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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-06-28 · 25 (28.6.1918) · page 6

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
25 (28.6.1918)
Date
1918-06-28
Page
– (sequence 6)
Language
German
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ff, f-M '* tf -- \? « « 398 Dr. MoW'S MMenWrtft «r. 25 das silberne Verdienstkreuz mit der Krone am Bande -der Tapferkeitswedaille dem Res.-Feldwebel Rachmiel Keller, San.-Komp., dem.Tit.-Feldwebel WH Helm Freistadt, J.-R, dem' Tit.-Feuerwerker Jakob Batori (Blau), Art.-Zeugskomp., den Rechn.-Unteroffizieren 1.' Kl. Wolf Sch an, Geb.-Art.-Reg., Schlome Meininger, recte Klier, J.-R., Eugen G o lösch midt, J.-R., dem Löst.-Feldwebel Alfred Läw, J.-R, dein Tit.-Feldwebel Hermann Hatschek, San.^- Komp., dem Rechnungsünteroffizier 1.' Kt. Richard Bernstein, J.-R; ferner erhielten: die preußisch e Kri eg er v e rd ienstmedaille Infanterist Karl Deutsch, J.-R, Tit.-Zugsführer David Weint raub, Trainbät., Feldwebel Josef Rosenmann, San.-Komp. vorstehend sind verzeichnet: 1 Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens, 2'Militärverdienstkreuze 3. Kl, 19 silberne Signum laudis', 22 brmrzene Signum laudis, 19 goldene Verdienstkreuze mit der Krone, 10 goldene Verdienstkreuze, 9 silberne Verdienstkreuze mit der Krone, 3 Kriegerverdienstniedaillen, zusammen 85 Auszeichnungen; hievvn 47 an Offiziere und Kadetten des Soldaten stand es, 26 an Militaeärzte und Militärbeamte, 12 an Mannschaftspersonen. Weitere Auszeichnungen. Oberleutnant Paul Bermann, reit. Sch-Reg., Besitzer des Militärverdienstkreuzes 3. Klasse mit den Schwertern, der silbernen Tapferkeitsmedaille 1. Klasse' und des' Karl-Truppenkreuzes, wurde neuerlich für Tapferkeit vor dem Feinde Mit der goldenen Spange zum Militärverdienstkreuz ausgezeichnet. Oberleutnant Paul Bermann ist ein Sohn des Herrn Josef Bermann, Gesellschafters der Firma Ignaz & Wilhelm Brief, Indische Iamilien im Iekde. Samuel Liszt, Kaufmann in Rzeszow, hat sieben Söhne im Felde: 1. Saul, VorMeister bei der Artillerie, seit 1917; 2. Meier, in russischer Kriegs^ gefangenschaft; 3. Adolf, gefallen.an der rumänischen .Front; 4. O sias, in russischer Kriegsgefangenschaft; 5. Mendel, als hilfsdiensttauglich verwendet; 6: Ch aim, bei der Infanterie, besitzt das KarlTruppenkreuz, die bronzene und die silberne Tapferkeitsmedaille; 7. Jakob, bei der Gebirgsartillerie seit 1916, besitzt das Karl Truppenkreuz und die bronzene und silberne Tapferkeitsmedaille. Efroim Rottender g, Kaufmann in Starasol bei Chyrow, Landsturmmann beim Malariadepot Innsbruck, hat vier Söhne im Felde: 1. Israel, in russischer Kriegsgefangenschaft; 2. Jsak, in russischer Kriegsgefangenschaft; 3. S amu e l, vermißt an der italienischen Front; 4. I a k o b, bei der Infanterie. . Der Kaiser hat dem Oberpostkontrollor Heinrich Birn in Anerkennung vorzüglicher Dienstleistung im Kriegsberkehre düs goldene Verdienstkreuz mir der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille verliehen. Mechnungsunteroffizier 1. Klasse Moriz Nach.ti gall des J.-R 77 .wurde mit dem silbernen: Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Es ist dies die dritte Auszeichnung, die derselbe während seiner ununterbrochenen dreieinhalbjährigen Felddienstleistung erhielt. Samuel Bandler, Honved-J.-R Nr. 4, wurde mit dem eisernen Verdienstkreuz am Bande der TapferkeitsMedaille ausgezeichnet. Cs ist dies bereits die vierte Auszeichnung, die er innerhalb eines' halben Jahres erhielt. '! .! '! Die kaiserliche ottomanische Kriegsmedaille wurde verliehen dem Assistenzarzt d. R.. David Brudermann, Garnisonsspital, dieselbe Auszeichnung und die kaiserliche ottomanische silberne Liakat-Kriegsmedaille dem Leutnant d. R Hermann Back, Feldart.-Reg. Belobende Anerkennung. Da schon fast alle 'Russen aus dem Milowitzer Kriegsgefangenenlager in ihre Heimat abtransportiert wurden, mit welchen auch fast alle israelitischen Kriegsgefangenen nach Rußland zurückkehrten, wurde die hiesige israelitische Militärseelsorge nach Pardubitz (Reservespital 2)-w erlegt, resp. der Leiter derselben von Milowitz nach Pardubitz transferiert. Es.wird' daher höflichst ersucht, 'sämtliche Zeitungen, Zeitschriften, Korrespondenz usw. an die israelitische Militärseelsorge Pardubitz, Reservesvital 2, zu senden. Dir. Leo B er tisch, k. u. k. Feldräbbiner. . .. Anläßlich des Scheidens des. Feldrabüigers. -.Dr. Leo Dertisch vom Kriegsgefangenenlager in Milowitz wurde demselben vom Kommandanten folgende belobende Anerkennung im Befehl ausgesprochen: „K. u. t Kgftager Milowitz!. L-agerkontmandobefehl Nr. 170. am 19. Juni 1918. Hesterreichrsche Auszeichnung für den Kroß- . . raböiner der Iürkei. Dem Großrabbiner der Türkei Haim Na hum wurde anläßlich des Besuches des Kaisers Kart und der 'Kaiserin Zita in Konstantinopel das Großkreuz des Kranz ^Josef-Ordens verliehen. Belobende Anerkennung. Feldrabbiner i. d. Res. Dr. Leo B er lisch wird nach längerer Diensttätigkeit. im k. u. k. Kriegsgefange- ^.nenlager in Milowitz! als Leiter der isr. Militärseelsorge ^in das Reservespität Nr. 2 nach Pardubitz transferiert. Genannter Feldrabbiner hat stets eine besondere Dienstesfreudigkeit an den Tag gelegt und ist als Geistlicher des Lagers in wahrhaft aufopfernder Weise unter den schwierigsten Verhältnissen ohne Schonung seiner eigenen Gesundheit, den Pflichten nach gekommen. Sein jederzeit wohlwollendes Entgegenkommen sichert ihm das denkbar . Beste Andenken im hiesigen Kreise. Ich spreche demselben für seine in jeder Hinsicht vorzügliche Dienstleistung die vollste Anerkennung! im' Namen des! Allerhöchsten Dienstes aus. Behal, Oberst, m. p. Für die Richtigkeit: Anton Szabo, Hptnr., Adjutant." Es' ist sehr zu begrüßen, daß in: Refervespital 2 zu Pardubitz, welches eines der größten Spitäler Oesterreichs ist und einen Krankenstand' von 15.000 bis' 20-000 Mann aufweist, unter welchen sich, auch stets 400 bis 500 kranke Glaubensgenossen vorwiegend vom weiten Osten — befinden, wo schon iede. Nation und Konfession vertreten ist, indem elf Feldkuraten dortselbst wirken, auch die jüdische Konfession ihren Vertreter, und Seelsorger haben wird.;' .

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