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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1917-09-07 · 35 (7.9.1917) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
34 (1917)
Issue
35 (7.9.1917)
Date
1917-09-07
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite m Nr. 35 } ■- 's j! I Dir. Moch's blick ab wurde die PaläsMaidLe sein Lebensinhalt. Gnt-- niMcher war einer der ersten, die sich an die Spitze stellten, sich der Bewegung mit LeO und Seele Hingaben und Mr sie energisch und mutig die verschiedenartigsten Gegner bekämpfen. UebergWMch Mhlte sich Gutrnacher, als in Frankfurt an der Oder 1861. die erste Palästinagesellschaft gegÄjNdet wurde. Mit Freudentränen streckte er ihren Grjstndern die Hände entgegen. Und als Moses H e ß sein „Rom und Jerusalem" veröWMchte, war R. Eljahu Gutmacher einer der ersten, die ihn herzlich und warnr empfingen. Der große Mische Gerechte und Kabbalist begrüßte im großen jüdischen SoZialisten und Philosophen seinen Gesinnungsbruder. Diese beiden Antipoden vereinigten sich im festen Glauben, daß die Zükunst des Mischen Volkes und seinergeistigen GKer nur in seiner Urheimat, in Palästina, liegt. — Als beinahe 80 jähriger Greis beschloß R. Eljahu Gutmacher in seinem Tage'üuchj die letzte Zeile seiner Seelenbilanz mit folgenden Worten: „Ich sterbe getrost; die Schechina hat Sehnsucht verspürt nach ihrem alten Geliebten; ich fühle, wie die zerfallene Dreisüüstanz wieder vereinigt wird." Meratrrr. Tie Jäger vor! Bon A. v. Bülow.— F. A, Brockhaus, Leipzig. 1 Mark. ■ ' < Hier spricht einer, der dabei war, der alles durchmachte, was ein Soldat im Felde an Furchtbarem und Grausigem, aber auch Erhebendem und grotesk Komischem erleben kann. Bülows Erstlingswerk „F a h n e n e id" das vor kurzem erschien, hat seinen Autor zu -einem bekannten Schriftsteller gemacht und einen bedeutenden Erfolg erlebt. _ JMM Kamelhar, Sefer chassidim ha-rischonim. (Zu _ Lachen durch St A. Trom, Budapest, Kiraly utca 38/17.) Der Verfasser zeichnet Leben und Lehren bekannter Größen des jüdischen Mittelalters, insbesondere entwirft er ein anschauliches Bild von dem Lharaikter und Wirken R. Jehuda hachassids. . ._ „Usrs Matte Meer." Skizzen aus den Kanrpfen unserer Flotte, von Dr. A. v. M ö r l. Mit 7 Tiesdruckbildern nach Zeichnungen des k. u. k. Korvettenkapitäns Baron Ramberg und 9 Lichtbildern von I. Jahn. s Das Reinerträgnis dieser prächtigen Broschüre ist dem Oesterr. Flottenverein und Jugendsürsorgezwecken gewidmet, so daß der Käufer zugleich ein patriotisches und wohltätiges Werk tut. - Wochenschrift folgendermaßen: „Bor allem möchte ich es Ihnen klar zu machen suchen, daß es bei uns keine „jüdische Frage" gibt.-. . .Lassen" Sie mich als Beweis einige Angaben machen: Bon einer' Gesamtbeoölkerung von .höchstens 60.000 Juden sind 60 Juden Mitglieder der Deputiertenkammer. Luzatti ist einer--her angesehensten und mächtigsten Staatsmänner. MWvano,Ms Präsident des Staatsrates, ist praktisch gesprochen ein Diktator." Mo rtarä ist Präsident des Höchsten Gerichtshofes. Sonninos Machtstellung brauche ich nicht zu erläutern, da er Staatssskretär des Aeußern im jetzigen Kabinett ist. Nehmen Sie dann Nathan, den Bürgermeister von Rom, und General Otto len ghi, den früheren Kriegsminister. Da es nun kein jüdisches Problem bei uns gibt, konnte der Zionismus auch nicht viel Aufmerksamsamkeit in jüdischen oder nichtjüdischen Kreisen finden. Aber trotzdem haben die prominenten Staatsleute Italiens Verständnis dafür, daß es in anderen Ländern eine jüdische Frage gibt und würdigen vollkommen die Berechtigung der zionistischen Aspiration." Bernhard und Regine Pollack Edle von Parnau- Widmnng. Anzahl der Plätze: Unbestimmt in Beträgen von nicht weniger als K. 100.— und nicht mehr als K. 200. , zusammen K. 800.— . Bewerbungsberechtigt stnd: Bedürftige und unterstützungswürdige in Wien wohnhafte Personen israelitischer Konfession, insbesondere solche, welche für unmündige Kinder zu sorgen haben. Verleihungstag: 27 Dezember 1917 (Sterbegedächtnistag. des Herrn Bernhard Pollack Edlen von Parnau). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Geburtsschein e der Kinder. ' Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. September 1917. Eiureichstelle: I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Wien, 15. August 1917. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. Durch meine Unterrichtsbriefe, die allgemeine Verbreitung und Anerkennung gefunden haben, ist jedermann in der Lage, die drei erwähnten Sprachen, selbst ohne Lehrer, gründlich in-Wort und Schrift ^u erlernen. Nach der Durchnahme der 32 Unterrichtsbriefe ist man in der Lage, die Literatur fließend zu lesen und in schönem formvollendetem Stil zu schreiben. Die Grammatik ist erschöpfend behandelt. Die'Unterrichtssprache ist jüdisch. Für hebräisch sind 32 Briefe vorhanden, ebenso auch für polnisch 32, für deutsch vorläufig nur 10. Dpt Preis von 10 Briefen 10 Kronen, alle 32 Briefe zusammen 27 Kronen. . S. Walkowski, Krakau, Miodowa 22. r Kartenleshmrdbuch von Hauptmann P. Kalt schm id. 7. Auslage. Verlag: „Jung-Oesterreich". Dieses Buch soUte sich jeder, der den Schomrim „Blau- ' ~ Weiß" ii. a. angehört, anschaffen. Das Werk mit seinen zahlreichen TerPguren ist hervorragend geeignet, um rasch und fesselnd ins Kartenlesen einzuführen. Der Preis von K. 3.50 ist in Anbetracht der Ausstattung (235 Tsrtfiguren, 7 feldmäßig gezeichnete Musterkroquis usw.) sehr niedrig heMessen. - Getaufte und Valdgetaufte, 2. Auflage; Me man sich trefft «n AmpeMtal, von B e s 1 a. Verlag: R. L ö w i t, Wien. Rechtsstellung und innere Kerfaffung der Juden in Polen. Ein gefchichEcher Rundblick von Dr,,Moses Scharr, a. ö. Unioersilätsprofessor in Lemberg. 1917?" R, L ö w i t, Verlag, Berlin und Wiem z Kmefdaste«. . K. F. In der ukrainischen „Rada" sitzt der bekannte Schriftsteller Ing. M. N. Spskin aus Kiew (Zionist) als Mitglied, während zum Gehilfsfekretär für nationale Angelegenheiten Dr. M. S i Iber f a r b bestellt Mlrde. G. L. Mb« die Lage der Juden in Italien äußerte sich das Mitglied der italienischen Kommission in Amerika Francisco Saveriy. Nitti, der bekannte Nationalökonom und Politiker, Jüdischer Buchu. Kunstverlag Max Hickl Wien, VIII., Lerchengasse 6 a Brünn, Adlergasse 9 Vertreter für den Verkauf von Bücher, Machsorim, Roschhaschonokarten, Talessim, Tefillin, Schofros, Lulowim werden gegen hohe Provision unter günstigen Bedingungen. gesucht. Zuschriften sind zu richten an: Redakteur Max Hickl, Wien,VIII., Lercheng. 6 a Qohiilor welehedas Realgymnasium in Freudenthal (österr. Mulllllvl y Schlesien) besuchen "wollen, finden hei kinderlosem Kultüsbeamten gute Verpflegung. Jakob Glück, Beligionslehrer. Bewährte Prediger für die kommenden hohen Feiertage empfiehlt aus der Mitte seiner Mitglieder der Verein jüdischer Hochschüler der israelitischtheologischen Lehranstalt in Wien, »Tlreologia«. Zuschriften erbeten an David Juris,1 Wien, If.'Radingerstr: 17. 51

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