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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1916-01-14 · 3 (14.1.1916) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
33 (1916)
Issue
3 (14.1.1916)
Date
1916-01-14
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite 50 Nr. 3 \ Tr. Bloch's Wochenschrift Provinzen.' ..Anteil der Bekenntnisse im Schulbesuch der höheren Lehranstalten in Preußen 1914." ..Die höheren Lehranstalten für die weibliche Jugend in Preußen am 1. Februar 1915." „Die Prüfungen für das höhere Lehramt in Preußen im Jahre 1913." „Jüdische Lehrer und Lehrerinnen in Preußen im Jahre 1911.' „Jüdische Studenten in Preußen im Jahre 1911/12." „Ehescheidungen in Bayern nach der Äonsession im Jahre 1911." „Ehei schließungen in Baden in den Jahren 1910 und 1913 mit Rückblick bis 1901." „Die Ehescheidungen nach der .Konfession in Elsaß-Lothringen im Jahre 1913." Notiz. . Jüdische Bühne. Direktion S. P o d z a m c z e. 2. Bez., Taborstraße 12. Freitag, den 14. Januar: „Mamon, der Eeldgott". Samstag, den 15. und Sonntag, den 16. Januar: Zumerstenmale: „Die erste Liebe". Sonntag, den 16. Januar halb 4 Uhr nachmittags, halbe Preise: „Sabse Gojlem", hochkomisch. Montag, den 17. Januar: „Die Jüdin". Dienstag, den 18. Januar: „Mendele Soldat". Mittwoch, den 19. Januar: „Der Schabst Zwi". Donnerstag, den 20. Januar: „Der Unbekannte". Eordin- Abend. Herren und Damen werden zum Chor ausgenommen. KrirfKasten. „Eregese". Wir empfehlen Ihnen die Bibel von Dr. Berufe l d. _ Israelitische Kultusgemeinde Wien, ad Z. 96, ex 1916. Wien, 9. Januar 1916 Kund mach un g. Auf Grund des Statutes der israelitischen Kultusgemcinde Wien hat in der Plenarsitzung vom 6. Januar 1916 die Wahl des Präsidenten, der beiden Vizepräsidenten und der Vertreter stattgefunden. Das Vertreter-Kollegiutn besteht nunmehr aus nachbenannterr Herren: Präsident: Dr. Alfred Stern (dessen Amt als Präsident nach 3 jähriger Funktionsdauer — Januar 1913 bis 1916 — erloschen war, neuerlich! gewählt für eine 3 jährige Funktionsdauer, 1916, 1917, 1918). 1. Vizepräsident: k. k. Hofrat Dr. Benjamin Rappaport; 2. Vizepräsident: Dr. Leopold Kohn; Salo Cohn, M. B. Eißler, kais. Rat Siegmund Kanders, Dr. Wilhelm Pappenheim, k. k. Univ-Prof. Dr. Josef P o l l a k, Eduard Schwarz, k. k. Kom^- nrerzialrar Leopold S i m o n, Dr. Markus Spitzer (alle gewählt für eine einjährige Funktionsdauer). Dr. Emil Adler, Dr. Alfred Stern, Sekretär. Präsident. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. In der Versorgungsanstalt der israel. Kultusgemeinde Wien, 9. Bez., Seegasse 9, ist an einen armen oder gebrechlichen, den im Organisationsstatute dieser Anstalt festgesetzten Bestimmungen entsprechenden Verwandten des am 18. Oktober 1907 in Wien verstorbenen Herrn Donat T a u s s i g ein Freiplatz, eventuell an Stelle dieses Freiplatzes ein Jahresbetrag per Kr. 320.— bis auf weiteres zu verleihen. Als Verwandte des Herrn Donat T a u s s i g sind in Hinsicht auf diesen Freiplatz diejenigen Personen auzusehen, welche nicht über den 6. Grad hinaus mit dem genannten Erblasser verwandt sind. Bewerber um diesen Freiplatz, bezw. um den ausgeschriebenen Jahresbetrag haben ihre mit den erforderlichen Beilagen belegten Gesuchen bis 15. März 1916 im Einreichungsprotokolle der ifrael. Kultusgemeinde Wien, 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 llhr vormittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der israel. Kultusgemeinde Wien. 1. Bez., Seitenstettengasst 2, 2. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 llhr vormittags erteilt. Wien. 9. Januar 1916. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Im Sinne der Bestimmungen betreffend den von Herrn Donat Tau ssig s. A. im Spitale der israel. Kultusgemeinde in Wien begründeten Bettplatz hat auf diesen, bezw. im Falle des Platzmangels auf den Betrag von täglich einer Krone in erster Linie ein um die Aufnahme daselbst ansuchrnder armer, mit dem obgenannten Stifter verwandter Kranker ohne Unterschied der Konfession Anspruch, vorausgesetzt, daß er den für dieses Spital geltenden Aufnahmsbedingungen entspricht. Als Verwandte des Herrn Donat Taussig sind in Hinsicht auf diesen Bettplatz Personen anzusehen, welche mit demselben nicht über den 6. Grad der Seitenlinie hinaus — von dem Erblasser an gerechnet — verwandt sind. Unter mehreren Verwandten entscheidet der nähere Grad, unter gleich nahen Verwandten die Abstammung von väterlicher Seite des Erblassers. Bewerber, um diesen Freiplatz, bezw. um den angegebenen Geldbezug, haben ihre mit den erforderlichen Beilagen versehenen Gesuche bis 15. März 1916 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien. 1. Bez., Seitenstettengasst 4, 2. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vornrittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der israel. Kultusgemeinde Wien. 1. Bez., Seitenstettengasst 2, 2. Stock, während der Amtsstunden erteilt. Wien, 9. Januar 1916. Der Vorstand der israel. Kultusgen,einde Wien. l Isaak Leeb- und Lea Weinberg'sch? Stiftung. Anzahl der Platze: Einer im Betrage von Kr. 700.—. Ververbungsberechtigt sind: Mittellose Israeliten des jüdischdeutschen Ritus, welche in Wien an der Universität oder an der technischen Hochschule oder an der Akademie der bildenden Künste ihre Studien mit günstigem Fortgange betreiben, ihre Vorstudien an einem öffentlichen Gymnasium oder an einer öffentlichen Realschule mit gutem Erfolge absolviert haben und sich hierüber mit vorschriftsmäßigen Zeugnissen ausroeistn können. Bevorzugt sind: Unter gleichen Verhältnissen in Rumänien. in erster Linie in Bularest geborene Bewerber. Gesuchsbeiragen: Geburtsschein, legales Armutszeugnis, Bestätigung über die Zugehörigkeit zum.jüdisch-deutschen Ritus, Hochschulzeugnisse, Zeugnisse über den erfolgreichen Besuch eines öffentlichen Gymnasiums, bezw. einer öffentlichen Realschule und Bescheinigung über den öffentlichen Charakter dieser Lehranstalt. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Januar 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasst 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Wien, 1. Januar 1916. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Elise Herrsche Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 765.—. Bewerbungsberechtigt sind: Moralisch untadelhafte, dürftige verwaiste, in Wien oder in Böhmen geborene Töchter jüdischer Eltern, welche sich im Brautstande befinden. Auszahlungstag: 20. Dezember 1916. Gesuchsbei agen: Geburtsschein. Totenschein des bezw. der verstorbenen Ellernteile, Armutszeugnis, Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 16. Februar 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasst 4, 2. Stock (Linreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Entscheidung über die Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. _ Adolf und Therese Stern-Wohltätigkeits-Stistuug. -Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen Kr. 2400.—. Vewerbungsberechtigt sind: Würdige bedürftige Personen jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes und ohne Rücksicht auf die Staats- und Gemeinde-Angehörigkeit. Bevorzugt sind: Vor allen anderen Bewerbern solche der Unterstützung bedürftige und würdige Einschreiter, welche die Verwandtschaft oder Schwägerschast mit dem am 14. April 1899 verstorbenen Stifter, Herrn Adolf Stern, oder dessen Gattin, Frau Therese Stern, geb. Kanitz, nachzuweisen vermögen. Verleihungstag: 14. April 1916. Gesuchsbeiiagen: Geburtsschein, bezw. Trauungsschein, Armntszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Januar 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasst 4, 2. Stock (Einreichimgsprotokoll). _

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