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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1916-01-14 · 3 (14.1.1916) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
33 (1916)
Issue
3 (14.1.1916)
Date
1916-01-14
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 3 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 51 Wel Rappaoort-Stistung für Ltndierrnd'. Anzahl der Platze: Einer im Betrage von Kr. 1100.—. Bewerbungsberechtigt sind: a) Bedürftige. sittliche und fleißige Studierende jüdischer Konfession aus Ga 1 atz, welche in Wien an einem Ober-Gymnasium oder einer Ober-Realschule, oder an der 1.?. Universität, oder an der k. k. technischen Hochschule, oder an der Handelsakademie den Studien obliegen; b) in Ermangelung solcher Studiernder aus Galatz: Sonstige Studiernde der t. k. Universität in Wien, welche ihre Bedürftigteit, sittliche Unbescholtenheit und besonders entsprechende wissenschaftliche Verwendung und geistige Befähigung auszuweisen vermögen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein. Rachweeis der Zuständigkeit, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Januar 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse -1, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ Stiftung des Herrn Samuel Kolifch zum Andenken au feinen Bruder Ignaiz Freilierrn von Kolifch. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen Kr. 800.— . Bewerbungsberechtigt sind: a) in erster Reihe arme Verwandte des Stifters, und zwar: 1. Deszendenten desselben ohne Einschränkung aus einen bestimmten Grad; 2. Abstämmlinge der Großeltern des Stifters bis zum sechsten Grade der Seitenlinie von dem Stifter ab gerechnet; b) in Ermanglung solcher, arme israel. Familien in Wien. Verleihungstag: 2. Mai 1916 (29. Nissan). Gesuchsbeilagen: Sämtliche Bewerber haben Zeugnisse über ihre Armut und Würdigkeit, mir dem Stifter verwandte Personen überdies den legalen Nachweis über diese Verwandtschaft zu erbringen. Von den, mit dem Stifter nicht verwandten Bewerbern ist die Zugehörigkeit zum Judentums auszuwcisen. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Januar 1916. EinreichsteNe: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ Sigmund und Agnes Beer-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen Kr. 280.—. Bewerbungsberechtigt sind: Würdige, unverschuldet in. Not geratene jüdische Familien. Bevorzugt sind: Kompetenzberechtigte Einschreiter, welche nachzuweisen vermögen. daß sie mit Herrn Sigmund Beer (gestorben 7. Mai 1905 in Wien), bezw. mit Frau Agnes Beer, geb. Hofma>rn (gestorben am 27. Juli 1909 in Wien) nicht über den sechsten Grad hinaus verwandt find. Verleihungstag: 2. Jjar — 5. Mai 1916. Gesuchsbeiragen: Geburtsschein. Armutszeugnis, gegebenenfalls Totenschein, bezw. Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Januar 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ Sophie Barafch-Witwen-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt in dem Mindestbetrage von Kr. 100.—, zusammen Kr. 1000.—. Bewerbungsberechtigt sind: In Wien wohnhafte, unterstützungswürdige Witwen israel. Konfession. Don der Verleihung sind Witwen ausgeschlossen, welche die Stiftung zwei aufeinanderfolgende Jahre erhalten haben. Auszahlungstag: 16. April 1916. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Trauungszeugnis, Totenschein des Gatten, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Januar 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Baurat Mar Flrifcher'fchr Wohltätigkrits-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Gesamtbeträge von Kr. 150.—. ' Bewerbungsberechtigt sind: Mittellose, würdige israel. Handels- oder gewerbetreibende Bewohner der Wiener Eemeindebezirke Mariahilf und Neubau; in Ermangelung solcher auch sonstige Gemeinde-Angehörige der israel. Kultusgemeinde Wien. VevvtzUgt sind: Ehemalige Mitglieder des Tempelvereines für die beiden Eemeindebezirke Mariahilf und Neubau, sowie Angehörige von Angestellten dieses Tempelvereines. „ Auszahiungstag: 29. März 1916. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis. Gewerbeschein, Erwerbungssteuervorschreibung, eventuell die auf die oben angeführten Vorzugsberechtigungen bezughabenden Nachweise. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Januar 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstetlengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Salomon FvinNfä,? .H.'jrar-. -Stiftunst. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 390.—. Bewerbungsverechligt sind: Arme i'rael. Mädchen, welche im Braurstande sich befinden und über ihr tadelloses üttllchss Verhalten sich auszuweifen vermögen. Verleihung: Vor dem 15. Mai 1916. Gesuch-bei.agen: Gedurfs'chein. Armulszeugui-, Verlobungsnach weis. Sittcnzeugnis. Letter Tag der Einreichungsfrist: 15. Mär; 1916. Einreichstelle: 1. -Bez., Seitenftettengaffe 4. 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleibung verehelichen, werden jedes Anspruches an diese Stiftung verlustig. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wie». KONKURS. Bei der ‘Israelitischen Kultusgcmeirde Mährisch- Ostrau ^elanat die Stelle eines Schächters, welcher zugleich im Tempelchore mitzuwirken und als Wochentags vorbeter zu fungieren hat, vorläufig provisorisch auf 1 Jahr zur sofortigen Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Anfangsgehalt von 170« > K und eine Teuerungszulage von 170 K nebst den üblichen Schechitah-Emolumenten verbunden. Bei definitiver Verleihung dieser Stelle, welche nach einem einjährigen Provisorium erfolgen kann, erlangt der Betreffende Anspruch auf 7 Quimiuennalzulagen ä 120 K und auf Pension. Gehörig belegte Gesuche sind bis zum 20. Januar 1. .7 an das Sekretariat dir israelitischen Kultusgemeinde in föährijch-Ostrau zu richten. Der Kultus Vorsteher: Dr. Alois Hilf. Hermann Mayiäitd3rsche Heiratsausstattungs-Stiftung. KONKURS. Vom Israelitischen Kultusvorstande Pilsen werden hiemit zwei Stipendien im Betrage von je 400 K der Heiratsausstattungs- Stiftung nach dem am 18. November 1863 in Pilsen verstorbenen Hermann Mayländer ausgeschrieben. Anspruch auf dieses Stipendium haben diejenigen Kinder und Erbfolger mosaischer Religion der nachbenannten Schwestern des Stifters ohne Unterschied des Geschlechtes, welche im Jahre 1916 in den Ehestand treten, und zwar; a) Hanna Mayländer verehel. Feigl in Königsberg; b) Riekl (Reginai Mayländer verehel. Baruch in Königswart, resp. deren Tochter Esther verehel. Wallach in Freistadt a. d. W. in Ungarn und deren Sohn Samuel Baruch, resp. dessen Tochter Elisabeth in Wien; c) Minna Mayländer verehel. Feigl in Schönbach. Bewerber haben ihre Gesuche mit den Nachweisen üöer Abstammung, Religionsbekenntnis, Vermögensverhältnissen und Eheschliessung, bezw. Verlobung bis zum 1. April 1916 bei dem gefertigten Kultusvorstande einzubringen. Isr. Kultusgemeinde Pilsen am l. Januar 1916. Der Sekretär: Der Kultusvorsteher: Gustav Reichner Dr. Schanzer m. p. Der k. k. gerichtlich beeidete Dolmetsch der hebräischen und jüdischen Sprache für Zivil- und Strafsachen, Sigmund Haber, wohnt Wien, II., Praterstrasse 60, Tür 2t. Sprechstunde von 2 bis 3 Uhr nachmittags. G. Mi* mehrjähriger Praxis, 30 Jahre L_ _g. JSS1 alti militärfrei, besitzt Zeugnisse von maßgebenden Rabbinern, sucht Posten als Schächter, Landest und Koreh in einer orthodoxen Gemeinde. Adresse: 8. Picker, Wien, XX., Württemberg^asse 3/14 a. Tüchtige israelitische Köchin Haus gesucht. Vorzustellen: II., Czerningasse 12, I. Stock, Tür 11.

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