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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1916-01-28 · 5 (28.1.1916) · page 8

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
33 (1916)
Issue
5 (28.1.1916)
Date
1916-01-28
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 76 Tr. Bloch's Wochenschrift Nr. 5 Hamburg. Wehrmann, Kaufmann Hermann Heyn, im 76. Reserve-Infanterie-Regiment, inzwischen auf dem Felde der Ehre gefallen. Hamm. Veterinär Gustav Lindemeier, Inhaber des Fürstlich Lippeschen Verdienstkreuzes. Hammeiburg. Berthold B a u m a n n, Unteroffizier im 4. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment, Teilhaber der Eetrcidesirma S. Sichel. Heidelberg. Kriegsfreiwilliger Otto M a r r, Gefreiter im bayerischen Feldartillerie-Regiment Nr. 12, inzwischen in einem Feld- Lazarett seiner schweren Verwundung erlegen. Höheinöd (Pfalz). Siegfried Strauß, in einem Infanterie- Regiment, zurzeit verwundet im Lazarett in Pirmasens. Iserlohn. Unteroffizier Julius Mosbach. ‘ Klein-Gerau (bei Darmstadt). Gefreiter E o t t s ch a l l. Kolberg. Kriegsfreiwilliger, Gefreiter Fritz L e w i n. Ärngenbrücken (Baden). Assistenzarzt Dr. Siegfried Basm i tz k i. Limburg. Isidor Schaumburger) Inhaber der - hessischen Tapserkeitsmedaillc. Assistenzarzt Dr. L e i b o w i tz. Löwen in Schlesien. Stabsveterinär Jakob Zucker. Magdeburg. Benno Sternberg, Diplom-Ingenieur, Unteroffizier d. L. Mainz. Ernst Metzger, Vizefeldwebel bei der Landwehr- Sanitäts-Kompagnie Nr. 24. Marienburg. Gefreiter Fritz Fabian. Metz. Eamil Bloch, Unteroffizier im Infanterie-Regiment Nr. 68. Joseph Joseph, im Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 60. Myslowitz O.-S. Unteroffizier Arthur B a e n d e r. Nienburg (Weser). Kriegsfreiwilliger Wilhelm Fried heim, Vizefeldwebel im Infanterie-Regiment Nr. 75. Nürnberg. Josef Heilbronner, Vizewachtmeister der Artillerie. Martin Weilheimer, Vizewachtmeister der Landwehr im 8. Feldartillerie-Regiment. Posen. Unteroffizier Abraham, FeidartiHerie-Regiment Nr. 5. Friediand (Pr.) Unteroffizier Siegst. L e i d h o l z. Rammerskirchen b. Cöln. Carl Winter, Unteroffizier im Pionier-Bataillon Nr. 7. Otto Rösberg, Gefreiter im Infanterie- Regiment Nr. 25. Saarbrücken. Oberveterinär Dr. Eugen Neumarkt, Inhaber des oldenburgischen Verdienstordens. Schlawe (Pommern). Zahnarzt Mar Rosen, Kriegszahnarzt in einem Kriegslazarett. Schornsheim (Rheinhessen). Markus Michel, Gefreiter im Husaren-Regiment Nr. 13. Schwedt a. O. Unteroffizier Hugo E e r s o n. Schwerin a. W. Louis Radominsky, Gefreiter in einem Infanterie-Regirnent. Stettin. Vizewachtmeister Franz Rosenthal, früher Trompeter im Pasewalker Kürassier-Regiment. Thor«. Rechtsanwalt Leo Wilk. Volkmarsen. Reservist Julius Hamberg. Wangerin. Unteroffizier Hans D o b r i n. Weiimunster. Bat.-Arzt Dr. Freund. Wiesloch. Professor Dr. B a s m i tz k i. Worms. Vizefeldwebel und Offiziersaspirant Heinrich K e h r. Zachan i. Pom. Martin Levy, Offizier-Stellvertreter. Das Eiserne Kreuz am weißen Bande. Stralsund. Geheimer Sanitätsrat Dr. Bamberg. Hin offizielles Amlsötatt in jiddischer Sprache Das seit dem 17. Dezember in Bjalistok in deutscher und polnischer Sprache erscheinende offizielle „Amts-, blatt" «wird ivomi 15. Januar d. I. >ab auch in jiddischer Sprache erscheinen. Mit der Redaktion des jiddischen Teiles wurde Herr Herschberg betraut. Das „Amtsblatt" erscheint einigemale wöchentlich, und enthält neben amtlichen Verordnungen und Bekanntmachungen auch Artikel publizistischer Natur. Protest des Maöbiners von Saloniki gegen die Verhaftung Salonikier Inden. Der Rabbiner'von Saloniki hat bei dem französischen General in Saloniki einen scharfen Protest überreicht dagegen, daß eine große Zahl von Juden als angebliche deutsche Spione verhaftet worden. Unter den Verhafteten befinden sich eine große Anzahl jüdischer Kaufleute, die seit langem griechische Staatsangehörige sind. Leider wurde der Protest nicht berücksichtigt. Korrespondenzen. Ans der öffentlichdn Plenarsitzung des israet. Kultus- Vorstandes vom 23. Januar 1916, unter dem Vorsitz des Präsidenten Dr. Alfred Stern. Sekretär Dr. Adler verliest den Einlauf. Vizepräsident Dr. Leopold Kohn erstattet den Bericht über den Voranschlag für das Jahr 1916, das zweite Kriegsbudget während dieses Kriegsjahres. Präliminierte Einnahmen: Kr. 3,508.516.28; Ausgaben: Kr. 3,913.858.49; somit ein Defizit von Kr. 405.342.21. Gegenüber dem im Jahre 1916 präliminierten Fehlbetrag von Kr. 321.242.82 ergibt sich eine Vergrößerung des Defizites um Kr. 84.099.39. In den einzelnen Abschnitten stellen sich die Ziffern folgendermaßen: Abschnitt A (Bethäuser, Kultus- und rituelle Angelegenheiten): Einnahmen Kr. 227.810.—, Ausgaben Kr. 596.535.—; daher ein Zuschuß von Kr. 368.725.—. Abschnitt B (Religionsunterricht): Einnahmen Kr. 62.788.—, Ausgaben 407.434; somit ein Zuschuß von Kr. 344.646.—. Abschnitt 6 (Friedhofs- und Beerdigungswesen): Einnahmen Kr. 978.659.—, Ausgaben Kr. 445.497.—; somit ein Ueberschuß von Kr. 413.897.—. Eine Post mit Kr. 40.000 wurde präliininiert für eine provisorische Einrichtung auf dem neuen Simmeringer Friedhof. Abschnitt 1) (Spital): Einnähmen Kr. 311.766, Ausgaben Kr. 542.180.—; somit ein Zuschuß von Kronen 280.414.^. Abschnitt E (Versorgungsanstalt): Zuschuß Kronen 70.000.—; ein i'iberaus günstiges Ergebnis dank der außerordentlich sorgfältigen ökonomischen Gebarung des Vizepräsidenten Hofrates Dr. Rappaport. Abschnitt F (Armen- und Wohltätigkeitsangelegenheiten): Wie iiU Vorjahre. Abschnitt 0 (Finanz und Administration): Die Kultussteuern sind für das laufende Jahr utrt Kr. 100.000.— erhöht worden, und die bisherigen Eingänge bilden eine Rechtfertigung für die getroffenen Maßnahmen. Die Post per Kr. 100.000.— als außerordentliche Ausgaben war notwendig wegen der den Beamten mit Plenarbeschluß zugebilligten Kriegsteuerungszulagen. Redner erläutert in instruktiver Rede die einzelnen Posten und fährt fort: Den Charakter eines Kriegsbudgets trägt der Voranschlag infolge der Zurückstellung verschiedener Notwendigkeiten, wie z. B. Bau eines Administrationsgebändes; Bau des Kinderspitals, für welches das Kapital seit Jahren erliegt, allein wegen Mangel an Arbeitskräften und Teuerung des Materials unmöglich ausgeführt werden könne. Naturgemäß waren auch zahlreich die Gratis- Leichenbegängnisse, und Inan hat sich deswegen ent-' schlossen, die Arbeiten zur Instandsetzung der Grundfläche und die Aufführung nötiger Baulichkeiten auf dem neuen Friedhofe sobald als möglich'!zu beginnen und zunächst ein Provisorium zu schaffen. Der Referent erwähnt die Pflicht des Vorstandes, selbst mit schweren Opfern für den Mazzosbedarf zu sorgen, und schließt seine von Beifall begleiteten Ausführungen zunächst mit einem Appell an jene Glaubensgenossen, von welchen eine erhöhte Kultussteuer jeingefordert wurde, diese Steuer- Vorschreibung mit Rücksicht auf die schwere Zeit und insbesondere in Rücksicht darauf, daß diese Beträge den Wohltätigkeitsänstalten, den Arrnen und Notleidenden gewidmet sind, nicht unwillig ausznnehmen, sondern die

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