Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 47 (29.11.1918)
- Date
- 1918-11-29
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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«tw 754 Or. Bloch' lichsozialen Presse vor allem' der ,)Reichspostfh und die Haltmm einzelner Christlichsozialer nöchge unbedingt zu. einer Klarstellung. Die SozialdemMdtM 'wMen dxr Meümng, Mß die „MiWpHfl/h die Uurch JaGte H in d u rch fra .<§ A r g sitz K r i.4HiSh-.etzH r ßh n w a t — Redner immtere Mr Ih T§»£ KMuM gjUerMest der bosnischen FMge M FWre lAD, M Hkek KaMstf Men Serbrerr und die Kriegshetze geMr Italien —, vvn ihren Parteifreunden dazu verhalten wurde, zu schweigen, als es sich darum handelte, ans LM Trümmern DMschösterreichs einen neuen Staat auszubauen. Es schjeiine jedoch Daß die Christlichsvzial en aus ihr Hauptorgan keinen Einfluß hüben oder keinen Einfluß iMhmen wollen, daß sie ein doppeltes SMKl tüsiV äH daß sie sich für Deutschösterreich .mH- 'die Republik erklärten, .zugleich aber die Hetze gegießt die drutsWstyrreichische Republik nicht nur gievn sehen, sondern im stillen sogar betreibend Die christlichsVMle Messe scheine die Monarchie wieder xinschmnggeln zu wollen. Hs sei Edauerlich daß es der Hetze her „Reichispostf" gelingen konnte, die Köpfe einiger Mute in Tirol zu verworren. Redner richte an die MMstlichsozialen dije Frage, ob sie gewillt sind, ans Hje ,-ÄWchDhstfh die iN deNs letzten Fahre« in der Kriegshetze so bi ei gesündigt habe, entsprechenden Einfluß zu -Men, ob sie die Möglichkeit dazu Haben aber qb sie mit falschien Karten spielen. Das müssen dieChristtichsozialen deutlich erWreu! Dgs jämmerliche Spiel mit falschen harten betreibt aber die „RÄchspost" nW nur gegenüber "dem Staat, sondern auch gegenüber den Wischen Bürgern. Nichts M infame KerleuMdurWn und Wgen sind W,: die hier aufgetischt werden, ujml die Bevölkerung aufs äußerste W. rechen. Es wM tz. B. zur EmPöMng jMsl anstäNdWn MenWm Ar Msen, diäß in. der W ftz-tzi'kgj Mische Offchiere unter Mk Dörw-Md, iWchhL zst halten, vrasM und schlemmen, die HbfbedieNUten ansplündtztT wertvolle 'UnnsMgenstände Wchädigen öder wetztrMtn. Irr Fortsetzung dieser.Schauermärchen heißt es Lärm in einer der N-LchsM Nummern wöMichi: ,Mön emöm WÄveiNsmMn, der lnS chöN'brunN Eintritt, hatte, wird uns MtMLill: IM S'chöWrunner Schlosse sind die jetzigen ZustLlcke mW besser als in der Hofburg. .Jüdische Offizier^ die. hier "angeblich bewachen, haben hier in den Schloßräumen lärmerrde Trirckgelage veranstaltet. Wertvolle Kunstgegenstände sind nicht mchr am Platze und man -muß befürchten, daß. sie von Unberufenen förtgttragen, verschleppt worden sind. Eine wirkliche. KÄNtrolle durch ernsthafte MensiMn, die ihrer BemNtwortung Men-, über dem Krön- und Volkstzute Gewußt sind, scheint nicht stattznhaben. Was wird aus-unserem liMn Schiönbrunnst tzem Kleinod her Witznerstadt, werden? Mit Sorge und Bitterkeit muß man daran denken." So druckt es das chrisllichsoziale Organ und am andern Dag veröffentlicht der Unterstaatssdkretär für Heerwesen nach persönlicher Besichttgung, daß keine SWe davon wahr istz daß die Wache haltenden Frontosfiziere harten und Mühseligen Dienst Machen, Wne fterMes Gut airzntaflxn- und höchst bescheiden leben! Das hindert die „ReiWMst?' nichts in "einer der nächste« - Nummern folgenden Artikel zu veröffentlichest: Deutschösterreich! oder Mlassina? Uns StaatsbeLMterrkreisen wird der ,.,Reichspost" geschrieben: Während viele altgediente Staatsbeamte nicht wissen, ob sie demnächst unter -Beruffnrg auf die Ueberzahl des Personals im alten BeanttensAate und auf. die Armut des neuen deutschpsterreichischen Staates auf die Straße gesetzt Wochen — Man dÄr^e nur, abgesehen von den nun MtfgelöstM gÄstmflnnest WrtrÄömiern, Wochenschrift Nr. 47 an die. Biefeit deutschen Beamten, Profefforen usw., die aus denbisher österreichischen E^bieterrder nichtdentsch-en NationalstaaM nach Wien MrückMöMM — 'scheint es mMrseits iMMN noch PdMn tzMrg Ml Außenseiter Wd> Neulinge zu jgMn, Pief lit lfe Mst baül da, Mld dort vyL/ MteMseiEk.. MstöWRacht werden. ' GßWdGu ünhei-Mlich ist die uebekf!utung der Aemter mit Juden. Ist esjschon für einen Staat, der sich „deutschösterreichisch" nennt,' ein bißchen vsel, daß er gleich sein WutzttgstM has AuswärtAe Amt, also die Führung *i>tx Beziehungen zum Arrsland, den Händen eines Jrid.en (jM Dp. Otto Bauer) anvertraut, daß er ein Unterstaatssekretar Mr Heerwesen dem Judön Dr. Den L sch überläßt'und dem' qrischerl Unterstaatssekretär gleich wieder einen Morgenstern als Assistenz oder Kontrolle an die Seite stellt) so daß unter Offizieren, ,die von her Front'Kchnmien und sich im Staatsamt für Heerwesen Auskünfte holen Möllen, 'der Desperationswitz die Runde macht, ,Ker Hat mäu für uns nichts übrig, die Herrschaften' sind gerade beim TalmndLesen", auch eiM MW KMiMr Aemter — von dem Presseanft Har nicht M reden —. sind im HMKuMdreZM völlig Äter WischeA 'Einfluß Maten, daß man befürchten mM.die Mische „Heimstätte fMästina" werde.stns ÄeutschösteMHsischem Boden aufgerichitet w'erben. Statt daß uns das! Kriegsende, > tö.ife es die BMlkeWNtz Md Die FcoMrWpen. Als! ganzer Seele herbeMwstnscht MMH eiNtz Erlösung aMs der entsetz'lichen Fudenwi'rtsHäft M Kriegszentralen und wi'e die Mischen -KbiBgMolonien alle heißen, gebrächt hätte, WMM wir. MföW des großen WiÄÄs jetzt erst Mht MMM, Md löM sich! M nicht bald der Mann findet, der Wn Mut hat, mit eisernem. Besen dreinzufcchWN, so ist DSütschösterreichj verlopeu. Im- Staatsamt für AeußereSsi das.dem Juden Dir. Bauer Mterstellt ist, eHÄt. K'r Juda S.,% Schülsller dM händelspolitische AgerMch er «Hm M> zu. Mitarbeitern wieder.Avei NonnationM, einen d.-Mieses nnh' .einen.Dr. Brodla, dessen Brüder wjähreNd'W Mieges M Deserteur in "der. 'DchweU Mrch .feinepositischchr' Umtriebe der Monarchie kW wtznig geschadet hat. UM so gM es' fort. .UM M MÄ.ert Man sich däß Tirol und Ne sonstigen MpenMnUer don Wien! lös Mollen^ von jenem' ÄZichr, das sich anschiM die bDher^e so verhaßt geweschre Jndemvirtschafl^ noch weiter. ausAwauM'? Wiel a nge noch chr istlich es 'VolM ir-st^ du dies Mitm achen? DWür seß um eike vernünftige Äu'MnandersetzunN nW von vornherein durch den Vorwurf ,MUseMisischM/VoreMgenomMenhE Gi irevHLdern, schließt sestgestellt, daß Men eine proportiökelle Vertretung der jüdischen Nation als solcher..in den AMtern niemand etwas einznweM'en Hätte. 8VcM. erbittert,- daß ist per „Mische Sch^eiMandel", das 'Vordringen maskierter JMen, Mischer ,/Deutschjer^ .an alle wichtigen Posten. Herr Dr. Stranchjer und die Hionisten mögen da endlich. OMmng schaffen, es siegt nicht Mr öm. christsichen, sondern auch . im MischMsioncllE Jntcreffe?" Ärme „Reichspost"! -Jhpe 'Mer.'rönnen,nW schlafen - oder doch? — weil einige Juden m WWe Staatsamtcr hi-rnngekömMen sind. Mas geht denn das die übrigen Juden an? Sie haben hrichts verlemK, sondern waren ganz untätig dabei, nsie der Staatsrat seine Entscheidung getroffen -Hüt. Die Regierung Kt ^sich Re Fähigsten ausgesucht und das wftreir Mfällig Inden. Aber deswegen sind wir Noch lange nicht in Beamtenjkreisen -jüdisch verseuchit. DaM MRn/Re -Meichspostf'' und ihr 'Mhäng schon gesorK, haß der alte Staat Werhauvt nicht viel jüdische Rocmlle, istM.gewiß keine an hoher ^Stelle, Wtte. Dort saßen aKsch:«Kich Hie Vep trauensnEner der aAtkrächtigek MriftlichsvZialen. uM