Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 36 (1919)
- Issue
- 9 (28.2.1919)
- Date
- 1919-02-28
- Page
- Seite 124 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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<3eüc 140 in .... Gr. «sch's »scheMM Nr. 9 Mn systematischer Boykott MAL am wirtschaftlichxn Rü«tz;rLt mj$ex0 SMfe»--—. öeitit bas sittd dft tat Handel undJndustrie AvgLsMtenim Judentum. Hier Lut HiM, #c®E |®e not. 26; Buchhalter und Disponenten, -3K- Kvn^rrhAWrÄfte,. M MagMrreure und Mpedienten, - ^M-BsAüftr * V such in unserer Stellenvermittlung decheit ängemeldetohne daß wir die Möglichkeit hätten, ihnen Poffchr M verschafftn. An das' gmtAe jüdische' VoK wenden wix uns um Unterstützung.; , Meldet ujtg jeden frei werdenden Po st en! B^)Lent -Euch bei Besetzung von Stilen nur, unserer EWitÜung> wir HÄbÄr Kr jide Stelle auch bs& $öfM>ett Bewxrher! KanBeistunden täglich (mit Ausnahme Freitag) von 6 Hs 7 Uhr abends) Sonntag von 9 bis 12 Uhr vor- MttagZ. Stellenvermittlungsabteilung ÄH Md. KandlüngMhilfenverbandes, Zentrale Wien, 2. Bezirk- LHere Donaüstraße 65.' maßen M Wotheyfe der Vureißende AdealisÄMs dieses Mannes, dem Judentum, ReKgionund SoAialismtts eins wurden: Mosenseld zeigt dort die Notwendicftelt, das neue jüdisch,e' Gemeinwesen Palästinas auf den Orundlagen der altjüdischen sozialen Gesetze auft-ubauen. Der , jüdische Wist. konnte nur darum nicht die Welt erlösenweil die durch.; das Christentum'verwässerte jüdische Moral sich in Europa mit römischem -Recht vermählte., Wenn in Palästina Recht und Moral wieder aus dem einen jüdischen Geist geboren sein werden, wird Hie. Erlösung der Menschheit durch den Sozialismus von hier ausgehen können. Denn gerade weil nicht die Reli> gion „gewollt" wird, sondern soMale Mrech.tigkeitz wird Religion und Sozialismus 'sich verwirklichen.," AuhMrÄbe sprachen Mhbiner Dir. GNunwald, Dr. S o ka k Kr die Partei „Zoale-Zion", Wolf S t and für die zionistische Partei, Wolf Böhm für den Indischen Nalionalrat, Dr. Leon Reich für den Jüdischen Nationalrat sHr- Ostgalizien) Djr. Nagler für die Wiener „Poale-Zion". — Das soeben erschienene Heft des von Martin Buber herausgegebenen;„Juden" enthält Rosenselds letzte. Arbeit, einen Aufsatz „Soziale Steintafeln'". _ Ek. Wchk ' " ' Der poale-zronistische Führer und hervorragende Theoretiker der polnischen Judenfrage.?. i Dr. Max Rosenfeld, ist.am 13. Februar i» der Blüte seiner Jahre der Grippe erleben. In der Wiener „Morgenzeitung" schreibt Robert Me H sM Mer sein L-Mn: . >,RosenM>, der ein mittlerer Dreißiger gewesen MN' durfteist üt DLvhvbycK. geboren und studierte in Lembergs Schon' als Student, war er begeisterter Anhänger der jüdischfoziaMischen Partei „Poale-Zion" Mch HMrte M,?de.ren besten^ ichchMrchc, in der österreichischen, sondern in der allwÄt- Partei, eine Führerpwsition errang. Rosenfeld ließ sich ftr PlMmyÄ als ZGvokat nieder. Während des Krieges heiratete er in fLemberg unter -der russischenOkkupchion, nachj der Befteiung Lembergs diente er im österreichischen Heere bis Mr Revolution.. Bei Ausbruch der Evolution hatte er Gelegenheit, zu zeigen,- daß er nicht nur Theoretiker war, sondern auch seine Ideen in Praxis ummsetzen verstchrd. Ws die alte Ordnung Meitrgt würde und Überall jüdische Nationalräte ent-" standen, trat-Max Rosenfeld an die Spitze des Jüdischen . NWonalrates in PrWmyU und übernahm die 'Leitung i^r „KukttrsgemeLnde", die «t eine nationale G-emeiiüre umgewandelt wurde. Rosenfeld leitete mit starker-Hand ünd Uelbewußten Willen die jüdische Wmdircke während Her Schireckenstage der Pogroms, er führte 'Verhandlungen mit Polen und Ukrainern, dirigierte die jüdifchje Miliz und setzte sofort mit weitansgireiftnder Arbeit auf sozialem urÜ> wirtschaftlichem Gebiete ein. Die Mische MmeMe leitete damals selbständig die Approvisionierung, setzte Höchstpreise auf Waren fest usw. -Rosenfeld müßte dann .Przenchsl verlassen und lebte in den letzten Wochen in Wien, wo er tätigen Anteil an den Ax- .tzeiten.des HKischjen.Nationalrates nahm. Er sollte als DiÄegieÄer der „Pöale-Zipn" zuü Berner Sozi,alistÄrkonferalV und- MeichzeM; zur Tagung der. Jüdischen ZW-mäLrÄe flMen, der er ein -Elaborat -Wer die jüdisch nMonche ZWonomie für die Friedenskonferenz vorlegen sollte. Bei den letzten- WaUen zum polnischen Landtag wurde er im^ CholMer Wahlkreis gewäM. Sein Tod ist jn dieschn MgerGE ein, doppelt schwerer Schlag- Ws letztes' Vermächtnis' besitzen' wir von Rosenfeld Zeinen Aüffätz „Soziale Steintastln", den das soeben eHchÄnende JachlaWst der ZMchrist „Der Juh^ Wg.' M. Mefem Mvisser- Der Wiederaufbau -es Leopowftadter Tempekr. Dem -Komitee (2. Bezirk, Tempelgasse 3) sind in der <&* gelaufenen Mache nachstehende Spenden zugekommen: - 46. Spendenliste. ' Herr Ernst Freund, Wien, 1. Bezirk, 520 K.; Herren Karl Langsam & Co,, Wien, 7. Bezirk, 100;. Herr Redakteur Julius Stern, Wien, 2. Bezirk, 100; Herr Gustav- Püch, Wien, 1. Bezirk 250; Herr Gustav Löwy, Wien, 2. Bezirk, -100; Herren S. E. & H. Michelstädter, Wien, 7. Bezirk, -100;. Herr pskar' Zwieback, Wien, 6. Bezirk, 60; Herr Leopold Weinberges Wien, 2. Bezich,' 50; Herr Karl Pick, Wien, 9. Bezirk, 50; Herr Arnold Pick, Wim, 9. Bezirk, 50; Herr Ignaz Jellinek, Wien, 25; Herr Adolf Knopf, Wim, 2. Bezi^, 15; Herr Jfidyr Reich, Wien, .2. Bezirk; 20; Herr Mar Gutmann, Wien 2, Bezirk, Erhöhung auf 40; Herr Paul Schiller, Wieck, 2. Bezirk, 10; ' Frau Hermine Deck, Wien, 2. Bezirk, 10; Herr Hermann Werter, Wien, 2. Bezirk, 20; Herr Richard Toch, Wien. 18. Bezirk, 20; Herr Heinrich Stiastny, Wien, 2. Bezirk, |20; Herr Emil Weiß Wien, 3. Bezirk, 20; „Gelübde, zur Ehre Gottes" 20; Herr Abraham Brandstätter, Wien, 2. Bezirk, 20;-^ Herr I.. Zuckermann, Wien, 2. Bezirk, 20; Herr "Älerander Wogeh Wien, 3. Bezirk, 20; Herr Jonas Spiegel, Wien, 3. Bezirk, 25; R. 'N. 6; Herr Oberleutnant Otto Hirsch, Wien, 20; Herr A. Bojko, Wien, 1. Bezirk, 20; Herr Jszo Eoldarbeiter, Wien, 1. Bezirk, 5; Herr Ignaz Steiner, Wien, -2. Bezirh 40; Frau Paula Eckstein, Wien, 4. Bezirk, 30; Herr Ab. Goth, Wien; 2. 'Bezirk, 20; Herr Jsak Schröüer, Wien, 3. Bezirk, 20; Herr Alois .Meisl, Wien, 2. Bezirk, 10; Herr- .Adolf Schrötter, Wim, 20; E. F. 20; Herr Leopold Biegler, Wien, 20; Herr Bernhard. Mammermann,. Wien, 2. Bezirk, 20; Herr Isidor Hammermann, Wien, 2. Bezirk, 30; Herr Samuel Lederer, 20; Herr Eottftied Bogad, Wien, 2. Bezirk, 30; Frau Fanny HuNes, Wien, 7. Bezirk, 20; Herr Jakob Hirsch, Wien. 2. Bezirk, 10; . zustrmmen.,2046 K^.; bereits ausgewiesen : Herr Mar-Gutmann, Wien, 2. Bezirk, 20 K., zusammen 2026 K.; bisher ausgewiesen: Kronen.994.^90.80; Gesamtsumme K. 997.016.60 und noch Diele andere Beträge, die wegen Platzmangel erst in .der nächsten Nummer ausgewiesen werden können. .Hilsshonrmissron 1915" und „Jüdisches Waisenhalls" (.^OefterreWfAes Landeskowitee") für Palästina, Men, 4. Bezirk,. Frankenberggasse 14. Geschäftsstelle: Wien, L. Aexirh Kleine Schiffgasse 8—6. Telephon 44.871. > Wiener Brot- und Gebäckfabrik Heinrich L Fritz Mendl, Wien, 500 K.;'2. Sachs, Prag, Gottlieb.Kraus, Wien, je 200 K.; Vorsteher Siegmund Köhn; Wien, für Heu Bethaus-Verein „Ohel-Abraham" zur Gründungder Waisenheime in Palästina, 150 K. , Kantor I. Schmitz, Göding. 130 K.; Kormnerzialrat Max Schüller. Gebrüder Simon, beide in Wien, je 100 E; ^Teerag", A.-G. für Teefabrikate Markus Seemann, Ernst Pollqk, „Jüdische Korrespondenz", sämtlich in Wien, Leopold Krakauer, Änspitz, Jakob Reichsfeld, Gr.-Nrbka, je 50 ^k,;