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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-03-08 · 10 (8.3.1918) · page 8

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
10 (8.3.1918)
Date
1918-03-08
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seife-462 Dr. Btoch'S Wochenschrift Rr, I G der/MMrde» erhMmr. EL wurden Ms^ M^Mieu ptwa 16 Waggons Weizenmehl znge sagt nWbürften wir in der^LWe - sein, MAven.Hiesigen GUnbLnsgenofseu ein QMvtnM/vvn. einem Kilogramm Müzzoth zu 'bieten. -Mx, Wschnitt 48: „U n t er r ich t s a n g e l e g e n h eit1 ^.yioeift Seine wesentlichen Aenderungen gegenüber dentzMorjahre aus- ' Wust-die -Post 49 (S. 49): „Reserve für S L i - pewdijenan -SeehramLskandidaten", per 10.000 Kronen/sei hier, besonders erwähnt, weil sie das erfte* maMm-unserem Budget vorkoMmt. Es handelt sich um folMüdlS : : . / -ÄM-.Vorstarrd. hat bereits seit langem und wiederholt die Lehrersrage beschäftigt, insbesondere auch nach; deriMchrung Hin,. HM wir der Frage gegenübergestanden sindi-Mie ist deM von Jahr Zu Jahr wachsenden Mangel . an Lehramtskandidaten, bezw. an Personen, die sich diesem Stande widmen, abzuhelfen? Und da soll nun der Versuch gemacht werden/, jungen Männern, die den Beruf in sich fühlen, sich als Lehrer, als Jugendbildner zu betÄMen,^ jedoch wegen Abgangies der nötigen Mittel/dieseyE^Destnse sich zuzuwenden nicht in der Lage sind, dnM^üwendung von 'Stipendien Mittel' an die Hand zu/K^en, W diesem Berufe zu widmen und.zu diesen: Zwecke' m einer.Präparandie den Lehramtskurs zu absol- Die Frage nrWe selbstvwMjrdlich 'sofort' ein-•' und die näheren Bestimmungen festgehchtM? werden. f/DH Historische Kommission hat vor Jahren über ' des' Herrn Prof. Dr. Pribram 'den Beurkunden und Akten zur Geschichte der r.4. Wien berausAugeben^ Herr Prost Dr. 'Pri- 8 Wpr Hat die Ärbeitf begonnen und in jahrelanger, mHevoller Arbeit yvlleüöet: Die ersten zwei Bände liegen - ' r iKr g:Zw.-hat mit dieser Arbeit derAnderrheit und der Wissenschaft unschätzbare Dienste gelüstet und beantrage ich, Herrn Prof. Dr .Pribra m - den^'Dank Les PorstaUdes auszusprechen. (AllgeM - Zustmtznung ..) . . . ' " ZuM Kapitel „Fried ho st' sei erwähnt: Im Jahre 1917 hatten wir 4120 'Beerdigungen ' — eine geradezu erschreckende Ziffer —, davon 3038 auf der' alten Abteilung des Zentralfriedhofes, '1389 aus dem' neuen Friedhöfe, welcher seit 19. April 1917 in Anspruch genommen wird. Bon diesen 4120 Beerdiqungem: stmdauf der 'israelitischen Abteilung des. ZentralfvvchWes 1389/ aus 'dem' neuen Friedhofe 907. Leichen . ■ gratis Beftottet worden.: Außer den erwähnten Gratis-: leDWsind Mch..als ',unen^eltliche Leichen hervorzu-.' HEe» IWMilMrgrMer, davon 70 für Offiziere. StZrWie-Ihnen Mkannt, ist, haben wir bereits im Jahre IHKlBxschkossen, einen Teil, des' für den neuen Friedhof erworbenen Grundes, für Begräbniszwecke herzustellen. * Wir rMnelen dankaks Mit einer geringeren. SterblichkeftszWerMnerseits und.andrerseits auch damit, daß wir nach . eivE oder zwei Jahren an die Herstellung des ganzen, FstiedhMerrains/werden: gHen können; .. es hat sich aber! nach; ewiger Zeit herarMdstellt, daß wir mit dem für , die sofortige MrchenDng in Aussicht genommenen Teile: des neuen FriedhoHgru-ches nicht ausreichen können, und ' ..wird' .-jetzit'Kvre.Erweiterung 'dieses. Terrains ixe* AngrrP gewommmr? Auf Grundlage des Ergebnisses: dMWäM^/lM7-'Mren wir berechtigt, an Taxen.für- ' GMMMm.) Z:/Lm8/tlr7.Älasse." auf dem neuen Friedhofe WZMF H. änzüseßenl Freilich/dürfen wir nicht Mersehen, daMMr -durch die Erweiterung zu neuen bedeutenden ZWKgE gezwungen sein 'werden, zumal wir durch die gWMM -Sterblichkeit zu neuen baulichen. Herstellüngen) zM^Wefterung chm/ Beerdigungsftäche und zu sonstigen; HWUluHDUbemüßW . sein werden, und welche reinen höWn'Mettag in AnUruch nehmen werden. Wir haben'? auch , hiefür einen Betrag .von 200.000 Kin genommen. . . ' Mit Rücksicht auf -die namhaften Kosten des neuen Friedhofplatzes/des Provisoriums und der sonstigen, mit. den Herstellungen auf dem Provisorium verbundenen Auslagen Hat nun der Vorstand beschlossen, wie im Vorjahre, /von den Eingängen für- 'Begräbnisstätten jährlich einen Betrag' von 100.000 Kronen einen: Fond züzüführen, welcher dazu dienen soll, nach vollständigem Belage der neuen. Friedhofstatte zum Zwecke der Erwerbung einer in Hinkunst notwendig werdenden Beerdigungsstätte verwendet /zuwerden, und beantragen wir, dies zur Kenntnis zu nehmen." . - Bezüglich der Ansätze des Abschnittes I): „Spital", teilt Referent 'mit, haß schon in der nächsten Zeit das auf dem im k. k. Augarten gelegenen Grunde für das' zu errichterrde Kinderspital' aufgeführte Ambulatorium zur' Eröffnung gelangen dürste. Nach einer Uebersicht über die Steuerergebnisse be--. merüt Referent zum Schlüsse: . „Wenn für uns auch kein Grund vorliegt, das gegen-, wärtige Budgetals ein halbwegs befriedigendes zu. be-; zeichnen, so können wir andrerseits /auch diesbezüglich kein gegenteiliges' Urteil zuM Ausdruck bringen, zumal .wir uns vor Augen halten Müssen, daß dasselbe durch, den uns schon seit Jahren bedrückenden schrecklichen Weltrrteg herbeigeführt worden ist. Eine viel größere. Sorge wird sich nach dem . Kriege einstellen, da sich, wie wir, leider dies schon heute konstatieren können, unsere.Lage nicht bloß in finanzieller, sondern vornehmlich in voll- , nscher Beziehung unerfreulich gestalten dürste. Und dennoch werden wir,, sobald nur die Möglichkeit vorhanden sein wird, wenn Arbeitskräfte und Material zu erhalter:, sein-werden, den Bau: des LeopoldstWtem.fTempD'/pM die Anlage des neuen Friedhofes ausführen. Mist diesen beiden Ausführungen.stellt sich als unerläßlich dar> . bei. der Bedeutung unserer KultusgÄneinde als der ersten, des Reiches, daß wir ebensowenig, als wir auf längere/ Zeit hinaus bezüglich des, Gottesdienstes ' in anderer:, Gotteshäusern hospitieren dürfen, wir auch den gegen-' wärligen Zustand auf den: neuen Friedhofe belassen können. . . : Ich schließe mit dem Danke, den ich H^errn Liquidator . Katz und dem Bureau für ihre Unterstützung hei Fertig-, stellung des Budgets aüsfpreche, rmd bitte, das vorliegende Budget anzunehmen." Der Vorsitzende dankt dem Referenten für die sorgfältige. Mühevolle und lehrreiche Bearbeitung des Budgets. (Lebhafte Zustimmung.) In der hieraus eröffneten Debatte ergreift zullächst Gemeinderat Dr. v. Schwarz-Hi'ller das Wort und: wünscht, daU falls dies bisher nicht geschehen sei, sämtf liche Versicherungsverträge der.Gemeinde, insbesondere die Brgndschadenversicherungen,.. Werpr'üft und den heutigen Verhältnissen entsprechend erhöht werden. Er macht ferner auf die unhaltbaren Zustände iM Amtshause. aufmerksam und weist auf die dringliche Notwendigkeit des- Baues eines neuen Amrshauses hin. . Schließlich. kündigt er inr ' Einverständnis mit Mehreren Kul'tnsvorstehern die Einbringung eines, diespeznglichen Mrträgjes än. Kuliusvorsteher S. Brod wendet sich gegen die Post 49 des Budgets, in welcher eure Jahresausgäbe von 10.000 K. für Stipendien an jüdische. Lehramtskandidaten ausgeivorfen werden. - Unter Berufung aus seine Vorträge und mehrfachen Arbeiten — die/übrigens in der „Oesterreichischen Wochenschrift" veröffentlicht, bezw. besprochen wurden —, sowie auf die Enqueten, m welchen eine große Anzahl von- Sachverständigen sichs-für seinen Standpunkt aüssprachen; hebt-er - die Schwierigkeiten-bei'

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