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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-02-01 · 5 (1.2.1918) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
5 (1.2.1918)
Date
1918-02-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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SetteAt j£ir. Bksch's WOchenfchrist Skr.» schastswott. 9. Das Zahlwort. 10. .Das Zeitwort (mit Paradigmen, Sufficen und PrSWen). . 11.. Die 'Partikeln. Erblich ürmmt der dritte Teil dieser berHm-en Methode, nämlich das Mörterbuch7 Dasselbe ist eigentlich der ganze Kerrst die WichMMeHe-sdieser Winzigen und eigenartigen Methode. Dieses -he^.-VöW: Wörterbuchs bildet den ganzen' -Impuls, die -ganze..Anregung'pur den Schüler zur selbständigen Arbeit. ^Mittels "dieses Wörterbuches kann der Schüler sehr -leicht die in der. Schule durchgenommene Lektion, respektive das übersetzte Lesestück ganz allein zu-Hause Wiederholen und sogar-neue Lesestücke selbst -präparieren. Wenn Wir gang Hirz dieses hrbr.-böhm. Wörterbuch! charakterisieren und dessen Wert feststellen wollen, lso verweisen wir aus die verschiedenen Hilfsbücher zu den lateinischen und griechischen Autoren, welche so oft und zahlreiche von der Jugend der . Mittelschulen benützt werden. Dieses hebr.-böhm. Wörterbuch unterscheidet sich von den Hilfsbüchern Kl den lateinischen und griechischen-Autoren dadurch, - daß diese auch die wörtlichen llebersetzungen >der lateinischen und "griechischen Lesestücke enthalten, was für den -Schüler sehr nachteilig ist, da er die llebersetzung einstudiert und sich um! die Vö-st kabeln, um die grammatikalischen und syntaktischen -Formen nicht-- mehr kümmert. Deshalb auch werden diese -Hilfsbücher in Lehr-st'' kreisen, vom didaktischen Standpunüe den Schülern nichtanempsohlen und die Lehrer verbieten sogar der Schuljugend; dieselben zu gebrauchen. Dies alles verhält sich >beil unserem hsbr.-böhm- Wörterbuche nicht. Hier sind eben die «ilebersetzungen der hebräischen Lesestücke ganz. Weggelassen, damit der'-Schüler dieselben nicht, einstudiere und alles andere vernachlässige. Wir «haben hier einen schönen Vorrat von Wörtern,' die aus «den hebräischen Lesestücken züsammengestellt wurden, mit einer praktischen Grammatik, «das heitzt, indem wir bei jedem Worte lalle grammatikalischen Formen vvrfinden. So findet hier der Schüler'sehr leicht — wenn er nur das hebräische Alphabet zuvor einstudiert — «jedes Häupt-, Für-, - Eigen schafts-, Zeitwort und alle anderen Wörter, indem! er nur die . Prä- und Suffica weglatzt, wie zum Beispiel das ' als Artikel, das'.1 .als Derbindungswort,--das V-f;. -i;, 0~, DH als erste, zweite und dritte Person Her Ein- und Mehrzahl usw., worauf der Lehrer die Schüler gleich«in der ersten Stunde aufmerksam zu machen hat. Am Ende kommen in Bettacht die unregelmäßigen hebräischen Zeitwörter, respettive ihren Stamm, ihre- Wurzel ^ausfindig zu nchchen, was zuweilen auch dem tüchtigen «Hebräer «Schwierigkeiten,;hficWet. .Aber. ..auch diese Schwierigkeit wurde «von den Verfassern bLseitigtIindemsie jedes Unregelmäßige Zeitwort — wie es im Terte, das ist im Lesestücke vorkommt,, -angeben mit der Anmer- Lng „siche Wurzel. . Der Schüler schlägt diese Wurzel gleich nach; findet-dort die wörtliche llebersetzung «mit allen möglichen ' grammatikalischen Formen. Aus einigen Beispielen ist gleich zu ersehen, daß der Schüler — dem die hebräische Grammatik bis nun - ganz ftemd «ar — auf einmal, in kurzer Zeit, von all ihren möglichen Formen erfahrt. Und wenn dieser Schüler so 7 bis 8 Jahre mittels dieser. neuen und vorzüglichen Methode das Hehräische -studieren wird, sind.fast dieselben Früchte $u erwarten, «wie beim Lateinischen, Griechischen oder Französischen, So wünschen wir diesem neuen Büche, dieser neuen- Methode,' zur Erlernung des Hebräischen und zur Einführung'in die Heilige Schrift, für die Schuljugend in Böhmen viel Glück, dHß dieselbe bald an allen Mittelschulen Böhmens Eingang finde, damit wir. einmal einen einheitlichen Unterricht im Hebräischen «haben. Di«?-, selbe Methode wird auch bald — «für deutsche Mittelschulen —' mit deutscher Vortragssprache erscheinen. -. G.7M. ■ M t'n.i sterpräsi dent Dr. vl.S eidler ist-mit der Familie des verstorbenen Bar o sts^Se i d le r, der aus Soprom stammte, nicht -verwandt; dagegen hsL/n'-.wir^datz ein Sohn' jenes: Baron S e i h l e r im ^diplomatischest/ Dienst.! tätig - ist.. - - -... Ä. Z. DeM österreichischen Herrenhause 7 gehören?als SKip glteb.ec an : -l.‘v Dr.? Benediktf 2. Hofrat Professov, Grünhüt; 3. Landtagsabgeordnetet Philipp v. Göinperz;" 4. Bergrat^ü.: Gutmann;. 5.- Baron Louis Rothschild; 6.. Hofrat Professor' Dr. Joses' Schey, Freiherrvon Koromla; -7, Generalrat Bernhards Wetzlar.. K. F. An den Friedensverhandlungenin Brest-Litowsk. nehmen als russische Delegierte folgende Juden teil: 1. Trotzki >(Bronstein); 2. Joffe; 3. Kamenew (Rosenfeld); 4. Weltmannaüs- Peiersburg; . 5. Sinroniew- (Radomiselski). - - ' „Xcs Neue Europa", Monatsschrift" des Schweizer Drück- ' und Verlagshauses, Zürich. Nicht mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr, wie es wohl, sonst Gebrauch ist, sondern mit einem Blick in daS neue Jahr beginnt „Das Neue Europa" das erste -Heft seines vierten Jahrganges. Die -Frage: Wird! 1918 den Frieden bringen? wird von Diplomaticus mit der Begründung bejaht, daß einerseits die Entente nicht auf die' zweifellos wirkungsvolle Hilfe Amerikas," die frühestens in zwei Jahren voll in Erscheinung treten' würde, warten kann, und daßandererseits das .diplomatische England kein Interesse an einer militärischen ErstarkungAmerikas hat. Imvolkswirtschaftlichen Teil bespricht ein Amerikaner dann die „Rohstoffversorgung nach dem Kriege", <Sin ernstes Problem, das alle Völker der Erde beschäftigen wird. Der Vorschlag zur Festsetzung -von staatlichen Aüstauschkontingenten, uuf Grund statistischer Feststellungen der Rohstoff- und Warenbedürfnisse verdient gewiß weiteste -Beachtung. Interessant ist sodann, wie der Engländer Joe Warden. Harms das Verhältnis Englands zu seinem sonderbarsten Bundesgenossen.Rußlands beurteilt. Die Epoche Kerenski erfährt idabei eine eigenbärtige Vehandknng. Rach einer geschichtlichen Betrachtung« mher .Friedenskongresse" plaudert dann der -Berner «Publizist -Behle über' .MunstpropOgända in der . Schweiz" wobei er die .Politiker v und MatLrialisten zu Worte kommen läßt. Der ruhige- und überäus ~ sachliche Ton in allen Aufsätzen - dieses «Januarheftes des „Reuen Europa"!, berührtden Leser sympathisch. . . > ' ZivnosterrsM banka v Prazr. Filialen in Brünn, Budweis, Friedek-Mistek, Jglau, Karlsbad, Klattau, Kolin, Königgrätz,-Krakau,. Lemberg, Mahr.-Ostrau, Melnit, Olmütz, Pardubitz, Pisek. Pilsen,' Pro ßnitz," Reichenberg, Tabor, Triest und Wien. Am 5. - Februar. 1918 um . 10 Ehrvormittags wird im Sladovskysaale des Gemeindehausts der .königlichen. Hauptstadt Prag eine. a ü ß.er0 r d e n.t lich e Gene ralv e r s amm lu n g her Aktionäre der Zivnostenska banka v Praze stattfinden, wozu die stimm-' berechtigten Herren Aktionäre hiemit erngeladen werden. Programm: Antrag des Verwaltungsrätes auf Aenderung des § 4«der Statuten, laut welcher das Attienkapität ohne staatliche Genehmigung von '100,000.000 Kronen auf 150,000.000'. Kronen erhöht werden kann und der Verwaltungsrat ermächtigtwird.' die Aktienkäpitalserhöhung vorläufig um 20,000.000 Kronen durchzuführen. Jene Herren Aklionäre. welche an .der. Generalversammlung teilnehmen wollen und welche als solche am 31. Dezember v. I. in den. Aktienbüchernder Bank eingetragen waren, können die nach 8 12 der StatNen*) zur. Aüsübungx ihres ' Stimmrechtes erforderlichen Attienbis 28. Januar d. ,J. bei. der. Kasse dec Bank in. Prag- '.oder-'--'deren '-Filialen.--gögen- -Enchfaügncchme'^.der-'''LeMmaüon'srattchzur Generalversammlung.hjnt.erlegen. Prag, am 17. Januar 19167 Der Verwaltungsrat. .7 -" *) 8 12 der Statuten: Stimmberechtigt in der Generalversammlung sind jene Attionäre, welche mindestens 20, auf ihren Namen lautende Attien besitzen, deren Besitz am 31. Dezember des vorhergehenden Jahres M den - Aktienbüchern der .Bank eingetragen war.' Mit. je 20weiterest -AKieh - wird, je . eine. .Stimme.. mehr erworben. ' .Die; zur' Ausübung ' des-'-Stimmrechtes nötigen /Aktien müssen, - samt den nichtfälligen Coupons, acht Tage ' H»or' Abhaltung/ der Generalversammlung bei der durch den . Perwaltungsrat bezejchneten 'Kasse' deponiert -werden. (Nachdruck wird--, nicht honoriert.) - ' ' « . ' Konfciirs. Die isr. Kiütusgemeinde. in Przemj^sl schreitet demnächst zur Besetzung der Stelle eines Rabbinatsassers (ns-m ,-itd) . Bewerber wollen bis spätestens 1. März 1. J. ihre in hebräischer, polnischer oder'' deutscher Sprache verfassten Könipetenzgesuche an die Repräsentanz einsenden;' Erforderlich ist Nachweis, des -Altej'S und Angabe der </. Familien Verhältnisse,;. /sowie Vorlage der Qualifikatiohszeügnisse (HNHin rnnn) (auch in beglaubigter Abschrift). Es wolle auch die Höhe des beanspruchten Gehaltes angegeben weiden. Dr; Jakob;7G l a n z,/Eultusvorsteher.- - Für Budapest zu sofortigem Eintritt besseres':■/ « Fräulein mit längeren Zeugnissen gesucht 'Erforderlich erstklassige, unbedingt verläßliche Kinder? pflege, Französisch, eventuell Klavier. Reisespeseiv ver^ gütet. > - . VorstellungK1 e i n, IX/2, Mariannengasse 15. -•'•' Eine perfekte israelitische Köchin wird^-für einen kosctieTen-Haushalt zuiitgirten üBeH^ngungen^für sofort gesuchC» Ernestine. B on d i;7 II.j-:jjntere Aögartepstraße ^erauHelMrstrnd verasttworllicher,Redatteur:' Dk. pofef- S. Bloch.Vtm /L; Beck?» Sohn,, Wien,- VH». s ' J

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