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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1916-10-17 · 41 (17.10.1916) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
33 (1916)
Issue
41 (17.10.1916)
Date
1916-10-17
Page
– (sequence 19)
Language
German
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3ir. 41 Tr. «koch s Wochenschrift Loire GB KrirfKastrn. Leser in Prerau. Der verstorbene Hofrat Julius v. Wiesner war ein Kind jüdischer Eltern, und zwar das neunte des in der Ortschaft Tschechen bei Brünn wohnhaften Ehepaares Wiesner. Sern Vater war ein bedeutender Kaufmann. Notiz. Jüdische Bühne. Direktion S. Podzamcze, 2. Bez.. Taborstraße 12 (Hotel Stefanie). Wo ch e n - P r o g r amm : Freitag, den 13. Oktober: ,.Schatzes Koidesch", Operette in vier Akten von Feinmann. Samstag, den 14. Oktober. Neu. zum erstenmale: ,.Der Meturof". Lebensbild in vier Aufzügen von Gordin. Sonntag, den 15. Oktober, nachmittags halb 4 Uhr: „Der Jeschüwe Bücher", Lebensbild in vier Aufzügen von Rakow; abends 6 Uhr: „Der jüdische Hamlet". Lebensbild in vier Aufzügen von Zalatrewski. Montag, den 16. Oktober: ..Das Mädel von der West", Lebensbild in vier Aufzügen von Lateiner. Dienstag, den 17. Oktober: „Die Weiber". Lebensbild in vier Au.ftügen von Schorr. Mittwoch, den 18. Oktober: „Die Sedernacht", Lebensbild in vier Aufzügen von Lateiner. Donnerstag, den 19. Oktober: nachmittags halb 4 Uhr: „Sulamith". Operette in vier Aufzügen von Goldfaden; abends 8 Uhr: Wohltätigkeits-Vorstellung zugunsten der Stanislauer Flüchtlinge, veranstaltet von Herrn Elias Händler: „Rabbi Amnon". Operette in vier Aufzügen von Horowitz. Dr. Müls SaM-Stiftung für Techniker. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Betrage von je Kr. 200.— bis Kr. 500.—. Bewerbungsberechtigt sind: Studierende der k. k. technischen Hochschule in den im Reichsrate vertretenen Königreichen und Ländern, ohne Unterschied des Glaubensbekenntnisses, welche ihre Vermögenslosigkeit und die Armut ihrer Eltern nachzuweisen vermögen. Bevorzugt sind: Kompetenzberechtigte Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung gestanden sind, bei gleichgebliebener Würdigkeit. Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatschein. Armutszeugnis, Frequentationszeugnisse und Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4,. 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ Karl und Rosalia Goldschmidt-Wohttätigkeitsstrstung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, in Beträgen von je Kr. 20.— bis Kr. 100.—, zusammen Kr. 2620.—. Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Arme. Bevorzugt sind: a) Bewerber, welche nachzuweisen in der Lage sind, daß sie von den Großeltern der Stifterin, Frau Rosalia Goldschmidt, geb. Engel, bezw. deren Galten. Herrn Karl Eoldschnlidt, abstammen; b) Bewerber, welche Nachweisen können, daß sie von Personen israel. Konfession abstammen, die bei den Firmen „Eoldschmidt. Kobler & Co.", „Goldschmidt & Sonnenfeld", ..Goldschmidt & Landsinger" und „Karl Eoldschmidt", sämtlich in Wien, bedienstet waren. Verleihungstag: 13. März 1917 (19. Adar). Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, gegebenenfalls Verwandtschaftsnachweis, bezw. bei Geltendmachung des Anspruches auf Vorzugsrechte nach b) die entsprechenden Nachweisungen. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasfe 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Dr. Jakob Goldenthal-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 96.—. Bewerbungsberechtigt sind: Rabbinats- und Lehramtskandidaten, welche sich an der Wiener k. k. Universität. wissenschaftlich ausbilden. Gesuchsbeilagen: 1. Der Nachweis der österr. oder ungar. Staatsangehörigkeit; 2. Geburtsschein; 3. Ern Zeugnis von einem bei einer israel. Gemeinde Oesterreichs oder Ungarns wirklich fungierenden Rabbiner über den moralischen 'Lehenswandel des Bewerbers, s owie über dessen tüchtiges Bewandertsein in der hebräischen und rabbinischen Literatur; 4. Armutszeugnis; 5. der Inder oder der Mätrikenschein über die Inskription des Bewerbers als ordentlicher oder außerordentlicher Hörer der Wiener k. k. philosophischen Fakultät; 6. die Bestätigung dreier Professoren dieser Fakultät über den fleißigen Besuch der Vorlesungen durch den Einschreiter. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. .Stock (Einreichungsprotokoll). Elisabeth Ungar Stiftung für Ralwinatst Indizien. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, in Beträgen von Kr. 200.— bis Kr. 500.—, zusammen Kr. 2000.—. Bewerbungsberechtigt sind: 1. Ordentliche Hörer: a) der israel.-theol. Lehranstalt in Wien oder anderer israel.-theol. Lehranstalten der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder ohne Rücksicht auf die Staatsbürgerschaft, bf einer in Ungarn oder in Deutschland befindlichen israel.-theol. Lehranstalt, vorausgesetzt, daß nach dem Lehrplane und den Einrichtungen dieser Anstalt der Unterricht des Talmuds daselbst für alle Hörer und in allen Jahrgängen einen obligaten Lehr- und Prüfungsgegenstand bildet; 2. absolvierte Hörer der vorbezeichneten Lehranstalten, insoferne seit Ablauf der vorgeschriebenen Studienzeit in der betreffenden Lehranstalt ein Zeitraum von zwei Jahren noch i'.icht verstrichen ist, die Absolventen die Rabbinatsprüfung noch nicht abgelegt und das Amt eines Rabbiners noch nicht bekleidet haben oder bekleiden; 3. sonstige israel. Studierende, welche sich durch ein Zeugnis eines in amtlicher Stellung befindlichen Rabbiners über eingehende Kenntnisse des Talmuds, sowie mit glaubwürdigen Bestätigungen darüber auszuweisen vermögen, daß sie sich für den Beruf eines Rabbiners heranbilden. Bewerber, welche als ordentliche Hörer eine der sub 1 b) bezeichneten Lehranstalten besuchen oder absolviert haben, sowie Bewerber der sub 3. dezeichneten Kategorien, müssen dem österr. Staatsverbande angehören. Eefuchsbellagen: Geburtsschein, Heimaisschein. Rlittellosigkeitszeugnis, Nachweis über sittlich-religiösen Lebenswandel, sowie die für die Kompctenzberechtigung im sinne der vorstehenden Bestimmungen erforderlichen Stüdiennachweise. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Tr. Viktor Zweig-Widmung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 400.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israel. ordentliche oder absolvierte Hörer der juridischen Fakultät Wien. Bevorzugt sind: Studierende, welche sich im Studium der Vorbereitung für die beiden letzten Staatsprüfungen oder für die Rigorosen befinden. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis. Maturazeugnis, Inder, Kolloquienzeugnisse, bezw. Absolutorium. gegebenenfalls Rigorosen- oder Staatsprüfungszeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1916. Einreichstelle: 1. .Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Ofias H. Schorr'jiche Stiftung für Hörer der isr.-throl. Lehranstalt, Wien. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Gesamtbeträge von Kr. 12,000.—. und zwar: a) für Radbinatskandidaten im Betrage von je Kr. 600.—, b) für Lehramtskandidaten im Betrage von je Kr. 400.—. Bewerbungsberechtigt sind: Seminaristen, welche sich an der israel.-theol. Lehranstalt a) zu Rabbinern, b) zu Lehrern heranbilden und sich zumindest im zweiten Jahrgange ihrer Studienepoche befinden. Dieselben müssen aus dem ersten Studienjahre guten Fortgang und sittliches Verhalten ausweisen und arm sein. Bevorzugt sind: In einer galizischen Gemeinde zuständige Bewerber, welche sich mittels schriftlicher Erklärung verpflichten, nach Beendigung ihrer Studien in Galizien wirksam sein. Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis. Studienzeugnisse der israel.-theol. Lehranstalt und der k. k. phil. Fakultät Wien, Jndices dieser Unterrichtsanstalten. Bestätigung des Rektorates der israel.-theol. Lehranstalt über das sittliche Verhalten des Bewerbers. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1916. Einreichstelle: 1. Dez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Wolf Jfak Nassau'sch: Stiftung für Mediziner. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 100.—. Bewerbungsberechtigt find: Arme jüdische Studierende der Arzneikunde an der Wiener Universität. Bevorzugt sind: Studierende der Medizin, welche die Gymnasiumsstudien und medizinischen Prüfungen mit vorzüglichem Erfolge abgelegt haben, ferner jene, welche sich als Verwandte des Stifters, Herrn Wolf I. Nassau s. A. oder seiner Gattin Frau Eleonore, geb. Wertheim s. Ä.. ausweisen. Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis. Frequentationszeugnis, Maturitätszeugnis und Universitütszeugnisse. gegebenenfalls Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll).

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