren und auf die erfreuliche Tatsache der zunehmenden Mttgliederanzahl. verweisen. In finanzieller Beziehung stellte der Vorsitzende fest, dast es der Verwaltung gelungen ist. das ^Gleichgewicht in der Geldgebarung herzustellen, ungeachtet der in den ZeiLverhättnissen begründeten namhaften Steigerung der Ausgaben. Der Vorsitzende sprach hie.Hoffnung aus, daß dprch die voraussichtliche Stabilisierung der Verhältnisse die .^orge der.Wiederkehr materieller Schwierigkeiten gebannt fei. Nach Kenntnisnahme des Berichtes der Revisoren wurde dem Vereinsvorstande das Absolutorium erteilt. Aus der hierauf vorgenommenen Wahl in den .Vorstand gingen hervor: Salo. Fuchs. Ignaz G lück, Regierungsrat Ignaz Wilhelm als Vorstandsmitglieder Und 'Josef Fuchs,. Leopold...Hend dl, Gerfon Ko r al e^,-M'iltzMt--W'a p pemh oim, Julius Rosenbaum und Dr. Adolf Steiner' als AusschüßmiLglieder. Zu dem fettens des Obmannes erstatteten Berichte ergriffen das Wort die.Setten: Möfef S t e in e r. S. 'O e st e r r e i ch e r, Siegmund K o r n - mehl und Rudolf Beck. Ihren AusUhrungen repliziette Schriftführer Ignaz G l ü ck in HewohnL '.fachlicher und eingehender Weise. Dem Votstande wurde, sohin über Antrag des Herrn Adolf Grünwald das "Vertrauen votiert. Das von Herrn Karl <5 chö n eingebrachte umfangreiche Elaborat auf Abänderung der Bettzcülsordnüng -wurde wegen voLgeMckter Stunde in emer demüächst stattfiüdenden VorstaUdssitzung zur Beratung gelangen. Schluß der Sitzung UM halb ’8 Uhr. < Wim. Der Press^enst. der Odlsgati-on des JMschdn NarionalrateS DchOMalizien meldet: Hm 23. Feber l. I. fand in StamÄau Me -Wnstituierende Sitzung dch: von der jüdischen LohrerHonferenA (17/^iS. Jänner 1919) gMählten Lande'sfchuKoMrnisfion -statt. Zu ihrem Präsidenten wurde gewählt: Pr^essvr Hvrwvitz (Stanislau). ViMpräsidentin Frk. Singer Wtanislau), Sekretär Glück (für Hebräisch), Kramer (lwndessprachen). MHerdoM wnrden SpeAalreferenten besdiMnrt. Die gMannte LandMchülkoMmissiion besorgt im Mn- X jildischen Schulwesens. - Der -Pressedienst der Delegation des Jüdischen MarionÄrat-es' Mr DstgaliAen meldet: Mn Mitglied -de§ Jüdischen Nationalrates m Tarnovol, IW heute,hier emgetröfstn ist, berichtet rms: ' ' / ,.Jn "der Macht vom 13. imf den 11. FMr ver- Mien rKvainifche ^Banden in TärMM groste Münderurkg«n. Dje BMW^n MiteÜNl /MM diese Än'sschrm-

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