Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 34 (1917)
- Issue
- 29 (27.7.1917)
- Date
- 1917-07-27
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 29 Dr. Bloch's Wochenschrift Sette..483 - neuestHeiligtum! errichtet; denke irr. diesen Tagen der schweren Trauer um! die Vergangenheit an den Wahlspruch bes-Tafin-ub, den sich die „Israel. Allianz! z N.WieM" nslsMotto an ihrer Fassade! ansgemeißelt hat: . „Jeder Tn Israel ist Bürge einer für den. anderen.". Dieser Hpruch H . das. Spiegelbild der j ü dis ch e n Treu e, an die der Jahresbericht der „Israel Allianz zu Wien" -dringend appelliert, jedem! einzelnen leistungsfähigen ' Mischen Glaübensgenossen als dringliche Mah- ' nung. zürnst. . . . Möge sie nicht.vergeblich in dieser harten. Prüsungszeit der schwerbetrofsenen Judenheit ertönen, möge sie in allen jüdischen Herzen Widerhall finden! Baden, ini Monat Menacham Ab 5677. Oberrabbiner W. R e i ch. Katharina und Lazar Goldsteinsche Witwe nstistnng. Anzahl der Plätze: Drei, im Betrage von je Kr. 398.—. Bewerbungsberechtigt sind: Dürftige, inr Polizeihezirke Wien wohnhafte israel. Witwen aus dem Zivilstande von tadelloser moralischer Haltung, deren Gatten in der Zeit vom 16. Juli 1913bis 15. Juli iffi:7 ohne Hinterlassung eines Vermögens gestorbew sinh und namentlich dkm Rabbinats- und Lehrerstande angehört haben. Den Vorzug genießen: Bei gleicher Dürftigkeit jene Bewerberinnen, welche die größere Aikzähl unversorgter Kinder besitzen: Gesüchsbeilagen: Geburtsschein der Bewerberin, Geburtsscheine und Jmpfzeugnisse der Kinder, Trauungsschein, Totenschein des Gatten, Armutszeugnis und abhandlungsbehördlicher Bescheid, daß die Verlassenschäft des verstorbenen Gatten amtshalber abgetan wurde, " Einreichstelle: I. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Ein- . reichungsprotokoll). Letzter Tag der Einreichungsfrist: 6. August 1917. Verleihnngstag: 15. Oktober 1917. Wien, 25. Juli 1917. Der Vorstand der israel. Kuttusgemeinde Wien. Meratrrr. Neue jüdische Monatshefte. Zeitschrift für Politik, Wirtschaft und 'Literatur in Ost und West. Verlag: Berlin W. 8, Französischestratze 49. 1. Jahrgang, Heft 19, 10. Juli 1917. Inhalt: Dr. Sigbert Fe,uchtwanger: Grundsätzliches zur deutschen Judensrage. — Prof. Dr. M. B ul ab an: Der Kahal in Polen im 16, bis 18. Jahrhundert. — Dr. A. Ko Hut: Wilhelm von Humboldt in .feinem .Briefwechsel mit Juden und Jüdinnen. — Dr. Karl Schwarz: Hagädah. Illustrationen von Josef Budko. — Jng.-Agr. I. Oettinger: Zur Frage des siedlungsgenossenschastlichen Experiments. — Hugo Salus: 1861. Umschau. — Literaturblatt. „Hamizpe" erscheint wieder. Das. hebräische Wochenblatt „Hamtzpe" beginnt wieder in Krakau unter der Redaktion des früheren Redakteurs S, M. Lazar, der nun als 51 jähriger vom Militärdienste entlassen wurde, zu erscheinen. Abonnement 4 Kronen vierteljährliche , '. Hebräilch-wlffenschaftlichliterarischeMonatsschrist. Anfangs September: erscheint im jüdischen-Buch- und Kunstverlag -Max Hickl, Wien, Lerchengasse 6 a. eine hebräisch-wissenschaftlich-literatische Monatsschrift. Schriftsteller rnrd Interessenten werden gebeten, ihre Adresse Herrn Redakteur Max Hickl, Wien, VIII., Lerchengasse 6 a, mitzuteilen. Jung-Juda. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. 18. Jg., Nr. 14' Prag, 13, Juli 1917 (23. Thamus 5677). Redaktion und Administration: Prag, 11., Stefansg. 629. Inhalt: Sigmund Werner: Zum neunten Ab. — Aus dem Sagenkreis des neunten Ab. — Rach Dx. H. Gr ätz: König David. — Der alte Salomon. — Pogromopfer. (Jllustr.) — Moritz Posen: In der Sommerfrische. — Frau Rahel Mayer: Sprüche. — Guck in die Welt. — Rätselauflösungen. — Uebersetznngsanfgabe. — Rätsel. . Kriefkasten K. V., Lemberg. In Warschau ist die Errichtung eines jüdischen/ Lehrerinnenseminars in Aussicht genommen. Die für die Reu- , gründung erforderlichen .sehr erheblichen Mittel stellt Frau. Talgrün zur Verfügung, die sich um die Entwicklung des jüdischen Schulwesens in Polen bereits große Verdienste erworben hat. Frau T a l g r ü n war auch die Strsterin der ältesten Frauenmittelschule in. der polnischen Hauptstadt. Das neue Lehrerinnenseminar bedeutet ein wichtiges Glied. in her Kette der jüdischen Volksbildungsbestrebungen, Die Erziehung und Beeinflussung der? weiblichen Jugend für moderne Berufe gehört zu den wichtigsten und schwersten Problemen der-polnischen'Judenheit. F. G. m G. Die -Juden in den feindlichem Ländern bekämpfen den Deutschenhaß. Jacob H. S ch rsf Hat mit einer Gruppe ungesehener Amerikaner an Balfonr, Mviani und an die englisch-ftanzöfische Kommission eine Adresse gegen den - Wirt- ' schaftskrieg nach dem Kriege gerichtet. .. B. in G I Die ..Reichspost" stellt sich nicht sehend und nicht - hörend und schweigt, da sie nichts, zu erwidern hat. TlnfmälCifan-Qtalla in gutem> konservativ-jüdischem - UUllUClOlCl tJlCiiC Hause oder solche als Korrepetitor ' sucht Rabbin er s ohn, der im kommenden Schuljahr die Üniversität (Medizin) beziehen soll. Vorzüglicher klassischer Ph i 1 o-; lög e. Ansprüche bescheiden; hat im Korrepetieren von Gymnasiasten mehrjährige Praxis. Gefällige Angebote" erbeten unter »B. A.« . axi die Redaktion dieses Blattes. Konkurs. In der israel. Kultusgemeinde Proßnitz in Mähren ist der Posten eines KANTORS für die Zeit von anfangs August bis Ende Oktober d. J. zu besetzen. . Kompetenten, welche -in der Lage sind, den Gottesdienst mit Chor- und Orgelbegleitung zu versehen, wollen ihre Gesuche mit Angabe ihrer Ansprüche bis längstens Ende Juli d. J. anhersenden. Proßnitz, am 20. Juli 1917. Der Kultusvorstand. . Israelitische Kultusgemeinda Mähr.-Ostrau. Zahl 1379 . . , . , M, ähr.-Q s tr a u, am. 19. JuljL 1917. . Konkurs. Bei der israel. Kultusgemeinde Mähr.-Ostrau gelangt die Stelle eines Religionslehrers für das Schuljahr 1917/18, welcher vertretungsweise an Stelle des zur Militärdienstleistung eingerückten Religionslehrers den Religionsunterricht am hiesigen deutschen Mädchenlyzeum sowie an den deutschen Volks- und Bürgerschulen zu erteilen haben wird, zur Besetzung. Bewerber wollen ihre Gesuche nebst Befähigungs- und Verwendungszeugnissen und Angabe der Gehaltsansprüche bis spätestens 2. August 1. J. an den Vorstand der israel. Kultusgemeinde Mähr.-Ostrau, Johannystraße Nr. 3, einsenden. Der Kultusvorsteher-Stellvertreter: Dr. Max Böhm. Israelitische Kultusgemeinde Ung.-Hradisch. Üng.-Hradiisch, am 18. Juli 1917. ■ Konkurs. Die israelitische Kultusgemeinde Ung.-Hradisch sucht für die hohen Feiertage einen geübten, stimmbegabten Kantor der die Abend- und Mussafgottesdienste zu versehen hat. Honorar K 400.—, Probevortrag Bedingung, doch hat; nur der Akzeptierte Anspruch auf Vergütung deir Reisespesen. ' Entsprechend belegte Offerte sind bis längstens 10. August 1. J. zu richten an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Ung.-Hradisch. Der Kultusvorsteher: . :r 8ig. Fürst. U Oie israel.. " ", II., Schiffamtsgasse 15 sucht für die hohen Feiertage einein Schacharith-, einen Mussafvorbeter sowie einen Schames. Auskünfte bis 3. August hei der Direktion. An Wochentagen 10—12 Uhr. 45162