Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 34 (1917)
- Issue
- 15 (20.4.1917)
- Date
- 1917-04-20
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 15 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 33L Feldhaub.-Reg.: Gefreiter Myriz Steiner, Korporal Josef Friedmann, Husar Martin Braun, ung. Ldwreg.; das eiserneVerdien st kreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille Tit.-Feldwebel Dr. Bela Sando r, Feldwebel Kornelius Schwarcz, ung. Ldwreg.; das eiserne Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille Rechnungsunterofsizier 2. Kl. Julius Berges Husarenreg.; Gefreiter Samuel Hacker,^Infanteristen Jakob Schlächter, Gedalje Spiegel, Siegmund Neumann, Gabriel Wieselberg, J.-R.; Pioniere Josef Klärmann, Samuel Kohn, Saul Presser, Bela Schlesin g e r, Telegr.-Reg.; Korporal Adolf Pick, Ldstreg.; Tit.-Zugsführer Isidor Schulhof, Ldst.-Kdo. Vorstehend sind verzeichnet : 3 Ritterkreuze des Franz Josef-Drdens, 8 Militärverdienstkreuze 3. Kl., 16 silberne Signum laudis, 41 bronzene Signum laudis, 34 goldene Verdienstkreuze mit der Krone, 19 goldene Verdienstkreuze, 18 silberne Verdienstkreuze mit der Krone, 1 silbernes Verdienstkrenz, 13 silberne Tapferkeitsmedaillen 1. Klasse, 56 silberne Tapferkeitsmedaillen 2. Kl., 66 bronzene Tapferkeitsmedaillen, 2 eiserne Verdienstkreuze Mit der Krone, 11 eiserne Verdienstkreuze, zusammen 188 Auszeichnungen; hievon 129 an Offiziere und Kadetten des Soldatenstandes, 29 an Militärärzte und Militärbeamte, 130 an Personen des Mannschaftsstandes. Ein Korpskommandant über die jüdischen Soldaten. Wir erhalten folgende Meldung: Vor kurzer Zeit Hielt Se. Exzellenz Feldzeugmeister - W u r M eine Inspizierung der ihm unterstellten Truppen ab. Gelegentliche des Rapportes richtete er an den dort eingeteilten Feldrabbiner Dr. Kgnsner, nachdem er zunächst dem neben chm stehenden Feldkuraten Mecinski seine Ansicht über die Mission der Geistlichkeit im' Felde^ zum Ausdruck gebracht hatte, nachstehende Worte: „Insbesondere freut es mich. Mit Genugtuung hervorheben zu können, daß sich! die jüdischen Soldaten in diesem Kriege besonders hervorragend gehalten und ihre Pflicht unter den schwersten Umständen erfüllt haben. Mit nur verschwindend geringen Ausnahmen."!Es ist im Lause einer kurzen Zeit bereits die zweite Stimme eines hohen Generals über moralischen Wert und Verh!alten der jüdischen Soldaten. Weitere Kommentare erscheinen überflüssig. Weitere Auszeichnungen. Der Regimentsarzt und Kommandant eines Epidemiespitals Dr. Friedrich Schreiber wurde mit dem Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens am Bande des Militärverdienstkreuzes ausgezeichnet. Leutnant Erwin Kune Wälder, J.-R., wurde mit dem goldenen Verdienstkrenz mit den Schwertern, der brorizenen TapferkeitsMedaille, dem Karl-Truppenkreuz ausgezeichnet mib zu einer Roten Kreuzdekoration eingegeben. — Landsturmingenieur Heinrich Schöngut hat das goldene Verdienstkreuz mit der Krone aut Bande der TapferkeitsMedaille erhalten. Herr Otto H o stop sky, k. u. k. Verpflegsakzessist. Sohn des Webereibesitzers ' Simon Hostovsky aus Hronov, wurde für vorzügliche Dienstleistung vor dem Feinde mit dem goldenen Verdienstkreuze am Bande der Tapserkeitsmedaille ausgezeichnet. Leutnant Willy L öw it, Sohn des Kantors Isidor Löwit in Wien, erhielt das Signum laudis und wurde zum Oberleutnant ernannt. Das silberne Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille erhielt in Anerkennung besonders pflichttreuer Dienstleistung vor dem Feinde der Rechn.- Unteroffizier 1. Klasse Otto Jahoda, Sohn des Buchdruckers Jonas Jahoda, dessen zweiter Sohn, Einj.- Freiwilliger Erich Jahoda. in russischer Gefangenschaft sich befindet. Die Sohne des Herrn Hermann Benedikt, Leutnant Armin Benedikt, erhielt die große Silberne, Fähnrich Leopold Benedikt und Fähnrich Salomon Benedikt erhielten die bronzene Tapferkeitsmedaille. Der Sohn des Herrn Gabriel Spitzer, Offizial Adalbert Spitzer, der seit Ausbruch des Krieges im Felde steht, wurde mit dein goldenen Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der TapferkeitsMedaille ausgezeichnet. Zum drittenmal ausgezeichnet. Die Oberleutnants Julius Rosen zweig, . . . . ., und Eugen Baroti, . . . . ., erhielten zu dem Militärverdienstkreuz 3. Klasse und dem Signum laudis, deren Besitzer sie bereits waren, vor kurzem das silberne Signum laudis. Ferner wurde, wie „Egyenlöseg" berichtet, der Trainoberleutnant Andor Kunstädter, Besitzer des Signum laudis und einer deutschen Auszeichnung, jetzt mit dem deutschen eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Dem Offiziersstellvertreter Moritz H o fmann, J.-R., wurde die große silberne Tapferkeitsmedaille zum drittenmal verliehen. Aum zweitenmal ausgezeichnet. Die silberne Tapferkeitsmedaille 1. Klasse wurde zum zweitenmal verliehen dem Einj.-Freiw.-Zugsführer Emanuel Roth, J.-R.; dem Tit.-Zugsführer Samuel Szü c s, J.-R.; dem Korporal Benjamin Simon, J.-R.; dem Zugs sichrer Siegmund Weber, Feldhaub.-Reg.; den Tit.-Zugssührern Friedrich Pollak, Feldkanonenreg und Moritz. Faden, J.-R.; dem Feldw ebel David Goldri n g, Ldwreg.; die bronzene Tapferkeitsmedaille zum zweitenmal dem Feuerwerker Jakob Herzog, Feldkanonenreg.; den Infanteristen Ignaz Weiß und Max Weichsekbaum. J.-R.; dem Rechnungsunleroffizier 1. Klasse Adolf Zwiebel, Jägerbat.; den Zugsführern Aaron Fische r, Heinrich Groß und Adolf Th au, J.-R.; dem Offiziersstellvertreter Hersch Jakob, J.-R.; den Leutnants d. R. Ernst Perl und Dr. Alexander Daniel, J.-R.; dem Infanteristen Ernst Goldschmidt und Ernst R o s e n b e rg, J.-R.; den Infanteristen Wolf Daniel, Ldwreg.; dem Zugsführer Josef Gold stein, Ldwreg.; dem Fähnrich Leon Rubin g er, Ldwreg.; dem Feuerwerker Michael Fleischer, ung. Ldwreg. Die silberne Tapferkeitsmedaille 1. Klasse wurde zum zweitenmal verliehen dem Fähnrich d. R. Dr. Bela Brüll, Feldkanonenregincent; ebenso die silberne TapferkeitsMedaille 2. Klasse dem Tit.-Korporal Samuel Beiser, J.-R., und dem Stabsfeldwebel Leon Ochshorn, Ldwreg.; die bronzene Tapferkeitsmedaille dem Tit.-Zugsführer Gustav Deutsch, Ldwreg. und dem Infanteristen Moritz Schwarcz, J.-R. Zweifach ausgezeichnet. Militärakzesfist Arthur Kohn, Verpflegsmagazin Innsbruck, Schwiegersohn des Kafetiers Ignaz D u b, erhielt im Juli 1915 das goldene Verdienstkrenz mit