Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 8 (22.2.1918)
- Date
- 1918-02-22
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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i iwii«^M»ä<r.';;rä»^g«aaKSS5a Bett* 1U Dr. Bloch'S Wochenschrift WIX ZelteMuM kamen -wie^die -HeuWxeHn^arr Menge..und Lhrer^uÄ sMer-MmMivM (ferne Khl und sie kamen intHU TM,''esAchä^Kr dichten." Also ein Vernich- " ein, AMHmrgeMngs^eg Lu optin; ä. sagen der^im 6. Kapitel des Le^..,M^W^^gHW^erL-'Mrd.^Mrt.' Recht kann MSN- ^aghn: Dtese? Kmalekirer,.- das lüxbild der Hinterlist, -würdrgeWhnerr eines Haman, 'waren die. „Erbfeinde" Israels. Kann es uns demnach wundern, wenn Israel geboten wird, "Repressalien gegen diese Räuber austzuüben, ihr „Andenken zu vernichten", wenn Bileam der Hochspruch Ln den Mund geegt wird: „Das^rsO tz'er'K.ötker ist Amalek und sein Ende — zünr^UuLergang"? Und doch,-'wenige''KapttÄ 'der...Bibel -'regen, uns so sehr pm RaWeMO'M.wre,'Ms.IZ.''iAi? Z/Büch Mosis. Vers -17 Lus^dem -19:: MedeNke, was dir bei eurem Amalek getan hat. aus7,Mizrasirr" .WNösEeN-wM,duddas. Andenken Amaleks unter dem HipÄE.;»BexgLß uW7"^ So; natürlich diese Worte auch * kKHKi^Hr^M^G 7WL-. wk "es begreifen, wenn Samuel deM dyy-tWst: eingesetzterr- Mnige Saul 7 den Auftrag gE W^WUÄ-aü.sdWh'ren, — mit den)gMuterten Begrrffür des Edelmutes, den die- Propheten.verkünden, - Wen solche Rachezüge ebenso' -im Widerspruch, wie die VernichtungAriege, die keinen Pärdou /geben, in neuerer . ZeUMji 77Mn> Morten-: „Tuet Gutes—denep, die euch hiHM'MLMK^dL'^ÄI^ten' cküf ein Mort in jenem KchüM d:' 6. Buche MosW Hinweisen, das uns besonders: Werhvürdig erscheind Esheißt nicht,- vernichte AMM.sondern „das Aüdenkep.ArnaleD"-. AmadekM^Ln DypM)-geradeso ww Mü/LrWiwneller RachflM^HÄüÄw>Mr/Thpüs der GiDalttättzIeit/der-Hinter- M^dEWltnUcke?/--MerttichL 'Häs-" Ändenken' Amaleks",. Hl Ärkeggegen?g!cheUngeröchtiMit,. gegen?siede ßt/bAnffliif?-■■■ &rr-m siniftfiert - Som' '• fiprtTi ■ itnSi- Gewalttätl- „Krieg zwischen' dem' Herrn und Amalek daM-mN'desäaen: Hr Mlen Zeiten standdn MenschlichriHWeWund;pfe femaftfcer gegenüber mch bekämpften sstH^DW-^Sieg Herrn' übär Amalek ist dein. Sieg deA^Gen MriuMst s^r^'ö^'MstiM^Myr'-.feinen ver- . sKMemirMeN MstÄtent Und) wenn wir in diesemVölker- / ^He^Hrsere tBWl^mit' besonderer Andacht lesen, dann fchEM^lMMiMs'HrtlL^Tro^.daß, die Gewalttätigkeit dMMi^Utcht'dchrvrrkrchzerr: werde. Es ist ein merkwür- WM'^WpMchdas. Pontalten . Amalek, ein welthisto- Wy^s-.MWK HWeiihsenr Symbol und Wahrzeichen -DchW^'ZiÄcht7'NÄ für alle Völker, ein Stück Wektge- „das-WeltiMx&ex. vollzieht sich vvrt mrsereU Augen „Mr-.Sr:eg des Herrn .wider.' Amalek, wieder erlebt chH^iMWechteirMUniwäMng,, die das/ Büch Esther sotDaMch .-schildexh eine. MnwAzüng, die 'der Dichter Woxtsn^unzeiMret: '^Throne^bersten, Reiche Miraber.slüchLen uns in"den7.„reiüen Osten, ' zu kosten^^ w ir flüchten. uns- / in jene :n, hon. denen das erhabenste aller /Bücher erzählt, wir sMpM aus ihnen den. starken Drost) daß die UngereMMeit und MwüllhLtigkeit nicht.' siegest . können. Mirser/Mten Mn/ÜMrgüvgKH L-ö-Zartigsten uttd größten Amaleliers dey We'chich te,/w.irzwLif-elnnicht-daran, daß auch Äe,WMn tÄMgleks' das' gleiche Ende - finden Wlkep. und seist^MM' — zum Untergang.", r—- ^Ne:n, ^d-as Andenken - der - Mrinrtage wild nie schwinden aus.det Mitte derjudischen NachkpMmenschäst. .Und.die großen Lehren-^her Weltgeschichte HMeq' M: uny: FüWW und Un Vprfützr' ^Mmlek. " .' 7 . 'Dr:- M.^Mnfeld. Die GleilGerechtigiMg deUMtzch W: MyisxeW MA Zur Erklärung ' des- DosnischsN --MEWpHsA^KN tj. betreffs der G.eWerechtf'gung' ger erhalten wir von informierterMMe^ein? .HMrM - welcher wir folgendes -entntzhMem.^ fallen, daß der MniMchAsidenL^tzes' ^leü^Mrde-'WM bestehenden Königreiches ^Wlen 7 sich veranlaßt gesehen' hat, eine Erklärung abzilgebM - bezügLich - der Meichbe-. rechtigung all er StaatMirgerdhne Änter sch ied-' des- Glaü-v bens und des Stammes, also 'guch-der^-Jüd muß es Leute geben, die darüber mit Berstsülch' auf die-' durch die polnischen Behörden . 7geMte . .Prch:is^ sehr im. Zweifelwaren. So 'bestöhen - speziM im Generalgouvernement i Lubliw die'? .^von'l' ^ddh weiland zaristisch-ru.sifcheni. MWeMNA^EfeM^Iasie-dlungsbejchränknngen nM^lmmÄ,^^ ' zu..Recht, so doch.gM^MtW^MsSMM77WWDM'7 bloß- -zu. Unrecht. Oder die" UeMvanküngen''hiMMlich7 der Erwerbstätigkeit -der Mischen i Bevölketung/ Etn Beispiel für viele. - Der bekannte?-Antisemit' J l s-ki, wel-? cher im vorigen Jahre die Verdrängung aller jüdischen., Mitglieder, der HaüpthandeMallL7-AÄsWnh^ dwpr" s Warschau aus ihren lseitÄMgenk'LnneWä^^ in einen gemeinsamen^rüchvartigen Deih.iw". Stadtrate verfochten und durchgesehhMt,ÄWird(M^ vonN-Stadt-^' Präsidium als Kandidat -'fnr . Äe '. (gütbezahltr) Stelle-.- -? eines Präsidenten der 'AppM.WonierungsmmM'sion.g'o.-^ uriniert. Die gesamte Warschauer iJudenMastibekämpft diese Kandatur des ihnen uüdlHxett'^-EchteMMndseligen- Agitators. Auch die Orthodoxen, utrd die-MsimilaNteü' i sehen sich gezwungen, hier lgegen. die ' amtlichei Iörberung des Jud enhafses ünd^.der Entrechttrng.FroUt. zu, . machen. „Die BestiMnüng' desi der jüdischen BeMlkerüüg7Mr°-MMWMUgAeWöxge^. rufen, we.che in^Protesten^TÖtiÄ^(^.7: druck kommt," ruft7züriWHMdM^ isemes' imiMadt . rate e ingebracht en ^DriugluhGrWMruW?^ der - 7 Wan'N tes assüni a or.sche Vorstand -dMs-WnsschüUbr' Jüd77Gemeiüd^7- 5Pn ffSTnhi (!? i a tt'i* ( SflJrt Sfo* 37 m: „I vqnr 13. e.Mort' Febr: .vorn Boleslaw E i g er. („Moment, 1918.) Andrer. eits meldet Ms. 13. Februar 1918 folgendösrMDtr? dath. Häorkh'ödöxim hak^lWWsstraH.' njit deM Bürger- " Meister von-WLrschlyt7.dM^KMunsiAüZdrm.ch'MrNehen^' . i, daß. Dr. I liaußdies-erMMeWM belassen wird Znd? d . - daß der Magisttat nicht dihMAEeruuglwird vergrößern! - wollen,, wek^-/müer,halhidMldHiWen.iHeMlkärmrg - - - vierzig . vom" HurEert t'chert'l'MMH^il^WkeLurlg , . 7 herrscht. Im Namen der Gerechtigkeit wird er-die Mün- - - ' sche der. jüdischen -Beviölhermng.brtHAlchMe^^^ für die-t-' - sen verantwortungsdollend Posten''i inne^/chMre' Persön-.- lichkeit hestimmen müssen, welche .sich ungeteilten Ver:- ' ■£ trauens erfreut." . . .7; 7'; ' : -. . . '7. ~ . -Auffallend ist, daß der Mimster nurAott H-tah£&/ / v bürg.e-rn und nicht von:^MsnldhhnöMtspricht.Mndh diese beiden .Pegnfst.-.nicht, iArü^!ch^ Äu^cherÜhrt - -ev^'. bkoß die gleichen bürgerlichen:.-Whte-ii es ^Kt l aber auHj-'.' . politische Rechie. Kennt dedsNrrsMinisterpräW Ausnahmen und keine BeHiHlMygeHr>M.,RetjMschen.--. s Staatsbürger hinsichtlich derWpMen -soMhl / aktiven! -' ■ /-: ntk auch passiven WahlreDsMjchgmfseä - SP -lt'e - er' ba^~ ' “ als von -chisu-ml uichtst-gehörtl MKechK-MestWWrüng. -drid-.?-- lich betr eW. der kulturellen / RÄHte. Ukd/bepW.tz.tzrt7W^--^ % -M. --- dürfnisfe der Mischen StLaWüraer: rst Mlt^.ÄtzrkllWu-l'?.: /- 7", .: *• %i'l r$., Die Stimmung gegen