Mannheim
Compact Memory

Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1919-02-28 · 9 (28.2.1919) · p. Seite 125

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
36 (1919)
Issue
9 (28.2.1919)
Date
1919-02-28
Page
Seite 125 (sequence 13)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/3020846-3022353-3022362--27576-3053000
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Nr. 9 $<r. Blocks Wochenschrift 'Seite Ui : KorlKlemperer, Wien, 254?.; Arthur Nafchrr - Pofeffor Dr. KarlP^iöram; Albert Paul; Schuhwaren-Errgros F. HulleS; H. Krämer; <s. Kary L To., /Vsrstcher Siegfried Stein, sämtlich in Wien; Louise Klein, Bilin; Bernhard Krieger. Mähr.-Ostrau; Josef Korretz & .Jsak Taussig, Prag; Adolf Blau; Braun <Jt Fleischmann; Josef GerL; Fülüp Hirschler, sämtlich in Budapest, je 20 K.; Jenny Halbmayer, Wien,' 1b K.; David Kohu; Julius Kohn; Jakob Menkes; Postkarteuverlag Beider Kohn; Marie Fruchter; Optische Werkstatte L. Oberländer; Dr. Max Jakobsohn; Edmund Jmmergut; Dr. M. Kaufler; Ingenieur Siegfried FuchS; Jakob KarpeleS; Karl Krauß; Paula Arnold; Siegmund Kulka, sämtlich in Wien; Markus Kohn, Geras; Jakob Menasche, Gmunden; Preß & Läufer, Aussig; Sh. Eisner, Ronsberg; Siegmund Farago; MikloS Gunszt: Jlles Csillag; Adolf Breyer, sämtlich in Budapest, je 10 ff.; Ruth & Edith Kornfeld, Aussig; Theodor & Bertha Körner, Göding; Hermine Kafka. Linz; A. Engel L Hermann Gärtner, Budapest; H. Morgenroih; Ungarische Weinbau-Gesellschaft; Freiberger & Keller, M. D. Landau; Wolf Kurzer; Gertrud Steinhard, Schülerin der Bürgerschule Czerninplatz anläßlich ihres Geburtstages für Waifrnheime, je 5 K.; Johanna Keßler Wien, 4 K.; Franz BittnerS Nachfolger Emanuel Kelbl; Dr. Adolf Helder; Dr. Mayenhoff;. Josef Mayer; Zentralverbandhaus „Zum festen Preis" Hermann Kanrmer; S. & S. Jäger, sämtlich in Wien, je 3 K.; Dozent Dr. M. Herz; Friedrich Krausz; Elsa Modley; Sieg. ff iß, sämtlich in Wien; Julius Bayan, Budapest, je 2 K. Aus Deutschland sind eingegangen: Synagogengemeinde Rheda 20 M. Spitalshilfe für Palästina": Hosrat Dr^Julius Schlag, Wien, 2. Bezirk, Obere Donaustraße 109. Geschäftsstelle: Wien, 2., Kleine Schiffgasse 3|6. Telephon 4487!. Dr. Heinrich Kies, Muraszombat, 16 K.; Zahlstelle für Oesterreich: Bankhaus S. M. von Rothschild, Wien 1., Renngasse 3, „Nene Freie Presse", Wien,'. 1.. Fichtegasse 1l, für Ungarn: Margyar AltalanoS-Hitelbank, Budapest; für Deutschland: Deutsche. Bank, Postscheck-Konto Nr. 1000 ans daS Konto „Spitalshilfe für Palästina". Verein „Machsike hadath“, Wien, II., SchiffamtSgaffe 20. Zugunsten der unentgeltlichen Ausspeisungsaktion der notleidenden Flüchtlinge sind dem Vereine nachstehende Spenden ^»geflossen: Sammlung durch Frau Ernestine März: Herr Geltz anläßlich seiner Verlobung 50 K:; anläßlich der Verlobung des Herrn Oskar Lang mit Fräulein Selma Hammersfeld: Herr A. Hammersfeld 100 K.; Herr Onkel Arirold Ringel aus Berlin SS K. Herr DawidGold 30 ff.; Herr Isidor Reicher 50 ff.; Frau Gisela Bernstein 10 ff,.; Tisch-, sammlung anläßlich BeschneidungSfestes bei Herrn Dawid ffamil 1b0; Herr L.. Horowitz 50; Herr Leopold Blum 20; Herr Moses Ebenstem, xerr Leiser Rülchaus,.Herr Cchulem Bänder je 10; N. N- (Vs. Herr I. Mischl) 7; Spenden im.Berei.ne „Lirjos Chan", Herr H, Lustig 2b; Herr M. Bänder, Herr Jakob Wolf je 20; Herr H. Bloch, Herr Simon Tisser je 10; Herr Wolf Wolf b; Herr Juda Triezer 8; Herr Käufer, Herr Isidor Wien, Herr Sami Wolf, Herr Sal. Balk je 5, zusammen K. 700. . Spenden für den Verein werden entgegengenommen von unserem Kassier Herrn Bernhard Kleinmann, I., Tiefer Graben 36, und von unserem Obmann Herrn Jakob März, I., Augustengaffe.3, in bar oder durch Posterlagschein Nr. 106.316. Bei der.Wochenschrift" eingelaufen: Für die Pogromopfer in Galizien: Durch Herrn Oberlehrer I. Kohn, Mähr.-Ostrau K. 30; von der V. Gym.-Klaffe, für die Geplünderten in Blazowa 20; von Frau Armine Eingedenk. Pirnitz bei Jglau, für Holleschauer Pogromopfer 10; von AloiS Schiller, Neu-Naußnitz, für Nationalfondsvermögen 10. Anläßlich des Ablebens des Herrn Mayer Singer, Kaufmann aus Lemberg, gesammelt durch B. Hirschbein und Michael Lauterbach, für die jüdische ^Volksküche, II., Krummbaumgaffe: Isidor Rosenzweig, I. L. Gellmann, N. Meisl, Hammer, Brakl, Leon Kramer. Joachim Rittermann je ff. 10, B. Langer. Liebe Fischer, F. Fleischer, L. Bräuner, Siegmund Fischer, Engel au» Stanislau je K. 5, zusammen K. 100. WM. (Josefstädter Tempelverein.) Sonntag, den 2. März d. I., 10 Uhsc vormittags, findet im Tempelgebäude, 8. Bezirk, Neudeggergasse 12, die diesjährige Generalversammlung des Tempelvereines des 8. Bezirkes der Stadt Wien, statt, wozu die P. T. Mitglieder eingeladen werden und Gäste willkommen sind.. WM. Der LionMsche Frauenverein veranstaltet am Samstag, den. 8. März 1919 irrt Saale der Reichsh allen, 1. Bezirk, Dvrotheergasse 6—8, einen orientalischen Abend, den Erike v. Wagner lesen wird., Karten von 2 Ibis 10 -K. hei R.I W-wit, MtenLurmststlaße .22/ und bei den Vereinsinitaliedern.' I Dr. Theodor R e i l spricht SamstM den.1. MärZ, 6 Uhr abends, 2. Bezirik, Taborstra^ 10, Mer Problem des Kol-NidE". (Regiebeitrag 50 Heller.) * Ein jüdischer Ad«td M KsWetthausLEude. Am 15. Februar, am Abend vor der großen Wahlfkhlacht, konnte man im Konzerthausgebäude ein eigenartiges Schauspiel erleben. Beim Lesen der Anzeige, daß Josef Grob mit einenr rein jüdischen Abend daselbst» in einem der vornehmsten Wiener Konzertsälr, vor die Qefsentlichkeit treten sollte, konnte gnan sich nicht eines Lopffchüttelns enthalten. Und doch, als das Wagnis zur Tatsache geworden, als man Jofef Gr ob'im Lonzerthaüsfaale am Vorlesetisch sah und sein« formvollendet« Vorlesung hörte, wurde man eines Besseren belehrt. Den Dörleststoff des Abends bildete einiges aus dem jüdischen Leben in Wien: noch vor dem Krieg«, den größeren Teil aber Schilderungen aus dem jüdischen Wiener Flüchtlingsleben, und beides, Stoff und Vortrags legten davon Zeugnis ab, daß Josef Grob nicht nur ein Meister der Feder, sondern au cheiner der besten Interpreten am Vorlesetisch ist. Das Publikum lauschte mit besonderer Aufmerksamkeit den Darbietungen Josef Grobs und belohnte sie mit stürmischem Beifall. Dankend zu erwähnen sind auch die Mitwirkendrn: Herr Löw-Vogel, der mit einem kurzen Eröffnungsreferate über Grobs schriftstellerische Tätigkeit den Abend einleitete, Fräulein Marie Kogan, mit ihren bekanntenkunstfertigen, musikalischen..Darbietungen am Klavier, Herr S. R. Poftolow, der, begleitet von Herrn D. Reisen mann, mit großen Beifall von Grob geschriebene und vertonte Lieder sang, und Fräulein Kamilla Fr Link ei, die mit dem Vortrag einiger Gedichte die Zuhörer in Enthusiasmus versttzte. Und ja kann dieser Abend mit Recht als ein großes ^Forifchrittszeichen auf dem Gebiete des Wiener jüdischen Kunstlebens vermerkt werden. Demnächst erscheint ein großer Teil von Josef Grobs besten Schriften in Buchform, wodurch der breiten jüdischen Oeffentlichk-it Gelegeichejt geboten fein wird, sich mit dem Namen Joseft. Grob näher zu befreunden. ___ D. B. Feuerstein. WM. Am 4. März b. I. jfindet uttu O Uhr) abends im Saale des Jngeniew- und Aichitektenve-reines, 1. Aezirk, Eschenbachgafse 9, die konstituievende.BersamMlüng des zu gründenden Vereines „Frauenhilfe der Was Jrsroek" statt. - ' Frsiuze Bischofswerder, 1. Bezirk, Neutorgasse 15/8. WöM KtzcheppmimM m WM. Der Verein „Jüdische Kinderfreunde'" veranstaltet wie im Vorjahre zu Chanuka, auch Heuer zu Purfirt ein großes Kinderfest, das durch fein aus^ewähltes, reichhaltiges Programm! den Kindern eine würdige und frohe Feier bieten wird. Dasselbe findet am 16. März Id. I., 3 Uhr nachmittags, im großen Adlonsaale, 1. .Bezirk; Rotgasfe, statt. Karten 'bei R. Löwits BuchhandLunL. 1. Bezirk, Rotentuvmstraße 22. . . - Wim. („Ahawath-Chessed", jüdischer Frauenverein.) Der Verein tritt bald rn das zweit» Jahr seiner Tätigkeit. Diese erscheint nicht als Zedaka in des Wortes landesüblicher Bedeutung, sondern hat eine besondere Aufgabe sich zur Ausübung gottgefälliger Werke gestellt. Als seine Aufgabe erachtet der Verein zunächst und vorzugsweise seine Tätigkeit bei der JYHi armen Familien Unterstützung zu gewähren. .And mit Rücksicht auf die hohe WWigkeit dieses Gottesgebotes sieht es der Verein als feine Pflicht an. diese ^Zeremonie mcht zu Äner bloßen Formsache herabMen zu lassen. Jede Beschneidungsfeierkichkeit, an der der Verein teilgenontmen Hai, wurde im Sinne unserer alten Sitte vollzogen. Der Verein bestellte den .Mohel", den „Gevatter", widmet womöglich Wäsche und LebensmitteK

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.