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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1916-10-17 · 41 (17.10.1916) · page 9

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
33 (1916)
Issue
41 (17.10.1916)
Date
1916-10-17
Page
– (sequence 9)
Language
German
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N: 41 Tr. Hloch s Wochenschrift Sette 685 Wie „Egyenlöseg" berichtet, hat Se. Majestät der Frau. Aron K o h n in Großwardein, deren a ch t S ohne im Heere dienen, im Wege des Komitats-Obergespans ein Geschenk von 500 Kronen und einer Bronze-Statuette zukommen lassen. Jüdische Karnilierr im Aekde. Bon den Familien der Zolyomer isr. Kultusgemeinde, deren Mitglieder eingerückt sind, hebt ..Egyenlöseg" neuerlich die folgenden hervor: Jakob Lauffer, Kaufmann. ist selbst wie seine vier Söhne im Militärdienst. Sein Sohn Samuel, Leutnant, 24 Jahre alt, kämpft seit Kriegsausbruch gegen die Russen. Er wurde zweimal verwundet und kämpft jetzt wieder heldenmütig in.den größten Schlachten, wofür er, wiederholt belobt, die silberne Tapferkeitsmedaille. erhielt. Ernst, 22 Jahre alt, dient seit Kriegsbeginn beim Infanterieregiment Nr. 25, kam verwundet iit das Losonezer Spital, wo er wieder in eine Marschformation eingereiht wurde. Arpad, 20 Jahre alt, Gymnasiast, ist als Einjährig-Freiwilliger in Ausbildung. Franz, 18 Jahre alt, dient feit Mai als Matrose in Pola. Witwe Jonas Frank hat alle ihre drei Söhne beim Militär. Julius ist als Fähnrich eines Honoedregiments im Juni dieses Jahres in russische Gefangenschaft geraten. Karl hat in den Karpathen an mehreren heftigen Gefechten teilgenommen, wo er vor kurzenr erkrankt ist. Ludwig, 19 Jahre alt, ist im August d. I. als Einjährig- Freiwilliger eingerückt. Sigmund Rimai, Steueradminiftrator, hat gleichfalls drei -Löhne im Felde. Josef, Sparkasfenbeamter, 25 Jahre alt, hat bei Doberdo gekämpft, nahm an der Okkupation Serbiens teil, wurde dort an Händen und Füßen verwundet und ging, nach seiner Genesung, wieder an die Front. Ludwig, Beamter, hat an den großen Karpathenschlachten reilgenommen, wo er sich die Beine erfror. Seit Januar 1916 ist er bei Tolmein. 3m April 1916 erhielt er die silberne Tapferkeitsmedajlle 2. Klasse. Ladislaus, 20 Jahre alt, hatte sich freiwillig zum Infanterieregiment gemeldet und kämpft jetzt gegen die Russen. Er wurde mit der bronzenen und der silbernen Tapserkeitsmedaille ausgezeichnet und erhielt die Belobung inl Regimentsbefehl. Adolf Lauser in Tardoskedd hat sechs Söhne im Heeresdienst. Simon, Gefreiter im Honved-Hufarenregiment dient seit Kriegsbeginn, war schon einmal verwundet. Er wurde geheilt und ist jetzt abermals an der Front in den Karpathen. Ignatz, Rechn.- Unteroffizier 1. Kl., war zweimal im Felde und kami das erstemal als Kranker, das zweitemal. beim Durchbruch bei Gorlice, als Verwundeter zurück. Gegenwärtig macht er heim Regiment Dienst. Josef macht in Lublin Dienst. Karl, Husar im k. u. k. Husarenregiment ist, mit einer 14 tägigen 'Urlaubsunterbrechung, seit der Mobilisierung an der Front. Max, Honved, wurde im Jahre 1915 in den Karpathenkämpfen an beiden Händen' invalid und wurde als solcher auf ein Jahr beurlaubt. Leopold kämpft seit sieben Monaten an der russischen Front. Samuel Tehel in Szekesfehervar hat alle seine vier Söhne und drei Schwiegersöhne im Kriege 'stehen. S. Beta Tehel, Maschinenschlosser, Vater von neun lebenden Kindern, dient bei den Houveds als Feldwebel und hat an mehreren Schlachten an der russischen Front teilgenommen. Josef Tehel, Tischler, wurde als Invalide entlassen. Alexander Tehel, Oekonomiebeamter, hat fünf Jahre ununterbrochen aktiven Dienst geleistet und an mehreren Karpathenschlachten teilgenommen. Ladislaus Tehel, Leutnant, in Zivil Beamter der Arbeiterversicherungskasse, hat im Verbände des Houved-Jnfanterieregiments an den Karpathenkämpfen teilgenommen und ist nun, nach Ueberwindung eines Bauchtyphus, zuni zweitenmale an der italienischen Front. Die Schwiegersöhne, Samuel Neuwelt, Partieführer. Vater von fünf Kindern, dient im Honvedinfanterieregiment , Mor. G l ü ck, Zimmermaler, Feldwebel, Ludwig Sch leid er stein, dienen in Szekesfehervar. Auszeichnung jüdischer Lehrer. Josef Altmann, Lehrer in Gyulafehervar, wurde von Sr. Majestät durch Verleihung des goldenen Verdicustkreuzes ausgezeichnet. Der Ausgezeichue e hat nahe zu ein halbes Jahrhundert seines Lebens dem öffentlichen Schuldienste gewidnret und Hervorragendes geleistet. Er hat auch mehrere Wohltätigkeitsvereine und Wohlfahrtsanstalten ins Leben gerufen und durch feine hingebungsvolle Mitarbeit gefördert. Zahlreiche Männer, welche heute in angesehener sozialer Stellung sind, verdanken A l t m a n n ihrem Werdegang. Leopold D re ge ly, Lehrer in Faluszlatina, Feldwebel, feit Kriegsausbruch im Felde, wurde mit dein, eisernen Verdienstkreuz mir der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. D r e g e l n, welcher seine Lehrerlaufbahn als Lehrer an einer jüdischen Schule begann, ist gegemvärtig Oberlehrer an einer staatlichen Volksschule. chpfer des Krieges. Die letzten Verlustlisten enthalten n. a. itachstehende Namen gefallener Offiziere: Fähnrich Edgar Abeles, ung. Ldwreg.: Kadettaspirant Eisig B r e t t l e r, IR.: Oberleutnant d. R. Arnold Eilen, J.-R. :Besitzer des Militärverdienftkreuzes dritter Klasse!: Sanirätsfähnrich d. R. Sandor Hirschfeld, Tiroler Jäger-Reg.: Kadett Moriz Klein, J.-R.: Kadett Leo Schey, J.-R.: Fähnrich d. R. Balint Weiszmann, J.-R.: Einj.-Freiw. , Tit.-Feldwebel Philipp Adler, J.-R.: Leutnant d. R. Samu M a r k o v i t s, J.-R.: Kadett d. R. Josef K o r ritz a b e r, Feldkanonenreg.: Kadettafpirant Jul. Deuts ch, J.-R.: Leutnant d. R. Lazarius Eisig, J.-R.: Kadettaspirant Paul Popper, J.-R.: Einj.-Freiw. Oberjäger Josef Frankl, Jägerbat.: Kadettafpirant Lazar Gärtner, J.-R.: Kadett d. R. Walter Haczek. J.-R.: Sanitätsfähnrich d. R. Alexander Klein, Tir. Jäger-Reg.; Ldst.-Kadett Fritz Mandel bäum, Ldwreg.: Leutnant d. R. Oskar O re n stein, Trag.-Reg.: Leutnant d. R. Leopold S a f i e r, Ldwreg.: Leutnant d. R. Wolf S ch m o rak, J.-R.: Fähnrich d. R. Alter Tieger, J.-R. Am 10. Oktober ist der ans Lemberg gebürtige Einjährig-Freiwilliger Korporal Adolf Klapper des Infanterieregiments infolge seiner in den letzten Kämpfen erlittenen schweren Berwundung in einem Spital zu Ungvar verschieden und wurde auf dem dortige» jüdischen Friedhof bestattet. Ier Gedenkstein für^Höeringenieur Meta Kirschter. Anläßlich des Einbruches der Russen in die MaramaroS am 7. Oktober 1914 hat Oberingenieur der Staatsbahnen Bela H i r s ch l e r, als er über militärischen Auftrag die Verkehrssicherheit des Bahnkörpers kontrollierte, zusammen mit dem Lokomotivführer V a d n a y den Heldentod gefunden. In den Kreisen der Eisenbahner wurde zum Zwecke der Verewigung seines Andenkens eine Sammlung eingeleitet, welche ein Ergebnis von 30.000

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