Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 5 (1.2.1918)
- Date
- 1918-02-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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TUi 5 WÄHenfchrift Sette 'S'» - .-Lie:i'bLsticg-Är Me'Mn Dachbüdcur der großen . Syn WvM. ErWMer-M^ätztmt WWmr-'Mg.' vVran Mm zwei .MÄWnb'en^K^An. .- .s,..'-, Me - ZMi r-begämren - däs ZerstönurMwEx ^ieÄMMerMrg-.KeAMol'ern.: ■- .. . ,^^WlrDWch/Mn'iVÄles--ünitze^M als bei dessen THbMmg. ... ' _.. ',, '^Hatten Zie '-s«h, ''-Mi^Ldr-^SMpftrn-g.. zu Füßen des S». MM-DWvr, vvcc^ulzuu. rrury ore Lvorrr Ms Mn Anche,Mr«'GH>tzMrl!gH"' 'MsMt'MMgekehrt/ gelesen.- V;."; ' V ".■/■•'' . " .! ' ' Nach diesen PeränstÄtüngen erstarrte der Golem MMwMil-enreinLehrnkloß, kvie er nor Begürn der' Ev- HDnügMÄvesen.? " , ' RaM'WwMeßMß TMrer -dMahärn' Ghnrm,"naM -'HyN-^Wr' Ne>MMnFünd-MsW' ''rtzin,. den GÄlem Vis auf VasWnV Wt Änkterden. >E^wfLrde^iKGmi'miL-Men MbetmLnteln und'Resten hon - 'lHbMWeir 'BnctMN^- - die giachs jüdischer 'Gepflogencheir 'Mf'denr ''SchiäWWächbod^n^aüföePÄffrt"'-Hürden. Mgebeckt. >. . / .;.*,. 'Die Mteiberdes 'GoMn->hätte. -AhrlkhaM"M)ainr auf Mllsuüg'-Ms- Ma^6^ - MnäiifMNg-"' ve'tbrannL.' - DitA Morgens erfuhr nian irn Gherto. Josef Golem ''fei machrs 'ausdem Ghetto entwichen. , Nur, einMne Leute, '^MännerHoher Sttkfe--'M!rß- 'len ''die'MähUseit, ' , * Der Mchbi -tiej Mn^DvelWs^VevMt ^.^vvv^ y„v ßen Shnagoge zg besteigen. Die Ueberrefte 'v'on Büchern ^Wd^-äMMn-MikWn Dingen durften nicht mehr dort -WfbMahrt'- weWen. /!; •' Lire WWW Lkftbnch - -?Kv8ttMÄch.. ’feöit Profchsor Dr,. Jsihor, P o l l a h! Hochschullehrer' der ..JÄnitischen Sprachen hn der k. r. 'deutschen Universität Prag, und ProfessorDr. Eilstao Weiner. Rabbiner und 'Religionslehrer an den f. k/' Mittelschületl/ in den Kömgl. Weinbergen. /. Besprochen -von Rabbiner. Dr. Leo B erlisch. Deutschbrod. ü. Ein neues. Buch liegt^'üior-Jins. Eine ganz neue Mrthod» -r7'./HlHÜg w ihrer Artzur ErleMNg -der'hebr. Sprache'und zur Einführung' in die ''Bibel" 'fgr''MiMlschÄleU-'"mi1 böhmischer - Bortragssprache.. - , Eine große und unabsehbare Lücke wurde aUf diesem Gebiete, ansge füllt. > :/ : -, . :: . , : Vi^l Große? und Trsprießliches wurde mit dieser erstens eigenartigen - Methode ^ür^'hie^W.'-'bShW.^0rib' geleistet.' Diese Me- Movc beikeht 'aus ' Zwei Büchern,- respektive aus drei- Teilen. ^-Das erste -Buch enthält die ersten - Wei - Teile, . nämlich ausgrwähltc Lesestucke aus der ganzen Bibel und eine sehr kurz znsammengrfastte hedr. Erannnatik. Das zweite Buch enthält ein sehr prat- MHes' .hebr.-böhm. Wörterbuch - zü den ausgewähltesten Lesestücken. Webor 'wir diese 'Methode,'das sind -diese zwei Bücher "und cigent- ^lich-lihrch'drei ^Teile, vom didaktischen iStandpnnkte aus besprechen, wollen wir zuvor auf folgendes Hinweisen : , ' ^chon jahrelang wird der Unterricht rm fHebräischen. das ist in unserer hMgen 'Mutterspräche/' an tden Mittelschulen .in BoNren,^ stärk' kritisiert. Und' mit Recht! > Der eine Religionslehrer n'imintMiit fxiuen' Schülern im Laufe des Jahres einige Abschnitte aus^Mm' Pjnrtakeuch,'"derandere eimge'Kapitel aus den Propheten; der dritte " einige Kapitel.. aus den -Psalmen' usw. Jeder einzige roiöv'örüni" hat seine'' orgd'ije' Methode! - Der eine übersetzt den- ^ganzen Abschnitt, oder^'das ganze Kapitel direkt in die Vortragssprache. Der" Schüler ^..büffelt' und ' studiert' Leu übersetzten Tert cii. 'And "die' ^Folge? -'Wenn^ wir dann" so-' einen- Schüler ftagen würden: Was oder was . bedeutet? erhalten wir - bestimmt keine. Antwort. '.De*' andere, . dm. schon ja -mit den Schülern . die Vokabeln und dann ‘ mündlich mtf diesen die.Üebersetzung durchnimmt, ^We^Mch'HiLr^Mem M^erhWLnL-FMtc ^vvN/seiner < Mbeit. W». ^roiKÄnö?. -' - Ä diesem Äwqiten -Falle ^wiederum büffelt' MoMtMyrt.'' dm^^ÄerösjdiL'heiMlnen/'^M^ln^Vn Wö-ffötzeil -cher Kehrer .rhMdcn Mert'in der - Vy,rtrygsfW:gche,- düs'aft' hü? Mnzr' .'WbLMhü'ng»^MchWW.kerL'--,-oh«x.-^'Mf'-'-o'iEWWl>M'KsrWrieo.''-'so WWWeh-AWMKlnWÄfKE?^Mtten, Was t^ist^rn rTert, ssM';zu'-'W«ZWiü. «nL^e^MWK'Wr'MMmkMWWelp.: -?'Aett' im lGedächtnifse,- diLstMlh Hm -dann . -Mrer'dTrffslkech' ioeil er- -sie -nicht' im' Terte» rvas ist-be«ff-ffklbstLnditzen llebe'rsetzu'ng, . nicht? diktierte oder ' auf' die^Tafel niedeWüÄb^ftt'c' oerg?vdet^M?M^'sekns.kZieik üMsonst' und verlor so 1 Vd 2 Standen . mitdem-Dnrchnehmen 'd?v entzelnen^^ Vokabeln, -das ist chit- Der Er-: rläruug, --Ableitung . und Grammatik derfelbep,. und-/kann " weiter ,in . seiner 'Arbeit nicht fortsetzen. . 7. ' ‘ . Dagegen hat sich unsere vortlchends neue Methode Mach--1 bis" 2 Stünden ungemeim undsehr gut bewährt. Der Schülsr-''tzadv-voM-r-- sich" kchr' 'hebraischrn 'Dert;. - zu' denselbrn alle Vokabeln'mit allen mögtz ch'en t gramMätikalischen Formen, - wie Stamm. Fall, Person,'. Inf.. Partiz. JMp. usw., und eine praktische, sehr kurz zufamnt'engesaßte "'.Grammatik, die ihm zur Hand, bei der selbstandWn. llebersetzung sehr gut zustatten kommt, nämlich, die dort vorkbmmenden Paradigmen, das sind die Detkinationsun) KonsugationstaselN' der 'Haupt-. Für- und Zeitwörter.. Sokann sich sogar der Schüler zu einer neuen Lektion, nämlich zu einem neuen Lese-, stück selbst worbereiten und präparieren, ähnlich wie bei jeder - latei- - Ulschetk über griechischen Lektüre, was dann in der Schula sowohl/ für ihn als auch für den Lehrer von großem Ruhen ist. v Der Lehrer wiederum erspart sich jede sonstige Mühe' undzwecklose -Arbeit, wie zum Beispiel das Niederschreiben oder Diktieren der ganzen Uebersetznng; die zehn- oder hunüertmalige Ertlärung und Wiederholung der grammatikalischen Regeln. Formen usw.. die jetzt der Schüler alle kurz'-und geordnet in der Grammatik, zusammengesatzt und züsammengesteltt- - hat. Ferner gewinnt der Lehrer sehr viel Zeit, indenr er mit den Schülern das Lesestück gleich zu übersetzen beginnt und -nur auf die wichtigsten grammatikalischen und syntatlischen - wie bei jeder anderen Sprache /Formen aufnierksanv' machen mutz. So kann der Lehrer— 'o.eiit der nur ein wenig fleißige und eifrige Schüler - - msttelsder Grammatik und des hedr.-böhm^ Wörterbuches, welches auch" bei jedem Zeitworte alle möglichen Formen angibt. das in dev Schule dürchgenommene und übersetzte Lesestück ganz allein und selbständig zu Hause wiederholt - gleich bei der nächsten Stünde in seiner Arbeit fortschrciten und mit den Schülern ein neues Lesestück durchnehmen. . Run gelangen wir zur Besprechung dieser neuen vortrefflichen und berühmten Methode vom didaktischen Standpunkte aus. / Wir beginnen mit ' dem ersten .Teil., das ist' mit der Auswahl der Lesestücke aus der ganzen Bibel. Da dieses Buch für. die Schüler der unteren Mittelschulen bestimmt ist (für die oberen-Mit- -telschulen'erscheint noch eine Fortsetzung), so wurde von den Verfassern für die Jugend eine vorsichtige Auswahl in den LesestEeu'tt getroffen, nämlich in rein^ moralischer.^ ethischer,, ^religivser^üM hi^.^ storischer Beziehung.' And mit vollem Rechte! Der Primaner. &ify Sekundaner soll und darf nicht erfahren das, was der Septimqner oder Oktavaner erfährt. So wurden vor allem A) aus dem Pentateuch folgende Lefestücke zusammengestellt. Aus der Genesis,: L Die Schöpfung-Mr Welt und die Bestimmung des Sabbats. 2. Der Ewige segnet die Menschheit; der Wert des menschlichen Lebens; die Verabredung mit Noah. 3. Die Verabredung mit Abraham. 4. Die Dpfenrng Jsaks. .5. Jsak segnet den Jakob und schickt chü nach Padän-Aram- 6. Der Traüm Jakobs. 7. Aus dem Leben. Josefs. . Erödus: 1. Die Israeliten in Aegypten. 2. Die Geburt und die Rettung Mosis; die Flucht nach Midjan. 3. Die Offenbarung (Gottes) im Dornbusch.' 4. Die Verkündung der .Befreiung- (der Israeliten). 5. Die - Befreiung Israels aus Aegypten. 6. Das . Manna. 7. Die Offenbarung Gottes; a) . Einleitung; b> -tziv zehn Gebote. 8. Andere. wichtige Gebote. 9. Die Eigenschaften Gottes.' Leviticus: 1. Die; wichtigsten Speisegesetze. 2. -Das - Verbot des - Blutgenusses. 3. Die weiteren wichtigem Bestimmungen betreffs der Gesetze der Sittlichkeit, der 'Gerechtigkeit, der Nächstenliebe. der Liebe zu den Fremden, die Heiligung des Namens Got-. tes. 4. Die Zeremonievorschriften; u) der Sabbat und die Feiertage; b) das Brach- und Jubeljahr. Numeri: 1. Per" Priestersegen, 2. Das Gebet Mosis. 3. Das Gebot der ^Schaufädsn-. 4. Die Sünde Mosis. 5. Die Einsetzung Josuas. Deuterenbmiüm: I. Die Lehren Mosis. 2. Mosis Tod. . / B) Aus den ersten Propheten. I. Aus dem Buche .sJojuä", II. Aus dem Buche ..Samnei" : Dawid 'und Goliat. III.'-Äus -den Büchern der Könige r-1.- Die Einweihung bes/Hejlig1ums;75d<ks.-: Gebet Solomons. 2. Elijwauf dem' Berge Kckrinel. 3. Gkija- . auf dem Berge Sinai. > . - - C) Aus den späteren Prophetem. I. .Aus dem .Buche A-sgias: 1.- Die -Aufforderung zur Butze, 2- Das VerjpreHeu' derJMessiqKzeit. II. Aus dem Buche des Jeremiasr l. Die Tadels.reben."- 5. Der-Trost-und das-Versprechen. Ilk. Aus dem- Bucha Mihcr.^- - toahre Frömmigkeit. 2. - Wer darf sich Gott nähern? 3. Da^^^eifrn - Gottes.-4. Der PfalEdes Dankes. 5, Vertraue auf Gott.' 6.'Mas ' Halleluja. II. Aus den Sprüchen. III. Aus den Büchern der .,Droni.k".-Mas Ende des ersten und der Anfang i»LS^zMiteu TenDiLks'..' ' Der-'Zweite Teil dieser vorzüglichen Methode ist die-kürx/zu-J ^sinninengefätzte^-'-'und,''sehr praktische Grammatik. -23-iSriten' bloß henHätt "diefelbe füüd cÄles findet in ihr hev Schüler;: -nSmkchrD.-- DLJ Mit- und Selbstlaute. 2.i->Das?Seva./ 3. Das DcHest) Jpik; Vas Makkef: die -Silb^; Vgß -WZrt.. 4. Die BeLnüng; drM. Pause. 5. 'D«n'.-ArMk.^'S.'''2fä^'FUeMort^Wk'''P«vmdrgMelk' iN Süfficen). 7. Das . Hauptwort (mit Paradigmen). 8. Das Eigett-