Mannheim
Compact Memory

Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1917-09-07 · 35 (7.9.1917) · page 15

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
34 (1917)
Issue
35 (7.9.1917)
Date
1917-09-07
Page
– (sequence 15)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/3020846-3022248-3022284--26283-3051633
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr. 35 T>r. BLoch's Wochenschrift Seite 579 Israelitische Kultusgemeinde Wien-Hauptkassa. Z. 2400 ex 1917.. Kundmachung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, daß an den hohen Festtagen im Großen Musikvereins-Saale, I., Dumbagasse 3, Wr. Konzerthaus (großer Saht), III., Lothringerstraße 20, Hotel Continental, II., Taborstraße 4 feierliche Gottesdienste stattfinden werden. ' Jene Parteien, welche auf die Sitzplätze, die sie im Vorjahre innehatten, auch heuer reflektieren, können die betreffenden Karten vom 2. bis 7. September an der Betsitzkarten-Kassa der Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock täglich von 9 Uhr vormittags bis 12 Uhr mittags beheben. Ab 9. September gelangen die nicht im Vorverkaufe behobenen Karten zum allgemeinen Verkaufe. •Wien, im August 1917. Israel. Kultusgemeinde Wien. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Seitens der Gesellschaft für erweiterte wirtschaftliche Mädchenerziehung und zur Heranbildung für Frauenberufe »Austria«, VI., Dreihufeisengasse 11. werden über Vorschlag der israelitischen Kultusgemeinde 8 halbe Freiplätze an in Wien wohnhafte israelitische Mädchen österreichischer oder ungarischer Staatsangehörij;- keit für das Schuljahr 1917/18 verliehen, und zwar: 4 halbe Freiplätze an der höheren Lehranstalt für erweiterte wirtschaftliche Mädchenerziehung und zur Heranbildung für Frauenberufe und 4 halbe Freiplätze an der zweitklassigen Handelsschule für Mädchen. Die an die Kultusgemeinde zu richtenden Gesuche sind mit Geburtsschein, Armutszeugnis und dem letzten Schulzeugnis zu versehen.. Die Verleihung dieser halben Freiplätze kann nur an solche Schülerinnen erfolgen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben oder noch im Ksilenderjahre der Aufnahme vollenden werden und die 3. Klasse einer Bürgerschule oder den 8. Jahreskurs einer sieben- oder achtklassigen Volksschule absolviert haben. In dem Gesuche ist genau anzugeben, für welche der beiden obgenannten Lehranstalten ein halber Freiplatz angestrebt wird. Die Schülerinnen, an welche die Verleihung eines dieser halben Freiplätze erfolgt, haben zu entrichten: Eine Einschreibgebühr und einen Lehrmittelbeitrag von je 10 K und ein jährliches Schulgeld von 180 K. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 8. September 1917. Verspätet eingehrachte Gesuche können nicht berücksichtigt werden. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, Einreichungsprotokoll. ' Wien, 38. August 1917. Der Vorstand der Israel. Kultnsgemeinde Wien. KONKURS. - Bei der israelitischen Kultusgemeinde Graz kommt mit Beginn des neuen Schuljahres die Stelle eines Religionslelir er s, der den Religionsunterricht an Volks-, Bürger- und Mittelschulen in verschiedenen Unterrichtsstationen in Steiermark (außerhalb Graz) und in Laibach zu erteilen hat, zur Besetzung. Die festen Bezüge einschließlich Kriegsteuerungszulage, sowie Reisediäten werden je nach der Qualifikation und Verwendbarkeit des Aufzunehmenden durch Vereinbarung geregelt. Bewerbungsgesuche sind an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Graz, Grieskai Nr. 58, zu richten. Graz, im August 1917. Israelitische Kultusgemeinde Graz Der Sekretär: Der Präses: Dr. Lemberger. Simon Rendi. Israelitische Kultnsgemeinde Wien. ad Z. 3400 ex 1917. Kundmachung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, daß der anläßlich der diesjährigen hohen Feiertage stättfindende Gottesdienst im Wiener Konzert hause (großer Saal) mit Rücksicht auf die Brandkatastrophe im Leopoldstädter Tempel ausschließlich für die Sitzinhaber des Leopoldstädter Tempels zugänglich sein wird und demnach der mit Kundmachung Z. 2400/1917 verlautbarte Kartenverkauf für das genannte temporäre Betlokal entfällt. Wien, 20. August 1917. Israel. Kultusgemeinde Wien. Als Ersatz für den bisherigen Gottesdienst im großen Konzerthaus-Saale findet heuer der Gottesdienst im mittleren Konzerthaus-Saale statt. Der Kartenverkauf hiefür beginnt am 2. September d. J. und findet an der Betsitzkarten-Kasse der israel. Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse Nr. 4, 1. Stock, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr vormittags statt. Unterstntznngsverein „Hachnusas Kain“ ans Czernowitz. s'sri n'-*l Mtnjan S''3V1!fl Der Unterstützungsverein »Hachnusas Kalu« aus Czereowitz veranstaltet im Prachtsaale des „Hotel Post“, I., Drachengasse 1 (hinter Cafe Salier) einen Festgottesdienst mit Predigt während der hohen Feiertage. Oberkantor Halpern aus Lemberg wird Musaf vorbeten. — Sitzvormerkung sowie Verkauf findet zwischen 12"—2 und 6—8 Uhr im Restaurant Fischer, H., Große Pfarrgasse 23, statt. Für das Komitee: 0. Rosenblatt. Die israelitische Kultusgemeinde in Pribram besetzt die Stelle eines Rabbiners. Bewerber, die österr. Staatsbürger, der böhm. Sprache vollkommen' mächtig sind, um an den böhm. Volks-, Bürger- und Mittelschulen Religion zu unterrichten und böhm. Predigten abzuhalten befähigt sind, wollen ihre Gesuche mit beglaubigten Zeugnissen über abgelegte Studien und bisherige Verwendung bis 15. Oktober 1917 überreichen. Gehalt nach Uebereinkommen. Der Vorstand: N. Kobn. Mose; Rath's Lehrbücher der hebräische» Sprache: Neue, vielfach verbesserte und vermehrte Auflage des nay mp a) Lehrbuch der hebräischen Sprache für Schul- und Selbstunterricht mit Wörterverzeichnis und Schlüssel von Moses Rath. Das einzig praktische Lehrbuch mit deutscher Unterrichtssprache zur völligen Erlernung der hebräischen Sprache in Wort und Schrift auch ohne Lehrer. Einführung in die Literatur. Die gesamte Fach- und Tagespresse, sowie die »Histadruth lbrith« in Berlin und Lemberg hat .dieses Buch als bestes und für d u Selbstunterricht geeignetstes anerkannt. Preis eines schön ausgestatteten, gebundene» Exemplare» (400 Seiten stark) K 6.—, mit Schlüssel KT.—»Port©bei direkter Zustellung 40 Heiler, rekommandiert 65 Heiler, Nachnahme K f .— h) Samouczek polsko-hebrajski. Es ist dasselbe Buch mit polnischer Unterrichtssprache. Preis gebunden K 7.—, mit Schlüssel K 8.—, Fort© wie oben. <o mir nur hebräisch nach der Methode »Jwrith h’iwrith«. Preis gebunden K 3.50. Porto 20 Heller, rekom. 45, Nachnahme 80 Heller. Zu bestellen hei M. Rath» Wien» I.» Postgasse ft und in allen Buchhandlungen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.