Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 25 (28.6.1918)
- Date
- 1918-06-28
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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rj -DM» Belt» 806 Lr. MoO'S Mocheajchrifl tu S' M ihren lHMpfMmnd.SMHten?...DM-:.S^ium>--der>.Hei- Wen. Thopa!-Wosuchten ftndMo, M.dMrcMsNe-.ÜMjK-rn SZost ürch, Hoffnung Mährend ihrer iMMdMUgez^W-nderung und ZeMeuung? In. .der- Heftfgm-Ochrift! . Uitd genau ,so . verhält es ,ffch^,^int--MMuM^ und religiosen.ÄoMtey..Ms' d.em,.Osten.., Fern von seiner.Hei- MÜft fern.von' Weib, und^Mfld, sucht. er . Trost und>-Hosf- . Mng, "EtLrürng und Kräftigung! teW in. der Heiligen -Schrift, teW beim FelVraftviner, um ihm..:;Thora zu ^Lgen"-<Mex»Mich yoniihm ,Miora W-chörrn". 3.Teil. . De r,S n b s L di a r f e e o xg e r.?Wenn Mir uns. iNoch einmal mir den'Versen 3, 4, 5, 6, 7 und 8 im 20. Kapitel.des' 5. ^Buchesu Moses beschäftigen und die — in diesen Versen — gehaltenen und vorkpNMenden AnspMchen -UstherchetMhten,.so. kön-- nen wir dieselben ind.reLZelle,.-Mpi.M-Hei Mspxachen einteilen. i . Zur ersten Ainsprache gehören die , Sätze 3 und. 4. Diese- Ansprachie ist rein retigiösen 'Charakters!, über die wir schon geschrieben haben. (Siehe „Dr.- Bloch's! Wochen- -schrift" vom Mahre 1047, Nr. 20, „Pastoriernug isr. Biannschast anlätzsich,-der MdeMeiMng von>MaVchformation und.idie Heftige 7 Schrift".) Die> e erste /Ansprache wurde vom Feldrabbiner gehalten und'. dann von -kDnftz einem anderenrrp Priester wiederholt und er- Wrtft2) Die GMiteiAnsprache enthalten: die fSLtze. 5, v und 7 und; har iLmen:^Mifach«en:...C'h!aeakter, .-nämlich. 1. einen häuGichen,. 2.. -einenökonomischen und. 3./ einen -ehelichen. u'Huch- - Mer-diese- Ansprache ichaden^ wir.-schon geschrieben. Wiehe die -Prager -Mitteftnngen">womi Jahre- 4917, ^Me^OmMMülgen'. -von'.MMLrpersonen^ uyd-- .die Heilige. Wchxift".) ^Wch-diese,Weite AusPrifthe MM^^ i vom ,>GesaMen: deA' --Krieges^, gehalten,.. - aber schon.von-MftitLMamten demMolrä ftden Trnpgen)- er- ^Wrtz weil, .dieselbe nicht rein. religiösen -.Charakters, war, sondern. vielmehr Bedingungen enthielt, die schon mit' dmr-Militärdienste stark verbunden wären. Darum wurde (Uuch--dia-weitLre^Erklärung.-dieser;MeiLen^Wrsprache aus MezsMüLtärbieamten.'iüber-Lragen.^^) i MrMchst/kommt fable dritte-1 Ajnsprach e. Dieselbe- - enthält Satz. 8 und ist rein militärischen Charakters. Diese chrifte MsW?ache.wurda iAMchMMch 'Uur.;von^dew Mili- -tärcheamlen - MrgsttWgen -und -auch! von .densetben dem . Wlke-erörtert.^) Hebtznbei.sei bemerkt,, daß/ abgesehen pom Charakter der zweiten und dritten Wspmche, dieselben, d. i. Satz 5, 6, 7 und' 8, in bezug auf die Form und! aus den Zweck, einMarMG bMen. Mn bezug auf die Form firtb sie gleich .weil alle vier ^Sätz-e. gleich-. anfangennämlich .»1?ö„ .Mw)bMrg7Kuftden Zweck.sind sie aber.-,anch>-gleich,^ näm-' Lichi zb^üglich :.der rHeimßehr.-vom. Kriege.und..deräBer-sreiungvon >demseMn, - d. i. von 1.der '-''Kriegsleistung!.. Wiehe,Mr Wtelle -S. -R. .. H.) / Von '. diesMf«dreftcMlk- ■ßßg^tteiOSßexigMe». für uns, .MMlich fürMe-MUtere MtrachjtzWg. Mseres'..^^MMlches,,mM-hie.-^Aen, zwei. .MÄ Her.Meften..WsprMe.ersehen, Mir,Maß( sqgar mmiche Militärbeamte dem alten "nönbö NM'Q„ x-tdDn . .„KeWbtem des - Krieges", dM -gften .FMrabhinev^unter- - ..gNchW^jMMMäre, a untMepchMte LtzgflneMren, die-'verstWWltel w-gren, chie Worte ÄÄ/FMNMin.e.rsWeft ter dem rWMjKwweMknden. - - '-ft ») Daselbstft^^L'L: ..Daserinnertuns,un-.den .ersten ^Teilunserer' Dav- > legnng und: '-Betrachtung, - nämlich - an die Stellung . und '/.MüiKe, uw.das'iIljnsehen -und-Ln Die Autorität des Feld- . rabbiners'. - > » - Mn der erstefl'ÄnspLache.'wiedeMm-'.finden..wir-e.ndlich dem Kern-.und den ganzen Mnhalt'des dritten- Teil es unseres^ Gegenstandes, d. i.-.den Vertreiev des Fewraboi- -uers oder, ".kurz.^gejaglt, -den -,-SubsidiarseeLsorger". . Denn-Mas ersehen Mir -'eigentiichl aus d.itz'iec^ .ersten Ansprache?-'Mas. finden Mir in derselben? Mir sehen, -daß-. nochi - ein - '-Priester den Feldraboiner - än - den Krieg .begleitete,um '.ihm. in seinen..Funktionen. behilflich -zu sein -oder -auch-.-vielleicht. ihn. im Verhinderungsfälle -zu vertreten, fter .den ^Zweck .hatte,-.die vom Fetoraböiner an'das. Volk (an -die^Druppen) gehaltenen religiösen - AnspMchen. auch weiterdem 'Volte vorzutragen-' Und zu -erläutern. Da wir aber im ersten Delle unserer Abhandlung bereits^ nachgowiesenchaben,.. haß..die-Stellung und die . Würde, das .Msehen .und. die .'Antorität des "jyQrbp. 'des„Gesathten. des! Krieges"^ denen: des Hvhmlspxiesters, enffprich-t, und-da wir aus( oftlen..Stellendes »Talmuds-Missen, daß der' Hohepriestet gleichfalls stets ■eineit-.1 Vertruer hatte,: der ihn,fm.Verhinderungssalle.ve> ,.txat,..d. i.: der.sogeWnnte so entspricht .eben ..dieser^Priester..ftr. Muer Wtel.lnng,--d.er den. „Gesalbten des Krieges": ..ins7 Feld. begleitete,. pollMmmen .-diese.n "jy?,,-..LMm'.'lWrtreL.er.'.-lKes- Hohenpxieslers. 'Wo wuxde auch,- in unserer Zeift in diesem- Ztoßen .. Weltringen,. ffast , in .allen - kriegführenden -Dtgaten ,der Vertreter: - des Felbrabibiuers^ .'d< i.der „Snsidiarseels or- . ger", der fich!, auch..überall sehr, gut. b ewährthat, <ein- 51 Bei; manchem.Militärkommando, „wie ^z. M. :-sn;,Przeychsl>^M0'f?zwav-E----letzter--.iAeit -.-'.schpn" Mer Feld- /rabhiner-.Mirken,/gn -MeWem,Militärkommando '...aber ..mehrere.größere .HaMsoM.WdL-e.-7gehö:ren,?wo, in-? jeder derstzlbeneinige hundert:-,jüdische.^-Trappen .ssch.-chesinden. wohin aber die zwei Feldrabbiner oft verhindert sind, im .''Bedarfsfälle zu'- erscheinen,. wirken in Diesen - anderen -GarMsonsstädten-—wie z. >B. - in - Sambor, : Drohobyez, Nz-eszow^Jaroslau usw.> die dortigew Ortsraboiner-od'er -äna Ermangelung', derselben^ -die Uüdifchen.Religionslehrer, . -die --.vom-' Militärkommando - zu -Subsidiarse elsorgern er- -nannt wurden, ^ur^Erleichterung der '-Feldrahbiner -und -znm'tWohle -der.-jüdischen/Truppen. sMOW«lWdM. -ZnddemMrtM HamüeftPo AN a n Ak is.„Einei,neue Hypo.thiese Wer die,DnNHungud«HrSöb-Nürre" W.r.; -19 her „Oesterr., Moch enschrift"), :wirddvchauMt,.ndastuwir „daß gerade-in Spanien l.KodNidre nicht gesagt . wurdet. L.P 0 AU a nsfi^bsMft:'fichr-.Mf-ieimge!:cÄsntyren, welche - evwähnen, -Haß -Al.fassi ..und M alm onid es Kol- Didre negieren. ^Für jden - allgemeinen aRitnsider -spanischeni .Judeit - besitzen wir,ganz genM-ientgegengesetzie Beweise. 'Maffind .zunächst ^die-MMetordMlngen: (Machsorim) ,:nach..(sephardischem u'RitnÄ- 'EiN'Mlcher nMachsor, aus ^dem Mahre ' .?*) nnm.-KVDM1 ffN, -äSb '-i^n^-lSotaMd.) TernevEDL» fpb-?.nöb ♦lWn'fcölPÖl Vtb'I-^2b^DL^N^^-r^(Sotä4da)ftSlehe auch Nascht zu beiden Stellen und Tosavoth zur zweiten Stelle.)