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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1917-07-27 · 29 (27.7.1917) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
34 (1917)
Issue
29 (27.7.1917)
Date
1917-07-27
Page
– (sequence 16)
Language
German
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f:V'Ä Seife 484 Dir.' Blolchss Wochenschrift Nr. 29 IsraeMische Kultusgsmeiuäe Wien. Z. 2496 ex 1917. Kundmachung betreffend die Errichtung von m I. Der .Vorstand beabsichtigt für den gegenwärtigen Bedarf an temporären Bethäusern durch eigene Maßnahmen vorzusorgen und wird demgemäß nur im Falle1 tatsächlichen Bedürfnisses -die Genehmigung für ein temporäres Betbaus an Private erteilen. Hiezu ist im Sinne des § 79 des Gemeinde-Statutes die Bewilligung des Kultusvorstandes vor Erlangung der behördlichen Genehmigung einzuholen und wurden hiefür folgende Normen festgesetzt: ’ 2.-Die Gesuche um Bewilligung sind bis längstens 15. August h J. im Einreichungs-Protokolle der israel. Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse Nr. 4, II. Stock, zu überreichen. Später einlangende Ges u ch e w-e r den z u.rü ck gewiesen. Auf nicht entsprechend belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. 9. Die Gesuchsteller haben für sich und - für die , zu verwendenden Vbrbeter (die Namen derselben sind im Gesuch anzugeben) genaue Ausweise über Charakter, Moralität und Befähigung zu erbringen. 4. An weibliche Personen wird weder direkt noch indirekt eine Bewilligung erteilt. 5. Die als Betlokale einzurichtenden Räume müssen sich für diesen Zweck vollkommen eignen und ist die Zustimmung des Vermieters sowie d-^s Hauseigentümers zur diesfälligen Verwendung schriftlich beizubringen. . 6. Wohnungen und andere Lokale dürfen nur dann zur Abhaltung des Gottesdienstes verwendet werden, wenn sie vollkommen ausgeräumt sind und an den Festtagen aus sch lieblich für dem erwähnten Zweck benützt werden. 7. Die Errichtung eines temporären Betlokales in der Nähe .von ständigen Betbäusern wird, in der Regel nicht bewilligt.; 8. Ein Ankauf von Betsitzen seitens der Kultusgemeinde ist nicht zu gewärtigen. . 9. Die Bewilligung wird, den Betlokal-Inhabern nur unter der Bedingung erfüllt, 'daß Mieshlben' der Kült'usgemeinde für unbemittelte Personen. (Männer und Frauen) zusammen den zehnten Teil der von der_Behörde genehmigten numerierten’ Sitzplätze unentgeltlich bis längstens 5. September 1917. zur Verfügung stellen. 10. Zur S'cherstellung der Einhaltung d eser Verpflichtung, sowie aller für die Erteilung der Bewilligung zur Errichtung eines temporären B tbauses gestellten Bedingungen ist e i n’fe Kaution zu erlegen, welche bei Nichteinhaltung auch nur einer dieser Verpflichtungen für wohltätige Zwecke der Kultusgemeinde verfällt. Die zu leistende Kaution wird auf Grundlage der seitens der Behörde bewilligten Anzahl von Sitzplätzen mit je K 1.— für den Sitzplatz bemessen. II. Der Text einer etwa beabsichtigten Annoncierung oder Plakatierung ist dem Gesuche zur Genehmigung ansuschließen. 12.. Unmittelbar nach den hohen Fr iertagen ist an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien ein Verzeichnis der beim Aufrufen zur Thora erfolgten Spenden mit Namen ünd Adresse des Spenders sowie genauer Bereichnung des Zweckes einzusenden. Es ist Pflicht einer jeden Partei, für eine Polizei-Aufsicht auf .eigene Kosten zu sorgen. Als »Hausandachten« werden nur jene gottesdienstlichen Hebungen betrachtet, welche ohne jegliches Entgelt und lediglich Familienangehörigen zugänglich sind. * Wien, im Juli 1917. Der Vorstand der israelitischen Knltnsgemeinde. Zum Qedächtnis an den'' ersten' Vize-Präsid eilten der Wiener isärel: Kultusgemeinde, k. k. Landesschulrat- Herrn Dr. GUSTAV KOHN Hofu. Gerichtsadvokat, Besitzer d. eisernen Kronen- Ordens 111. Klasse, Ritter des. Franz Josef-Ordens etc. etc.. Herau8§e§eben von MAX SCHWAGER * Wien, II., Zirkusgasse 50. . •, - Das Ruch enthält Beiträge und Reden von: Oberrabbiner Dr. M. Güdemann, Rabbiner Dr. Max Grunwald, Rabbiner Dr. Julius Max Bach Präsident Dr. Alfred Stern, Landesschulrat Dr. Markus Spitzer, Dr. Heinrich Schreiber, Dr. Alfred Berger, akadem. Maler David Kohn und Sekretär Dr. Emil Adler. Außerdem enthält das inschöner Ausstattung erschienene Buch zwei Reproduktionen von Porträts Dr. Gustav Kohns. Eine Rötelstiftzeichnung vom akadem. Maler David Kohn und die letzte Aufnahme des Hof-Photographen 8. Weitzmann. Zu beziehen durch" den He rausgeber MAX SCHWAGER ' WIEN, II., Zirkusgasse Nr 5\ Die Kultusgemeinde St. Pölten sucht über die hohen Feiertage einen; - Schachris -Vorbeter. Reflektanten müssen eine kräftige, gut geschulte Stimme haben. Offerte mit Honoraransprüche sind zu rieh en , an Herrn Albert Leicht, Kultusvorsteher. Junger Mann, hebräischer Lehrer, event. auch für Talmud, erteilt Lektionen für hier oder auswärts, sucht einen Posten, geht auch aufs Land (in Ungarn) unter mässigen Bedin - gungen. Gefl. Zuschriften an: E. Reiser, II., Schreigasse 12/11. G. Blinder Organist ucht Beschäftigung in Tempel für Freitag, Samstag und isr, seiertage. Gefl. Anträge unter »H. P.« an die Administration dieses Blattes. __ ‘ ' entsprech „de Kantor mit schöner Baritonstimme, Sehochet und Bodek, wie auch Rel.-Lehrer (seinerzeit d urch Ein - rücken zum Militärdienst stellenlos geworden) sucht Posten. Zu-, schriflen an Moses Taubes, Hermitz, P. Pohl. Beglaubigte Uebersetzungen ans dem Hebräischen und Jüdischen übernimmt billigslens und raschest SIGMU1VD HABER, beeideter Gerichtsdolme!sch für d e hebräische und jüdische Sprache (Zivil- und Strafsachen) im Oberlandesgerichtssprengel Wien. Bureau: Wien, II.. Große Lehreng 3 b, Tür 21. (Eingang auch Tabörstraße 8 b.. II. Stiege.) Sprechstunden täglich von 12—2 Uhr nachm. Provinzzuschriften werden mit umgehender Post erledigt. Stimmbegabte Herren werden für die Mitwirkung im Chor bei den seitens der israel. Kultusgemeinde Wien anläßl ch der hohen Feiertage im »Großen Musikvereins- und Konzerthaussaal« zu veranstaltenden Gottesdiensten aufgenommen. Blattleser bevorzugt. Bewerber wollen sich Lei Herrn Chordirigenten Z e 11 n i k, I.. Seitenstettengasse 4, melden." Ein langjähriger, würdiger Bai Tefila mit vornehmer Stimme sucht einen Posten für die hohen Feiertage. Sub. »S. M.« an die Redaktion des Blattes! Wien, VIII., Lerchengasse 6 a Brünn, Adlergasse 9 Vertreter für den Verkauf von Bücher, Machsorim, Roschhaschonokarten, Talessim, Tefillin, Schofros, Lnlowim werden gegen hohe Provision unter günstigen Bedingungen gesucht. Zuschriften sind zu richten an: - . Redakteur Max Hickl, Wien,VIII., Lercheng. 6a Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef E. Bloch — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VII. 39 169021

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