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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1916-02-04 · 6 (4.2.1916) · page 7

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
33 (1916)
Issue
6 (4.2.1916)
Date
1916-02-04
Page
– (sequence 7)
Language
German
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’Jb. 6 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 91 und beteiligt sich auch weiters mit besonderem und aufopferndem Fleiße für das Wohl der armen jüdischen Waisenkinder. _ Neuerliche Auszeichnung des chverst Mändk. Dem bereits mit dem Eisernen Kronen-Orden und dem Militärverdienstkreuz ausgezeichneten Oberst Maximilian Mänd!, Kommandant eines Landsturmregimentes, wurde von Seiner Majestät dem Kaiser für tapferes Verhalten das Signum laudis am Bande des Militärverdienstkreuzes verliehen. Kriegsauszeichnungen von Angehörigen der israelitischen Kultusgemeinde Linz. Das Signum laudis für tapferes Verhalten vor dem Feinde: dem Leutnant d. R. Wilhelm Schwager der 44. Landw.-Feldkan.-Division, Besitzer der silbernen Tapferkeitsmcdaille, Sohn des Kultusvorstehers Benedikt Schwager: die neuerliche belobende Anerkennung dem Leurnant d. R. Oskar May des Landw.-Infanterieregiments Nr. 26, Sohn des Herrn Isidor May; dem Fähnrich d. R. Wilhelm Eibuschütz des k. u. k. Jnf.-- Regimentes Nr. 14, Sohn des Herrn Sam. Eibus ch ü tz, für tapferes, vorbildliches Verhalten vor dem Feinde als Zugskommandant, die bronzene Tapferkeitsmedaille. Dekorierte Wilitär-Wichter. Der Kaiser hat verliehen das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens dem Oberleutnant-Auditor Dr. Markus P r e m i n g e r, Stellvertreter des Militäranwaltes in Wien; ferner angeordnet, daß der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit ausgesprochen werde den Oberleutnant- Audiroren Dr. Hermann Schieber und Dr. Paul Kore tz. Dekorierung non Lebensrettern. Dem Offiziersdiener Moses Feuer, Ulanenregiment Nr. 8, wurde von Seiner Majestät in Anerkennung der mit eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung eines Kindes vorn Tode des Verbrennens das silberne Verdienstkreuz verliehen. — Dem Fähnrich des 95. -Jnfanterieregi4 mcnres Joel Schweig, Mitglied der jüd.-akad. Verbindung „Makkabäa" in Lemberg, wurde für die gefahrvolle Bergung von Verwundeten aus einem von einer Granate - angezündeten Hause die silberne Tapferkeitsmedaille zweiter Klasse verliehen. Auszeichnung zweier Müder. Erzherzog Franz Salvator hat den Brüdern Emil und Viktor Jelinek mit Entschließung vom 12. Januar 1916 die silberne Ehrenmedaille vom Roten Kreuze mit der Kriegsdekoration taxfrei verliehen. Die jedem der Brüder zuteil gewordene Auszeichnung durch den Protektorstellvertreter der Gesellschaft Dom Roten Kreuze erfolgte in Anerkennung der besonderen Verdienste um die fteiwillige Sanitätspflege, deren sich die Herren Jelinek in völlig selbstloser und uneigennütziger Weise seit geraumer Zeit befleißen. Sie haben durch ihre Kunst vierhändiger Klaviervorträge in den Lazaretten in Wien, Larenburg (kaiserl. Schloß), Eggenburg, Tulln, Schloß „Alma", Mödling, Hirtenberg, Hirschstetten rc. tausenden und abertausenden unserer heldenmütigen Kriegern, die dortselbst ihrer Wiedergenesung entgegensehen, zahllose Stunden des Ver- -gessens ihrer Leiden und SchmerZen bereitet und sind jederzeit zur Verfügung, wenn es gilt, den an sie gelangenden Einladungen zu entsprechen. _ Dr. Heinrich Nade 1, recte F r o st, geb. irr Przemysl (Galizien), erhielt vom Kriegsfürsorgeamte des k. u. k. Kriegsministeriums nachstehende belobende Anerkennung: Z. 770. Das Kriegsfürsorgeamt hat mit besonderer Befriedigung zur Kenntnis genommen, daß Euer Wohlgeboren im Ressort der Gruppe IV (Stempel- und Kriegskartenangelegenheiten) in ersprießlicher Weise wirken und sieht sich daher angenehm veranlaßt, Ihnen für die hiebei erzielten Erfolge seinen Dank und Anerkennung auszusprechen. L ö b l, Feldmarschall-Leutnant, m. p. Wien, am 25. Januar 1916. Köerleutnant Ludwig. Lieverwann. Am 21. Januar starb in Klagenfurt nach sechzehnmonatiger Dienstleistung auf dem nördlichen und südwestlichen Kriegsgebiete der k. k. Oberleutnant Ludwig Liebe r m a n n, in seinem ziv ilen Berufe Buchdruckereibefitzer in Wien. Ludwig Lieber mann war ein ungemein tüchtiger, charaktervoller Mann von hervorragenden Geistes- und Herzenseigenschaften: von tiefem Pflichtgefühl beseelt, eilte er zu Kriegsbeginn freudig zu den Fahnen und machte viele Strapazen in Galizien, den Karpathen und an der Südfront mit. Leider rvaren seine Kräfte den an sie gestellten ungeheuren Anforderungen nicht gelvachsen, und so erlag er ihnen als eines der ungezählten Opfer, die der Weltkrieg von unseren Volksgenossen erheischt. Ehre seinem Andenken! Ludwig Licbermann war der älteste Sohn des unvergeßlichen Hermann L i e b e r m a n n s. A., der als langjähriger Vorsteher und Präsident des Mariahilfer Tempelvereines sich um das Emporblühen des Mariahilfer Tempels unvergängliche Verdienste erworben hat. -_ B-Y. Nach dem Tode ausgezeichnet. Der Kaiser hat den vor dem Feinde gefallenen Leutnants d. R. Samuel Markovits, Infanterieregiment Nr. 33, Dr. David Haas, bosn.-herz. Infanterieregiment Nr. 4, und Oskar Mandl, Geniedirektion Przemysl, für tapferes Verhalten das Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit der Kriegsdekoration verliehen. Laut Verordnungsblatt für die k. k. Landwehr Nr. 8 wurde Herr Hauptmann Emil N o e des k. k. Landw.-Jnfanterieregiments Nr. 35, welcher im aktiven Dienst war, stationiert in Zloczow (Galizien), nach dem Heldentode am 28. Januar 1916 mit dem Militärverdienstkreuz 3. Klaffe ausgezeichnet. Der Gottselige war ein treuer Jude. Mor dem Jeiude gefalke». Die Leiche des Oberarztes Dr. Karl Ru ding er, Besitzers des goldenen Verdienftkreuzes mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille, der in Ausübung feines Berufes auf dem nördlichen Kriegsschauplätze am 25. August v. I. einer tückischen Krankheit erlegen ist, wurde exhumiert und Mittwoch, den 26. v. M. aus dem Zentralfriedhofe zur ewigen Ruhe bestattet. Die goldene Tapserkeitsmedaisse für den Sleröenden. Dem „Egyenlöfeg" entnehmen wir den folgenden Bericht: Artur Klein, 22 Jahre alt, war Reservefähnrich in einem k. u. k. Jägerbataillon. Er war der Sohn des Salamon Klein in Aranyes-Marot, dessen beide anderen Söhne gleichfalls auf dem Kriegsschauplatz kämpfen. Artur Klein hielt, nachdem er Monate hindurch an der russischen Front gekämpft hatte, anläßlich der dritten Jsonzoschlacht den wichtigsten Punkt am nördlichen Abhang des Monte-St. Michele mit feiner Truppe besetzt. Im tage-

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