Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 34 (1917)
- Issue
- 23 (15.6.1917)
- Date
- 1917-06-15
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 379 Nr. 23 Dr. Moch'S Wochenschrift" Icrkoö Gigenfeld. Jakob Ei, Ken selb aus Raho im Marmaroser Köln itat dient seit Kriegsbeginn als Einsährig-Freiw illiger b'eiin Infanterieregiment Nr. . Vor kurzem wurde Eigenfeld, der gegenwärtig verwundet im Spital liegt, mit der silbernen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Die nachfolgend reproduzierten amtlichen Unterbreitungen schildern das heldenmütige Verhalten, für welches E i g e nfeld die Auszeichnung erhielt: „K. u. k. J.--R. Nr. . An das k. n. k. Regimentskom-mando in Feldpost ' : Standort, am 17. Januar 1917. Ans Befehl des k. u. k. RegimentskoMnLandos wird Mer das Verhaltelt des Eiirjährig-Freiwilligeit-Feldwebels Jakob E i g e n - selb irr der Stellung gemeldet: Aut 14. Januar 1917 sind zwei Mann der Kompagnie durch feindliches Maschittengetoehreiitzelfeuer verwmtdet. zwei Mann der . Kontpagnie tödlich getroffen worden. Ueber Befehl des Regiments- und BataillonskomuMitdos hatten die Kornpagnien die Stellirng der Maschinengewehre zu eruieren und selbe durch Minen beschießen %u lassen. Einj.-Freiw.-Fel dwebel Jakob Eigenfeld meldete sich, das Vorterrain zu beobachtelt und die Stelle ausfindig zu Machen. NachderN er wie Stelle bereits konstatiert hatte, meldete er sich! beim KompagniekoMMando Mit dem Verlaltgen. die Handgranatenpatrouille zu beit Hochpostenstellen mitzunehmen und mehrere Eierhandgranaten in die Richtung der Maschinengewehre werfen zu dürfen. Nach Stelligmachnng der Patrouille ging das KompagniekomMando nach, vorn. 5 Uhr 30 Min. nachm, leitete Einj.-Freilv.-Feldwebel Ei gen selb ein lebhaftes Gewehr- und Handgranatenfeuer gegen .das feindliche . Maschinengewehr und warf. persönlich beispielgebend, mehrere Handgranaten ab. Die Russen erwiderten mit Minen- und Jnfanteriefeuer. wodurch einige Zeit später Einj.-Freiw.-Feldwebel Eige n fe l d. nebelt einem Avisposten -stehend, einen Kopfschuß erhielt.; - Es wird hinzugefügt. daß weder gestern noch heute aus der Richtung des feindlichen Maschinengewehres eilt Schuß gegen unsere eigenen Gräben abgegeben tvurde. Schiller m. p., Kompagniekommandant. Gesehen. . Bataillonskommando. Feldpost , am 17. Januar 1917. Einj.-Freiw.-Feldlvebel Jakob Eigenfeld ist mir als schneidiger Zugskonmmndant bekannt, sein wackeres Verhalten im Kampfgräben entspricht diesem Eindrücke und entpffehlt sich zu einer entsprechenden Auszeichnung. Frundsberg m. p.. Oberstleutnant." land am 1. Juni 1916 erlittenen schweren Verletzung gen ant 17. Juni 1916 im Reservespital in Lublin er-- legelt ist. Sohn des Advokatursbeamten Herrn Gustav K o h lt. des Paul Pisk. k. u. k. Leutnant i. d. R. des k. n. k. Schützenregiments Nr. , gefallen am 5. Juli 1915 bei Krasnik in Rußland. Lohn des Kultusvorstehers Herrn Gustav Pisk. erfolgte am 31. Mar. bezw. 3. Juni l. I. mit militärischen Ehren und unter großer Beteiligung der Bevölkerung auf wem Heldenfriedhofe in Nikolsburg. Alle in Nikolsburg' bestehenden Körperschaften waren zahlreich vertreten und erwiesen den Helden die Letzte Ehre. Se. Ehrwürden Herr Rabbiner Dr. Moriz L e w i n hielt jedem dieser auf dem Felde der Ehre Gefallenen einen ergreifenden Nachruf. Herr Oberkantor Heinrich Kunschak versah in vortrefflicher Weise die kantoraten Funktionen. Kttf dem Iekde der Ehre. Infolge Erkrankung aus dem Kriegsschauplatz ist der Oberst d. R. Anton Seinfeld Edler v. Hochfels , gestorben. Das Leichenbegängnis fand Dienstag, den 12. d. M., 9 Uhr vormittags, von der . Leichenhalle wes Garnisonsspitals' Nr. 1 aus statt. Die Beisetzung erfolgte auf der israel. Abteilung des Zentralfriedhofes in Wien. Aus NiLüMuM wird uns gemeldet: Die feierliche Wiederbeisetzung des Erich Pisk. k. n. t Fähn-vich: i. d. R. des k. u.?. Feldkanonenregi- Ments Nr. . gefallen am 8. Dezember.1916 bei Kirlibaba. Sohn Wes Stadtarztes Herrn Dr. Albert P i s k, des Hans Kohn. Infanterist im k. u. k. Schützenregiment Nr. . welcher seinen bei Torczyn in Ruß-