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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1917-09-07 · 35 (7.9.1917) · page 10

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
34 (1917)
Issue
35 (7.9.1917)
Date
1917-09-07
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 574 ‘ ' Dir. BLoH's Wochenschrift Nr. 35 Uche in Wien, je 2.—; BürgerschuNehrer G. Liebesny, Abraham Meyerhoff, Leopold Schneider, sämtliche in Wien, je 1.—. Für die Evakuierten in Palästina sind uns außerdemzugekommen von: Heinrich ftlmger und M. Schenker-Gottesmann, Wien je K. 500.—,; B. Cz. 400.—; Moritz Seidmann, im Felde 211.—; Einj-Freiw. I. SUemberg, Sopron 210.—; Hugo Grünberg, Trebitsch, Josef Bernstein, Jaroslau rind Oberrabbiner Prof. Dr. H. P. Chajes, Triest je 100.—; Justiz-Fähnrich Dr. David Koch, Advokat aus Lemberg, derzeit Kassa 88.—; Leutnant Leon Feiner, Bischoflak 76.—; Dr. Josef Lohn, Epidemiespital, Lublin 73.—; C. Reich & Co., Wien, Oberleutnant Armin Guttmann und Leutnant Bard, beide im Felde, M. Steinbock, LezajsV- Drohvbycz, je 50.—; Chaim Wohl, im Felde 45.30; Feldwebel Moritz Lemberg, bei einem k. u. k. Bahnhofkommando 40.—; Wilhelm Lohn, im Felde 39.—; Zugsführer Jakob Rothstein und Korporal Mira Großmänn, beide im Felde, je 37.—; Josef Reiner, Seitendorf, Sammlung unter Flüchtlingen 28.70; Professor Salomon Meisler, im Felde, und Kinder von Ehune Segal, Drohobycz je 25.—; Fähnrich Heinrich Mündelgrün, Reservespital, Leipnik 23.—; M. Glas, Fiume, I. Rind, Persenbeug; Fähnrich Josef Lewenböck, im Felde, Stotz und Ball, Wien, Emilia Kleinzeller, Milonka und Reseroefeldwebel Simon Schaffer je 20.—; Leser Blumenberg, im Felde 15.— und M. Freund. Drohobycz 16.—; H. David, Regierungssekretär bei der Landesregierung, ^Sarajewo, Ludwig Weinberg, Zizkow. Salomon Großbard, Latzko, David Ahufrom> Kuttenberg, Chaim .Schmierer, Maier Horowitz, Banjaluka 3.—; Jakob Mandelbrod, Sarajewo, führer S. Rubin, Emanuel Schweiger, sämtlich im Felde, und Friedrich Aron, Zellen, je 10.—; Siegwund Stein, Wien 5.—; Maier Horowitz, Banjaluka 3.—; Jakob Mandelbrod, Sarajewo, und Chaim Daschewski, Zawidowice, je 2.—; Jakob Juffe, Lemberg 1.20, zusammen K. 3272.20; hievon an das zionistische Exekutivkomitee, Wien, für den gleichen Zweck K. 1239.30. Spenden für die Evakuierten in Palästina erbitten wir an das Bankhaus S. M. o. Rothschild, Wien, 1. Bez., Renngasse 3, auf Konto „Hilfskommission 1915 für Palästina" mit dem Vermerk: Für die Evakuierten. Adresse für Zuschriften: „Hilfskommission 1915 für Palästina", Wien, 4. Bezirk, Frankenberggasse 14. Kriegsspit-Lshilfe für Palästina. Dr. Leopold Silberstein, Meschen K, 50.—; Dr. Podzahratsky, Baden 30.—; Mar Scharrer, Linz, Carl G. Bacher, Prag;. > Dr. Sigmund Schratter, sämtliche in Wien, je 10.—. Adresse für Zuschriften: K. k. Hofrat Dr. Julius Sch lag, Wien, 2. Bez., Obere Donaustraße 109. Zahlstelle für Oesterreich: Danchaus S. M. v. Rothschild, Wien, 1. Bez., Renngasse 3; „Neue Freie Presse", Wien, 1. Bez., Fichtegasse 11; für Ungarn: Magyar Mtalanos Hitelbank, Budapest; für Deutschland: Deutsche Bank. Berlin, Postscheck-Konto Nr. 1000.— (auf das Konto: „Kriegsspitalshilfe für Palästina"). MGsuna des jAomkiWur-Äeelenlichitrs Wr die Kriegswaisen i n P a WWM. Ungeheuer ist verhältnismäßig die Anzahl, unbeschreiblich das Elend der-Mischen Kriegswaisen im Heiligen Lande. Alles, wus briefliche Darstellungen dariüber berichteten, verblaßt vor den anschaulichen .Schilderungen, die etwa zweihundert vor der unertraalich?en Not hieher geflüchtete Familien aus dem Lande der Vater unsl entwerfen. Hilfeleistungist mmuWjiebbar. Wir bitten deshalb, dieses Jahr die Seelen-(Neschi0mo-)Lichte durch Spenden Mr Ae KriegÄvaiftn in Palästina attzntösen. Die Hiffskommission 1915 für Palästina, Wien, IV.,' Frankenberggasse 14. Zahlstelle: Bankhaus S. M. v. Mo thschild. Men, 1. Bezirk, Renngasse 3, auf Konto der Hilfs!- kommission 1915 für Palästina (für Waisenvflege). - Sünden. Bei Herrn Dr. Grunwuld -gingen ein: für den Tempelneubaü von Herrn Beruh: Goldstern 2000 Kronen; von Herrn Kultuspräses Alb. Leicht, St. Pölten, 100 Kronen; für Leopold Hilsner von N. N. 100 Kronen als erste Rate einer in gleicher Höhe fortlaufenden wonatlichen Beisteuer. -» Sprmde. Für das Kriegswaisenheim, Wien, 2. Malzgasse 7, für jüdische Kriegswaisen K. 20.— von Paula Grüner. Spende für den Hilsner-Fonds: Von Herrn Josef Rosenthal, Kriegsinvalide, Zeilern bei Amstetten, K. 50.—; Frau . Armine Eingedenk, Pirnitz, K. 5.—; „Laßt Sonne herein" K. 5.-; Oskar Philipp K. 10.—. Wiener Brockensamlmlnug fitiv jüdische Arme, (Verteilungslokäl: Asterstraße Nr. 42). Geldspenden gingen ein von: Arnold Kellner K. 100.—; A. Lemberger 100.—; Bernhard Goldstern 100.—; Gutsbesitzer'Adolf Freund, Preßburg 50.—; Frl. Cac. Nierenstein 30.—; Frau Mathilde Con 30.—; I. Schanger (Bielik) 30.—; Frau Frieda Schwarz 40.—; Lipe Türkl 20.—; Philipp von Eomperz 20.—; Schenker & Co. 20.—; Dr. Alfred Lederer 20.--; Weiß L Schwarz 10.—; Heinrich Kolm 10.—; I. Frohlich-Hohenstadt 10.—; Frau Dr. Rehberger 10.—; Ignaz Erdös 10.—; Geza Schönberg 10.—; Hermann Pollak Söhne 10.—; Frau Olga Mayer 10.—; Cosmanos 10.—. Wir bitten dringend, der arnren Schulkinder zu gedenken/ die jetzt bei Schulbeginn ohne warme Kleidung, ohne Stiefel' den Weg zur Schule antreten Müssen. Weinende Mütter kommen zür Verteilung und jammern, daß sie bei den hohen Preisen weder Anzug noch Schuhzeug für ihre Kinder kaufen können. Wieviel soziales Elend könnte gelindert werden, wenn Eltern, die in der glücklichen Lage sind, Neuanschaffungen für ihre Kinder zu machen, die vorjährigen Sachen unserem Verteilungslokal zuweisen wollten! Id a Barb e r, Präsidentin der Brockensammlung f. jüd. Arme. in die hebräische S ch u l t des Vereines für hebräische Sprache und Kultur in Wien unter Leitung des Herrn Moses Rath 'werden täglich von halb 7 Uhr bis halb 9 Ahr abends im Schullokal, 2. Bezirk, Große Mohrengasse 16, Tür 22, entgegengenommen. Neue Kurse für Anfänger wie auch für Fortgeschrittene. __ GjottesÄienst. Im Bethaus, A r l o n - S a a l, 1. Bezirk, Rothgasse Nr. 9 (nächst der Marienbrücke), wird an den hohen Feiertagen der bestbekannte Tenorist Herr Jsak Deutsch als Erster. Kantor fungieren.. _____ Kaiser Franz Joses I.-MlÄigitngMmpel, Wien, 2. Bez., Pazmanitengasse 6. Dem Oberkantor dieses Tempels, Herrn Josef G i b l i ch - mann, wurde über Ansuchen des Vorstandes von seinem Schühen- Brigadekommando ein vierwöchiger Urlaub bewilligt. Derselbe wird daher bis über das Sukkoth-Fest seinen Amtspflichten obliegen können. .! Der Präsident dieses Tempelvereines, Herr kais. Rat Adolf Weng er, ließ sich am Schabbos Ki Theze zur Thora rufen! und spendete für den Wiederaufbau des Leopoldstädler Tempels den Betrag von 500 Kronen, indem er dem greisen Präsidenten der Kultusgemeinde Herrn Dr. Alfred Stern einen Mi-Scheberach machen ließ. __ Bethaus „Machsike HadÄß", Wien I , Bauernmarkt 19. Die P. T. Besucher unseres Bethauses werden dringendst ersucht, sich ihre Sitze rechtzeitig, b. i. bis zuw 10. September, zu sichern, da später die Sitze an jeden sich Meldenden vergeben werden.. Für den Vorstand: Bernhard Hofbauer^ UuMrstätLprofessor Weiteaseld. Am 15. August l. I. ist der Wiener Gelehrte. Professor Dr. Stefan JS ei d enfeld aus seiner schaffensreichen Tätigkeit durch den Tod gerissen worden. Der Gelehrte,'welcher in seinem Fache der Hautkrankheiten als Schüler Raposis einen Weltruf hatte, wurde im Februar 1870 in Suczawa (Bukowina), als jüngster Sohn des hortigen isr. Kultuspräsidenten geboren. Er entstammte einer vornehmen jüdisch-orthodoren Rabbinerfamilie und war noch sein Urgroßvater Rabbiner in Suczawa. Von diesem, welcher um, sich viele Jünglinge versammelte und dort eine Pslegestätte des Talmudstudiums gründete, der er sein ganzes Leben und Können widmete, hatte auch der junge Gelehrte die Fähigkeit und Liebe zum Forschen und Lehren geerbt. Schon als junger Arzt hielt er vielbesuchte Vorlesungen für , Aerzte und. erfreuten sich diese namentlich des Zuspruches amerikanischer Aerzte. In Suczawa hatte der.Verstorbene den ersten Unterricht' von einem hebräischen Gekehrten Brenner erhalten und schon dieser erkannte und anerkannte das ,Genie des Knaben, mit dem er oft stundenlang aus Spaziergängen über alle möglichen Wissensgebiete plaudern konnte. Später besuchte er das gr. öftere. Gymnasium seiner Paterstadt und errang auch hier mit loco I die Achtung seiner Lehrer und Mitschüler. Auf der Hochschule wandte sich

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