Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 34 (1917)
- Issue
- 49 (21.12.1917)
- Date
- 1917-12-21
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite ,798 M. WoAs Wochenschrlfl Nr.-49 co as S ctf m SS 'S SS £5 SS SS SS SS »»M, >-l SS ft« m ft« SS M ss "ft-r SS mehr, solange sie nicht ertappt werden und nicht falsche Angabenüber' die -Höhe ihres 'Vermögens machen) um ' sich der richtigen- Fremdensteuer zu ' entziehen, - solange Lnn man/ / sie nach Maßgabe dieses Fremdengesetzes dulden. Die Höhe der Steuer müßte allerdings ein gewisses Abschreckungsmittel ^sein. Wenn ein Hebräer, der ein Jahreseinkommen von hunderttausend Kronen in Wien angibt, fünfzigtausend Kronen jährliche Fremdensteuer zahlen müßte, würde er vielleicht doch lieber nach dem Zionstaate auswandern. Zieht er es dennoch vor, hier weiter seinen Rebbach zu suchen, so wird nran mit der hohen Fremdensteuer allerlei nützliche Dinge für die wLAjch einheimische Bevölkerung ausführen können. Gewiß würden dann viele Mosaischen scheinbar der Synagoge den Rücken kehren, aber der Uebertritt dürste nicht von der. Fremdensteuer befreien, denn es handelt sich um die Rasse, nicht um die Glaubenslehre: mit diesem Vorschlag machen wir gewiß, dem verehrten Rabbi Bloch eine reine Herzensfreude ... Vor allen! Din gen aber müßte in, allen, arischen Ländern ein Gesetz erlassen werden, da? keinem in den Zionstaat ausgewanderten Juden die Rückkehr in andere Länder gestattet., ‘ ..Unsere liberale Presse wird natürlich Zeter und Mordio schreien über die Aufhebung der .Freizügigkeit", aber an dieses Geschrei muß man sichgewöhnen. Den Hebräern aber, die sich mit wilden Klagetönen gegen solche „bestialische arische Rachegedanken" auf dem Holzpapier ihrer Presse auslehnen werden^ antworten wir nur mit der klugen .Gräfin Tertzky aus Schillers „Wallenstein": Sie werden sich an manches noch gewöhnen müssen, schöner Freund- ... MMwnftdMe sich, . nicht über b-ie jahressgngen V(äJii§r Führer sein darf, dessen Politische Qualitäten der Höhe seiner.sittlichen entsprechen. Seit seinem Auftauchen in der österreichischen Politik hat das'Deutschtum eine. Po-- sition um die undere an die Slawen abgeben müssen; er kann noch weiter solche Triumphe erleben. - Von vierzchn Deutschen, die ols Träger des Nobelpreises den Ruhm deutscher Wissenschaft repräsentieren,! sind die Hälfte Juden; ein Jude war es, her zu -Beginn des Krieges DeutschLaftds Rohstoffversorgung sicher-, stellte, und dadurch den weitansschäuenden PlanEnglarrds zur Erdrosselung Deutschlands vereitelte — diese Juden — so fordert K. H. Wolf — sollen mit.einer entsprechenden „Fremdensteuer" belegt, werden. . ,; Gewiß haben wir. nichts dagegen, wenn zum Beispiel der jetzige 'Vizepräsident - - dW --preußischen Staatsjministeriums, Dr. )F r i e d b e r g, - oder der' Unterstaats^ -sekretär im Reichsschatzamt, Dr. Schiffer, chren Anteil an allem erhalten, was die „Gesinnung der.Canaille" . etwa für Juden auHenkt, - „denn - es handelt Der vorstehende. Artikel muß trotz der Papiernot in Mer" Breite aus her „Ostdeutschen 'Rundschau" herausgenommen mtd der Oesfentlichkeit überantwortet werden. Denn es' ist ein. Dokument des geistigen Hochstandes im österreichische:: Deutschtum, - ein Beleg für ■ den Merkspruch: „An deutschem Wesen wird dereinst die Welt genesen." Die „Ostdeutsche Rundschau" ist ein Zionswächter des Volkes der Denker und Dichter und an dem Artikel können wir die Menschlichkeit und Denkungsart ihrer Anhänger deutlich messen. 'Es wird natürlich niemandem einfallen, mit der „Ostdeutschen Rundschau" sachlich zu rechten und ihr geschichtliche und gesellschaftliche Kenntnisse.: zuznmutem Alles kömmt auf die Rolle an. Der'eine Schau!-, spieler bekommt auf der Bühne dir edlen Herren und die Wohltäter zu spielen, der andere die Schurken und Böserwichter. 2luf dem Theater des Lebens geht es genau so zu. Wenn die „Ostdeutsche" nicht in Wien, sondern in Kapstadt als Vertreterin der. deutschen Mind>erh!eit im englischen Gebiet erscheinen müßte, sowürde fie sich scharf gegen jeden Versuch wenden, die Deutschen anszugreifen, zu beleidigen, sie!zur 'Auswanderung oder zu Fremdensteuern zu zwingen, oder sie'aus dem'Land zu Wersen. Sie w.ürde es eine elende Feigheit nennen, immer wieder gegen einen verschwindend kleinen Volksstamm zu Hetzen, der seine guter: mrd seine schlechten Leute hat, welcher der Regierung treu ergeben ist und dessen Angehörige nichts anderes wollen, als sich und ihre Angehörigen ruhigernähren. In - Kapstadt würde die „Ostdeutsche" der: Staatsanwalt erbittert fragen, warum er die Gleichberechtigung der Bürger von sden elerrden Schmierern der „Östenglischen Rundschau" angreifen lasse, denen offenbar das schlecht gewordene Kassernbier vollends den' Verstand Mirommen habe. In Kapstadt.'würde Teut mit wilden Egetöyen sich gegen solche bestialische englische Rachegedanken aüflehnen. Aber in Wün? fühlt sich Teut uiü) schwingt fleißig die.Knüttelseder, um die Juden auf Me Weise zu vernichten. , .. >- Ter Artikel ist ein Ergebnis der deutschen Moral,.^ -ein Mt der Dankbarkeit für die vielen Politischen Dienste, welche den Deutschen namentlich von den Juden der: Sudetenländer erwiesen wurden, und werden- Vielleicht würde es, genügen, wenn die Inden, NiK -in. den ZionO staat auswandern, sondern bloß, zu den Tschechen , .ab;- schwÄrken würdem Dann wäre eins groster HM der petH) scheu Partei und mit. ihr wahrscheinlich die -„Ostdeutsche") gewesen und alle teutonischen Drohungen wären. eins ebenso lächerlicher Fetzen wie die gedrucktenBeleidigüngen! sich um die Rasse, nicht um die Glaubenslchre". Nur soll Teutobald' nichts vom Geschäftsjudentum reden. Fast.jeder deutsche Fabrikant schreit ans der Gasse und. in den. Wählerversammlungen „Heil!" und .mietet in seiner Kanzlei statt der deutschen. tschechische oder polnie sche Arbeiter, wenn diese auch nur um einen einzigen Heller weniger Lohn beanspruchen. Der gleiche Fabrikant steckt in Ungarn den Magyaren heraus und in Paris den Franzosen und in Amerika den Iankee, wenn chm das! nur 'Geld trägt. ^Das 'sind doch Tatsache^ die von unzähligen, deutschen Reiseschriftstellern., festgestellt und beklagt wurden und die auch Teutobald leichft bemerken kann, wenn,er sich FricheN:.erüschLWßM. ftmjt,..:eiue:, Helh zu. -Wrchen., bekannt, daß ganz, besonders die Deutschen unter allen weißen Völker:: her -Erde am raschesten aufgehen, unh unter den amerikanischen und .englischen- FinänzmaMäiten und Kriegshetzern.sind.viele,' die eine Berliner Volks!-- schule besuchtuM auf. die^ amerikanische KriegsaHeHe hohe Summen gezeichnet haben. Die. Mimikry-Natur ist förmlich ein hervorstehendes Charaktermerkmal des Deut-- schen. Tie Leichtigkeit, mit welcher, .er sich im .ÄnAand je nach Bedarf und Nutzen eine neue Haut anzieht,, hat' schon^'BismaM,beklagt. Angefangen von. jenem' Sohne eines' germaüischen Häuptlings Pontius Pilatus*), oder' dE'MoruH/ dem' Bruder Armins, des Cheruskers, die' „Römer" geworden waren, bis zu den Söhnen eingewanderrer Deutsche:: in Amerika, did" wüs- Lende Preußenhasser sind) haben dir Deutschen zu allen Zeiten und in allen Ländern die Kunst nationaler Verkleidung und Verwandlung bis zur Virtuosität entwickelt. Deutschen Ursprungs sindnicht bloß englische' Staats) *' Pontius Pilat:^ deyr^ allein: nach;-dem Ev, Joh. '19, 10 die Macht und das Recht zustand, Jesus zu kreuzigen oder freizulassen und ihn kreuzigen ließ,: war.ein germanischer „Römer!' in Farchhei > in 'der bayrischen"Pfalz. Darum auch ei» Ueber-Römer! Die', .ersten römischen Landpfleger ' in Judäa - waren bemüht, den.. Cinwohnern: die Fremdherrschaft erträglich -zu machen, sie: fchontep/Ihre religiösen Sitten- und Brauche,. Wenn Trrstpen/ms Jeiusalem einzogen, dann, hätten-sie,auf Befehl von ihren Fahnem' die göttlich verehrten Kaiserbilder ' abgenommen, -Äeil jüdische )ReK liglonsanschauung.:den. Bild erhalt - streng verpönt? Im jüdischen Lande vermied man,, die römischen Münzen', mit'".- den Köpfen der, Kaiser Äugüstus. und' 'Mberiüszü.) präg'cht..": Mit)i>ieser überlieferten Duldsamkeit hatstst!-2der. Pseudo-dlömer ' P o nH i v s P ik ast u slaus iF v:i chKe.i m: Zebrochenr) er . hat n t l i chftzDAufZij bieÜnden verkauft, und Kaiphvs Mst - -W1 MhHMl'erftanhem Seine Gewalttätigkeit hat wiederholt W" hitzigen -Revolten und-blutigen 4 Straßentumulten geführt..-- Er.-war der Iprä y.u d e'-r-:M i-m-i k r.y Germanen." " - ' -