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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1916-10-17 · 41 (17.10.1916) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
33 (1916)
Issue
41 (17.10.1916)
Date
1916-10-17
Page
– (sequence 20)
Language
German
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eeitc 656 Lr. Btoch's Wochenschrift Äir. 4 t Tr. Mar Friedländer-HeiratSLUsstattungsstiftung für rin armes Waisenmädchen. Altzahl der Plätze: Liner im Betrage von Kr. 120.—. Vewcrbuugsberechtigt sind: Arme verwaiste' Mädchen jüdischer Konfession. Gesuchsberlagen: Geburtsschein, Armutszeugnis. Totenschein, Sittenzeugnis, Nerlobungsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitensteitengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Mor'.z Tcd.Alo-Ttijtung für Malier, Bildhauer und Lperateurs-Zöglinße. Anzahl der Plätze: Einer inr Betrage von Kr. 1000.—. Dewerbungsberechtigt sind: Mittellose, wohlverhaltene Israeliten, welche in einem Lande des Kaisertums Oesterreichs geboren sind und sich für die Maler- oder Bildhauerkunst heranbilden oder Operateurszöglinge sind. Eesnchsdeilagen: Geburtsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Frequentationszeugnis und Nachweis der Studienerfolge. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1916. Einreichstell«: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Theobald Uffenheirnrr'fche Studentenstistung. Verliehen werden: Vier Stipendien zu je Kr. 300.—, und zwar: je eines an einen Hörer der juridischen, medizinischen und philosophischen Fakultät der k. k. Universität in Wien und an einen Hörer der k. k. technischen Hochschule in Wien für die Dauer des Studienjahres 1916/17. In diesem Studienjahre sind für diese vier Stipendien nur Hörer des israel. Bekenntnisses anspruchsberechtigt. Vvrzugsberechtigt sind: Verwandte des Stifters, dann nach Wien zuständige oder im Bezirke Leopoldstadt in Wien oder in Wien überhaupt geborene Bewerber. Dem Gesuch« find beizulegen: Geburtsschein, Heimatschein. Armuts- oder Mittellosigkeitszeugnis, Maturitätszeugnis, Jmpfzeugnis aus den letzten sechs Jahren, Studiennachweis und allenfalls Nachweis der Verwandtschaft. Einreichstelle: Magistrats-Abteilung XIII«. Letzter Einreichungstag: Bis 31. Oktober 1916. Mols, Ignaz u. Zulle MaMlline Mautner v. Matlhofsche Stiftungen für Wiener Waisenkinder. Verliehen werden: 16 Stistplätze von je Kr. 600.— an acht Wiener Waisenknaben und acht Wiener Waisenmädchen, und zwar: je vier an katholisch?, je zwei an evangelische (A. B. und H. B.) und je zwei an israel. Waisenkinder, ferner tzin Stiftplatz im Stammbetrage von Kr. 620.— an einen katholischen Waisenknaben und ein Stiftplatz im Stammbetrage von Kr. 620.— an ein israelitisches Waisenmädchen durch Verlosung. Zur Bewerbung sind berufen: Arme Waisenknaben im Alter von 12 bis 16 Jahren und arme Waisenmädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren, die in Wien heimatberechtigt sind. Dem vom gesetzlichen Vertreter einzubringenden Gesuche sind beizulegen: Geburts(Tauf)schein, Nachweis der Zuständigkeit und der Verwaisung und der erfolgten Impfung aus den letzten sechs Jahren, letztes Schulzeugnis und Vormundschaftsdekret. Einreichstelle: Magistrats-Abteilung XIII. Einreichungsfrist: Bis 31. Oktober 1916. Verleihungstag: 6. Februar 1917. Julius Fränkel'sche StipeuÄienstiftung für arme Studierende der Wiener Universität isr. Konfession. Im Studienjahr 1916/17 gelangen aus den Interessen der Julius Fränkel'schen Stipendienstistung für arme Studierende der Wiener Universität israel. Konfession 10 (zehn) Stipendien von je Kr. 1000.— (eintausend Kronen) an arme würdige Hörer und Hörerinnen der k. k. Universität in Wien ohne Unterschied der Nationalität zur Verleihung. Bewerber und Bewerberinnen um diese Stipendien haben ihre Gesuche, welche detaillierte Angaben über alle für die Beurteilung ihrer persönlichen Verhältnisse maßgebenden Umstände zu enthalten haben, bis längstens 4. November 1916 an das Kuratorium der Julius Fränkel'schen Stipendienstistung für arme Studierende der Wiener Universität israel. Konfession zuhanden.des Stiftungsadministrators, Herrn Dr. Eugen Ritter v. Bo schan, Hof- und Eerichtsadvokat in Wien, 1. Bez., Oppolzergasse 4, zu richten. Den Gesuchen sind anzuschließen: der Geburts- und Heimatschein, ein Mittellosigkeitszeugnis, der (Inder, sowie Ausweise über die bisherigen Studienerfolge, irrsbesondere Maturitätszeugnis, Kolloquienzeugnisse, gegebenenfalls Rigorosen- oder Staatsprüfungszeugnisse. - Die Auszahlung der verliehenen Stipendien erfolgt durch den Stiftungsadministrator in folgender Weise: 400 Kronen am 1. Dezember 1916, 300 Kronen am 1. März 1917, 300 Kronen am 1. April 1917. - - . Das Kuratorium der Julius Fränkel'schen Stipendienstistung für arme Studierende der Wiener Universität israel. Konfession. KONKURS. Bei dem Kuratorium der Nathan Löw-Beer- Stiftungen in Boskowitz sind nachstehende Benefizien zu vergeben: I. Eine Heiratsausstattungs-Stiftung im Betrage von K 152.— für ein armes Mädchen aus der Verwandtschaft des Stifters. Armuts-, Sitten- und Verwandtschaftszeugnis ist beizubringen. II. Ein Stipendium für einen jüdischen Lehramts-Kandidaten im Betrage von K 76.—. Armuts-, Sittenzeuguis, Studiennaehweis ist beizubringen. Gesuche sind bis 10. Dezember 1916 beim Obmann des Kuratoriums einzubringen. Boskowitz, 1. Oktober 1916. Der Obmann des Kuratoriums: Emii Ungar. Israelitische Kultusgemelnde Wien. Z. 3735 ex 1916. Wien, im Oktober 1916. Beginn des Jugendgottesdienstes im Schuljahr 1916/17. a) An Volks- und Bürgerschulen Bethauö Schüler Beginn Tag Stunde präz. Knab. u. Mädch.l 21. Oktöb. 11 Uhr 16 M- Knaben 21. 11 * 15 „ Mädchen 28. 11 » 15 „ Knab. u. Mädch 2L. 11 „ 15 „ Knaben 21. 1 „ Mädchen 28. 1 „ — ” Knab. u. Mädch. 21. 11 * 20 „ „ 21. „ 3 „ 40 „ „ „ 21. „ 11 „ 20 „ „ „ 21. „ H „ 20 „ „ „ 21. „ U „ 20 „ n „ 21. 2 * 30 „ n » 20. „ Freitag abds. „ „ 21. „ 3 Uhr - M „ „ 21. „ 3 * — „ Kuaben 21. ,, 3 „ 15 * Mädchen 28. 3 „ 15 „ Knab. li. Mädch. 21. ,, 3 „ 30 „ 21. 3 „ 45 „ ,, 21. „ 11 „ 23 „ 28. „ 2 „ 30 „ 21. „ 4 * — „ 1., Seitensteitengasse 4 11., Tempelgasse 5 11., Pazmanitengasse 6 11., Malzgasse 16 j 111., Unt. Viaduktgasse 13 V. , Siebenbrunnengasse 1 VI. , Schmalzhofgasse 3 VIII. , Neudeggergasse 12 IX. , Müllnergasse 21 X. , Humboldtgasse 27 XI. , Braunhubergasse 7 XIII., Penzingerstrasse 132 XV. , Tarnergasse 22 XVI. , Hubergasse 8 XVIII., Schopenhauerstr. 39 XIX. , Dollinergasse 3 XX. , Kluckygasse 11 XXI. , Schindlergasse 4 b) An Mittelschulen I., Seitenstettengasse 4 21. Oktober 3 Uhr — M. II, Tempelgasse 5 21. „ 3 — VI., Schmalzhofgasse 3 21. 3 „ — „ IX., Müllnergasse 21 21. „ 3 — X., Humboldtgasse 27 21. 2 B 30 XIII., Penzingerstrasse 132 21. 12 30 „ XV., Turnergasse 22 21. „ 3 „ — 7) XVI., Hubergasse 8 21. » 3 15 n XVIII., Schopenhauerstrasse 39 21. „ 2 „ 45 n XIX., Dollinergasse 3 21. ,, 3 — XXI., Schindlergasse 12 21. 4 n — » Der Gottesdienst findet bis auf weiteres in jenem Gotteshaase statt, welchem die betreffende Schule im verflossenen Schuljahre angewiesen war. Dies gilt anch für den Fall, wenn die Schule ihren Standort infolge der Verhältnisse provisorisch geändert hat. Die Schnljagend erscheint im Festgewande. Nach dem Gebete für den Landesvater wird von den Schülern bai offener Bnndeslade die I. and IV. Strophe der Volkshymne gesungen. Der Vorstand. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef Cu Block — Druck von L. Beck & Sohn. Wien. VII

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