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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1917-04-20 · 15 (20.4.1917) · page 6

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
34 (1917)
Issue
15 (20.4.1917)
Date
1917-04-20
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Geile 234 Dr. Bloch'S Mirde der Tapferkeitsmedaille, int Oktober 1916 das goldene Verdienstkreuz mit der Krone ami Bande der Tapserkeitsmedaille für vorzügliche Dienstleistung vor dem Feinde. Zwei Wrüder ausgezeichnet. Dr. Fritz Werthe: m e t, Leutnant in einem Infanterieregiments wurde für tapferes Verhalten vor dem Feinde mit der bronzenen und der silbernen Tapferkeitsm-edaille 2. Klasse ausgezeichnet. — Dr. Richard Wert- Heime r, Leutnant in einem Infanterieregiment, erlitt im August 1916 in Wolhynien eine schwere Verwundung und erhielt für tapferes Verhalten vor den: Feinde die bronzene Tapferkeitsmedaille. Wilitär-Werdierrstkreuz mit den Schwertern. Reserveleutnairt Dr. Emmerich, Leichter wurde, wie „Egyenlöseg" nach, dem Verordnungsblatt meldet, mit dem Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit der Kriegsdekoration ausgezeichnet. Es ist dies die zweite Auszeichnung des tapferen Reserveleutnants, denn er besaß, bereits irr Anerkennung seines tapferen Verhaltens das Signum laudis. Die letzte hohe Auszeichnung wurde ihm dafür zuteil, daß, er in den Kämpfen vom 3. Dezember 1916 mit seinem unerschrockenen Verhalten einen Anteil an dem . Erfolge hatte, durch, welchen ein bereits verloren geschienener Graben wieder zurückerobert wurde. Leutnant Dr. Leichter ist der Sohn des angesehenen Kaufmannes Adolf Leichter in Gyonghes. Auszeichnung des Sohnes des Wudapester Seminardirektors. Georg, Blau, Rechtskandidat, Leutnant eines bosnischen Infanterieregiments, der an der russischen Offensive vom 'Jahre 1915 von dem -Dnjftrübergang bis zu den Kämpfen bei der Zlota-Lipa teilnahm und gegenwärtig wegen einer langwierigen Krankheit im Hinterland Dienst Macht, wurde, wie „Egyenlöseg" berichtet, für einen während der Schlacht erfolgreich durchgeführten Aufklärungsdienst nachträglich mit der silbernen Tapferkeitsmedaille 2. Klasse ausgezeichnet. Leutnant Georg Blau ist der Sohn des auch außerhalb Ungarns bekannten gelehrten Direktors des Budapester Landesrabbinerseminars Dr. Ludwig Blau. Jüdische Jawilien im Jetde. Witwe Heinrich! Herczog in Budapest hat sämtliche fünf Sühne im Felde. Der älteste, Leopold, Oberleutrrant in einem Infanterieregiment, wurde im Fahre 1916 auf dem russischen Kriegsschauplatz schwer verwundet. Im selber: Jahre noch, kehrte er nach seiner Genesung abermals an die russische Front zurück, wo er später in Gesangenschast geriet. Er ist Besitzer des Signum laudis. Julius, Feldwebel, ist gegenwärtig zum drittenmal an der Front. Ludwig, gleichfalls Feldwebel, dient bei demselben Regiment. S ie g m un d, Gefreiter, ist,an der italienischen Front, Armin, Einj- Freiwilliger, ist kürzlich, an die russische Front äbmarschiert. Ignaz Knöpfler, pensionierter Lehrer der Abonyer israelitischen Volksschule, hat fünf Söhne und drei Enkel beim Militär, und zwar: Geza Knöpfler, Feldwebel» ist bei Ausbruch, des Krieges am 27. Juli 1914 eingerückt und war vom 7. August 1914 bis^ 6. November 1915 an den serbischen und galizischen Fronten. BelaKnäpsl e r, Leutncmt, Besitzer der silbernen Tapferkeitsmedaille 2. Klasse, ruchte am 15. März 1915 ein und war vom 18. August 1915 bis 26. Januar 1916 auf dem nordöst- Wo'ch'enschrift" Nr ip . lichen Kriegsschauplatz. Gegenwärtig versieht er infolge einer Krankheit, die er sich, im Felde zugezogen hatte, beim 29. Honvedbataillon Hilfsdienste. MartinKnöpfler ist am 2. August 1914 eingerückt und dient beim HonvedinsäirterrereginienL Nr. . , Moriz Knöpfler, Gefreiter, ist im November 1915 als 44 jähriger eingerückt und war vom November 1915 bis Mai 1916 auf dem moirtenegrinischen Kriegsschauplatz und hat unter anderen: auch, an der Einnahme des Lovcen teilgenommen. Julius Knöpfler rückte am 29. Februar 1916 ein und dient auch heute'noch beim Honvedinfanterieregiment Nr. . Die Enkelkinder sind: Josef K n ö p f l e r, Fähnrich Hörer der Technik; er ist im Januar 1916 eingerückt und kämpft gegenwärtig an der nördlichen Front. Martin Knöpfler ist im Januar 1916 als Gefreiter eingerückt und befindet sich seit Mai 1916 bei einem Honvedinsanterieregiment an der nördlichen Front. Alexander Knöpfler hat sich freiwillig gemeldet. Er rückte im Mai 1916 ein und steht seit Oktober 1916 bei einen: Honvedinfanterieregiment an der nördlichen Front. („Egyenlöseg.") Zer Lissaveteran Iakov Weiser. Am 8. d. M. starV hier der 75 jährige Jakob Weiser nach längerer'Krankheit/ Der Verblichene war noch - einer der letzten fünf lebenden Lissaveteranen. Er diente bei der Marine als Büchsenmacher durch zehn Jahre und machte die Schlacht im Jahre 1866 auf dem Linienschiss „Kaiser" unter dem Kommando' des Freiherrn, v. Po lz mit. Er . wurde für fein tapferes Verhaltei: vor dein Feinde zu wiederholtenmalei: ausgezeichnet. Weiser war der einzige Ueberlebende, der unter Admiral Tegetthoff mit der Fregatte „Novara" die Expedition nach Mexiko mitgemacht und die Leiche des Kaisers Max; nach Oesterreich gebracht.; hatte. Bei Beginn des Weltkrieges' Meldete ‘sich'der greise" Veteran freiwillig zum Kriegsdienst und versah den Dienst als Wachkonivmndant bei 'verschiedenen Garnisonswachen. Liste der vom 1. Würz bis 1. April in Wien öeerdiglen Kfstziere nnd Wannschasten. ', Peerdigt: 4. März 1917: Johann Kadi sch, k. u. k. Major d. Res. Ignatz Kühn, Kanonier der k. u. k. reit. Art.-Div. Nr. 3. Hermann Weiß. 7. März: Jsak Rot m a n n, Infanterist des Jnf.-Rgts. Nr. 15, 5. Komp. 12. März: Heinrich Schöntag, Jnf.-Rgt, Nr. 83, Pulver-, fabrik Blumau. 13. März: Adolf Musikant, Infanterist des Landst.-- Jnf.-Rgts. Nr. 32. 14. März: Otto S ich w ä d r o n, Einj.-Freiw.-Kadett des L.-J.-R. Nr. 24. Felir Schnabel, k. u. k. Fähnrich. 15. März: Josef Reiß, iLandst.-Jnf. des Landst.-Bez^- Komm. Nr. 19. 19.. März: Leib Kohn, recte Weingeist, Infanterist des Jnf.-Rgts. Nr. 95, 5. Ers.-Komp. Emanuel Schmu hl, Korporal der Train-Dw. 2. 22. März: Hans Glaser, Kadett. 23. März: Markus Zucker, Infanterist des - Jnf.-Rgts. Nr. 30, 11/18 M.-K. - 27. März: Alexander M e i tz, Gefreiter des Jnf.-Rgts. Nr. 19, zugeteilt dem Hauskommando Kriegsministerium. Emil Ascher, Kadett-Aspirant. 28. März: Julius d. Isaak W i t t n e r, Jnf>Freiw.-Kriegskorps Nr. 2. Hugo B lü h, k. u. k. Oberleutnant. , 29. März: Josef Krscher, Fähnrich der Res. des k. u. k. Jnf.-Rgts. Nr. 58. Zwei Wrüder gefaken. (Eine erfchüttemde Traueranzeige.) Frau Gifella M: haly aus Robogany veröffentlicht in:. „Egyenlöseg" die folgende Traueranzeige: .. „Vom Schmerze tief gebeugt, - mit gebrochenen: Herzen geben wir bekannt, daß nufere Heißgeliebtei:, bestell

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