Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 13 (24.3.1916)
- Date
- 1916-03-24
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/3020846-3022195-3022209--24973-3050250- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
irtr. jl3 SDt. Bloch's Wochenschrift Seite 205 Gustav Lederer, 19. Bezirk, Lannerstr. 12. Samuel Meisel, Fabrikant, 10. Bezirk, Karmaschg. 54. Dr. Bernhard Moscisker, Hof- und Gerichtsadvokat, 6. Bezirk, Mariahilferstr. 74. Alfred Oppenheim, 7. Bezirk, Mariahilferstr. 84. Siegm. Piesen, 1. Bezirk, Maria Theresienstr. 5. R. Petfchek, 8. Bezirk, Albertg. 30. Dr. Moriz Politzer, Hof- und Gerichtsadvokat, 7. Bezirk, Kircheng. 46. Dr. Wilhelm Roth, Universitätsprofessor, 1. Bezirk, Neutorg. 18. Adolf Reiß, Fabrikant, 10. Bezirk, Davidg. 89. Dr. Bela Rosen thal, prakt. Arzt, 2. Bezirk, Kleine Schiffg. 4. Max Schneid, Apotheker, 5. Bezirk, Siebenbrunnengasse 13. Dr. Philipp Schwarz, 10. Bezirk, Erlachplatz 11. Bela Sekules, Fabrikant, 7. Bezirk, Neubaug. 25. Wilhelm Spira, 7. Bezirk, Mariahilferstr. 95. Anton Stein, 7. Bezirk, Neubaug. 44. Hugo Steiner, 1. Bezirk, Bellariastr. 6. Dr. Eduard Thal er, Hof- und Gerichtsadvokat, 2. Bezirk, Praterstr. 32. Dr. Berthold Tritsch, Hof- und Gerichtsadvokat,.4. Bezirk, Paniglg. 17. Franz Türkel, Fabriksdirektor, 3. Bezirk, Weißgärberlände 40. Adolf Wiener, 7. Bezirk, Kircheng. 19. Richard Wiener, 19. Bezirk, Reihleg. 9. Dr. Max Weiß, prakt. Arzt, 9. Bezirk, Universitätsstr. 10. Leopold Weber, prot. Kaufmann, 6. Bezirk, Mariahilferstr. 58. Erwin Z i f f e r e r, Zlpotheker, 1. Bezirk, Maximilianstraße 13. Josef Zimbler, 7. Bezirk, Schrankg. 8. Auszeichnungen. Das Signum laudis am Bande des Militärverdienstkreuzes wurde dem Regimentsarzt der Evidenz kais. Rat Dr. S. Krüger, Spitalskommandant des Bereins- Reservespitales Nr. 11 in Wien, verliehen. Mit der silbernen Tapferkeitsmedaille 2. Klasse wurde ausgezeichnet der San.-Kadett Jakob Klein aus Skole (Galizien),. der mitten im feindlichen Feuer, ohne Rücksicht darauf, daß fast die ganze Mannschaft seiner Sanitätspatrouille gefallen war, sich in seiner Pflichterfüllung nicht behindern ließ. Dem Verpflegsakzessiften d. R. Dr. Ernst Springer, Sohn des Herrn Elias Springer, wurde anläßlich seiner Transferierung in das Operationsgebiet für seine rastlose Tätigkeit seitens des Küstenschutzkommandos in Mostar die belobende Anerkennung mit Dekret ausgesprochen. Kadett der reitenden Artillerie Dr. Wilhelm Popper (Sohn des Wiener Kaufmanns Josef Popper jun.), der im Januar mit der silbernen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet wurde, erhielt als zweite Dekoration die Spange zur silbernen Tapferkeitsmedaille. Sein Bruder, Berthold Popper, befindet sich seit dem 1. August 1914 im Felde, hat am polnischen, serbischen Kriegsschauplatz, zuletzt am Lovcen gekämpft und befindet sich derzeit am südlichen Kriegsschauplatz. Landwehrspitals-Kömmandant in Graz Oberstabsarzt 1. Klasse Dr. Ignaz Max wurde durch Verleihung des Offizielskreuzes des Franz Josef-Ordens am Bande des Militärverdienstkreuzes ausgezeichnet. Julius Iröhttch. Rabbiner Bernhard Sik. in Karolyvaros erhielt dieser Tage, wie „Egyenlöseg" berichtet,, von seinem ehemaligen Schüler Julius Fröhlich den nachfolgenden Feldpostbrief: Sehr geehrter Herr Doktor! Ich bin stolz, dem Herrn Doktor die Mitteilung zu machen, daß ich i mit einer deutschen Auszeichnung dekoriert wurde. Ich erhielt nämlich die deutsche silberne Kriegsverfdienstmedaille (größer als eisernes Kreuz 2. Kl.), außer der großen silbernen Tapferkeitsmedaille 1. Kl. Dies kann auch als ein Beweis dienen, daß wir jüdische Soldaten auch mehr als unjere Pflicht erfüllen und uns gut schlagen, k Genehmigen Sie, sehr geehrter Herr Doktor, den Ausdruck meiner innigen Hochachtung, mit bestem Gruß Julius Fröhlich, Arei Drüber — drei goldene Merdienükreuze. Die Familie Toffler in Golnicbanya hat viele Mitglieder im Kriege. Besonders hervorzuheben sind, nach einer Meldung des „Egyenlöseg", drei Brüder, und zwar: Julius Toffler, königlich-ungarischer Telephoningenieur, welchem in Anerkennung seiner Verdienste unr die Abwicklung des Kriegsverkehres das goldene Berdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsrnedaille verliehen wurde; Dr. Paul Leopold Toffler, Leutnant, welcher sich auf den: serbischen Kriegsschauplätze das goldene Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille erwarb, und _ « Eugen Toffler, Artilleriefähnrich, welcher für seine auf dem italienischen Kriegsschauplätze erworbenen Verdienste mit dem goldenen Verdienstkreuze am Bande der tapferkeitsmedaille ausgezeichnet wurde. Große stköerne Hapferkeilsmedailke. Michael Molnar, 23 Jahre alt, Maschineningenieur, Leutnant, .Kompagniekommaudant im k. u. k. Infanterieregiment Nr. 48, hat aus eigener Initiative einen beinahe gelungenen Versuch der Russen, unsere Stellungen zu durchbrechen, vereitelt. Er wurde mit der großen silbernen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet Alexander Steiner ist Feldwebel des k. u. k. Infanterieregiments Nr. 60. Er ist seit Kriegsbeginn ununterbrochen an der Front. Für sein tapferes Verhalten vor dem Feinde, für welches er wiederholt hervorragende Beweise lieferte, wurde ihm die große silberne Tapfer-; keitsmedaille verliehen. Rudolf R o b i t s e k, Stabsfeldwebel aus Hodmezövasarhely, ist bei der allgemeinen Mobilisierung als Zugsführer zum Honved-Jnfanterieregiment Nr. 4 eingerückt. Seinen Rang als Stabsfeldwebel sowie den Vorschlag, ihn mit der silbernen Tapferkeitsmedaille 1. Kl. auszuzeichnen, erwarb er durch seine heldenmütige, tapfere und eifrige Dienstleistung. Die vollste Zufriedenheit seiner Vorgesetzten und Kommandanten hatte er sich bereits einmal auf dem russischen und zweimal auf.dem italienischen Kriegsschauplätze erworben. Bei allen diesen Anlässen stand er Monate hindurch in nahezu ständigem Kampfe und in allen drei Fällen war er infolge schwerer Verletzungen gezwungen, den Kriegsschauplatz zu verlassen. Nun geht er, in eine Marschkompagnie ein-i geteilt, mit unerschütterlicher Begeisterung zum viertenmale auf den Kriegsschauplatz. Sein älterer Bruder, Josef R o b i t s e k, ist seit 16 Monaten im Range eines Feld«»