Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 2 (11.1.1918)
- Date
- 1918-01-11
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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MnDhamen„Zekopo""—JWVeiM- ^Muke^zAMMch^' HlffaMte; eine segensreiche "Tätig- Heimlosen- (Evakuierte aus 'WiMchHME^n§,'A^sDMichi^-ungürischen,verschickten Juden. ^'AnÄß Witraüm von.etwa 18 Monaten verausgabte dieses.-.Momitee. für. etwa 800 nach dem .Narrmer Kreis (Tvmsker Gauveriiernent) verschMe Juden ^Wed EtraZ vM 87.Ö00-Rubeln. Daß aber diese Summe ^r^Är^'DgÄLA-eichsten und zweckentsprechendsten Weise ^HW^^t'-MeMn-''köÄnte-i war denr Umstande zu versichHür^rechtchpZeit der richtige Mann fand, ^nrn fecbstlosesten Weise zu leiten. ^WWr MeineLeWnsgenössen nach mehr als dreijährig . ,.zu1..rhrer^ Mntilien zurüd^ekehrt sein wer- ^Mr, Wrn wWen (Miber und Kinder, Brüder und ^8-^wcffern; - Vätev üM Söhne den' Herrn Matwei in Tomsk, segnen, weil ^^f^vrM-WMtzerte ---UngküHicher vor. denr 'schlimmsten ^WlendMävahrt -hat. .Er Hat sie mit Neidern und Wäsche Mit mnsäglicher Mühe zahlreiche Lebens-. ^MrrMmMazine / an - den, Verbanntendörfern errichtet, da- ^rWMre Verschickten; Wichen und auch Nichtjuden) Nah- ^pstMsmiW ^W-s/Engrospreisen und ohne Frachtkosten ^Nümußw Wunen/'er hat Harchwerker.mit Maschinen und ^MöhckurtÄiäk^ Kranke mit Heilmitteln und Hilflose mit unserem Eleird in jüdischer ^Meise' WbenMM'den GiotkeLdienst in vollkommener Art yerrichten^Ännten, das^ war das Werk dieses nnermüd- ^'RcHu^MannW drr M Tomsk ganz allein,, ohne Unterder WnkeWie^ ärbeitete. Diese Hilfsaktion er- ^HideM' in^KiÄvf ebenso Wie in Petersburg und Moskau. . ganz besondersaber-imU-mÄ, .eisten chohen Mad won . bÜMrlühM,Kpte....^Wnn charf nämlich nicht vergessen, - daß. diese ^LWWweÄehauptsächlich . in die Zeit des jeder^cder fremden Unter-, SMNetzs -^rMWMWh/.HdischeU'' Ausländern >- Wohltaten krMtzM Mchr-in-Aeng Verdacht einer. hochverräterischen «rMffttWW geriet.. Unsere jüdischen Brüder in: Ruß- *A^W>^iitMchondche Herr M.'A. L ir r j e in Tomsk -- v. wagW-WreiheG-ttE' Leben, indem sie uns hälfen, .und dieser hoU Opfermut soll; ihnen nie vergessen werden. Me -WE^chUfL^d^HWerr Welt soll es wissen, daß die Juden RuWnM trotz namenlosen Druckes,: trotz VerfolstnLr>Peist>.' ftch> die Fähigkeit., mit sremdenr Elend Nden> in Höchstem-Maße bewahrt haben. Tie schönsten -itz^Wrschaw-TMendm ^'Mitleid, Erbarmen und Hilfsbereitschaft —, sie blühen bei den Inden im großen MMUchN-.Wichü»in vielleicht noch höherem Maße -als^in' fnsäNstererr.Ländern. ' .?g^'We,xdN<.w.iv>auK-..russLscher Gefangenschaft. - heim- »ZS§MMi:W^.^.as.'-.eWbertde Bewußtsein, daß wir Juden Uv^LgMen. Himmelsstrichen, trotz der mannigfachsten Ver-. rZuMiOenheiten in Sprache : und Sitten, doch ein Volk arrrMN. Priidern sind. M .-; .. .. .. - ' “.Säe Vertretung der Mischen Mligionsgemeinschaft im nrH?-^; - - Meustrschrn Herreuhmrse. - ' Bel - der / ersten /Äesmrg der preußischen,'MrhlrechLs-. ^Wetze im' Wvrenhä-rse -Haben süh sowohl der Minister ^iDs -ZrmLu^W.'auchi Ma.Vertreter '-der' Parteien zu/ der ^Frageder jüdischen Ver Lretung geäußert., An- ^WichW - der grundsätzlichen Wichtigkeit der/Frage, ver- . öffentlichen wir imfolgenden den Wortlaut der abge- ^^Ä^enen ErMrungen nach> -dem stenogravhischen Bericht: ' Minister' des Hmern 'Dr. Drews: Neben diesem' gesetzlich MV festgelegten. durchgängig auf Grund non Präsentationen seitens der rs-rÄrtzll vhrgefchenen'Präsentationskörper. zu berufenden Mitgliedern soll roie bisher, eine Anzahl von Mirglievern dem' Herrenhause angehören, die der König ohne gesetzliche Bindung und ohne "Präsentation aus . freier Entschließung aus MKDöchsvM lMrrtrmün beruft. Diese' Berufungen sind inerster.Liniechazn vesttMft, Mchttl ° in bcr Vertretung der Äenifung usw. einzelnstegehende „ Spezialisierung der präsentatiönsberechtigten. Berufe im Gesetze selbst nicht durchführbar erschien.. .GLdacht ist hiebei zum Beispiel an den RechtsanMalt, - den ipraMschst,»^Tt;4prnfreien Künstler, den Vertreter der Presse . Vertreter dev jüdischen AeligionäWwrinjchastjV' '$$*0!iEvvrsÄstM auch an Vertreter der Arbeiterschäst, dir ja über 'alle-Gerufe verteilt ist, und deren Stimme im -Hinblicke-Mehrzttüng^ vi. unserem öffentlichen Leben auch im Hsrrenhaufe>zu'-Moste Hmmen smutz. Auch "solchen Männern aus an..-sichVM^ 'MkkenHaÄ^ 'vertretenen Berufen, die wegen.der gevingen'PchHl sentierenden von den einzelnen' Berustn ^uswvsnichstM^N"pvasrn-; tiert werden, können, wird auf diese .Ä^itz,,Hl.!.s..si^-'^rer.:SanNN Eigenschaft nach zum Gesetzgeber besonders prädestiniert,,erscheinen, der Zutritt züm Herrerchause zu eröffnen srin.s > - . Dr. Pachnicke. Äbg. (fortschst:sP.-Hh.v',.ste^k. .-.h.i«.».HD>nälung. der Konfessionen 'nur' ein kurzes Wort:.-M fmd 16"protestantische und katholische' Mrtreter: -NorgesseheN- -^DiesMihHe' .MliMiftz--.. gemeinschaft 'erhält kern , Präsentationsrccht.; Drnr ' Mangel - soll nach dem, was. Heix Minister Drews gesagt.' h«t,^.durch - BerjrMrtz aus königlichem Vertrauen abgeholfen werden. Es bleibt zn^wünschen, datz späterhin eine geseWchL-"GruWlahe^grHNdDr'-^Änd '«itr Präsentationsverband auch für -die, jüdische Religionsgenreinschaft gebildet wird. - ' - Dr. Porsch, Abg. (Zentzr.1:- sDie' '?PrLßmg--sderMn^lnestvÄo^- schläge gehört iin die Kommission. Ts äst jch.ganx-hichtT, daß "stnr . ganze Reihe.Berufsstände mit einLin Präsentatio.nsrechte nichr.,versehen worden sind, welche man' berücksichtigrnsmöchte. sZuschrlfteü. die wir von -Tag zu Tag bekommen, nrachen Es dassimmer . bon neuem klar. s Dasj .iegt zum grotzen -Teil nicht am irgendwrlchem Ilebelwollen, sondern daran, daß keine Körperschaftzen ivorhandeii sind.:,welche ' die Präsentation .vor^unehmen,-berechtigt..sinh.^ Wir würden' es besonders für dringend ervmnscht halten.Und meines daß s eseine der sHauptsLchlichften-^.'Aufgchdeir-^rrsHöchmisston^Ni Beratung dieser: Gesetzentwürfe sein wird, Me"Mast->der Klasse der Arbeiter mit Ansprüchen, -auf «Herrrnhaussitze:Mlfelr, kann. Deic' .Herr ' Vorredner hat sein ^Bedauern -darübec(,stüsgrsprochen, daß die jüdische Religionsgenreinfchaft nHt ieiü'Prasentalionsrecht habe. Wir 'haben schon bei der Deratuvg drb' Ächul- Unterhaltungsgesetzes ' gesehen, wie schwierih :ess istzidbn jüdischen Religionsteil in mancher Beziehurrg zu ber2cksichstgrn/.'Mil^Hstr?.Lir .--einheitlich^OrstMjWost.,Mlt.'^ulrv wer! Mitbürger eine> solche^ Organisation M^,.EgWm.'.EHWe«^ar nicht wünscht. Also /auch in'.diesem gchlle läßt sH/nuV-dadurch abhelfen, datz' vondem königlichen Berufungsrecht .izugünstev'Her - jüdischen Religionsgemeinschaft Gebrauch gemacht iin! - : Dr. Lohmann. .Abg. (Nat.-kids: Wenn -hier, abgeführt' ist. datz,ein Vertreter der jüdischen Religionsgemeinschast deshalb nicht in der Vorlage hätte in Ausstzcht genomMen Mrden könnLnV w^l heb jüdischen Kultusgemeinden: eine Organisation fehle und^ lhei! - sie eine solche nicht - zu -haben wünschten, so -trifft das. lrtztere.'- somit ich. unterrichtet bin, nur für eine Minderheit, derjüdlschen/Gemeinden zu. Ich glaube, die Mehrheit der' jüdischen -Kultu^emetn- - den wünscht eine. Organisation. Wenn sie . sie bisher' noch' Mcht 'hat. so ist es vielleicht eine ' Aufgabe' der Staatsregierung, in Verbindung mit den Kultusgemeinden eine Organi^tion zu finden. Es wird jedenfalls notwendig fein, daß. durch königliches Der« trauen auch ein Vertreter'der jüdischen Gemeinden ^in -das^ HerrM- Haus berufen wird. . - ' . ) . 'Freiherr v. Zedlitz und Reukirch, Abg. (fttikonß):. Meine Herren, hier ist schon vielfach davon - die -Rede gewefen, - daß zumr die christlichen Religionen eine angemessene s Vertretung igefun^n haben, aber die jüdische nicht. Im Llugenblick' wird das ebensowenig gehen, wie bei den Arbeitern, aber -ich glaube/. daß', mit der Zeit, " demnächst, wenn nach beiden Richtungen hin -dienötigen . Einrich-- tungen - getroffen .werden können, man auch mus. eine: sachgemMe und ordentliche Vertretung.- sowohk' der/jüdischeN 'Religion. sorme der Arbeiterschaft im - Herrenhaüse wird .Bedacht üehrmn nrüsftst Aber, meine' Herren, dgs sind alles' EinFelhtziteN/ dir! in-' dst /Kommission'"eingehend geprüft-werden müssem ' Baron Lorant EötvöZ an: die ÜnWriM-ksraeüfftchr:: ' . In der-aus Anlaß ^des ' oO jähr.i^st'NstilMM^^ Elnanzipativn dev nnHaÄLndischen' Jußest/ akgehaltentzn 'Festsitzung -der Uligarisch-israelilischen LitercrtntzFesLclsGast feierte vär FestrMter, - Professor. Dr/ B.a N o c zH dasr M- - denken -des' -unvergeßlichen Waröns - Josesv./ MUDW'> dessen unverfälschter Lü^Mäsmüs einest so se^s'reichM Einfluß aus die Gestaltung! der Läge.der MdkMMMMpe' - Emanzipäiion aüIgeubt Wschloß,- am/ckomnieräen' ansemem Eabe.' niederzüleFenf-.and sarchie- MZdM.^Wr-,'