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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1916-03-03 · 10 (3.3.1916) · page 6

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
33 (1916)
Issue
10 (3.3.1916)
Date
1916-03-03
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Sette 158 Dr. Bloch's Wochenschrift Nr. 10 am wertvollsten ist, sein junges Leben. Mtt patriotischem Grütze, Feldpost 116, 29. Dezember 1915. Ladislaus O e k c ö s m. p., röm.-kath. Feldgeistlicher. Außer dem Verblichenen dienen noch fünf Brüder beim Militär und waren bereits an den verschiedenen Fronten tätig. Heldentod eines Affiziers der polnischen Legion. Am 26. Oktober v. I. ist der Offizier der I. polnischen Legionsbrigade Josef B l a u e r-Kratowicz an der wolhynischen Front tapfer känrpfend gefallen. Ein Sohn des geachteten Stadtarztes in Komarno, widmete er sich nach Absolvierung der Mittelschule dem technischen Studium, schloß sich jedoch gleichzeitig der polnischen Jungschützenbewegung an, in deren Verband er seit Beginn des Krieges ohne Unterbrechung verblieb. Seine militärischen und rein menschlichen Vorzüge erwarben ihm bald die Zuneigung und Wertschätzung der Vorgesetzten und Kameraden. Zu einer besonderen Manifestation gestaltete sich das am 20. Februar vom Hauptbähnhose in Lemberg mit militärischem Pomp statrgesundene Leichenbegängnis des jungen Helden. Den Kondukt stellte das Ersatzbataillon des Infanterieregiments Nr. 41 unter Kommando eines Offiziers, die Regimentskapelle spielte Trauermarsche, der Leichenwagen wurde von einem Spalier polnischer Legionäre flankiert. Dem Sarge folgten der Gemeinderabbiner Dr. Guttmann mit den beiden Feldrabbinern, ferner außer der trauernden Familie Repräsentanten des polnischen Nationalkomitees, des Kultusrates, Vertreter des Offizierskorps und sehr viele Trauergäste. In der Zeremonienhalle trug Kantor K ö rner das El mole rachamim vor. Feldrabbiner Fischer sprach einen Psalm, woraus Rabbiner Dr. Guttmann in ergreifenden Worten die ideale Denkweise, die menschlichen und soldatischen Tugenden des Verewigten, würdigte. Namens des polnischen Nationalkomitees sprach dann Redakteur Laskownicki warme :Abschiedsworte. Die Bestattung erfolgte in einem Heldengrabe. Feldrabbiner Fischer sprach das Schlußgebet, worauf der ausgerückte Kondukt die Ehrensalve abgab. B. Vermißt oder gefallen? Der Szenteser Kaufmann Ignatz Klein erhielt, wie „Egyenlöseg" meldet, dieser Tage oom Kommandanten des Honved-Jnfanterieregimentes Nr. 4 das folgende Schreiben: Sehr geehrter Herr! Ich beehre mich. Ihnen mitzuteilen, daß Ihr lieber Sohn, ein wackerer, heldenmütiger Kämpfer, der durch feine Tapferkeit sich die goldene und silberne Tapferkeitsmedaille 1. Klaffe errungen hat, anläßlich eines Nachtkampfes, als wir die Russen angriffen, verschwunden ist. Was mit ihm geschehen ist, weiß ich nicht. Ich de-' daure es außerordentlich, daß er nicht mehr in meinem Regiment ist, da wir ihn alle sehr geschätzt haben. Kratochwill m. p. Oberstleutnant. Mach dem Höbe ausgezeichnet. Der Kaiser hat verliehen das Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit der Kriegsdekoration für tapferes Verhalten dem vor dem Feinde gefallenen Oberleutnant Jakob Rosner, 17. ung. Landsturmregiment; dem Leutnant d. R. Dr. Alfred Fisch l, Feldkanonenreg. 21; dem einer KrieMeuche erlegenen Oberleutnant-Rechnungsführer Maximilian Lubliner, Techn. Mil.-Komitee; ferner wurden verliehen die silberne Tapferkeitsmedaille 1. Klaffe dem vor dem Feinde gefallenen Fähnrich d. R. Dr. Abraham Werner, J.-R. 57; die silberne Tapferkeitsmedaille 2. Klaffe dem gefallenen Wachtmeister Sw mon Deutsch, 4. ung. Ldw.-Hus.-Reg. Ein nach dem Jode ausgezeichneter Kaökonzer Exporteur. Der vor dem Feinde gefallene Landsturm-Oberleutnant Otto Keil, ein gebürtiger Saazer und Exporteur in Gablonz, wurde mit dem Orden'her Eisernen Krone 3. Klaffe ausgezeichnet. Auszeichnungen jüdischer Krieger mit dem Eisernen Kreuze. Bisher wurden 5579 mitgeteilt, in der vorliegenden Nummer 92, zusammen 5671. Das Eiserne Kreuz 2. Klaffe. Ahrensburg. Slud. rer. lech. Magnus Lehmann (K.-J.-V.), Leutnant im 56. Landwehr-Jnfanterie-Regiment, verwundet. Alme. Emil Ruhstädt. Baden-Baden. Vizefeldwebel Ernst Joseph. Baisingen (Württemberg). Obermatrose Adolf Kahn, O.-A. Horb, Inhaber der silbernen Verdienstmedaille. Bentheim (Hannover). Reservist Friedrich Mildenberg. Bergedorf. Vizefeldwebel Jeremias. Berlin. Dr. med. Alfred Alexander. Dr. jur. Karl Haas, Offiziers-Stellvertreter in einem Reserve-Infanterie-Regiment. Martin Höxter, Vizeseldwebel in einem Landwehr-Regiment. Werner Jacubowski (,.HerzI-Klub"). Paul Möller, Kaufmann, inzwischen gefangen. Dr. Ludwig P i n n e r. Unteroffizier B. Stern (verwundet). Berlin-Lichterfeld?. Oberapotheker der Reserve Hugo Dessauer. Berlin-Steglitz. Feldflieger Fritz H e i d e m a n n. Berlin-Wilmersdorf. Prof. Dr. Martin W o l f f, beratender Chirurg bei Gardek. Beuchen (Oberschlesien). Kriegsfreiwilliger Fritz P i u c z o w c r. Bingen. Offiziers-Stellvertreter Bernhard L o e b, Inhaber der Hessischen Tapferkeitsmedaille. Bismarckhülte (Oberschlesien). Berthold Frey, im Kaiser Alerander-Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1. Von.eld (Württemberg). Kaufmann Julius Zion, Leutnant und Kompagniesührer im wnrttembergischen Reserve-Regiment Nr. 248. ... Bösingfe-d (Lippe). Dr. Heinrich Schleyer, Regimentsarzt bei einem Reserve-Regiment. Bünde i. W. Lehrer und Prediger H. M i ch a e l. Chemnitz. Ziegeleibesitzer Rich. Wechsler, Inhaber der Friedrich August-Medaille in Silber. Eöln. Alfred, B a e h r, beim Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 28, unter gleichzeitiger Beförderung tzum Gefreiten. Gefreiter Paul Liebermann, im Infanterie-Regiment Nr. 65. Richard M a r-ck s, Unteroffizier der Reserve bei der Futzartillerie-Batterie Nr. 217. Sally S e l i g m a n n. Cöln-Lindenthal. Albert Meyer, Bizefeldwebel im Reseroe- Jnfanterie-Regiment Rr. 28. Cöthen (Anhalt). Unteroffizier der Reserve Referendar Alar H u r w i tz. DaUau (Baden). Musketier Ludwig Silber. Danzig-Langjuhr. Landsturmmann Ernst Kober, Landwehr- Jnfanterie-Regiment Rr. 21. Delitzsch. Kriegsfreiwilliger Siegfr. Vurchardt. Vizewachtmeister Paul I a c o b f o h n. Detmold. Unteroffizier Aug. R o f e n st o ck, Inhaber des Fürstl. Lipp.-Verdienstkreuzes. Dieblich,a. d. Mosel. Max Herz, Gefreiter bei einer Fernsprechabteilung. Dossenheim. Leutnant der Reserve Leopold Oppenheimer. Düren (Rheinland). Veterinär Dr. S. Fromm. Elbing. Stukkateur Willy Sachs, Gefreiter im Reserve-Futzartillerie-Regiment Nr. 17. Essen. Hugo Willner, Unteroffizier im 67. Reserve-Infanterie-Regiment. Filehne. Unteroffizier der Reserve ,Siegfr. L o e s s e r, inzwischen gefallen. Dr. Paul Walter Wolfs, Assistenzarzt beim 1. bayerischen Armeekorps. Frankfurt a. M. Offiziers-Stellvertreter Fritz D r e y f u tz. Moritz F u l d aus Bergen. Fürth. Kriegsfreiwilliger-Gefreiter Menki Zimmer, im 8. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiment. Geldern (Rheinland). Max H e y m a n n, Gefreiter im Reserve-Feldartillerie-Regiment Rr. 13. . Göppingen. Flieger Hans Rothschild. Görlitz. Sanitäts-Unteroffizier Laus Brinitzer. Graudenz. Offiziers-Stellvertreter D o b r i n, Jäger zu Pferd Rr. 4. Erotzblittersdorf. Dentist Adolf L e o y. Hamburg. Siegmund Kleve, Unteroffizier der Reserve im Infanterie-Regiment Nr. 162, Inhaber des Hamburg. Hanfeaten- Kreuzes. Paul Rosenblatt, Unteroffizier im Reserve-Infanterie-

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